Ladner / Brändle | Die Schweizer Parteien im Wandel | Buch | 978-3-908239-76-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 392 Seiten, PB, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 565 g

Ladner / Brändle

Die Schweizer Parteien im Wandel

Von Mitgliederparteien zu professionalisierten Wählerorganisationen?
Erscheinungsjahr 2001
ISBN: 978-3-908239-76-5
Verlag: Seismo Verlag

Von Mitgliederparteien zu professionalisierten Wählerorganisationen?

Buch, Deutsch, 392 Seiten, PB, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 565 g

ISBN: 978-3-908239-76-5
Verlag: Seismo Verlag


Wie reagieren die Schweizer Parteien auf die sozialen und politischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte? Der Rückgang traditioneller Parteibindungen, der Wandel der politischen Konfliktlinien und die zunehmende Mediatisierung der Politik stellen die Parteien vor neue Herausforderungen und zwingen sie zu Anpassungsleistungen. Auf der Ebene der Kantonalparteien - dem organisatorischen und politischen Rückgrat der Schweizer Parteien - werden in diesem Buch die wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre nachgezeichnet. Untersucht werden die organisatorische Untergliederung der Parteien und ihre Organe, ihre Professionalisierung, die Entwicklung des Mitgliederbestandes und die finanziellen Ressourcen. Thematisiert werden zudem parteiinterne Macht- und Einflussverhältnisse sowie die politische Orientierung der Kantonalparteien. Grundlage bilden die Ergebnisse einer gesamtschweizerischen Befragung sämtlicher Kantonalparteipräsidentinnen und -präsidenten. Mit diesem Werk werden erstmals die Schweizer Kantonalparteien systematisch und vergleichend analysiert. Untersucht werden nicht nur die Unterschiede zwischen den Kantonalparteien der verschiedenen Parteien, sondern auch Unterschiede innerhalb der einzelnen Parteien. Daraus resultiert eine Vielzahl neuer Erkenntnisse über das Innenleben der Parteien. Das Buch liefert zudem einen empirischen Beitrag zur Debatte über den Wandel der Parteiorganisationen, die in der internationalen Parteienforschung geführt wird. Entwickeln sich die Parteien von mitgliederorientierten Massenparteien zu professionalisierten Wählerorganisationen oder gar zu weitgehend in den Staatsapparat integrierten „Kartell-Parteien“? Die Ergebnisse zeigen, dass eine Antwort für den „Fall Schweiz“ differenziert auszufallen hat.

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