Interpretationen - Kommentare - Didaktisierungen
Buch, Deutsch, Band 15, 260 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 210 mm
Reihe: Ljurik
ISBN: 978-3-7069-1238-9
Verlag: Praesens
In dem vorliegenden Band werden erste Schritte unternommen, um Zweigs Lyrik vom verbreiteten Klischee der niederen Qualität bzw. der grundsätzlichen Epigonalität zu befreien, der ihr seit langem anhaftet. Dass Stefan Zweig einen eigenen Platz in der Lyrik der Wiener Moderne neben bereit kanonisierten Autoren wie Hofmannstahl und Rilke verdient, sollte anhand mehrerer Untersuchungen, welche die interne Kohärenz und Stimmigkeit der Gedichte sowie das hohe Formbewusstsein unter Beweis stellen, klar geworden sein. Zweigs Qualität als Lyriker, so das Fazit der Tagung, liegt in seiner „Kunst der Verwandlung“, d.h. in seiner eigentümlichen Fähigkeit, souverän und frei mit den lyrischen Traditionen der Moderne (Romantik, Symbolismus, Jung Wien) umzugehen bzw. aus seinen Leseerfahrungen originelle Schöpfungen herzuleiten.




