Micheluzzi | Aus Mangel an Licht | Buch | 978-3-68924-119-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 672 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 240 mm, Gewicht: 500 g

Reihe: ISSN

Micheluzzi

Aus Mangel an Licht

Funktionen des Schlagschattens in der italienischen Malerei (ca. 430-1430)
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-68924-119-3
Verlag: De Gruyter

Funktionen des Schlagschattens in der italienischen Malerei (ca. 430-1430)

Buch, Deutsch, 672 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 240 mm, Gewicht: 500 g

Reihe: ISSN

ISBN: 978-3-68924-119-3
Verlag: De Gruyter


Ist die nachantike Darstellung des Schlagschattens tatsächlich eine Errungenschaft der Malerei der 1420er Jahre in Florenz, wie uns die Viten Giorgio Vasaris, aber auch weite Teile der Forschung bisweilen glauben lassen? Dieser Frage spürt Gerd Mathias Micheluzzi in seiner kunsthistorischen, in der Herangehensweise interdisziplinär angelegten Arbeit erstmals umfassend und systematisch nach. An frühchristlichen Mosaiken, mittelalterlichen Wissensbeständen sowie Buch-, Wand- und Tafelmalereien des 14. und 15. Jahrhunderts in Italien wird aufgezeigt, dass der Schlagschatten bereits zuvor eine nicht zu unterschätzende Rolle spielte. Zugleich wird evident, dass die nachgezeichneten Entwicklungen und Konjunkturen zwar miteinander verflochten, aber weder konstant noch teleologisch auf Naturnachahmung gerichtet sind. - Erste systematische Untersuchung des Schlagschattens in der italienischen Malerei, Literatur und Naturphilosophie des Mittelalters
- Revision eines kunsthistorischen Topos

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Zielgruppe


scholars in Art History, Visual and Medieval Studies / Kunstwissenschaftler*innen, Kunsthistoriker*innen, Kulturwissensc


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Gerd Mathias Micheluzzi, Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten Graz und Wien; an letzterer von 2016–2019 zudem Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seine Dissertation wurde 2023 mit dem Elise-Reimarus-Preis der Akademie der Wissenschaften in Hamburg ausgezeichnet. Stipendien ermöglichten ihm Aufenthalte am Österreichischen Historischen Institut in Rom, am Courtauld Institute of Art in London sowie am Kunsthistorischen Institut in Florenz (MPI). Ab 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg, seit 2021 als Teil der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe "Imaginarien der Kraft". Seine Forschungsinteressen liegen in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kunst Italiens, insbesondere an den Schnittstellen von Kunst, Kunsttheorie und (Proto-)Wissenschaften. Aktuelles Projekt zu "Ästhetiken der Kraftentfaltung", zugleich beteiligt am DFG-Projekt zur Neuübersetzung und Kommentierung von Leonardo da Vincis "Libro di Pittura" (Codex Urbinas 1270).

Gerd Mathias Micheluzzi studied art history at the Universities of Graz and Vienna, serving as a research associate at the latter from 2016 to 2019. His dissertation was awarded the Elise Reimarus Prize of the Academy of Sciences and Humanities in Hamburg in 2023. Research fellowships have taken him to the Austrian Historical Institute in Rome, the Courtauld Institute of Art in London, and the Kunsthistorisches Institut in Florence (Max-Planck-Institute). From 2020 he was a research associate at the University of Hamburg, and since 2021 he has been a member of the DFG-Centre for Advanced Studies "Imaginaria of Force". His research focuses on medieval and early modern Italian art, with particular interest in the intersections of art, art theory, and the (proto-)sciences. His current project examines "Aesthetics of Unfolding", while he also contributes to the DFG project on the new translation and commentary of Leonardo da Vinci’s Libro di Pittura (part V of the Codex Urbinas 1270).



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