Schübel | Grenzen der Medizin | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 301 Seiten

Reihe: Theorie und Praxis der Diskursforschung

Schübel Grenzen der Medizin

Zur diskursiven Konstruktion medizinischen Wissens über Lebensqualität
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-658-12205-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Zur diskursiven Konstruktion medizinischen Wissens über Lebensqualität

E-Book, Deutsch, 301 Seiten

Reihe: Theorie und Praxis der Diskursforschung

ISBN: 978-3-658-12205-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Thomas Schübel untersucht die Gründe für die Erfolgsgeschichte des Lebensqualitätsthemas in der Medizin. Diskursanalytisch rekonstruiert er 'Lebensqualität' als Inszenierung von Rationalität angesichts medizinischer Entscheidungen, die rational eigentlich gar nicht mehr getroffen werden können. In der Folge lässt sich die Etablierung des Lebensqualitätsthemas in der Medizin als Immunisierungsstrategie einer um Deutungsmacht ringenden Disziplin interpretieren. Der kritische Blick auf die Begründungsfiguren im medizinischen Lebensqualitätsdiskurs kann auch anderen Praxisfeldern vor Augen führen, wie schwierig es ist, Interventionshandeln mit 'Wissenschaft' zu begründen.

Dr. Thomas Schübel ist Soziologe und Pädagoge und als wissenschaftlicher Referent am Deutschen Jugendinstitut (DJI) tätig.

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1;Inhalt;7
2;1 Das Ringen um „Lebensqualität“;9
3;2 „Lebensqualität“ als Thema der Medizin;16
3.1;2.1 Erfolgsgeschichten;16
3.2;2.2 Unschärfen;24
4;3 Medizinisches Wissen soziologisch betrachtet;34
4.1;3.1 Theoretischer Rahmen: Soziale Konstruiertheit medizinischer Themen;35
4.1.1;3.1.1 Krankheit als Handlungsanlass -Gesundheit als Schimäre;35
4.1.2;3.1.2 Soziologische Distanzierung gegenüber medizinischen Themen;48
4.2;3.2 Wissenssoziologischer Zugang zur Analyse medizinischen Wissens;52
4.2.1;3.2.1 Wissen als sozial konstruierter Geltungsanspruch;53
4.2.2;3.2.2 Wissenssoziologische Diskursanalyse;58
4.2.3;3.2.3 Diskursive Konstruiertheit medizinischen Wissens;70
4.3;3.3 Forschungspraktische Verfahren;75
4.3.1;3.3.1 Eingrenzung des Forschungsfeldes;78
4.3.2;3.3.2 Datenauswahl und Auswahl von Schlüsseltexten;79
4.3.3;3.3.3 Rekonstruktion der Bedeutungszuschreibungen am Datenmaterial;83
5;4 Analyse des medizinischen Diskurses um „Lebensqualität“;90
5.1;4.1 Konstitution von Geltungsanspruch: Begründungsfähigkeit des Wissensfelds;92
5.1.1;4.1.1 Problematisierung von „Notwendigkeit“;93
5.1.1.1;4.1.1.1 Messen als Pflicht;93
5.1.1.2;4.1.1.2 Gesundheitsdaten als Faktizität;99
5.1.2;4.1.2 Problematisierung von „Selbstverständlichkeit“;105
5.1.2.1;4.1.2.1 Plausibilität der Problemlösung;105
5.1.2.2;4.1.2.2 Kontinuität als Argument;115
5.1.3;4.1.3 Zusammenfassung der Bedeutungszuschreibungen;122
5.2;4.2 Praktikabilität des Geltungsanspruchs: Möglichkeitsbegründung der Wissensproduktion;125
5.2.1;4.2.1 Problematisierung von „Konsens“;126
5.2.1.1;4.2.1.1 Konsensbehauptung;126
5.2.1.2;4.2.1.2 Demonstration von Kritikfähigkeit;134
5.2.2;4.2.2 Problematisierung von „Wissenschaftlichkeit“;143
5.2.2.1;4.2.2.1 Wissenschaftlichkeit als Argument;144
5.2.2.2;4.2.2.2 Nicht-medizinische Referenzierung;161
5.2.3;4.2.3 Zusammenfassung der Bedeutungszuschreibungen;186
6;5 Zusammenfassende Interpretation;191
6.1;5.1 Verflechtung von AkteurInnengruppen, Themen und SprecherInnenpositionen;191
6.2;5.2 Legitimierung von „Nicht-Wissen-Müssen“ qua Deklaration von Wertekonsens;200
7;6 Theoretische Einordnung;206
7.1;6.1 Zwischen Verantwortungsdiffusion und Professionalisierungsdilemma;207
7.2;6.2 Eine andere Nemesis: Medikalisierung ohne Medizin;215
7.3;6.3 Entgrenzung von Wissensverhältnissen;220
8;7 Fazit: „Lebensqualität“ im Kontext;231
9;8 Literatur;248
10;9 Anhang I: Datenkorpus;282
11;10 Anhang II: „Messinstrumente“;296



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