E-Book, Deutsch, 575 Seiten
Reihe: SAP Press
Scherer Produktentwicklung mit SAP Recipe Development
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-8362-8782-1
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
E-Book, Deutsch, 575 Seiten
Reihe: SAP Press
ISBN: 978-3-8362-8782-1
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Von der Produktidee über die Verwaltung von Spezifikationen und Inhaltsstoffen bis hin zur Etikettierung und Übergabe an die Produktion : In diesem Buch erfahren Sie, welche Funktionen in SAP Recipe Development zur Verfügung stehen. Die Autorin veranschaulicht, wie Sie SAP Recipe Development erfolgreich in Ihre Systemlandschaft einbinden und die passenden Customizing-Einstellungen finden. Auch die Umstellung auf SAP S/4HANA wird behandelt.
- Prozesse, Funktionen, Customizing
- Rezepte erstellen, Inhaltsstoffe verwalten, Kosten planen
- Integration mit der Produktion
- Beispiele aus der Projektpraxis
Aus dem Inhalt:
- Produktentwicklung in der Prozessindustrie
- Integration in QM, PP und PS
- ICF-Services, Transporte, Standardrollen
- Stammdaten
- Spezifikation
- Formeln und Berechnungsergebnisse
- Herstellverfahren und Prozesse
- Etikettierung
- Reports, Hilfsmittel und Tabellen
- SAP ERP vs. SAP S/4HANA
- SAP Recipe Management vs. SAP Recipe Development
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorwort ... 19
Einleitung ... 21
1. Technische Voraussetzungen und Grundkonfiguration ... 27
1.1 ... Verfügbarkeit ... 28
1.2 ... Softwarekomponente ... 29
1.3 ... Relevante Server ... 30
1.4 ... Business Functions ... 33
1.5 ... Switch BC-Sets ... 35
1.6 ... OData-Services und ICF-Services ... 37
1.7 ... Transporte ... 41
1.8 ... Standardinhalte generieren ... 42
1.9 ... Standardrollen ... 50
1.10 ... ALE-Verteilung ... 51
1.11 ... Zusammenfassung ... 58
2. Stammdaten ... 59
2.1 ... Stammdaten von SAP Recipe Development ... 60
2.2 ... Stammdaten angrenzender SAP-Komponenten ... 71
2.3 ... Zusammenfassung ... 78
3. Spezifikation -- Funktionsumfang und grundlegende Stammdatenobjekte ... 79
3.1 ... Funktionsumfang ... 80
3.2 ... Phrasenverwaltung ... 105
3.3 ... Merkmal ... 112
3.4 ... Klasse ... 126
3.5 ... Zusammenfassung ... 131
4. Spezifikation -- Customizing ... 133
4.1 ... Spezifikationstypen ... 134
4.2 ... Spezifikationsarten ... 138
4.3 ... Berechtigungsgruppen ... 144
4.4 ... Identifikatoren ... 147
4.5 ... Stoffnatur ... 152
4.6 ... Materialzuordnung ... 154
4.7 ... Beziehungen ... 156
4.8 ... Komponentenarten ... 158
4.9 ... Ausnahmewerte ... 163
4.10 ... Verwendung und Verwendungsprofile ... 167
4.11 ... Bewertungsart ... 172
4.12 ... Eigenschaftsbaum ... 183
4.13 ... Änderungsdienst ... 196
4.14 ... Kopfstatus ... 197
4.15 ... Vererbung und Kopie ... 203
4.16 ... Funktionen im Menü definieren ... 208
4.17 ... Ausgabemethoden ... 210
4.18 ... Daten für das Rezept ... 211
4.19 ... Spezifikationssuche ... 215
4.20 ... Zusammenfassung ... 217
5. Grundlagen des Rezepts ... 219
5.1 ... Funktionsumfang ... 219
5.2 ... Formel, Berechnungsergebnisse und Prozess ... 256
5.3 ... Rezeptarten ... 260
5.4 ... Rezeptzwecke definieren ... 268
5.5 ... Allgemeine Einstellungen ... 269
5.6 ... Berechtigungsgruppen ... 274
5.7 ... Funktionen in der Rezeptentwicklung ausblenden ... 276
