E-Book, Deutsch, Band 35, 377 Seiten
Koch Individualität als Fundamentalgefühl
unverändertes eBook der 1. Auflage von 2013
ISBN: 978-3-7873-2254-1
Verlag: Felix Meiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Zur Metaphysik der Person bei Jacobi und Jean Paul
E-Book, Deutsch, Band 35, 377 Seiten
Reihe: Studien zum achtzehnten Jahrhundert
ISBN: 978-3-7873-2254-1
Verlag: Felix Meiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Jean Paul ist um 1800 nicht nur ein erfolgreicher Autor humoristischer Romane, sondern auch ein gut informierter Beobachter der zeitgenössischen Philosophie und philosophischer Vertrauter Friedrich Heinrich Jacobis. Wie Jacobi in einer konstitutiv doppelsinnigen Bewegung Spinozas Ethik und Fichtes Wissenschaftslehre als unwiderlegbare Entwürfe einer streng rationalen Immanenzphilosophie dechiffriert, um sie im Namen der ›Vernunft‹ zu überwinden, so verbindet auch Jean Pauls philosophisches und poetisches Werk die Wertschätzung der Transzendentalphilosophie unmittelbar mit einem transrationalen Widersprechen gegen die Ansprüche der neuen Systemphilosophie. Um Individualität, Zeitlichkeit und Handlungsfreiheit als Grunderfahrungen menschlichen Daseins philosophisch zureichend zu würdigen, bedarf es für Jean Paul wie für Jacobi einer grundsätzlichen Umwertung des Verhältnisses von individuellem personalem Dasein und rationaler Welt- und Selbsterklärung.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Philosophie Metaphysik, Ontologie
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literaturtheorie: Poetik und Literaturästhetik
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Deutsche Literatur
- Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Westlichen Philosophie Westliche Philosophie: 19. Jahrhundert
- Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Westlichen Philosophie Westliche Philosophie: 18. Jahrhundert
Weitere Infos & Material
1;Cover;1
2;Inhaltsverzeichnis;7
3;Vorwort;11
4;Einleitung;17
4.1;I. Ein erster topographischer Streifzug;17
4.2;II. Zu Anliegen, Methode und Aufbau der vorliegenden Studie;41
5;A. Jacobis Vorlage: Kritik systemischen Philosophierens und metaphysische Neuorientierung im Namen der ›Person‹;51
5.1;I. Jacobis Spinozarekonstruktion;64
5.2;II. Jacobis Kritik des transzendentalen Idealismus;80
5.2.1;1. Der Kantische Kritizismus als theoretischer und praktischer ›Egoismus‹;80
5.2.2;2. Fichtes Wissenschaftslehre als ›umgekehrter Spinozismus‹;106
5.3;III. Die Unphilosophie als alternative handlungstheoretische Metaphysik;118
6;B. Die philosophische Doppelsinnigkeit von humoristischem Spiel und poetisch-sittlichem Ernst - Jean Paul auf den Spuren Jacobis;165
6.1;I. Jean Paul und die Transzendentalphilosophie;178
6.1.1;1. Jean Paul und Kant;181
6.1.2;2. Jean Pauls Fichte-Kritik – die Clavis Fichtiana seu Leibgerberiana;191
6.2;II. Eine höllische ›Himmelfahrt‹ – Jean Pauls ›unphilosophisches‹ Konzept des Humors;250
6.2.1;1. Leibgeber-Schoppe – der Humorist und Fichteaner;259
6.2.2;2. Jean Pauls Konzept des Humors als das ›Romantisch-Komische‹ in der Vorschule der Ästhetik;279
6.3;III. Ernste Poesie und sittliche Praxis – Jean Pauls Poesiekonzept und seine anthropologisch-metaphysischen Grundlagen;293
6.3.1;1. Die Grundbegriffe der Ästhetik: Das romantisch Schöne und der poetische Charakter;293
6.3.2;2. Grundzüge einer Metaphysik der Person: Anthropologie, Moral, Religion;320
7;Fazit;363
8;Literaturverzeichnis;369
9;Siglenverzeichnis;389
10;Personenverzeichnis;391




