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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 49, 502 Seiten

Reihe: Educational Governance

Niedlich Neue Ordnung der Bildung

Zur Steuerungslogik der Regionalisierung im deutschen Bildungssystem
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-658-27206-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Zur Steuerungslogik der Regionalisierung im deutschen Bildungssystem

E-Book, Deutsch, Band 49, 502 Seiten

Reihe: Educational Governance

ISBN: 978-3-658-27206-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Regionalisierung zählt zu den bildungspolitischen Vorzeigeprojekten in Deutschland. Sebastian Niedlich identifiziert und systematisiert verschiedene Formen von Regionalisierung und zeigt Entwicklungstrends auf. In einer wissensorientierten Governance-Perspektive fragt er, inwieweit Regionalisierung eine spezifische Steuerungslogik aufweist, die sich von der viel diskutierten, ökonomisch inspirierten Neuen Steuerung unterscheidet. Vertiefend wird der Ansatz kommunalen Bildungsmanagements, der als paradigmatisch für die jüngere Entwicklung der Regionalisierung gelten kann, fokussiert und dessen Umsetzung einem qualitativ-inhaltsanalytischen Fallvergleich unterzogen, der in der Formulierung zweier Idealtypen mündet. 

Sebastian Niedlich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft der Freien Universität Berlin.

