Luck / Schönfisch | Fit For Ninja Warrior | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

Luck / Schönfisch Fit For Ninja Warrior

Das Training
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-613-31060-5
Verlag: Motorbuch Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Das Training

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

ISBN: 978-3-613-31060-5
Verlag: Motorbuch Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Schwingende Reifen, hängende Balken und hohe Rampen - in der RTL-Show "Ninja Warrior" müssen die Kandidaten Hindernisse aus den Bereichen Parcours, Klettern, Trampolinspringen und Hochseilgarten überwinden, um sich den Titel des "Ninja Warrior" zu verdienen. Neben Kraft und Ausdauer sind v. a. Schnelligkeit und Balance erforderlich, um den Parcours zu bestehen. Als mehrfache Teilnehmerin der Show gibt Marion Luck gemeinsam mit Uwe Schönfisch Einsteigern und Fortgeschrittenen eine grundlegende Trainingslehre zum Aufbau von Kraft und Technik an die Hand, um als finales Trainingsziel den Parcours zu meistern. Ergänzt wird das Buch mit einem Vorwort von Frank Buschmann, Moderator von TV-Formaten wie "Ninja Warrior Germany, "TV total und "Schlag den Star".

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Weitere Infos & Material


Schuhe

Während eines Wettkampfes sind die richtigen Schuhe von großer Bedeutung. An vielen Elementen eines Parcours ist der Grip der Sohlen entscheidend für den Erfolg.

Da es derzeit noch keine speziellen Schuhe für den Ninja-Sport gibt, werden meist sehr leichte, den Fuß perfekt umschließende Laufschuhe benutzt. Besonders beliebt sind derzeit:

•Addidas Energy Cloud,

•Five Ten Access Aproach,

•Merell Trail Glove 4,

•Merell Vapor Glove 3,

•New Balance Fresh Foam Zante V3 + V4,

•New Balance Minimus 20v7 Trainer,

•New Balance Zante Trainer V1,

•Nike Revolution 3.

Diese Auflistung erfolgte alphabetisch, stellt kein Ranking dar und ist nicht vollständig. Eine Modellempfehlung können wir euch in diesem Buch nicht geben, da Füße zu verschieden sind.

Was muss beim Schuhkauf beachtet werden?

•Das wichtigste Kriterium ist der Grip. Die Sohlen müssen auf glatten Holz- oder Plexiglasflächen Halt bieten, und dies möglichst auch in leicht feuchtem Zustand.

•Die Ferse muss fest umschlossen sein. Der Schuh darf sich beim Einhaken in ein Griffelement (Hook) nicht vom Fuß lösen.

•Im Vorfuß-Bereich muss der Schuh sehr flexibel sein, dem Rest des Fußes und dem Sprunggelenk dagegen viel Stabilität bieten.

•Der Schuh sollte möglichst leicht sein.

•Kein Schuh kann alles perfekt abdecken, weshalb wir auch an dieser Stelle noch einmal betonen möchten, dass ihr den für euch passenden Schuh selbst finden müsst.

Trainingshandschuhe


Handschuhe sind beim Ninja-Warrior-Wettkampf eher hinderlich, werden von Freizeitsportlern aber gern getragen, da sich schon so mancher schmerzhafte Verletzungen oder Blasen an den Händen oder Fingern zugezogen hat. Insbesondere die häufigste Verletzung, die offene Blase (Flake), könnt ihr mit Handschuhen (oder Tape) leicht verhindern.

Trainingshandschuhe schützen effektiv gegen Hautverletzungen.

Blasen und Flakes bilden sich besonders häufig aus, wenn ihr mit dem Ninja-Training oder Bouldern neu beginnt. Die Ursache liegt meistens in einer falschen Handstellung beim Zugreifen zu Beginn einer Übung. Die Hand kann dann in dieser falschen Stellung nicht gehalten werden, weil sie durch die Schwer- oder Fliehkraft während der Bewegung in die richtige Haltung gezwungen wird. Dabei wird unter voller Belastung die Haut zwischen dem Griffelement und den Knochen gequetscht und gleichzeitig einer Scherbewegung unterzogen. Die Hornhaut wird im Verlauf dieser Bewegung von der Unterhaut getrennt und auf ihr verschoben. Im ersten Schritt bildet sich eine Blase. Bei der nächsten falschen Belastung reißt diese dann auf und es entsteht ein Flake.

Wichtig: Mit der richtigen Handhaltung minimiert ihr die Bildung von Blasen und Flakes.

Durch die falsche Handhaltung werden Hautverletzungen forciert.

Beim Greifen mit geradem Handgelenk werden Hautverletzungen seltener.

