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Kunz / Singelnstein Kriminologie



Eine Grundlegung

7. Auflage 2016 , Band: Bd.1758, 435 Seiten, Kartoniert, BC, Format (B × H): 151 mm x 215 mm, Gewicht: 668 g Reihe: UTB Uni-Taschenbücher
ISBN: 978-3-8252-4683-9
Verlag: UTB


Kunz / Singelnstein Kriminologie

Die 7. Auflage der „Kriminologie“, nun von Tobias Singelnstein mitverfasst, bietet eine grundlegend überarbeitete Fassung des seit 1994 bewährten Lehrbuches. Die Darstellung wurde komplett neu strukturiert, um neue Kapitel erweitert und durchgehend auf den aktuellen Stand der Forschung gebracht. Wie in den Vorauflagen stellt das Lehrbuch die zentralen kriminologischen Themen von Grund auf und mit Tiefgang dar. Es bietet eine sehr gut verständliche Einführung in das Fach, die zum eigenen Nachdenken anregt, sich aber ebenso hervorragend als Quelle für Wissenschaft und Praxis eignet.

Zielgruppe


Kriminologie, Verbrechenslehre, Strafverfolgung

Weitere Infos & Material


Abkürzungsverzeichnis XIII

1. KAPITEL WAS IST UND WAS WILL DIE KRIMINOLOGIE?

1 Annäherung an Aufgabe und Gegenstand 1

I. Kriminologie 1

II. Kriminalität 7

III. Der Verbrechensbegriff 10

IV. Strafe und Gesellschaft 12

2 Der Forschungsgegenstand und seine Erschließung: Kriminalität erklären oder verstehen? 14

I. Der Forschungsgegenstand 14

II. Das Modell des Erklärens 16

III. Das Verstehensmodell 18

IV. Schlussfolgerungen 23

3 Das Problem kriminologischer Unbefangenheit 25

4 Geschichte der Kriminologie 34

I. Anfänge und Wegbereiter kriminologischen Denkens 34

II. Die Klassische Schule des 18. Jahrhunderts 35

III. Die Herausbildung der modernen Kriminologie im 19. Jahrhundert 38

IV. Der Ausbau der Kriminologie in den USA 44

5 Kriminologische Forschungsmethoden 46

I. Grundlagen 46

II. Einzelne Methoden der Datenerhebung 48

III. Ablauf eines Forschungsprojekts 50

2. KAPITEL KRIMINALITÄTS- UND KRIMINALISIERUNGSTHEORIEN

6 Notwendigkeit und Begrenztheit von theoretischen Vorstellungen 53

I. Entwicklung kriminologischer Theorien 55

II. Reichweite und Einteilung 60

7 Entwicklungen der Biokriminologie 64

I. Zwillings- und Adoptionsforschung 66

II. Genetische Annahmen 67

III. Hirnforschung 69

IV. Gemeinsame Probleme und Defizite 72

8 Psychologische und psychiatrische Persönlichkeitskonzepte 75

I. Psychologische Perspektiven 76

II. Die psychoanalytische Perspektive 79

III. Psychiatrische Perspektiven 81

1. Klassifikationssysteme 81

2. Diagnose in der Praxis 86

9 Sozialstrukturelle Konzepte 93

I. Anomietheorien 93

1. Modernisierung und Anomie (Durkheim) 93

2. Anomie und der "amerikanische Traum" (Merton) 95

3. Institutional Anomie Theory 98

II. Differentielle Gelegenheiten 99

III. Allgemeine Belastungstheorie 100

IV. Kulturkonflikttheorie 102

V. Kriminalität und soziales Geschlecht 103

VI. Urbane Strukturen und soziale Desorganisation 108

10 Sozialisation im sozialen Nahbereich 111

I. Soziales Lernen 112

II. Ein multifaktorieller Ansatz: Der Täter in seinen sozialen Bezügen 114

III. Differentielle Assoziationen 119

IV. Subkultur und Neutralisationstechniken 120

V. Gemeinsame Probleme und Defizite 123

VI. Entwicklungsbezogene Kriminologie (developmental criminology) 125

11 Kontrolltheorien 129

I. Bindungstheorien 130

II. Theorie der re-integrativen Beschämung 132

III. Theorie der Kontrollbalance 135

12 Kriminalität als individuelles, situationsbezogenes Verhalten 137

I. Gesellschaftlicher Wandel in der Spätmoderne 137

II. Die ökonomische Kriminalitätstheorie des rationalen Wahlhandelns 141

1. Das ökonomische Paradigma in der Kriminologie 141

2. Rational Choice als Kriminalitätstheorie 144

3. Reichweite und Bedeutung 149

III. Die allgemeine Kriminalitätstheorie von Gottfredson und Hirschi 152

1. Ausgangspunkte 152

2. Niedrige Selbstkontrolle und Tatgelegenheiten 155

3. Bewertung 161

IV. Die Situational Action Theory 164

13 Kriminalität und soziale Interaktion 167

I. Das interpretative Paradigma 167

II. Labeling Approach 168

1. Kriminalisierung als Zuschreibung 169

2. Reichweite und Bewertung 174

III. Neuere interpretative Ansätze 177

1. Cultural Criminology 177

2. Theorie der Kriminalität als kulturelle Praxis 178

3. Ansätze der Diskursanalyse 180

IV. Gouvernementalität 182

14 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 183

I. Theoriemodelle des Erklärens kriminellen Verhaltens und integrative Ansätze 185

II. Theoriemodell des Verstehens des Strafrechts und der von ihm Kriminalisierten 191

III. Ein metatheoretischer Ordnungsversuch 194

3. KAPITEL DIE KRIMINALITÄT IN DER GESELLSCHAFT

15 Registrierung, Hellfeld und Dunkelfeld 197

I. Kriminalität als soziales Geschehen und zählbares Vorkommnis 197

II. Verlauf der Registrierung als Weg in das Hellfeld 200

16 Krimi


Kunz, Karl-Ludwig
Prof. Dr. Karl-Ludwig Kunz, ist em. Professor für Strafrecht, Kriminologie und rechtswissenschaftliche Grundlagenfächer an der Universität Bern.

Singelnstein, Tobias
Tobias Singelnstein ist Inhaber des Lehrstuhls für Kriminologie an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Kriminologie sowie im Strafrecht und Strafprozessrecht. Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschriften „Neue Kriminalpolitik“ und „Kriminologisches Journal“. Näheres zur Person unter: http://kriminologie2.ruhr-uni-bochum.de/index.php/de/


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