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1;Inhalt;6
2;Abbildungs- und Tabellenverzeichnis;10
2.1;Abbildungen;10
2.2;Tabellen;10
3;Abkürzungsverzeichnis;12
4;1 Einleitung;14
5;2 Theoretische Grundlagen;26
5.1;2.1 Grundlagen der (Educational) Governance-Perspektive;29
5.1.1;2.1.1 Planung;30
5.1.2;2.1.2 Steuerung;32
5.1.3;2.1.3 Governance;36
5.1.3.1;2.1.2.1 Verwendungsweisen des Governance-Begriffs;37
5.1.3.2;2.1.2.2 Die steuerungstheoretische Governance-Perspektive;39
5.1.4;2.1.4 Educational Governance-Forschung;44
5.2;2.2 Kritik und Entwicklungsbedarf der Governance-Perspektive;49
5.2.1;2.2.1 Problemlösungsbias der Governance-Perspektive;50
5.2.2;2.2.2 Verkürztes Machtverständnis der Governance-Perspektive;53
5.2.3;2.2.3 Demokratietheoretisches Defizit der Governance-Perspektive;57
5.2.4;2.2.4 Konsequenzen für eine erweiterte Governance-Perspektive;65
5.3;2.3 Governance und Wissen;69
5.3.1;2.3.1 Zur Rolle von Wissen in der politikwissenschaftlichen Forschung;70
5.3.2;2.3.2 Wissen und Koordination;73
5.3.3;2.3.3 Steuerung und Governance mit Wissen;74
5.3.4;2.3.4 Wissen und Gouvernementalität;78
5.4;2.4 Rahmen für eine wissensorientierte Governance-Analyse;83
5.4.1;2.4.1 Wissensordnungen;83
5.4.2;2.4.2 Wissenspolitik;91
5.4.3;2.4.3 Innovationen als Wissenspassagen;94
5.4.4;2.4.4 Analyserahmen für eine wissensorientierte Governance-Forschung;100
5.5;2.5 Zwischenfazit;107
6;3 Leitbilder der Staats- und Verwaltungsmodernisierung;110
6.1;3.1 Verwaltungsleitbilder bis Anfang der 1990er Jahre;113
6.1.1;3.1.1 Traditionelle Bürokratie;113
6.1.2;3.1.2 Planungsorganisation;116
6.2;3.2 Das Managementmodell;119
6.2.1;3.2.1 Bürokratiekritik und New Public Management;121
6.2.2;3.2.2 Das Neue Steuerungsmodell;124
6.2.3;3.2.3 Kritik am Managementmodell;133
6.2.3.1;3.2.3.1 Normative Einwände gegen das Managementmodell;134
6.2.3.2;3.2.3.2 Infragestellung der zugrunde liegenden Annahmen;135
6.2.3.3;3.2.3.3 Defizite bei der Implementation des Managementmodells;137
6.2.3.4;3.2.3.4 Negative Folgewirkungen;139
6.3;3.3 Neuere Reformvorschläge in der Diskussion;141
6.3.1;3.3.1 Strategisches, multirationales Management;142
6.3.2;3.3.2 Evidenzbasierte Politik und Praxis;145
6.3.3;3.3.3 Neo-weberianischer Staat;146
6.3.4;3.3.4 Joined-up Government und Whole-of-Government;151
6.3.5;3.3.5 Regional/Local Governance;155
6.3.6;3.3.6 Pragmatisches Management in der kooperativen Demokratie;159
6.3.7;3.3.7 Postmoderne Steuerung;163
6.4;3.4 Ein alternatives Leitbild: New Public Governance;167
6.5;3.5 Zwischenfazit;174
7;4 Neue Steuerung im deutschen Bildungssystem;177
7.1;4.1 Neue Steuerung im Schulsystem;179
7.1.1;4.1.1 Output-Steuerung;182
7.1.2;4.1.2 Dezentralisierung/Autonomisierung;183
7.1.3;4.1.3 Evidenzbasierung;186
7.1.4;4.1.4 Wettbewerbsorientierung;190
7.2;4.2 Neue Steuerung in der Hochschule;192
7.3;4.3 Neue Steuerung in der Weiterbildung;196
7.4;4.4 Neue Steuerung in der beruflichen Bildung;201
7.5;4.5 Neue Steuerung in der Elementarbildung;205
7.6;4.6 Neue Steuerung – Zusammenführung und Diskussion;208
7.6.1;4.6.1 Bereichsübergreifende Gemeinsamkeiten und Unterschiede;208
7.6.2;4.6.2 Zur Kritik an der Neuen Steuerung im Bildungssystem;211
8;5 Regionalisierung im Bildungssystem: Leitbilder und Programme;218
8.1;5.1 Steuerungstheoretische Zugänge zur Regionalisierung;220
8.1.1;5.1.1 Regionalisierung im deutschen Bildungssystem – Begriffsklärung;220
8.1.2;5.1.2 Regionalisierung als Teil Neuer Steuerung;223
8.1.3;5.1.3 Neue Steuerung als Vorbedingung bzw. Auslöser für Regionalisierung;227
8.1.4;5.1.4 Regionalisierung als Alternative zu Neuer Steuerung;229
8.1.5;5.1.5 Schlussfolgerungen für die weitere Analyse;232
8.2;5.2 Regionalisierung im Bildungsbereich bis Mitte der 1990er Jahre;235
8.3;5.3 Regionalisierungsleitbilder ab Mitte der 1990er Jahre;239
8.3.1;5.3.1 Regionalisierungsleitbilder in der schulischen Bildung;240
8.3.2;5.3.2 Regionalisierungsleitbilder im Bereich Weiterbildung/lebenslanges Lernen;241
8.3.2.1;5.3.2.1 Memorandum über lebenslanges Lernen;241
8.3.2.2;5.3.2.2 Empfehlungen des Forums Bildung;243
8.3.2.3;5.3.2.3 BLK-Strategie und Empfehlungen des Innovationskreises Weiterbildung;243
8.3.3;5.3.3 Regionalisierungsleitbilder im Bereich Berufliche Bildung/Übergang Schule – Beruf;244
8.3.3.1;5.3.3.1 Weinheimer Erklärung;244
8.3.3.2;5.3.3.2 Weitere Stellungnahmen zum Übergang Schule – Beruf;246
