Preuß / Schöne | Real Estate und Facility Management | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 444 Seiten, Web PDF

Reihe: Computer Science and Engineering (German Language)

Preuß / Schöne Real Estate und Facility Management

Aus Sicht der Consultingpraxis
2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage 2006
ISBN: 978-3-540-29670-6
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Aus Sicht der Consultingpraxis

E-Book, Deutsch, 444 Seiten, Web PDF

Reihe: Computer Science and Engineering (German Language)

ISBN: 978-3-540-29670-6
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Der notwendige Wandel in der Immobilienwirtschaft hat begonnen. Dieses Buch beschreibt die aktuellen Anforderungen an ein modernes Immobilienmanagement mit dem zunehmend wichtigen integrativen Ansatz im Lebenszyklus der Immobilie. Aus Sicht der Immobilienpraxis werden alle Aufgaben rund um den Lebenszyklus von Immobilien beschrieben, vom Portfoliomanagement über die Projektentwicklung und das Projektmanagement bis hin zum Facility Management. Ein ganzheitliches Management der Ressource Immobilie wird als Ziel definiert und die hierfür notwendigen Strategien, Ziele und jeweiliger Nutzen der Aufgaben sowie die Vorgehensweise werden detailliert dargelegt. Aus der Praxis für die Praxis geschrieben wendet sich das Buch an Consultants der Immobilienbranche und Entscheider in der Immobilienwirtschaft sowie der öffentlichen Hand, die im Sinne eines modernen Immobilienmanagements an der fortwährenden Optimierung ihres Immobilienbestandes und ihrer Verwaltung unter Rendite-, Risiko-, Kosten- sowie Nutzengesichtspunkten interessiert sind.

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Zielgruppe


Professional/practitioner

Weitere Infos & Material


Lebenszyklus der Immobilie.- Real Estate und Facility Management — Consulting.- Portfoliomanagement — die Wertorientierung.- Projektentwicklung — die Konzeption.- Projektmanagement — die Planung und Realisierung.- Facility Management — die Bewirtschaftung.- Zusammenfassung und Ausblick.


5.1.1 Zielkatalog (S.169)

Ähnlich wie bei einer Unternehmensgründung müssen zunächst die Zielvorgaben und die Randbedingungen betrachtet werden. Im dargestellten Businessplan ist das Produkt des Unternehmens ein Immobilienprodukt. Dieses Produkt beinhaltet die Formulierung eines Leitbildes, Entwicklung verschiedener Produktvarianten (Nutzungsmix) und die Aufdeckung der Nutzenaspekte für die Zielgruppen.

Je nach Projektentwickler und Randbedingungen sind die Kooperationsstrategien zu entwickeln und die Entwicklung von Konkurrenzprojekten zeitlich und inhaltlich zu berücksichtigen. Im Falle eines einzelnen Projektes ist der Zielkatalog im Wesentlichen mit dem Nutzerbedarfsprogramm identisch (siehe Kapitel 4.4). Bei der Realisierung von mehreren Projekten unterschiedlicher Nutzungsausrichtung bis hin zu ganzen Stadtteilen gelten weitergehende Überlegungen.

5.1.2 Markt- und Standortanalyse

Die Zusammensetzung des Immobilienmarktes in seinen regionalen und überregionalen Zusammenhängen ist bei der Markt- und Standortanalyse zu bedenken. Dies gilt insbesondere für die realistische Einschätzung von Zukunftsszenarien. Je nach Immobilienart (Büroimmobilie, Wohnimmobilie etc.) definieren sich andere Parameter zur Einschätzung von Zukunftsszenarien.

Dies gilt auch für die Prognose über künftige Trends in den Bedürfnissen und Wünschen der Investoren bzw. Nutzer. Folgende Fragestellungen sind zu klären: Wie definieren sich die Anforderungen konkret und wie wird sich der Markt (Nachfrage) in den nächsten Jahren entwickeln? Bis zu welchem Zeithorizont können stabile Prognosen abgegeben werden, wie sind die politischen Randbedingungen im Projekt und dem gegebenen Umfeld zu bewerten?

