Lacey / Johns / Bagwell | Bianca Extra Band 153 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 153, 432 Seiten

Reihe: Bianca Extra

Lacey / Johns / Bagwell Bianca Extra Band 153


1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7515-3132-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 153, 432 Seiten

Reihe: Bianca Extra

ISBN: 978-3-7515-3132-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



ARROGANT UND VERBOTEN CHARMANT von HELEN LACEY

Reitlehrerin Callie Jones ist an schwierige Eltern gewöhnt, aber Single-Dad Noah, dessen Tochter sich an keine Regel hält, ist eine Liga für sich! Wobei der attraktive Bootsbauer doch so absolut umwerfend sein kann - wenn er ausnahmsweise mal charmant statt arrogant ist ...

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Als Helen Lacey ein kleines Mädchen war, gehörten 'Black Beauty' und 'Unsere kleine Farm' zu ihren Lieblingsbüchern. Diese Klassiker haben sie im Alter von sieben Jahren dazu inspiriert, ihr erstes Buch zu schreiben - eine Geschichte über ein Mädchen und sein Pferd. Heute genießt Helen Lacey es, für Harlequin zu schreiben. In ihren Geschichten erweckt sie starke Helden mit weichen Herzen und Heldinnen mit Schneid und Unternehmungsgeist zum Leben, die am Ende das große Glück finden. Mehr über Helen kann man auf ihrer Website erfahren: helenlacey.com

Lacey / Johns / Bagwell Bianca Extra Band 153 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. KAPITEL


Callie Jones war nicht gerade begeistert, als sie die Dreizehnjährige am Samstagmorgen vor ihrer Tür stehen sah. Erstens schlief Callie an Wochenenden gern etwas länger, und das Mädchen mit dem mürrischen Gesichtsausdruck hatte schon um sechs Uhr morgens an ihre Tür gehämmert. Außerdem hatte Callie irgendwie mit einem anderen Typ Mädchen gerechnet. Das hier hatte einen zotteligen schwarzen Pferdeschwanz und mindestens ein halbes Dutzend Piercings in den Ohren sowie in den Augenbrauen und der Nase. Und mit kohlschwarzem Kajal umrahmte Augen.

Das Mädchen verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich bin Lily. Ich bin wegen der Reitstunde gekommen.“

Callie war froh, dass sie sich schnell einen alten Morgenrock übergestreift hatte. Es war ganz schön kalt draußen. „Du kommst viel zu früh.“ Ihr Blick fiel auf ein Fahrrad am Fuß der Verandastufen.

Der Teenager zuckte die Achseln. „Na und? Ich bin halt schon etwas früher gekommen.“

„Ich habe deinem Vater gesagt, du sollst um acht kommen.“

Wieder zuckte Lily die Achseln. „Dann hat er mich anscheinend falsch informiert.“ Das Mädchen betrachtete Callie von Kopf bis Fuß. Callie konnte den kritischen Blick bis in die Zehenspitzen spüren.

Seufzend betrachtete sie den Himmel, der gerade erst hell wurde. Eine Stunde mehr Schlaf wäre schön gewesen, aber wenn Lily schon mal hier war …

„Okay, ich zieh mir nur rasch was an.“ Callie zeigte auf die Korbbank auf ihrer Veranda. „Warte hier auf mich. Ich bin gleich wieder da.“

„Na gut.“

Callie schloss die Fliegengittertür so diskret ab, wie sie konnte. Sie wollte nicht, dass sich ein Teenager unbeaufsichtigt bei ihr im Haus herumtrieb, während sie sich umzog. Sie eilte ins Bad, wusch sich das Gesicht, putzte sich die Zähne und band sich das Haar zu einem Pferdeschwanz zurück, bevor sie in Jeans und T-Shirt schlüpfte.

Sie verzichtete auf ihren Morgenkaffee, steckte jedoch einen Müsliriegel ein. Sie musste dringend wieder einkaufen, aber irgendwie kam sie kaum dazu. Sie war zu beschäftigt damit, Reitstunden zu geben, Rechnungen zu bezahlen und nicht zu viel darüber nachzudenken, warum ein gerade dreißig gewordenes ehemaliges California-Girl inzwischen zwölf Stunden am Tag schuftete, um eine kleine, ein paar Meilen von der Ostküste Australiens entfernte Reitschule zu betreiben.