8.3.4;5.3.4 Regionalisierungsleitbilder in der Kinder- und Jugendhilfe;246
8.3.4.1;5.3.4.1 Stellungnahmen des Bundesjugendkuratoriums;247
8.3.4.2;5.3.4.2 Zwölfter Kinder- und Jugendbericht;248
8.3.4.3;5.3.4.3 Weitere Stellungnahmen zur Verknüpfung von Schule und Jugendhilfe;249
8.3.5;5.3.5 Bereichsübergreifende Beiträge zum Regionalisierungsdiskurs;250
8.3.5.1;5.3.5.1 Diskussionspapier des Deutschen Vereins;250
8.3.5.2;5.3.5.2 Erklärungen des Deutschen Städtetags;250
8.3.6;5.3.6 Zusammenführung;251
8.4;5.4 Regionalisierungsprogramme ab Mitte der 1990er Jahre;255
8.4.1;5.4.1 Regionalisierungsprogramme im Bereich der schulischen Bildung;257
8.4.1.1;5.4.1.1 „Schule & Co.“ und „Selbständige Schule“;258
8.4.1.2;5.4.1.2 „Regionale Bildungsnetzwerke“ NRW;261
8.4.1.3;5.4.1.3 Weitere schulische Regionalisierungsinitiativen;263
8.4.2;5.4.2 Regionalisierungsprogramme im Bereich der Elementarbildung;265
8.4.2.1;5.4.2.1 Projekte zum Übergang Kita – Schule im Programm „Lernende Regionen“;265
8.4.2.2;5.4.2.2 Projekte auf Ebene der Länder;266
8.4.2.3;5.4.2.3 „Anschwung für frühe Chancen“ und „Qualität vor Ort“;266
8.4.3;5.4.3 Regionalisierungsprogramme im Bereich der beruflichen Bildung;269
8.4.3.1;5.4.3.1 „Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit“ und „Kompetenzagenturen“;270
8.4.3.2;5.4.3.2 „Kompetenzen fördern“ (BQF);271
8.4.3.3;5.4.3.3 „Perspektive Berufsabschluss“;273
8.4.4;5.4.4 Regionalisierungsprogramme im Bereich Weiterbildung/Lebenslanges Lernen;275
8.4.4.1;5.4.4.1 „Lernende Regionen“;276
8.4.4.2;5.4.4.2 „Lernen vor Ort“;282
8.5;5.5 Steuerungstheoretische Verortung der Regionalisierung;288
8.5.1;5.5.1 Systematisierung der Regionalisierungsansätze;288
8.5.2;5.5.2 Zwei Grundvarianten von Regionalisierung;296
9;6 Vertiefende Analyse I: Programm „Lernen vor Ort“;301
9.1;6.1 Annahmen des Programms über Problemlagen und Anforderungen;304
9.2;6.2 Kommunales Bildungsmanagement;307
9.2.1;6.2.1 Ziele und Anforderungen des Bildungsmanagements;308
9.2.2;6.2.2 Gremien und Organisationseinheiten für das Bildungsmanagement;311
9.3;6.3 Kommunales Bildungsmonitoring;317
9.3.1;6.3.1 Ziele und Anforderungen des Bildungsmonitorings;317
9.3.2;6.3.2 Funktionale Beiträge des Bildungsmonitorings;319
9.3.3;6.3.3 Anforderungen an die Qualität der Monitoringdaten;322
9.3.4;6.3.4 Prozessuale und kommunikative Einbettung des Bildungsmonitorings;325
9.4;6.4 Zusammenführung: Steuerungslogik von DKBM;332
10;7 Vertiefende Analyse II: Fallstudien in „Lernen vor Ort“;341
10.1;7.1 Methodik;342
10.1.1;7.1.1 Datengrundlage;342
10.1.2;7.1.2 Vorgehen bei der Datenanalyse;343
10.1.2.1;7.1.2.1 Thematische Hauptkategorien;346
10.1.2.2;7.1.2.2 Bildung von Subkategorien;347
10.1.2.3;7.1.2.3 Erstellung verdichteter Standortprofile;348
10.1.2.4;7.1.2.4 Inhaltliche Analyse und Typenbildung;350
10.2;7.2 Themenorientierte Darstellung der Ergebnisse;352
10.2.1;7.2.1 Ausgangslagen der Kommunen;353
10.2.2;7.2.2 Bildungsmanagement;354
10.2.2.1;7.2.2.1 Funktion und Grundsätze des Bildungsmanagements;355
10.2.2.2;7.2.2.2 Bedeutung zentraler Entscheidungsträger/innen;356
10.2.2.3;7.2.2.3 Bedeutung von Partizipation im Bildungsmanagement;359
10.2.2.4;7.2.2.4 Legitimation des Bildungsmanagements;363
10.2.2.5;7.2.2.5 Organisation des Bildungsmanagements;365
10.2.3;7.2.3 Bildungsmonitoring;368
10.2.3.1;7.2.3.1 Funktion und Grundsätze des Bildungsmonitorings;368
10.2.3.2;7.2.3.2 Bestandteile des Bildungsmonitorings;371
10.2.3.3;7.2.3.3 Organisation des Bildungsmonitorings;376
10.2.3.4;7.2.3.4 Bedeutung von Lernen;379
10.3;7.3 Zusammenfassung von Gemeinsamkeiten und Gegensätzen;381
10.4;7.4 Verortung der Kommunen im Merkmalsraum;387
10.5;7.5 Vertiefende Betrachtung der gebildeten Fallgruppen;394
10.5.1;7.5.1 Gruppe 1: Zuordnung zu Pol A;394
10.5.2;7.5.2 Gruppe 2: Zuordnung zu Pol B;398
10.5.3;7.5.3 Gruppe 3: Keine eindeutige Zuordnung;403
10.6;7.6 Zwei Idealtypen kommunalen Bildungsmanagements;407
10.6.1;7.6.1 Instrumentelles Bildungsmanagement;410
10.6.2;7.6.2 Reflexives Bildungsmanagement;411
11;8 Schluss;414
11.1;8.1 Fazit;415
11.2;8.2 Implikationen für Kommunen;419
11.3;8.3 Implikationen für die Educational Governance-Forschung;420
11.4;8.4 Limitierungen und Desiderata;423
12;9 Literaturverzeichnis;429
13;Anhang;496



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