Diese Betrachtung ist ohne die Einbeziehung von bestehenden Konkurrenzprojekten (Angebot) unvollständig. Welche Projekte entstehen als Konkurrenz in den entscheidenden Zeitfenstern? Welcher Nutzungsmix entsteht in den Konkurrenzprojekten in welcher Größenordnung und wie beeinträchtigt dieser den Markt (Mietzins)?

5.1.3 Immobilienprodukt

Bei den nachfolgend dargestellten Abläufen geht es um die Entwicklung eines Projektes, welches unter den analysierten Marktbedingungen den größten Erfolg bringen soll. Zunächst ist, ein Leitbild (Zieldefinition) zu entwerfen und daraus konkrete Alternativen / Szenarien abzuleiten. Es muss analysiert werden, welche Wertschöpfungspotenziale mit dem zu entwickelnden Grundstück realisiert werden können.

Bei sehr großen Projekten, die innerhalb bestehender Stadtstrukturen implementiert werden, gilt es auch zu analysieren, welche Nutzenstiftung das Projekt für die Bevölkerung, Stadtteile und Region bringt. Eine ausschlaggebende Bedeutung für den Wertzuwachs hat die Qualität der Projektentwicklung im Hinblick auf die Nachhaltigkeit des Grundkonzeptes. Aus diesen vielfältigen Überlegungen wird eine Gesamtstrategie für das Immobilienprodukt formuliert und verbindlich verabschiedet.

5.1.4 Marketingkonzept

Die Ergebnisse der Markt- und Standortanalyse zeigen die Alleinstellungsmerkmale des Produktes auf und wie die Botschaften an die Zielgruppen herangetragen werden können. Die daraus zu formulierende Marketingstrategie erfordert eine Vielzahl von Einzelaktivitäten. Zum Zeitpunkt des Projektstarts sind, die dafür notwendigen Voraussetzungen in der Aufbauorganisation sowie die notwendigen Schritte zur Erstellung des Marketingkonzeptes zu verabschieden.

5.1.5 Realisierungskonzept

Das Realisierungskonzept beinhaltet nicht nur die Termin- und Ablaufplanung des Projektes, sondern auch je nach Größenordnung die Logistik des Gesamtprojektes. Des Weiteren sind die planungsrechtlichen Randbedingungen in die Realisierungsüberlegungen einzubeziehen. Der Investor muss sich organisatorisch auf die Abwicklung des Projektes einstellen und die erforderlichen Maßnahmen veranlassen.

5.1.6 Risikomanagement

Wie spektakuläre Fälle in der Vergangenheit zeigten, birgt eine Projektentwicklung Risiken.


Dr.-Ing. Norbert Preuß ist geschäftsführender Gesellschafter der Preuss Projektmanagement GmbH, München. Seine Gesellschaft erbringt interdisziplinäre Managementleistungen rund um die Immobilie, wie sie in dem vorliegenden Werk abgebildet sind. 2001 wurde er in den Vorstand des Deutschen Verbandes der Projektmanager in der Bau- und Immobilienwirtschaft berufen und betreut das Ressort Leistungsbilder im Projektmanagement.

Dr.-Ing. Lars Bernhard Schöne Direktor der Real I.S. AG Gesellschaft für Immobilien Assetmanagement, einer 100%-Tochter der BayernLB, München. Nach seiner Tätigkeit an der Bergischen Universität Wuppertal promovierte er dort extern im Fachgebiet Bauwirtschaft. Dr. Schöne hat als Berater bei der KPMG komplexe Projekte in der Immobilienwirtschaft geleitet und zeichnet heute für das Geschäftsfeld Immobilien-Consulting der Real I.S. verantwortlich. Er ist weiterhin engagiert in Publikationen und Gremien sowie der Lehre & Forschung. Dr. Schöne ist auch Autor des Fachbuches Immobilien-Benchmarking, im Springer-Verlag.

Aus den Rezensionen zur 2. Auflage:

"Dieses Buch betrachtet den sich vollziehenden Wandel in der Immobilienwirtschaft … und … Facility Management. Ein ganzheitliches Management der Ressource Immobilie wird als Ziel definiert, die hierfür notwendigen Strategien, Methoden sowie die Vorgehensweise mit dem jeweiligen Nutzen der Aufgaben detailliert dargelegt."

(in: Facility Management, 2007, Issue 2, S. 46)



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