Buch, Deutsch, 136 Seiten, Format (B × H): 139 mm x 214 mm, Gewicht: 182 g
Eine Besinnung
Buch, Deutsch, 136 Seiten, Format (B × H): 139 mm x 214 mm, Gewicht: 182 g
ISBN: 978-3-495-48112-7
Verlag: Karl Alber Verlag
Das Leben zum Anlaß einer Meditation zu nehmen, läßt die Meditation selber reines Leben werden. Solcher Vollzug ist keiner Theorie verpflichtet, sondern zeigt exemplarisch, daß letztlich jedes Tun in einer inneren Praxis ruht. Die sprachliche Einfachheit will dabei einer grundsätzlichen Besinnung entsprechen, welche sich für jedes individuelle Leben nachvollziehbar erweist. Denn auch die philosophische Reflexion - zumal als phänomenologische Analyse - kommt vor eine letzte Selbstgegebenheit zu stehen, die keiner weiteren Reduktion mehr zu unterliegen vermag. Diese Konsequenz sollte hier nicht erneut für sich reflektiert werden, sondern in die meditative Bejahung übergehen.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
I. Grundlagen:
1. Die einzige Gewißheit
2. Das reine Tun
3. Leben als Selbstaffektion
4. Was uns trägt
5. Das Gutsein des Lebens
6. Leben als Leiblichkeit
7. Endliches und unendliches Leben
II. Lebensweisen:
8. Mitpathos und Begegnung
9. Welt und Leben
10. Fremdheit und Identität
11. Erotik und Liebe
12. Verzweiflung und Trauma
13. Vom Tode
14. Illusion und Selbstbezug
"Es gibt für uns Menschen nichts, was nicht erlebt wäre. Alles, was ist, muß von uns gelebt werden, um sein zu können. Damit ist das Leben die einzige Realität, die in jeder Hinsicht zählt. Wenn jeder Augenblick gelebt werden muß, um zu sein, dann ist er ebenfalls die einzige Gewißheit. Und zwar keine Gewißheit, die theoretisch erlernt oder bewiesen werden muß, sondern eine Gewißheit, die unmittelbar gefühlt wird. Das Gefühl, der Eindruck, die Empfindung ist der Name für das unmittelbare Leben, das ich bin."




