E-Book, Deutsch, 384 Seiten
Poser Homo Creator
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-658-08152-2
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Technik als philosophische Herausforderung
E-Book, Deutsch, 384 Seiten
Reihe: Anthropologie - Technikphilosophie - Gesellschaft
ISBN: 978-3-658-08152-2
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Technik bestimmt auf die mannigfaltigste Weise unser Leben und Zusammenleben. Obgleich sie von Platon und Aristoteles bis in das zwanzigste Jahrhundert in Einzelaspekten betrachtet worden ist, wurde sie erst in den letzten Jahrzehnten zu einem eigenständigen Gegenstand der Philosophie. Dennoch werden ihre philosophischen Probleme immer noch eher beiläufig behandelt. So geht es um die Klärung ganz zentraler und herausfordernder Aufgaben - von der menschlichen Schöpferkraft über eine Klärung, was ein technisches Artefakt ist, zum technischen Wissen, in all diesen Elementen verknüpft mit dem Verantwortungsproblem. Das Ziel ist eine Darstellung dieser faszinierenden philosophischen Fragen vor dem Hintergrund der Tradition.
Prof. Dr. Hans Poser lehrt Philosophie an der TU Berlin.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Vorwort;12
3;I. Einleitung;13
3.1;1. Grundzüge technischen Denkens der Moderne;14
3.1.1;1. Elemente der Technik;14
3.1.2;2. Phasen der Technikentwicklung;16
3.1.3;3. Kulturunabhängigkeit der Technik?;18
3.1.4;4. Bedingungen der Technikentwicklung als Kennzeichen des technischenDenkens;20
3.1.5;5. Ziele und Zielwandel;24
3.2;2. Perspektiven einer Philosophie der Technik;28
3.2.1;1. Technik als Herausforderung;28
3.2.2;2. Apokalypse Technik?;30
3.2.3;3. Elemente der Technik und die Schwierigkeiten einer begrifflichenVerknüpfung;33
3.2.4;4. Intention und Finalität: Das Hermeneutikproblem;36
3.2.5;5. Zwischen Machbarkeit und Evolution:Das Problem der Denkformen;40
3.2.6;6. Perspektiven;44
4;II. Ontologie und Anthropologie der Technik;46
4.1;3. Ontologie technischer Artefakte;47
4.1.1;1. Ontologie allgemein;47
4.1.2;2. Causa efficiens und causa finalis;49
4.1.3;3. Abgrenzungen einer Ontologie technischer Artefakte;54
4.1.4;4. Ansätze einer Artefakt-Ontologie;60
4.1.4.1;4.1 Ontology Technology;61
4.1.4.2;4.2 Funktionalistische Artefakttheorie;63
4.1.4.3;4.3 Sozialontologische Artefakttheorie;66
4.1.4.4;4.4 Konstitutionstheorie der Artefakte;66
4.1.4.5;4.5 Formale Brücke und essentialistische Theorie;67
4.1.5;5. Problemlage;68
4.1.6;6. Die Dynamik des Hervorbringens;70
4.1.7;7. Finalität als Downward causation;71
4.1.8;8. Ontologie der Wirklichkeit;73
4.1.9;9. Technische Artefakte als Materialisierung von Finalität, Kreativität,Intentionalität, Wissen, Können und Werten, Ganzheit und Gesellschaftsbezug;80
4.1.10;10. Verschmelzung von Möglichkeit und Wirklichkeit;85
4.1.11;11. Ontologie technischer Artefakte;87
4.2;4. Anthropologie der Technik;92
4.2.1;1. Anthropologie und Technik;92
4.2.2;2. Die Natur des Menschen;93
4.2.3;3. Der Mensch als kreatives Wesen;95
4.2.4;4. Der Mensch als Mängelwesen;98
4.2.5;5. Technik als Organprojektion;100
