Nooteboom / Schaber | Gesammelte Werke | Buch | 978-3-518-42593-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 911 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 211 mm, Gewicht: 980 g

Nooteboom / Schaber

Gesammelte Werke

Band 10: Prosa 2008-2015
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-518-42593-0
Verlag: Suhrkamp

Band 10: Prosa 2008-2015

Buch, Deutsch, 911 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 211 mm, Gewicht: 980 g

ISBN: 978-3-518-42593-0
Verlag: Suhrkamp


Als 2008 der neunte Band der Cees Nootebooms vorlag, wünschte sich die voll Begeisterung: »Mögen diesem Band viele folgen.« Nun erscheint Band 10, der sich auf die Prosa des großen niederländischen Autors zwischen 2008 und 2015 konzentriert und dabei die außerordentlichen Facetten seines Schaffens zeigt. In dieser Zeit entstand etwa der hochgelobte Erzählungsband , der mit seiner »inständigen Erzählkunst« ( ) und »staunenswerten Helligkeit« ( ) beeindruckt, außerdem die heiter-geheimnisvollen sowie das , das von fernen Reisen berichtet.

Ein leidenschaftlicher, undogmatischer Reisender ist Nooteboom immer gewesen, und eben diese unvoreingenommene Neugier und Entdeckerlust zeichnen auch seine luziden Essays und Reden aus. Sei es , der Bericht einer Pilgerreise zu Japans Tempeln, dem die subtilen Fotos von Simone Sassen zur Seite gestellt sind; seien es die hier zum Teil erstmals auf Deutsch erscheinenden Texte zur Literatur, zur Kunst und Politik – der wahre Reisende, so Nooteboom, befindet sich immer im Auge des Sturms. Lebendiger, welthaltiger kann Literatur nicht sein.

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Weitere Infos & Material


I. Nachts kommen die Füchse. Erzählungen
Gondeln
Gewitter
Heinz
Ende September
Der letzte Nachmittag
Paula
Paula II
Der entfernteste Punkt
II. Schiffstagebuch
1 Über Kap Hoorn nach Montevideo
2 Ein Tod aus Feuer und Wasser. An den Ufern des Ganges
3 Broome 1942. Ein niederländisches Kriegsdrama
4 Mexikanische Fragmente
5 Die Ruderer von Port Dauphin
6 Im hohen Norden
7 Das Zeichen des Reisenden. Balinesische Notizen
III. Briefe an Poseidon
Poseidon I
Trauung mit einem Hut
Belagerung
Bayreuth
Poseidon II
Begegnung
Invalides
Poseidon III
Fluss
Challenger
Poseidon IV
Asclepias
Zeit
Poseidon V
Lastwagen
Kenko
Telefon
Poseidon VI
Kindermord
Bücher
Poseidon VII
Mauer
Fleck
Poseidon VIII
Hölderlin
Schleier
Gemälde
Poseidon IX
Orion
Pastorale
Poseidon X
Gespräch
Agave
Poseidon XI
Spaziergang
Zeuge
Poseidon XII
Stuhl
Esel
Garten
Poseidon XIII
Mädchen
Blutmond
Poseidon XIV
Mann
Wasserspiegel
Grün
Poseidon XV
Bal des Ambassadeurs
Circe
Hafen
Poseidon XVI
Nilpferd
Hesiod
Poseidon XVII
Quilotoa
Gewitter
Tiergarten
Poseidon XVIII
Leben
Stier
Poseidon XIX
Schwestern
Walfisch
Blau
Poseidon XX
Krieg
Ratón
Posidonia
Poseidon XXI
Alt
Flamme
Poseidon XXII
Kollegen
Stein
Poseidon XXIII
IV. Saigoku. Auf Japans Pilgerweg der dreiunddreißig Tempel
Prolog
1 Seiganto-ji
2 Kimii-dera
3 Kokawa-dera
4 Makinoo-dera
5 Fujii-dera
6 Tsubosaka-dera
7 Oka-dera
8 Hase-dera
9 Nanen-do
10 Mimuroto-ji
11 Kami-Daigo-ji
12 Iwama-dera
13 Ishiyama-dera
14 Mii-dera
15 Imakumano Kannon-ji
16 Kiyomizu-dera
17 Rokuharamitsu-ji
18 Rokkaku-do
19 Kodo
20 Yoshimine-dera
21 Anao-ji
22 Soji-ji
23 Katsuo-ji
24 Nakayama-dera
25 Kiyomizu-dera
26 Ichijo-ji
27 Engyo-ji
28 Nariai-ji
29 Matsunoo-dera
30 Hogon-ji
31 Chomei-ji
32 Kannonsho-ji
33 Kegon-ji
Epilog: Koya-san, Okunoin
V. Berliner Notizen III
VI. Worte in den Wind. Essays zu Philosophie, Literatur, Kunst und Politik
Wir verstehen unsere eigene Kultur nicht
Hugo
Das letzte Mal. Nachruf auf Harry Mulisch
Vornehm getragene Dämmerung. Über Hans van de Waarsenburg
Lettre de mon jardin. Ein Capriccio für Hugo Bousset
Nescio auf Reisen
Wandgedichte
Die Reise zu einem Buch. Über das Entstehen von Die folgende Geschichte
El fabricante de bicicletas und andere Probleme beim Übersetzen
Meine deutsche Stimme. Über Helga van Beuningen
Der Garten. Über die Villa Massimo
Meine Bibliothek
Der wichtigste Teil des Gehirns sind die Augen. Zu Karel C?apeks Reise nach dem Norden
Lügen haben kurze Beine. Über Alberto Manguels Roman Alle Menschen lügen
Alejandro Zambra. Eine Laudatio
Falsche Papiere. Die Entdeckung von Valeria Luiselli
The Robber of Memories. Eine kolumbianische Geschichte
Zurbarán in London. Maler zwischen den Bildern
Europa und der Stier von Nicolaas Verkolje
Das Schwarz am Fuß der Dinge
Ein Meister des Sinnlichen. Über Francisco de Zurbarán
Daniel Ost und die letzte Schönheit. Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit
Closing Time. Zu Jan Vanriet
Hendrik Valk und das innere Auge
Terra Incognita. Über Cristina Barroso
Über das Fehlen von Selbst. Die geheimnisvolle Kunst von Matthias Weischer
Isolde Ohlbaum
Ex Nihilo. Eine Geschichte von zwei Städten
Sichtbare Seelen. Autorenporträts von Eddy und Tessa Posthuma de Boer
Abbildung oder Einbildung? Laudatio auf Anton Corbijn
Die Augen des Krieges. Zu Martin Roemers
Das Geheimnis von Rineke Dijkstra
Die menschliche Existenz. Über die Sichtbarkeit der Welt
Der Wendepunkt
Hans van Mierlo
Erinnerungen an Adenauer, meinen Zeitgenossen
Der Finger, die Frau und die Macht. Ein Kampf zwischen vier Farben
So nah, so fremd. Nachtrag zu den Berliner Notizen
Weiß Deutschland, was es will?
Der Flaneur mit dem Fiets
Groeneveld. Eine Erinnerung
Amsterdam, die große Stadt
Zwischen Oberoi und Abdullah. Was ist denn nun eigentlich ein Hotel?
Inseln
Anhang
Editorische Notiz
Bildnachweise
Personenregister
Ortsregister