Natürlich könnt ihr diese Verletzungen auch mit der richtigen Grifftechnik nie ganz vermeiden. Wer lange an einer Reckstange oder einem Griff hin- und herschwingt, erzeugt für die Haut die gleichen Belastungen, auch wenn die Handhaltung richtig ist. Deshalb sind Trainingshandschuhe besonders dann sehr hilfreich, wenn ihr eine bestimmte Bewegung oder ein Hindernis lange übt. Der Sprung ans Cargo-Netz ist dafür ein gutes Beispiel.

Wer an Seilen oder Netzen trainiert, braucht viel Hornhaut oder Trainingshandschuhe.

Fingerlose Handschuhe, die als Trainingshandschuhe geeignet sind, findet ihr unter folgenden drei Produktbezeichnungen:

•Fitness-Trainingshandschuh,

•Fahrradhandschuh,

•Klettersteighandschuh.

Was ihr bei der Auswahl eines Ninja-Trainingshandschuhs beachten solltet:

•enger Sitz,

•die Fingerlinge dürfen nicht zu lang sein (Ende vor dem Fingergelenk),

•Klettverschluss am Handgelenk (Achtung! Kein Klettverschluss an einem Gummi),

•keine dicken Polster auf der Innenseite,

•kein stark elastisches Material auf der Außenseite.

Bei vielen Fahrradhandschuhen sind auf der Innenseite von Mittel- und Ringfinger Schlaufen aufgenäht, die das Ausziehen der Handschuhe enorm erleichtern. Bei den Trainingshandschuhen, die für das Ninja-Training oder Bouldern verwendet werden, sollte aus Sicherheitsgründen darauf verzichtet werden!

Kletterschuhe


Dieses Kapitel ist nur für diejenigen interessant, die eine Boulderhalle in der Nähe haben und dort regelmäßig trainieren gehen möchten. Für den Ninja-Sport werden keine Kletterschuhe benötigt. Da viele der besten Ninjas gleichzeitig gute Boulderer sind, möchten wir hier dennoch kurz auf diese speziellen Schuhe eingehen, denn Bouldern ist ein gutes Ninja-Training.

Den richtigen Kletterschuh für sich zu finden, erscheint im ersten Moment recht schwierig. Es gibt symmetrische und asymmetrische Formen, Sohlen, die an der Spitze nach unten gezogen sind (Downturn), es gibt Schnürschuhe, Schuhe mit Klettverschluss und Slipper.

Manche Verkäufer erzählen von Anfängerschuhen, Kletterschuhen oder speziellen Boulderschuhen. Das sollte euch aber nicht verwirren.

Denn die Entscheidung ist nicht so schwer wie sie im ersten Augenblick erscheinen mag. Zwei Kriterien sollte der Schuh erfüllen: Er sollte eng sitzen und nicht schmerzen! Ihr braucht viel Geduld, um einen solchen Schuh zu finden, und viele behaupten, dass der Schuh am Anfang schmerzen müsse – lasst euch davon nicht irritieren. Der Schuh muss einfach nur zum Fuß passen. Bei dieser Entscheidung kann euch niemand helfen, ihr müsst das selbst spüren. Es empfiehlt sich, die Schuhe zuerst an nur einem Fuß anzuprobieren. Denn falls ihr nach dem Anprobieren mehr als nur ein Paar Kletterschuhe in Betracht zieht, könnt ihr mit dem anderen Fuß besser spüren, welches Modell perfekt zu euch passt. Denn der »Probierfuß« könnte bis dahin schon zu sehr schmerzen, weil ihr auch Schuhe angezogen habt, die überhaupt nicht gepasst haben.

Ein Kletterschuh wird nur beim Boulder-Training benötigt.

Die Kletterschuhauswahl eures Einzelhändlers sollte möglichst groß sein.

Warum muss der Schuh möglichst eng sein?

Das dritte Zehengelenk ist für die Abrollbewegung beim Laufen nach oben und unten beweglich. Damit dieses Gelenk beim Stehen auf kleinen Tritten stabil bleibt und nicht nach oben durchknickt, müssen die Zehen angezogen werden. Der Schuh muss deshalb entsprechend kurz sein und die Zehen dürfen nicht gestreckt hineinpassen! Ist der Schuh so groß, dass man die Zehen im Schuh ausstrecken kann, bleibt der Schuh mit angezogenen Zehen an der Spitze leer.

Damit findet ihr auf kleinen Tritten keinen Halt und braucht dadurch zu viel Kraft in Fingern und Armen, um dieses Defizit auszugleichen. Deshalb müssen die Zehen im angezogenen Zustand perfekt in den Schuh passen.

Mit gestreckten Zehen kann man nicht auf kleinen Tritten stehen.

Mit gekrümmten Zehen kann man sein gesamtes Körpergewicht auf kleine Tritte stellen.

Auf den Bildern könnt ihr sehr gut sehen, dass die Zehen das Körpergewicht auf kleinen Tritten nur tragen können, wenn die Zehen angezogen werden, und das dritte Gelenk...



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