Mason | In den Armen des Ritters | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 382 Seiten

Mason In den Armen des Ritters

Roman
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-96148-153-8
Verlag: dotbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Roman

E-Book, Deutsch, 382 Seiten

ISBN: 978-3-96148-153-8
Verlag: dotbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Kann aus Feindschaft Liebe werden? Das Romance-Highlight 'In den Armen des Ritters' von Connie Mason jetzt als eBook bei dotbooks. Schottland, 1214: Rose von Ayrdale ist so wild und ungezähmt wie die Highlands ihrer Heimat. Niemals wird sie sich Lord Dragon beugen, auch wenn er der neue Herr ihrer Burg ist! Doch als er ihre sanftmütige Zwillingsschwester als Braut auserwählt, ist Rose gezwungen, den verhassten Lord für immer an sich zu binden. Unerkannt verhilft sie ihrer keuschen Schwester zur Flucht ins Kloster und tritt als falsche Braut vor den Altar - fest entschlossen, Dragon von nun an das Leben zur Hölle zu machen. Doch bald schon entfachen seine Berührungen und Küsse ein Feuer der Leidenschaft, das ihren Widerstand ins Wanken bringt. Kann aus diesem Verlangen gar Liebe werden ... und die Lüge zwischen ihnen überwinden, als sie in größte Gefahr geraten? Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der historische Liebesroman 'In den Armen des Ritters' von Romantik-Queen Connie Mason. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag

Connie Mason hat früh ihre Leidenschaft für das Lesen und Schreiben entdeckt. 1984 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Im Jahr 1990 wurde die Amerikanerin vom »Romantic Times Magazine« zur »Erzählerin des Jahres« gekürt. Die Bestsellerautorin hat bereits mehr als 50 historische Liebesromane erfolgreich veröffentlicht. Heute lebt Connie Mason mit ihrem Mann in Florida. Sie hat drei Kinder und neun Enkel. Bei dotbooks veröffentlicht Connie Mason ihre Regency-Romane »In den Armen des Lords« und »In den Armen des Marquis«; beide auch im Sammelband »Regency Kiss - Die Ballsaison ist eröffnet« erhältlich. Auch bei dotbooks veröffentlichte sie: »Die Liebe des Outlaws« »Die Leidenschaft des Outlaws« »Das Verlangen des Outlaws« »In den Fängen des Wikingers« »Die Gefangene des Ritters« »Das Herz des Schwarzen Ritters« »In den Armen des Ritters« »Die Gefangene des Lairds«
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Prolog


London, Oktober1214

Weiter, Dragon. O Gott, ja. Hör nicht auf.« Dominic Dragon of Pendragon blickte auf seine bildschöne, dunkelhaarige Geliebte hinunter und bewegte sich heftiger zwischen ihren wohl gerundeten, milchweißen Schenkeln. Er stützte sich auf die Ellenbogen und betrachtete ihr Gesicht, während sie lustvoll aufstöhnte und selbstvergessen den Kopf hin und her warf.

Als Dominic vor zwei Jahren von den Kreuzzügen zurückgekehrt war, hatte er die junge Witwe zu seiner Geliebten gemacht. Lady Veronica war schön, kultiviert und leidenschaftlich, und Dominic hegte keinen Zweifel daran, dass sie seine künftige Gemahlin würde.

Auf dem vierten Kreuzzug hatte Dominic die Ritter der Pendragons zum Sieg über die Sarazenen geführt, und seine Taten hatten ihm viel Lob und Ansehen bei Hofe eingetragen. Man nannte ihn Dragon Lord, den Herrn der Drachen, ob seines Mutes und seiner unerschütterlichen Entschlossenheit, jeden Feind zu bezwingen. Ferner war Dominic zum Liebling der höfischen Gesellschaft aufgestiegen und galt als König Johns bevorzugter Recke.

Dominic vergaß alles um sich herum, als ihm Veronica die Beine um die Mitte schlang und sich ihm feurig entgegenstreckte, um ihn noch tiefer in sich zu spüren. Mit einem kräftigen Stoß tat er, wonach sie verlangte; seine Männlichkeit war groß und hart, doch sie nahm ihn ganz in sich auf und flehte ihn an, ihr mehr zu geben.

»Du bist unglaublich, mein starker Dragon«, flüsterte Veronica sehnsüchtig. »Es ist beinahe so weit. Nur noch ein wenig ... ahhh ...« In äußerster Verzückung schrie sie seinen Namen, zog dann seinen Kopf zu sich hinunter und küsste ihn leidenschaftlich.

