Luhm | Der große Navi-Guide | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 128 Seiten

Reihe: Navigation

Luhm Der große Navi-Guide

Kartenmaterial und Software beherrschen
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-7723-3891-5
Verlag: Franzis Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Kartenmaterial und Software beherrschen

E-Book, Deutsch, 128 Seiten

Reihe: Navigation

ISBN: 978-3-7723-3891-5
Verlag: Franzis Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Navigation per GPS ist längst kein Insiderthema mehr: Navigationsgeräte sind alltägliche Begleiter im Auto und in der Freizeit. Die Einsatzgebiete moderner Navis sind vielfältig: Auto, Wandern, Trekking, Segeln, Sport, Reisebegleitung, Unterhaltung, aber auch Musikhören, Videos anschauen und sogar Telefonieren. Holen Sie mehr aus Ihrem Navigationsgerät heraus und nutzen Sie die 'schlummernden' Funktionen in Ihrem Gerät.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Vorwort;8
3;Inhaltsverzeichnis;10
4;1 Mit welchem GPS kommt man sicher ans Ziel?;13
4.1;1.1 Navigation per PNA – die große Auswahl …;14
4.1.1;1.1.1 Navman N60i mit Kamera;15
4.1.2;1.1.2 Merian Scout Navigator mit Reiseinformationen;16
4.1.3;1.1.3 Navigon;17
4.1.4;1.1.4 PocketLOOX N100 für die Handtasche;18
4.1.5;1.1.5 Falk mit mobilem Festeinbau;18
4.1.6;1.1.6 Via Michelin mit Guide Michelin;21
4.1.7;1.1.7 Magellan Crossover-GPS all in one;21
4.1.8;1.1.8 Navigation im Innenspiegel;22
4.2;1.2 Navigation per PocketPC – der vielseitige Minicomputer…;24
4.3;1.3 Navigation per Mobiltelefon– all in one …;30
4.3.1;1.3.1 Mobiltelefon mit Onboard-Navigation;30
4.3.2;1.3.2 Mobiltelefon mit Offboard-Navigation;31
4.4;1.4 Navigation per Notebook / PC –der beste Überblick …;34
4.5;1.5 Navigation per Radioschacht– aus einem Guss …;38
4.6;1.7 Outdoor – Navigieren ohne Auto …;43
4.7;1.6 Herstellereinbau;40
5;1.8 Navigation mit Exoten – die überraschende Variante …;46
6;2 Grundausstattung GPS Navigation (Hardware);47
6.1;2.1 Display – hoch oder quer ...?;47
6.2;2.2 Kartenmaterial;47
6.2.1;2.2.1 Aktualität;47
6.2.2;2.2.2 Wie groß ist Europa?;48
6.3;2.3 Audio extern;50
6.4;2.4 Benötigt man zusätzlicheinen PC?;51
6.5;2.5 Kann man eigene Softwareaufspielen?;52
6.6;2.6 Welche Bedienkonzeptegibt es?;53
6.7;2.7 Einen Prospekt richtiglesen;55
6.8;2.8 Das Handbuch;59
6.9;2.9 Qual der Wahl;60
7;3 GPS-Navigation im Detail (Software);63
7.1;3.1 Anschrift suchen;63
7.2;3.2 Route planen/führen;66
7.3;3.3 Routenberechnungstypus;67
7.4;3.4 Routen neu berechnen lassen;68
7.5;3.5 Wenn möglich, bitte wenden;69
7.6;3.6 Sprachansage;69
7.7;3.7 Überblick Straßenverlauf;70
7.8;3.8 Pfeile überall;71
7.9;3.9 Alternativen bei der Zielführung;72
7.10;3.10 Bordcomputer;72
7.11;3.11 POIs nutzen;73
7.12;3.12 TMC;75
7.13;3.14 Was noch so kommt…;76
7.14;3.13 Umgebung kennenlernen;76
8;4 Platzierung im Auto;79
8.1;4.1 Sichtbarkeit & Bedienung;79
8.2;4.2 Unfallgefahr;80
8.3;4.3 Diebstahlschutz;83
9;5 Workshop Fahrpraxis;85
9.1;5.1 Installation & Konfiguration PDA;85
9.1.1;5.1.1 Setup eines PDAs;86
9.1.2;5.1.3 PDA-Soft installieren;86
9.1.3;5.1.4 Karten installieren;87
9.1.4;5.1.2 Installationsprogramm starten;86
9.2;5.2 Installation auf dem PDA fortsetzen;89
9.2.1;5.2.1 GPS-Empfänger einstellen;89
9.3;5.3 Installation & Konfiguration PNA;92
9.4;5.4 Eine Probefahrt;93
10;6 Software in besonderer Mission;97
10.1;6.1 POIs als informativer Mehrwert bei der Navigation;97
10.1.1;6.1.1 Pocket-Navigation;98
10.1.2;6.1.2 Blitzwarner und Radarfallen;98
10.2;6.2 Navistimmen;100
10.3;6.3 Topografische Karten mit Fugawi & Co.;101
10.4;6.5 EXIF-Reader;103
10.5;6.4 Geotagging: die Landkarte im Foto integriert;102
10.6;6.6 Wardriving;104
10.7;6.7 Geocaching & Co.;106
10.7.1;6.7.1 Geocaching: Schatzsuche mit GPS;106
10.7.2;6.7.2 Konfluenzpunkte: Virtuelle Kreuzungen.;107
10.7.3;6.7.3 GPS-Drawing: Brotkrumenspur als Kunst;107
11;7 Zubehör;108
11.1;7.1 Halterung;108
11.2;7.2 Kassettenadapter & FM Transmitter;109
11.3;7.3 Zigarettenanzünder-Stromverteiler & 12-Volt-Versorgung;110
11.4;7.4 Rückspiegel;111
11.5;7.5 Stylus;112
11.6;7.6 Cardreader;113
12;8 GPS inside;116
12.1;8.1 Grundsätzliche Überlegungen zur Navigation;116
12.2;8.2 Wie macht man die Erdeplatt?;116
12.3;8.3 Wie gut kann man sichauf GPS verlassen?;117
12.4;8.4 Wie funktioniert GPS?;118
12.5;8.5 Wie genau ist GPS?;120
12.6;8.6 Was leistet GPS?;120
12.7;8.7 Gibt es Alternativen zuGPS?;120
13;9 Anhang;122
13.1;9.1 Literatur;122
13.2;9.2 Hersteller;124
13.3;9.3 Quellennachweis & Dank;125
14;Index;126


