Buch, Deutsch, 226 Seiten, GB, Format (B × H): 175 mm x 245 mm, Gewicht: 610 g
Der Fall Ernst B. Selbstzeugnis und Akten aus der Psychiatrie um 1900
Buch, Deutsch, 226 Seiten, GB, Format (B × H): 175 mm x 245 mm, Gewicht: 610 g
ISBN: 978-3-7965-2275-8
Verlag: Schwabe Basel
Kern dieses Buches bildet ein einzigartiges und seltenes Dokument, das handschriftlich erhaltene Selbstzeugnis eines Mannes, der wegen einer als "Paranoia" diagnostizierten Krankheit einen grossen Teil seines Lebens in Irrenanstalten verbringen musste. In einem Text, den er mit "Meine Erlebnisse" überschreibt, schildert der 1856 geborene Ernst B. Erfahrungen und Fragmente aus seiner Lebensgeschichte, eine Kette verwirrender Umstände und verstörender Ereignisse.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Wissenschafts- und Universitätsgeschichte
- Medizin | Veterinärmedizin Medizin | Public Health | Pharmazie | Zahnmedizin Medizin, Gesundheitswesen Geschichte der Medizin
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Kultur- und Ideengeschichte
Weitere Infos & Material
Vorwort
Teil A: Essays
Martin Schaffner: Fall und Fallgeschichte
Caroline Arni: Wie Liebende. Das Ehepaar Lina und Ernst B.
Martin Stingelin: Nervös. Von einem Basler Coiffeur, der an die falschen Leute und die falsche Literatur geraten ist, ohne dass sein Zeitalter sich in seinem verzweifelten Rationalisierungsversuch hätte wiedererkennen wollen
Stefan Nellen und Robert Suter: Psychopathographien des Alltagslebens. Polizeiliche Aufschreibepraktiken im Vorraum der Psychiatrie
Hans Jakob Ritter: Bürgerlicher Tod. Von der Angst, gesund ins Irrenhaus gesperrt zu werden
Hubert Thüring: Zum Beispiel. Überlegungen zu einem Fall im Archiv der Moderne
Teil B: Falldossier
Editorische Notiz
Falldossier
Dokumentenverzeichnis