Abermals drang Dominic tief in sie und spürte, wie sein Körper von einer Welle der Lust erfasst wurde. Er legte den Kopf in den Nacken und schrie laut auf, während er sich aus Veronicas feuchter Wärme zurückzog und seinen Samen auf die makellos weißen Laken verströmte. Er hätte es vorgezogen, den Gipfel der Lust in der Vereinigung zu erreichen, doch in der langen, illustren Geschichte der Pendragons hatte es noch nie einen Bastard gegeben, und Dominic beabsichtigte nicht, der Erste zu sein, der den untadeligen Ruf seiner Familie befleckte.

Schwer atmend ließ sich Dominic neben Veronica auf die Laken sinken. Er wünschte, die Nacht in ihrem weichen Bett und ihrer Umarmung verbringen zu können, anstatt nach Westminster aufbrechen zu müssen, um König John einen Besuch abzustatten.

»So sehr es mich auch betrübt, meine Liebste, ich muss dich verlassen«, sagte er und schwang die Beine aus dem Bett.

Veronica legte ihm ihre zarte Hand auf die Brust und presste ihn wieder in die Kissen. »Musst du wirklich?« Sie verzog den Mund zu einem liebreizenden Schmollen, während sie sich über Dominic beugte, sodass ihre vollen Brüste verführerisch sein Gesicht streiften »Kannst du nicht noch ein wenig bei mir bleiben?« Veronica warf einen verstohlenen Blick auf seine Männlichkeit und strich dann sanft mit dem Finger über die samtige Spitze. »Wie ich sehe, erwacht der Drache wieder zum Leben.«

Dominic vermochte der Versuchung nicht zu widerstehen und küsste Veronicas aufgerichtete Brustspitzen, bevor er seine Geliebte sanft von sich schob.

»Der König hat mich in den Palast nach Westminster rufen lassen. Ich habe mich bereits verspätet.«

»Was will denn John Lackland von dir? Und wie lange werden sich die Barone seiner Willkür noch beugen?«

Dominic verließ das Lager und hob seine Kleider auf. Die lange, aufgeworfene Narbe, eine Erinnerung an eine beinahe tödliche Verletzung, zeichnete sich deutlich auf der Haut seines Oberschenkels ab; sie verlief von der Hüfte bis zum Knie. Dominic wandte sich ein wenig von Veronica ab, um ihr einen erfreulicheren Anblick zu bieten. Er spürte, dass sie ihn betrachtete, bemühte sich jedoch nach Kräften, ihren hungrigen, beinahe katzengleichen Blick nicht zur Kenntnis zu nehmen. Keinesfalls würde er sich von ihr ins Bett zurücklocken lassen.

Veronica räkelte sich genüsslich und betrachtete voller Zufriedenheit Dominics nackten Körper. Zwar missfiel ihr die Narbe, doch darüber hinaus war er so vollkommen, dass es ihr gelang, über diesen Makel hinwegzusehen. Dominic erfreute sich einer ausgesprochen wohlgeformten Gestalt. Seine Schultern und die breite Brust waren gestählt von den Schwert- und Lanzenkämpfen auf dem Turnierplatz, und an seinem flachen Bauch zeichneten sich deutlich kräftige Muskeln ab. Als Dominic sich die Beinkleider anlegte, ließ Veronica den Blick bewundernd über seine Hüften und Schenkel wandern.

Sie seufzte sehnsüchtig, als er sich den knielangen Waffenrock über den Kopf zog, und betrachtete dann sein Gesicht. Das feste, markante Kinn zeugte von Dominics starrköpfiger Natur. Seine hohen Wangenknochen, die kräftige, gerade Nase und die sinnlichen Lippen waren überaus reizvolle Attribute, die jedoch von seinen dunklen Augen noch übertroffen wurden. Dominics Blick wirkte so einschüchternd und durchdringend, dass er jeden Menschen mühelos zu durchschauen schien.

»Zwar vermag ich nicht für Lacklands andere Barone sprechen, doch ich glaube, dass des Königs Grausamkeit und ungerechte Gesetze längst unerträglich geworden sind«, sagte Dominic. »Den Unmut seiner Barone erregte er bereits, als König Phillips Armee ihn aus Frankreich vertrieb, sodass er große Teile der Normandie verlor. Es geht das Gerücht, dass er es war, der Prinz Arthur, seinen Neffen, ermordete. Schließlich wurde Arthur von vielen als der wahre Erbe des Throns betrachtet.«

Veronica streckte sich verführerisch im Bett aus. »Was der König tut, ist mir gleich. Wirst du heute Nacht zu mir zurückkehren?«

