Buch, Deutsch, 100 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 322 g
Warum wir über andere reden müssen, um uns selbst zu vertrauen
Buch, Deutsch, 100 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 322 g
ISBN: 978-3-565-20897-5
Verlag: epubli
Lästern hat einen schlechten Ruf, doch die Psychologin Julia Roth beweist in „Das Klatsch-Paradox“, dass Klatsch der soziale Klebstoff ist, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Roth argumentiert aus evolutionsbiologischer Sicht: Für unsere Vorfahren war es überlebenswichtig zu wissen, wer in der Sippe vertrauenswürdig ist und wer betrügt. Sprache entwickelte sich maßgeblich, um genau diese Informationen auszutauschen.
Das Buch unterscheidet zwischen bösartigem Verleumden und dem nützlichen, pro-sozialen Klatsch, der Normen durchsetzt und Kooperation fördert. Roth zeigt, dass Menschen, die gar nicht über andere reden, oft sozial isoliert sind und weniger Einfluss in Gruppen haben.
Besonders spannend für den Arbeitsalltag: Roth analysiert den „Flurfunk“ als wichtiges, informelles Informationssystem, das oft schneller und wahrhaftiger ist als offizielle Memos der Geschäftsführung. Sie gibt Tipps, wie man ethisch korrekt „tratscht“ und diese Informationen für das eigene Networking nutzt, ohne zur Giftschleuder zu werden.