5.8 ... Status ... 277
5.9 ... Vorgabenprüfung ... 284
5.10 ... Massenänderung ... 284
5.11 ... Eigenschaftsspezifikation ... 290
5.12 ... Rezeptsuche ... 295
5.13 ... Zusammenfassung ... 300
6. Formel und Berechnungsergebnisse ... 301
6.1 ... Formel ... 301
6.2 ... Berechnungsergebnisse ... 326
6.3 ... Darstellung der Berechnungsergebnisse ... 354
6.4 ... Zusammenfassung ... 362
7. Herstellverfahren in der Sicht »Prozess« ... 363
7.1 ... Prozessgrundlagen ... 363
7.2 ... Prozesselemente ... 364
7.3 ... Ausrüstungsanforderung ... 375
7.4 ... Prozessparameter ... 377
7.5 ... Prozessbaustein ... 380
7.6 ... Zusammenfassung ... 390
8. Etikett ... 391
8.1 ... Überblick über das Etikett ... 391
8.2 ... Grund-Customizing ... 399
8.3 ... Inhaltsstoffetikett ... 411
8.4 ... Qualitatives Etikett ... 418
8.5 ... Komponentenetikett ... 422
8.6 ... Packungsetikett ... 434
8.7 ... XML-Export ... 439
8.8 ... Zusammenfassung ... 441
9. Vorgabenprüfung ... 443
9.1 ... Allgemeines ... 444
9.2 ... Grundkonfiguration ... 444
9.3 ... Vorgaben für Nährstoffe/quantitative Komponenten ... 455
9.4 ... Vorgaben für qualitative Komponenten ... 458
9.5 ... Vorgaben für Listenstoffe ... 462
9.6 ... Stoffgruppen ... 466
9.7 ... Vorgabenschnellbearbeitung ... 468
9.8 ... Ausführung der Vorgabenprüfung ... 469
9.9 ... Prüfergebnisse ... 475
9.10 ... Zusammenfassung ... 478
10. SAP Recipe Development unter SAP ERP und SAP S/4HANA -- Unterschiede ... 481
10.1 ... Benutzeroberfläche ... 481
10.2 ... Spezifikation ... 484
10.3 ... Rezept ... 493
10.4 ... Zusammenfassung ... 496
11. Integration von SAP Recipe Development mit anderen SAPKomponenten ... 497
11.1 ... Materialstamm ... 497
11.2 ... Produktion ... 504
11.3 ... Qualitätsmanagement ... 536
11.4 ... Projektsystem ... 544
11.5 ... Zusammenfassung ... 546
12. Migration der Produktentwicklung nach SAP S/4HANA ... 547
12.1 ... Wechsel nach SAP S/4HANA auf der Basis von SAP Recipe Management ... 547
12.2 ... Wechsel nach SAP S/4HANA auf der Basis von SAP Recipe Development ... 557
12.3 ... Zusammenfassung ... 557
Glossar ... 559
Die Autorin ... 565
Index ... 567
Einleitung
Liebe Leserin, lieber Leser, dieses Buch ist entstanden, weil ich mir vor einigen Jahren selbst umfassende Literatur zum Thema Produktentwicklung in der Prozessindustrie mit SAP Recipe Development sehr gewünscht hätte. Damals hat es mich, frisch nach dem Studium, viele Stunden Arbeit, Frust und manchmal auch Verzweiflung gekostet, der Aufgabe gerecht zu werden, diese SAP-Komponente für ein Beratungshaus lauffähig zu machen. Wie gut, dass ich in ein Netz von hilfsbereiten Programmierern und Consultant-Kollegen eingebettet war, das mich darin unterstützen konnte.
Die Frage, ob die Arbeit der Produktentwicklung systemgestützt erfolgen sollte, brauchen wir uns im 21. Jahrhundert sicher nicht mehr zu stellen. Selbstverständlich unterliegen auch oder vielleicht gerade die Aktivitäten in der Produktentwicklung einer Nachvollziehbarkeitspflicht. Selbstverständlich möchten Unternehmen auch hier von den Vorteilen gemeinsamer Stammdaten und Integrationsmöglichkeiten zwischen Abteilungen profitieren, und selbstverständlich darf SAP als Anbieter für integrierte ERP-Prozesse in der Betrachtung von Software für die Produktentwicklung nicht fehlen.