Sie nahm ihren Pullover von der Rückenlehne eines Stuhls und ging nach draußen. Nachdem sie die Haustür hinter sich abgeschlossen hatte, zog sie ihre schlammigen Reitstiefel an, setzte ihren abgeschabten Cowboyhut auf und drehte sich zur Korbbank um. Ihre Besucherin war verschwunden. Genau wie ihr teuer aussehendes Fahrrad.

Offensichtlich war das Mädchen nicht gut darin, Anweisungen zu befolgen.

Callie steckte ihren Haustürschlüssel in ihre Jeanstasche und ging zum Pferdestall, der mit allen modernen Schikanen samt dazugehörendem Dressurviereck ausgestattet war. Callie hatte fast jeden Penny, den sie besaß, in Sandhills Farm gesteckt.

Okay, Mädel. Wo steckst du?

Ihre Hündin Tessa, ein noch junger Labrador-Australian-Cattle-Dog-Mischling, schoss freudig kläffend um eine Ecke von Callies Wohnhaus. Hinter dem Haus konnte das Mädchen nicht sein, sonst wäre Tessa dortgeblieben.

Wo konnte Lily nur stecken? Callie versuchte, ihre Intuition einzuschalten. Sie rief den Namen des Mädchens. Keine Reaktion.

Als Callie die Stalltür öffnete, ragten ein paar lang gestreckte Köpfe aus den Boxen. Von Lily keine Spur.

Na toll, das Mädchen hatte sich offensichtlich unerlaubt entfernt.

Und wo um alles in der Welt blieb Joe, Callies Teilzeitangestellter? Sie warf einen Blick auf ihre Armbanduhr. Sechs Uhr sechsundzwanzig. Eigentlich müsste er schon da sein. Sie würde jetzt erst mal die Pferde füttern müssen, bevor sie ihre verschwundene Schülerin unterrichten konnte.

Aber eins nach dem anderen. Als Erstes musste sie Lily … Wie-auch-immer-sie-mit-Nachnamen-hieß überhaupt finden. Nachdenklich schnalzte Callie mit den Fingern. Ha, Preston! Das war ihr Nachname. Lily Preston.

Ihr Vater war der mit der sexy Telefonstimme?

Callie war gerade dabei, diese alberne Erinnerung zu verdrängen, als sie einen Wagen in der Einfahrt hörte. Das musste Joe sein … Gut, dann konnte er sich um die Pferde kümmern.

Callie beschloss, hinterm Stallgebäude nachzusehen, ob Lily vielleicht dort war. Nach ein paar Schritten blieb sie wie angewurzelt stehen, ein Bein noch in der Luft. Sie war zu schockiert, um sich zu rühren.

Indiana – ihr wunderschöner, kostbarer und unersetzlicher Hannoveraner-Wallach stand mit schlecht sitzendem Zaumzeug am Zaun, während Lily Preston Anstalten machte, von einer Zaunlatte und der Tränke aus aufzusteigen.

Greif ein … schnell!

Callie rannte los und befahl dem Mädchen abzusteigen, aber es war schon zu spät. Der Teenager saß bereits auf dem Pferd und griff nach den Zügeln. Das hier würde garantiert nicht gut gehen.

Sie wird runterfallen!

Noch bevor Callie eingreifen konnte, rutschte Lily Preston vom Pferd und landete mit dem Hosenboden im Sand.

Sie war verschwunden. Genauso wie ihr Fahrrad.

Noah Preston kehrte fluchend ins Haus zurück. Gestern Abend hatte er seiner Ältesten mitgeteilt, dass er sie heute um viertel vor acht zur Sandhills Farm bringen würde, und sie hatte ihm genervt die Tür vor der Nase zugeschlagen, weil sie unbedingt alleine hatte fahren wollen. Er hätte sie anscheinend besser im Auge behalten müssen, denn jetzt, kurz nach halb sieben, war Lily fort. Typisch.

„Daddy? Ich habe Hunger.“

Noah wandte seinem achtjährigen Sohn Jamie das Gesicht zu. Der Kleine stand in der Küchentür.