Schaber, Susanne
Susanne Schaber wurde 1961 in Innsbruck geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik arbeitete sie als Dramaturgin und Lektorin und lebt heute als Literaturkritikerin, Herausgeberin und Autorin in Wien. Veröffentlichungen u.a. für ORF, Neue Zürcher Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau. Ausstellungen in ganz Europa und zahlreiche Buchpublikationen.

Nooteboom, Cees
Cees Nooteboom wurde am 31. Juli 1933 in Den Haag geboren. 1955 erschien sein erster Roman Philip en de anderen, der drei Jahre später auch in Deutschland unter dem Titel Das Paradies ist nebenan veröffentlicht wurde (und 2003 in der Neuübersetzung von Helga van Beuningen unter dem Titel Philip und die anderen erneut eine große Lesergemeinde fand). Nooteboom berichtete 1956 als junger Autor über den Ungarn-Aufstand, 1963 über den SED-Parteitag, und fünf Jahre später über die Studentenunruhen in Paris (gesammelt in dem Band Paris, Mai 1968). Seine inzwischen in mehreren Bänden gesammelten Reiseberichte, die weniger Reportagen als vielmehr von genauer Beobachtung getragene, reflektierende Betrachtungen sind, festigten Nootebooms Ruf als Reiseschriftsteller. 1980 fand Nooteboom zurück zur fiktionalen Prosa und erzielte mit dem inzwischen auch verfilmten Roman Rituale (Rituelen) große Erfolge. Sein umfangreiches Werk, das in viele Sprachen übersetzt ist, umfasst Erzählungen, Berichte, Gedichte und vor allem große Romane wie Allerseelen (Allerzielen). Die elf Bände seiner Gesammelten Werke enthalten neben den bereits publizierten Büchern zahlreiche erstmals auf deutsch vorliegende Texte. Der Quarto-Band Romane und Erzählungen versammelt die gesamte fiktionale Prosa des Autors.

Cees Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca.

Cees Nooteboom wurde am 31. Juli 1933 in Den Haag geboren. 1955 erschien sein erster Roman , der drei Jahre später auch in Deutschland unter dem Titel Das Paradies ist nebenan veröffentlicht wurde (und 2003 in der Neuübersetzung von Helga van Beuningen unter dem Titel Philip und die anderen erneut eine große Lesergemeinde fand). Nooteboom berichtete 1956 als junger Autor über den Ungarn-Aufstand, 1963 über den SED-Parteitag, und fünf Jahre später über die Studentenunruhen in Paris (gesammelt in dem Band Paris, Mai 1968 ). Seine inzwischen in mehreren Bänden gesammelten Reiseberichte, die weniger Reportagen als vielmehr von genauer Beobachtung getragene, reflektierende Betrachtungen sind, festigten Nootebooms Ruf als Reiseschriftsteller. 1980 fand Nooteboom zurück zur fiktionalen Prosa und erzielte mit dem inzwischen auch verfilmten Roman Rituale ( ) große Erfolge. Sein umfangreiches Werk, das in viele Sprachen übersetzt ist, umfasst Erzählungen, Berichte, Gedichte und vor allem große Romane wie Allerseelen ( ). Die elf Bände seiner Gesammelten Werke enthalten neben den bereits publizierten Büchern zahlreiche erstmals auf deutsch vorliegende Texte. Der Quarto-Band versammelt die gesamte fiktionale Prosa des Autors.
Cees Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca.


Susanne Schaber wurde 1961 in Innsbruck geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik arbeitete sie als Dramaturgin und Lektorin und lebt heute als Literaturkritikerin, Herausgeberin und Autorin in Wien. Veröffentlichungen u.a. für ORF, Neue Zürcher Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau. Ausstellungen in ganz Europa und zahlreiche Buchpublikationen.



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