Über die Jahre hinweg habe ich Produktentwicklerinnen und Produktentwickler aus verschiedenen Branchen und Unternehmen kennengelernt und war immer wieder beeindruckt von der Kreativität, der Lösungsorientierung und dem »Herzblut«, mit dem diese Menschen für die Qualität der jeweiligen Softwarelösung gearbeitet haben.
Auch wenn jede Abteilung in einem Unternehmen berechtigterweise von sich selbst behauptet, die wichtigste Abteilung mit dem schwersten Los zu sein, wissen wir doch alle, dass ein Unternehmen nur in seiner Gesamtheit erfolgreich sein kann. Hierzu gehört auch die Produktentwicklung, und damit ist es unerlässlich, dass Beratungshäuser, (Inhouse) Consultants sowie IT- und Fachbereichsverantwortliche die Möglichkeit erhalten, zu eruieren, ob die Anforderungen ihrer Produktentwicklung bzw. ihrer Kunden, integriert mit allen anderen Abteilungen im ERP-System, in SAP S/4HANA abgebildet werden können.
Ist die SAP-Komponente SAP Recipe Development die »Eierlegende Wollmilchsau« unter den Softwarelösungen für die Produktentwicklung? Sicherlich nicht, aber sie ist eine gute Lösung, die an vielen Stellen Möglichkeiten zur Individualisierung (z. B. über branchenspezifische Bezeichnungen) bietet. Zudem wird diese Anwendung von SAP bis auf Weiteres stetig weiterentwickelt, was meiner Meinung nach einer der wichtigsten Aspekte in der Entscheidungsfindung ist.
Dieses Buch soll es ermöglichen, dass sich Beratungshäuser und Unternehmen in der Prozessindustrie zum Thema Produktentwicklung mit SAP Recipe Development auf Augenhöhe begegnen können.
Dieses Buch soll außerdem Stütze und Anregung sein: Stütze für die Arbeit mit SAP Recipe Development und Anregung zum Austausch zu diesem spannenden und vielschichtigen Thema. Wenn Sie Anregungen zu diesem Buch haben oder anderweitig zu diesem Thema eine Kontaktaufnahme wünschen, schreiben Sie mir gern über die folgende E-Mail-Adresse: msrecipedevelopment@gmail.com.
Zielgruppe
Dieses Buch verfolgt zwei Ziele: Zum einen sollen Menschen in die Lage versetzt werden, SAP Recipe Development zu konfigurieren und sich über die Möglichkeiten und Grenzen des Customizings klarzuwerden. Zum anderen soll dieses Buch einen Überblick über die Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten liefern. Aus diesen beiden Zielsetzungen ergeben sich die folgenden Zielgruppen:
-
Consultants (Inhouse oder in einem Beratungshaus)
In diesem Buch erfahren Sie, was Sie im Customizing wie einstellen können. Sie erfahren außerdem, welche Stammdatenobjekte wichtig sind und wie Sie die Integration in angrenzende Fachbereiche gestalten können. -
IT-Management
Sie möchten sich ein Bild dazu machen, was mit SAP Recipe Development möglich ist? Sie möchten aber auch wissen, was erforderlich ist, um z. B. frühzeitig Aufwände bezüglich erforderlicher Server kalkulieren zu können? Dann können Sie wertvolle Erkenntnisse aus diesem Buch ziehen. -
Fachbereichsmanagement
Sie sind für den Fachbereich der Produktentwicklung verantwortlich und tragen in diesem Zuge auch die Verantwortung für die Abbildung der Anforderungen in der Software? In diesem Buch erhalten Sie einen Überblick über den Funktionsumfang von SAP Recipe Development und erfahren außerdem, an welchen Stellen der Fachbereich selbst Gestaltungsspielraum hat und an welchen Stellen Programmierung erforderlich ist. -
Key-Userinnen und Key-User
Sie arbeiten als Key-User oder Key-Userin in einem Unternehmen, das SAP Recipe Development implementieren möchte oder sogar schon operativ nutzt? Sie möchten sich Informationen zu den Einstellungen im Customizing und zu den relevanten Stammdaten beschaffen? Dann haben Sie das richtige Buch zur Hand genommen.