4.2.6;6. Technik als Lebenstaktik;101
4.2.7;7. Kultur durch Technik;103
4.2.8;8. Antriebsüberschuss und Weltoffenheit;105
4.2.9;9. Das Denken des Möglichen;108
4.2.10;10. Kommunikationstechnik als Ausweitung des Ich;109
5;III. Technik und Erkenntnis;112
5.1;5. Technisches Wissen;113
5.1.1;1. Handlungswissen: Der praktische Syllogismus;115
5.1.2;2. Wissen um Regeln und Funktionen;119
5.1.3;3. Zielorientiertes Wissen;121
5.1.4;4. Die Dynamik technischen Wissens;123
5.2;6. Zwischen Information und Erkenntnis;127
5.2.1;1. Das Gehirn in der Nährlösung;127
5.2.2;2. Information und Wissen;131
5.2.3;3. Postmodernes Wissen im Informationszeitalter;134
5.2.4;4. Grenzen der Formalisierbarkeit;136
5.2.5;5. Wissen und Informationsflut;138
5.2.6;6. Orientierungswissen: Selbstdenken statt der Nährlösung;142
5.3;7. Technik und Modalität;148
5.3.1;1. Formen der Modalität;148
5.3.2;2. Technik und Notwendigkeit;152
5.3.2.1;2.1 Naturgesetzliche oder physische Notwendigkeit Npha;153
5.3.2.2;2.2 Zweck- und Funktionserfüllungs-Notwendigkeit Nfa;154
5.3.2.3;2.3 Lebensnotwendigkeit;156
5.3.2.4;2.4 Sachzwang und Sachgesetzlichkeit;156
5.3.3;3. Technik und Möglichkeit;161
5.3.3.1;3.1 Technische Möglichkeit – eine epistemische oder eine ontische Modalität?;162
5.3.3.2;3.2 Verwirklichbarkeit;164
5.3.3.3;3.3 Elementare und theoretische technische Möglichkeit;170
5.3.3.4;3.4 Die Potentialität eines Artefakts;172
5.3.4;4. Der Umgang mit Kontingenz;174
5.3.5;5. Epistemisch-technologische Möglichkeit;176
5.3.6;6. Fiktionalität;177
5.3.6.1;6.1 Virtualität, Realität und Wirklichkeit;177
5.3.6.2;6.2 Virtualität und Möglichkeit;180
5.3.6.3;6.3 Denken in neuen Modalitäten;184
5.3.7;7. Erträge;186
5.4;8. Technikentwicklung – Provolution stattEvolution;190
5.4.1;1. Technik und Evolution;190
5.4.2;2. Gründe für die Zurückweisung einer quasi-biologischen Technikevolution;197
5.4.3;3. Am Artefakt orientierte Modelle der Technikevolution;199
5.4.4;4. Popper, Campbell und das Modell einer Lamarckschen Evolution;201
5.4.5;5. Ellul, SCOT und die soziale Dynamik der Technikentwicklung;203
5.4.6;6. Dawkins‘ Meme als grundlegende Elemente der kulturellen Evolution;206
5.4.7;7. Rechenbergs Evolutionsstrategie der Technikentwicklung;209
5.4.8;8. Der Entwicklungsprozess der Technik;211
5.4.9;9. Systematische Folgen;215
5.4.9.1;9.1 Möglichkeit und das Problem der Mutationsobjekte: Die ontologische Frage;215
5.4.9.2;9.2 Das Problem der Kreativität: Die Wissensfrage;217
5.4.9.3;9.3 Selektion und Retention: Die normative Frage;219
5.4.9.4;9.4 Die Dynamik der technischen Entwicklung: Die Frage der Kräfte;222
5.4.10;10. Abschießende Bemerkungen;224
6;IV. Entwerfen;228
6.1;9. Entwerfen als Lebensform;229
6.1.1;1. Denkform und Lebensform;229
6.1.2;2. Der Entwurf als Routine;232
6.1.3;3. Technisches Entwerfen und das Neue;233
6.1.4;4. Kreativität und Potentialität;234
6.1.5;5. Zwischen Werten, Zwecken und Zielen;236
6.1.6;6. Zwischen Kontingenz und Potentialität;240
6.1.7;7. Entwerfen als Denk- und Lebensform der Gegenwart;242
