Buch, Deutsch, Band 16, 292 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm
Reihe: Ljurik
Interpretationen - Kommentare - Didaktisierungen
Buch, Deutsch, Band 16, 292 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm
Reihe: Ljurik
ISBN: 978-3-7069-1311-9
Verlag: Praesens
Einen Schwerpunkt des vorliegenden Bandes stellt die Auseinandersetzung mit dem Anderen, darunter trans- und interkulturelle Momente im Œuvre und davon schwer zu trennenden Leben des Lyrikers dar – und damit das Weiterzeichnen der kulturellen Kartographie seines Werkes. Der in der mehrsprachigen Stadt Prag geborene Rilke hat in der „Heimatlosigkeit des Österreichers“ auch Russland, Frankreich und die Schweiz als wichtigste kulturelle Bezugspunkte begriffen. Er setzte sich mit vielen Sprachen, darunter Arabisch und Dänisch auseinander, und verfasste selbst Gedichte in russischer, italienischer und französischer Sprache. Seine Übertragungen aus mehreren Literaturen, etwa aus dem Portugiesischen, werden gerade in ihrer kreativen Entfernung vom Original als Teil seines eigenen Werks angesehen. Dazu erhielt er wichtige Inspirationen durch seine ausgedehnten Reisen und langdauernden Aufenthalte sowie durch sein Interesse für andere Kulturen.




