Buch, Deutsch, 413 Seiten, Format (B × H): 117 mm x 190 mm, Gewicht: 288 g
Reihe: Suhrkamp Taschenbuch
Buch, Deutsch, 413 Seiten, Format (B × H): 117 mm x 190 mm, Gewicht: 288 g
Reihe: Suhrkamp Taschenbuch
ISBN: 978-3-518-47256-9
Verlag: Suhrkamp Verlag
Warum denken sich Menschen Kunstsprachen wie Esperanto, Volapük oder Blissymbolics aus? Clemens J. Setz erzählt anekdotenreich vom Antrieb und der Besessenheit ihrer Erfinder, getreu dem Motto: »Erzähl die beste Geschichte, die du kennst, so wahr wie möglich.«
Und diese Geschichte handelt unter anderem von Charles Bliss und seiner Symbolsprache, von Kindern mit Behinderung, die sich mit Blissymbolics zum ersten Mal ausdrücken können. Davon, wie Clemens J. Setz einen Sommer lang Volapük lernt und selbst eine eigene Sprache entwickelt. Es geht um die vermutlich einzige Volapük-Muttersprachlerin, die je gelebt hat, und um die Plansprache Talossa für die gleichnamige Mikronation, die ein Teenager 1979 in seinem Schlafzimmer ausrief. Um Klingonisch und High Valyrian, eine Sprache, die für die Fernsehserie geschaffen wurde. Und um Esperanto, die größte Erfolgsgeschichte in der Welt der Plansprachen. Stets ist es die eigenartige Vermengung von tiefer existenzieller Krise und Sprachenerfindung, die Setz aufspürt und die ihn in ihren Bann schlägt – und so ist dieses Buch auch die persönliche Geschichte des Sprachkünstlers Clemens J. Setz.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Sprachwissenschaft Grammatik, Syntax, Morphologie
- Geisteswissenschaften Sprachwissenschaft Übersetzungswissenschaft, Translatologie, Dolmetschen
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Mentalitäts- und Sozialgeschichte
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft: Prosa, Erzählung, Roman, Prosaautoren
Weitere Infos & Material
Intro
Erstes Kapitel: Das Tänzeln
Zweites Kapitel: Die schwer verfilmbare Geschichte des Mr Bliss
Drittes Kapitel: Liber Pictorum
Viertes Kapitel: Mein Sommer im Volapük
Tagebuch
Ek, water. Ek, writer
Die Einwohner des Landes Prashad
Childhood Bedroom Dream : Eine Parabel
Tagebuch, Monate später
Nachtrag
Das Ende
Fünftes Kapitel: Umzaka. Die Nonsens-Dichtung und ihr Double
Unter Ausschluss der Zuhörerschaft
Die Sphinx von Soweto
Drei Versuche
Walla, Herbeck, Mach – die Linguae Ignotae von Gugging
The Ballad of Austin Creek
Gifts from God
Sadasa Ulna
Arli’s Poems
Sechstes Kapitel: Die große Befreiung : Esperanto
Die Reise
Herkunft
Wie man Esperanto lernt
Meister der Esperanto-Dichtung
Cie amikoj, überall Freunde
Über Liebe und Ländergrenzen
Märchenerzähler und Anarchist
Dunkelblonde Locken
Baldur Ragnarsson : Nachdenklichkeit im Universum
Deportation und Verfolgung
Die Tragödie der Küken und anderer Tiere : Eroschenkos chinesische Jahre
Das Genie : Jorge Camacho
Eroschenko verschwindet
Die Kunst des Kabei
Von Päpsten, Programmierern und imaginären Grenzen : Der Fall des Quenya
Das eigentliche Genie : Spomenka Štimec
Eroschenkos späte Jahre
Coda: Was ist das Gegenteil von Hase ?