Dominic zögerte. »Das glaube ich kaum. Wer weiß, was er von mir will und wie lange er mich aufhalten wird. Sollte es spät werden, wird er mich sicher auffordern, die Nacht im Palast zu verbringen.«

»Schade«, seufzte Veronica. »Dann morgen Abend?«

»Möglicherweise.« Dominic wurde nachdenklich. »Es könnte dem König gefallen, in die Normandie zurückzukehren, um die verlorenen Gebiete zurückzuerobern. Dann wird er seine Ritter versammeln, damit sie ihn begleiten.«

Veronica schnaubte verächtlich. »Es grenzt an ein Wunder, dass Lacklands einflussreiche Barone ihn nicht längst zur Abdankung gezwungen haben. Warum dienst du ihm noch immer?«

»Ich bin sein Vasall. Es ist meine Pflicht, dem König zu dienen, wo und wann er mich braucht.« Dominic legte sein Schwert an und beugte sich über das Bett. »Gib mir einen Abschiedskuss, Liebste.«

Sobald er Veronica verließ, wandelte sich Dominics Erscheinung augenblicklich. Alle Liebenswürdigkeit fiel von ihm ab, als sich die Tür hinter ihm schloss, und er wurde zu dem düsteren, gefährlichen Recken, dessen Name seine Feinde erzittern und seine Freunde respektvoll schweigen ließ.

Vor Veronicas Haus wartete Raj, ein hünenhafter Araber, der sich Dominic angeschlossen hatte, nachdem dieser ihn aus der sarazenischen Sklaverei befreit hatte. Als Dominic vom Kreuzzug zurückgekehrt war, hatte Raj ihn nach England begleitet – als sein Knappe, treuer Freund und Beschützer.

»Wohin, Herr?«, fragte Raj und hielt die Zügel von Dominics tänzelndem Streitross, während dieser aufstieg.

»Nach Westminster, Raj. Ich verspäte mich.«

Auch Raj saß auf, entrollte die Standarte des Drachen und ritt dann schweigend neben Dominic durch die Straßen Londons. Sie passierten die Kathedrale St. Paul's und überquerten die Themse über eine neu errichtete Steinbrücke. Dann ritten sie durch schmale gepflasterte Straßen, in denen es von Straßenhändlern und Taschendieben wimmelte. Die Stadt und ihre Bevölkerung sind gewachsen, dachte Dominic, als sie an den Docks vorbeikamen, an denen Waren aus aller Herren Länder abgeladen wurden. Schon bald würde sich London mit einem Teil seines Reichtums von der Krone freikaufen und einen eigenen Bürgermeister benennen.

Dominic und Raj näherten sich Ludgate, dem Südwesttor der Stadt und reihten sich in die Menschenmenge ein, die London vor Toresschluss verlassen wollte. Plötzlich hielten die Menschen inne. Dominic zügelte sein Pferd, und ließ seinen Blick in die Richtung wandern, in die einige Leute zeigten. Als er des grausigen Anblicks gewahr wurde, verzog er das Gesicht. Offenbar ein weiteres Beispiel für König Johns Schreckensherrschaft, vermutete er, als er den Kopf eines Mannes betrachtete, der auf eine Pfahlspitze auf der Stadtmauer gespießt war. Da er um des Königs Vorliebe für Folterqualen wusste, konnte sich Dominic ungefähr vorstellen, was dieser Mann vor seinem Tode erlitten hatte.

»Kanntet Ihr ihn?«, fragte Raj.

»Er kommt mir bekannt vor«, antwortete Dominic nachdenklich, »doch ich kann mich nicht an seinen Namen erinnern. Vielleicht wird der König mein Gedächtnis auffrischen.«

Sie passierten Ludgate und ließen die Stadt mit ihrem Gewimmel von Menschen hinter sich. Inzwischen hatte sich London weit über die Stadtmauern hinaus ausgebreitet. An der Straße, die von Ludgate nach Westminster führte, reihten sich Bischofspaläste und die Herrensitze reicher Kaufleute aneinander, die noch einige Jahre zuvor nicht da gewesen waren. Es handelte sich um prächtige Bauten, umgeben von weitläufigen, baumbestandenen Gärten.

Am Haupttor erkannte man Dominics auffälliges Banner, sodass er und Raj unbehelligt an den Wachtürmen und Torwächtern vorbeireiten konnten. An einer eisenbeschlagenen Eichentür zügelte Dominic sein Pferd und saß ab.

»Soll ich hier auf Euch warten, Herr?«, fragte Raj und griff nach den Zügeln des Streitrosses.

»Nein, versorge die Pferde und suche dir eine Unterkunft für die Nacht«,...



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