„Okay, ich mach bald Frühstück. Aber zuerst müssen wir Lily finden.“

Jamie verdrehte genervt die Augen. „Schon wieder?“

„Ich weiß, aber ich muss mich vergewissern, dass es ihr gut geht.“

„Klar geht es ihr gut“, versicherte ihm Jamie auf eine sehr erwachsene Art. „Sie ist zur Pferde-Lady gefahren.“

„Hat sie dir das gesagt?“, fragte Noah überrascht.

Jamie nickte. „Yep. Sie ist vorhin mit dem Fahrrad hingefahren. Ich habe ihr gesagt, sie soll das lassen.“

Die Pferde-Lady? Callie Jones. Sie galt als die beste Reitlehrerin im Landkreis. Noah hatte sie vor einer Woche angerufen, um ein paar Reitstunden für Lily zu vereinbaren. Bei dem Telefonat war ihm sofort aufgefallen, was für einen reizvollen amerikanischen Akzent sie hatte.

Okay, dann wusste er jetzt wenigstens, wo Lily war und vor allem warum. Um ihm zu beweisen, dass er ihr nichts zu sagen hatte und sie tun und lassen konnte, was sie wollte.

Er weckte die Zwillinge und sorgte dafür, dass sich alle drei Kinder anzogen. Da Jamie immer noch grummelte, dass er Hunger hatte, packte Noah für unterwegs ein paar Äpfel und eine Packung Müsliriegel ein. Anschließend nahm er seinen Autoschlüssel und setzte die Kinder in seinen Geländewagen, bevor er sich hinters Steuer setzte.

Da er etwas außerhalb von Crystal Point wohnte, dauerte die Fahrt zur Sandhills Farm nur knapp zehn Minuten. Sie lag etwas abseits von der Straße und war über einen Sandweg zu erreichen. Er endete bei einem für die Region typischen Queenslander-Haus mit Rundum-Veranda. Im Gegensatz zur Reitanlage dahinter wirkte es ziemlich heruntergekommen.

Wo war Lily?

Er bat Jamie, seine vierjährigen Geschwister Hayley und Matthew im Auge zu behalten, zog den Schlüssel aus dem Zündschloss und stieg aus. Ein Hund schoss fröhlich kläffend auf ihn zu und warf sich ihm sofort zu Füßen, um Streicheleinheiten einzufordern.

Während Noah das Tier streichelte, nahm er seine Sonnenbrille ab und sah sich um. Das Haus wirkte verlassen. Vor dem Stallgebäude stand jedoch ein alter, hellblauer Truck, Modell Ford. Noah stand wieder auf und ging hin. Im Zündschloss hing ein Schlüssel, also musste jemand hier sein. Sein Blick fiel auf Lilys Fahrrad, das an einer Wand des Stallgebäudes lehnte. Also war sie tatsächlich hergefahren.

Aber wo steckte sie? Und wo war Callie Jones? Auf dem Hof war weit und breit keine Menschenseele zu sehen, auch nicht auf dem Reitplatz links vom Stall.

Er beschloss, im Stall selbst nachzusehen. Als er das Tor öffnete, war er tief beeindruckt, wie modern und sauber das Innere war. Ein paar Pferde streckten die Köpfe aus ihren Boxen und beobachteten ihn, als er weiterging. Auf der Rückseite des Gebäudes war eine Sattelkammer mit kleinem Büro. Da die Tür offenstand, trommelte er mit den Fingern gegen den Pfosten. Keine Reaktion. Er spähte hinein. An einer Wand hingen Fotos von einem Pferd mit Reiterin. Callie Jones vielleicht?

Noah wartete noch ein paar Sekunden, bevor er wieder nach draußen ging. Der zutrauliche Hund verlangte schon wieder nach Streicheleinheiten, bevor er an Noah vorbeischoss und seitlich um den Stall herumrannte. Noah bat seine Kinder auszusteigen und ihm zu folgen. Als er mit Ihnen im Schlepptau seitlich am Stall entlangging, hörte er weibliche Stimmen. Am Ende des Gebäudes blieb er abrupt stehen. Ihm stockte der Atem.

Eine Frau stand vor dem Zaun.

Sie war...



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