Buch, Deutsch, 1000 Seiten, GB, Format (B × H): 140 mm x 222 mm
Inklusion/Exklusion im Zeichen der Sicherheit
Buch, Deutsch, 1000 Seiten, GB, Format (B × H): 140 mm x 222 mm
ISBN: 978-3-942393-34-8
Verlag: Velbrück
Im Rahmen einer dekonstruktivistischen Lektüre von Niklas Luhmanns
Rechtssoziologie wird eine Sozialtheorie der Ausnahme
entwickelt, welche den Blick auf die Verkehrung des liberalen Rechts
und die damit einhergehenden Prozesse der Ausschließung öffnet:
In welcher Hinsicht wird die Grenze des Rechts durch ihr konstitutiv
Ausgeschlossenes heimgesucht? Inwiefern rufen Problematisierungen
der Sicherheit Formen des Gegenrechts auf den Plan?
Und inwiefern hat dies Auswirkungen auf die Chance, im Recht als
vollwertige Person zu erscheinen? Indem das Buch von Sven Opitz
Antworten auf diese Fragen unterbreitet, entwickelt es einen äußerst
materialreich fundierten grundlagentheoretischen Beitrag zur
Rechtssoziologie der Sicherheit sowie zur Soziologie der Inklusion/
Exklusion.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Einleitung: Zur Grenze des Rechts
I. Grenzproduktion des Rechts
1. Operative Grenzproduktion
2. Grenzproduktion des Rechts
3. Letzte Grenzen: Recht in der Weltgesellschaft
II. Relevante und irrelevante Personen des Rechts
1. Begrenzte Relevanz: Zwei Seiten der Person
2. Die Grenzen der Rechtsperson
3. Letzte Grenzen: Der Mensch der Menschenrechte
III. Gegenwärtige Konfigurationen der Grenze: Gegen-Recht im Zeichen der Sicherheit
1. Ausnahme und Sicherheit
2. Risiko und Gefahr
3. Unbestimmtheit und Generalklauseln: Zur Polizei
4. Jenseits von unverzichtbaren Normen: Moral
Epilog: Das liberale Sicherheitsdispositiv und die Soziologie
der Ausnahme