6.1.8;8. Der Entwurf als vorausschauende Lebensform des Homo creator;244
6.2;10. Wissen des Nichtwissens: Zum Problem derTechnikentwicklung und -folgenabschätzung;247
6.2.1;1. Wissen und Nichtwissen;247
6.2.2;2. Nichtwissen als Wissen um die unüberwindlichen Grenzen desWissens;254
6.2.3;3. Technik und Wissen;258
6.2.4;4. Erkenntnistheoretische Bedingungen des technischen Wissensund Nichtwissens;262
6.2.5;5. Bereichsbezogenes Nichtwissen und Problemlösen in der Technik;266
6.2.6;6. Die Transformation technischer Probleme in Wertungsproblemeals Transformation der Struktur des Nichtwissens;274
6.2.7;7. Nichtintendierte Folgen: Nichtwissen als Modalproblem;277
6.2.8;8. Die modale Perspektivenumkehr;283
7;V. Zur Wissenschaftstheorie derTechnikwissenschaften;286
7.1;11. Technikwissenschaften im Kontext derWissenschaften;287
7.1.1;1. Einleitung;287
7.1.2;2. Technikwissenschaft als angewandte Naturwissenschaft;288
7.1.3;3. Wissenschaft der Natur und Wissenschaft der Artefakte;289
7.1.4;4. Kreativität als Wissensquelle und Unterscheidungskriterium?;291
7.1.5;5. Praktikable Lösungen statt theoretischer Erkenntnis;293
7.1.6;6. Ziele, Mittel und Funktionen;294
7.1.7;7. Gesetze und Verfahrensregeln;296
7.1.8;8. Test und Modellbildung;297
7.1.9;9. Know-how und know why;299
7.1.10;10. Technikhermeneutik;301
7.1.11;11. Ziele und Werte;303
7.2;12. Ars inveniendi heute;307
7.2.1;1. Entdecken und Erfinden;307
7.2.2;2. Projekte einer Ars inveniendi in historischer Perspektive;309
7.2.2.1;2.1 Von der Ars combinatoria zur Ars inveniendi: Leibniz;309
7.2.2.2;2.2 Artificia heuristica: Christian Wolff;312
7.2.3;3. Konstruktionstheorien vom 19. zum 20. Jahrhundert;315
7.2.3.1;3.1 Construktionslehre: Franz Reuleaux;315
7.2.3.2;3.2 Systematische Heuristik: Johannes Müller;318
7.2.4;4. Problemlösen in der Perspektive des Wissens;321
7.2.4.1;4.1 Wissenskultur: Die Modus-2-Wissensproduktion;321
7.2.4.2;4.2 Erkenntnisvermögen;322
7.2.4.3;4.3 Problemlösungswissen;323
7.2.4.4;4.4 Ebenen der Wertung;325
7.2.4.5;4.5 Bedingungen der Wissenschaftlichkeit;326
7.2.5;5. Fazit;328
8;VI. Werte;329
8.1;13. Small is beautiful? Zur Problematik derNanotechnologie;330
8.1.1;1. Was dürfen wir verwirklichen?;330
8.1.2;2. Nanotechnologie und ihre Eigenschaften;332
8.1.3;3. Auswirkungen, Warnung und Kritik;332
8.1.4;4. Science fiction oder Realität?;334
8.1.5;5. Berechtigte Sorgen und vorgeschlagene Maßnahmen;335
8.1.6;6. Prinzipien der Bewertung;338
8.1.7;7. Zwischen Wissenschafts- und Technikethik;340
8.1.7.1;7.1 Wissenschaftsethik;340
8.1.7.2;7.2 Technikethik;342
8.1.7.3;7.3 Restrisiko;344
8.2;14. Von der Theodizee zur Technodizee: Ein altesProblem in neuer Gestalt;346
8.2.1;1. Einleitung;346
8.2.2;2. Elemente der Theodizee;347
8.2.3;3. Technik als Lebensbedingung;350
8.2.4;4. Technodizee und malum technologicum;352
8.2.4.1;4.1 Die Ebene der Möglichkeit;353
8.2.4.2;4.2 Die Ebene der Faktizität der Welt;355
8.2.4.3;4.3 Die Ebene der Wertung;356
8.2.5;5. Das Scheitern der Technodizee?;361
9;Literatur;365
10;Quellen, die in überarbeiteter Form aufgenommenwurden;384