(S. 39-41)

Wie schon beim Autotelefon trat GPS seinen Sie- geszug als Extra im Luxusauto an. Der Festeinbau bietet den höchsten Komfort zu ebensolchen Prei- sen. Die Liste der Vorteile ist lang: .keine .iegenden Strippen, keine zusätzlichen Halterungen, dezenterer Einbau und somit je nach Modell auch ein gewisser Diebstahlschutz (siehe Kapitel 4.1), wenn dann nicht gleich das ganze Auto geklaut wird .Kombination mit vorhandener Technik wie Hi.-Anlage, Telefon usw. mit Nutzung der besseren Lautsprecher oder Stummschaltung bei Anrufen

- Nutzung des meist größeren Bildschirms für DVD-Spieler, DVB-T-Fernsehen oder sogar grafische Bedienung der gesamten Autoelektronik .Integration in das Bedienkonzept des Autos wie beispielsweise nur ein Tastenfeld für Radio, Telefon und Navigation .Kombination mit zusätzlichen Sensoren für Beschleunigung, Radumdrehungen usw., um Schwächen beim Empfang auszugleichen

Die Vorteile beziehen sich primär auf Komfort, Be- dienung und Design. Die Technik unter der Haube – sprich: GPS-Empfänger und Software – stammt aber meist von den großen Spezialisten und ist in der Regel nicht schlechter oder besser als das Pen- dant im Zubehörhandel. Ob man die zusätzlichen Sensoren tatsächlich unbedingt bei einer Tunnel- fahrt benötigt, sei dahingestellt: Bei einem 5 km langen Tunnel durch die Alpen hat man tatsächlich kein Signal, aber auch selten Gelegenheit, falsch abzubiegen.

Und bei den kleinen Tunneln und Unterführungen im Stadtgebiet geht das Signal bei einer Abschattung nicht sofort verloren, eventuelle Abbiegehinweise erhält man darüber hinaus meist vorher und ein gutes GPS nutzt jeden kleinen „Sichtkontakt" zum Satelliten, um die Position so- fort zu überprüfen. Und trotz GPS sollte man den Verstand sowieso nicht ganz abschalten. Navigationsdaten auf CD – wie sie von ab Werk eingebauten Systemen häu.g verwendet werden – waren vor einigen Jahren das Symbol für Fort- schritt. Aus heutiger Sicht ist aus mehreren Grün- den Skepsis angebracht:

- CD-Laufwerke enthalten mechanische Kom- ponenten, die zum Auslesen der Daten exakt positioniert werden müssen – in einem fahrenden Auto ist dies trotz allem Komfort auf schlechten Straßen nicht immer gewährleistet. Die heute üblichen Speicherkartenlaufwerke sind da weniger empfindlich.
- CD-Laufwerke für Kartendaten sind oft im Ko.erraum angebracht, ebenso CD-Wechsler für Hi.-Anlagen – so richtig komfortabel ist das aber nicht. Aufwendige Verkabelung und ein voller Ko.erraum erhöhen den Aufwand.
- CDs sind auf maximal 700 MByte beschränkt, was locker für eine Deutschlandkarte reicht (etwa 250 MByte), nicht aber für eine gute Eu- ropakarte (ca. 1,5 GByte). Speicherkarten gibt es dagegen bis zu einer Kapazität von 4 oder 8 GByte und jeder weitere Fortschritt bringt wieder eine Verdopplung.
- Manche Erstausrüster-Navigationssysteme gibt es nur in Kombination mit einem CD-Radio – weil dann das CD-Laufwerk auch für die Kartendaten herhalten muss. Mit etwas Glück kann man nach der Routenberechnung die Daten-CD gegen eine Musik-CD austauschen, vorausgesetzt für die Navigation steht ein in- terner Speicher zur Verfügung.

Wenn man sich als Endverbraucher mit dem -e- ma Navigation auseinandersetzt, wirken noch wei tere Punkte negativ: Auch wenn der Erstausrüster ein namhafter Hersteller ist, wird die Herkunft fast schon verschleiert – und man weiß nicht genau, was man eigentlich bekommt. Wegen spezieller Anpassungen und zusätzlicher Veränderungen ist so ein System zu nichts „kompatibel", z. B. Zusatz- informationen zu Reisezielen. Letztendlich sind die Entwicklungszyklen der Autoindustrie erheblich länger als bei einem separaten System von einem Drittanbieter.



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