Aufbau des Buches
Dieses Buch umfasst zwölf Kapitel sowie zwei Bonuskapitel, die Sie sich von der Verlagswebsite herunterladen können. Das Buch ist folgendermaßen aufgebaut:
Kapitel 1, »Technische Voraussetzungen und Grundkonfiguration«, gibt Ihnen einen Überblick über die zentralen Stammdatenobjekte von SAP Recipe Development sowie über die Stammdatenobjekte aus angrenzenden SAP-Komponenten wie der Produktion, für die ein Grundverständnis hilfreich ist.
Für den erfolgreichen Ablauf von systembasierten Geschäftsprozessen spielen Stammdaten eine zentrale Rolle. Hier macht auch die Produktentwicklung keine Ausnahme. Informationen zu diesem zentralen Thema finden Sie in Kapitel 2, »Stammdaten«.
In Kapitel 3, »Spezifikation – Funktionsumfang und grundlegende Stammdatenobjekte«, tauchen Sie in das erste zentrale Stammdatenobjekt ein und erfahren, welche Funktionen Ihnen in der Spezifikation zur Verfügung stehen. Verschaffen Sie sich durch dieses Kapitel einen Überblick, bevor Sie im darauffolgenden Kapitel 4, »Spezifikation – Customizing«, detailliert in die Konfigurationsmöglichkeiten des Stammdatenobjekts einsteigen.
Das Rezept als weiteres elementares Stammdatenobjekt wird umfassend in Kapitel 5, »Grundlagen des Rezepts«, in Kapitel 6, »Formel und Berechnungsergebnisse«, und in Kapitel 7, »Herstellverfahren in der Sicht ›Prozess‹«, betrachtet. Welche Funktionen das Rezept bietet und welche allgemeinen Einstellungen Sie zum Rezept im Customizing vornehmen können, zeigt Kapitel 5. In Kapitel 6 erhalten Sie Einblick in die Konfigurationsmöglichkeiten zu den beiden Rezeptbestandteilen Formel und Berechnungsergebnisse. Was es zur Abbildung von Herstellprozessen im Rezept zu wissen gibt und an welchen Stellen Sie konfigurationsseitig eingreifen können, verrät Ihnen Kapitel 7.
Neben der Anlage und Verwaltung von Spezifikationen und Rezepten ist es in der Produktentwicklung ein weiterer wichtiger Aspekt, die Produktdaten für Verpackungen und Produktetiketten aufzubereiten. In Kapitel 8, »Etikett«, erfahren Sie, welche Daten wie aufbereitet werden können und an welchen Stellschrauben in der Konfiguration des Systems Sie drehen können.
Eine hilfreiche Funktion, die bei der Verwaltung von Spezifikationen und Rezepten unterstützt, ist die in Kapitel 9, »Vorgabenprüfung«, beschriebene Vorgabenprüfung. Schauen Sie sich in diesem Kapitel an, wie Sie dafür sorgen können, dass unerwünschte Stoffe oder Über-/Unterschreitungen von Grenzwerten von der Vorgabenprüfung erkannt werden und was Sie einstellen müssen, damit die Funktion lauffähig ist.
Da SAP Recipe Development in Abhängigkeit der gewählten Softwaregeneration (SAP ERP oder SAP S/4HANA) Unterschiede im Funktionsumfang aufweist, werden diese in Kapitel 10, »SAP Recipe Development unter SAP ERP und SAP S/4HANA – Unterschiede«, dargelegt.
Bildet ein Unternehmen seine Geschäftsprozesse in einem SAP-System ab, geht es in der Regel auch um das Ziel, die Abläufe so integriert wie möglich zu definieren. Auch die Produktentwicklung ist in dieses Netz eingebettet. Wie Sie in SAP Recipe Development von Daten aus dem Materialstamm profitieren, wie Sie die Daten für die Kolleginnen und Kollegen in der Produktion bereitstellen, wie Sie im Qualitätsmanagement Spezifikationsdaten aus SAP Recipe Development nutzen können und wie Sie Elemente aus dem SAP-Projektsystem in das Rezept einbinden, erfahren Sie in Kapitel 11, »Integration von SAP Recipe Development mit anderen SAP-Komponenten«.
Aktuell befassen sich viele Unternehmen mit der Umstellung auf SAP S/4HANA. Lesen Sie in Kapitel 12,...




