Kreis Mainz-Bingen | Buch | 978-3-88462-311-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 18.3, 408 Seiten, GB, Format (B × H): 210 mm x 300 mm

Reihe: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland

Kreis Mainz-Bingen

Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim
Erscheinungsjahr 2011
ISBN: 978-3-88462-311-4
Verlag: Wernersche Verlagsgesellschaft

Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim

Buch, Deutsch, Band 18.3, 408 Seiten, GB, Format (B × H): 210 mm x 300 mm

Reihe: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland

ISBN: 978-3-88462-311-4
Verlag: Wernersche Verlagsgesellschaft


Mit dem Erscheinen der beiden Teilbände zu den südlichen Verbandsgemeinden liegt die Denkmaltopographie des Kreises Mainz-Bingen jetzt vollständig vor. Die über 800 behandelten Kulturdenkmäler illustrieren in eindrucksvoller Weise den Reichtum der rheinhessischen Kulturlandschaft zwischen Selz und Oberrhein. Die ansehnlichen Burgruinen Schwabsburg und Landskron zeugen vom mittelalterlichen Reichsgutkomplex um Nierstein und Oppenheim. Kurmainz und Kurpfalz waren hier die bestimmenden Territorien. Renaissancebauten wie das Hahnheimer Schloss und Wohntürme in Guntersblum, Nierstein und Wintersheim vermitteln ein buntes Bild vom Leben des lokalen Adels. Die Barockschlösser in Guntersblum veranschaulichen die Baulust der Leininger Grafen, während das Herdingsche Schloss in Nierstein mit einer im Nazarenerstil farbenprächtig ausgemalten Kapelle aufwartet.
Unter den Sakralbauten im Spannungsfeld zwischen den Zentren Mainz und Worms ragt die Katharinenkirche zu Oppenheim heraus, die als bedeutendster Bau der Gotik am Rhein zwischen Straßburg und Köln gilt. Die Romanik repräsentieren die eigentümlichen „Heidentürme“ der evangelischen Kirche in Guntersblum. Kunsthistorisch wertvolle Barockaltäre aus Mainzer und Wormser Kirchen haben in Bodenheim, Mommenheim und Eimsheim die Zeiten überdauert. Glanzpunkte des 19. Jahrhunderts sind sakrale Interieurs des späten Historismus in Ober-Olm und Zornheim.
Die ländliche Architektur mit ihren stattlichen Hofanlagen und schmucken Fachwerkbauten seit dem 16. Jahrhundert wird in ihrer ganzen Breite berücksichtigt. Das Bodenheimer Renaissance-Rathaus stellt das anspruchsvollste Ergebnis früher öffentlicher Bautätigkeit dar. Charaktervolle Winzervillen mit Landschaftsgärten an der Rheinfront bilden die Spitzen des profanen Bauschaffens im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Mit Weinbau und Viehhaltung verbinden sich die landschaftstypischen Bauaufgaben des Kelterhauses, so im Kellerweg in Guntersblum, und der über Säulen gewölbten „Kuhkapellen“.
Das Landschaftsbild erhält seine Prägung durch die zahlreichen Bauten der Wasserversorgung um 1900, die der Einfluss des Darmstädter Jugendstils aufwertet. Die Architektur des barockisierenden Guntersblumer Pumpwerks wurde entsprechend seiner Zentralfunktion ins Monumentale gesteigert.
Das einzigartige Stadtdenkmal Oppenheim, das ungeachtet barocker Überformung viel mittelalterlich-frühneuzeitliche Substanz, so Kirchen und Stadtmauer, aufweist, birgt mit dem weitverzweigten „Kellerlabyrinth“ einen bauhistorischen Schatz überregionalen Ranges.

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