Siegetsleitner | Logischer Empirismus, Werte und Moral | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 256 Seiten

Reihe: Veröffentlichungen des Instituts Wiener Kreis

Siegetsleitner Logischer Empirismus, Werte und Moral

Eine Neubewertung
2010
ISBN: 978-3-7091-0160-5
Verlag: Springer Vienna
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Eine Neubewertung

E-Book, Deutsch, 256 Seiten

Reihe: Veröffentlichungen des Instituts Wiener Kreis

ISBN: 978-3-7091-0160-5
Verlag: Springer Vienna
Format: PDF
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Trotz ihres sozialen und politischen Engagements wurden die Logischen Empiristen - allen voran die Mitglieder des Wiener Kreises - nicht für ihr Interesse an Ethik und Wertphilosophie bekannt. Ihnen wurde sogar vorgeworfen, Werte und Moral zu zerstören. Die Autorinnen und Autoren liefern in diesem Band eine längst fällige Neubewertung logisch-empiristischer Positionen hinsichtlich der Frage von Werten und Moral. Sie beleuchten die wissenschaftlich-humanistisch motivierte Ablehnung traditioneller Ethik jenseits von vorherrschenden Klischeebildern.

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Weitere Infos & Material


1;Copyright Page ;5
2;Table of Contents ;6
3;Editorial;8
4;Logischer Empirismus, Werte und Moral :Anmerkungen zur vorherrschenden Sicht;10
5;Metaethik – Feind oder kritischer Begleiter von Moral und normativer Ethik?;21
5.1;1. Ein filmischer Einstieg in die Thematik;21
5.2;2. Zwei weitere Beispiele zur Illustration;22
5.3;3. Das wissenschaftstheoretische Anliegen des Neopositivismus und Logischen Empirismus: metaphysikfreie Wissenschaft;24
5.4;4. Das moralische Motiv für den Kampf gegen die Metaphysik;25
5.5;5. Der moralisch motivierte Kampf gegen die traditionelle Ethik;26
5.6;6. Der Pferdefuß;28
5.7;7. Der moralische Vorwurf gegen die These der Sinnlosigkeit ethischer Sätze;29
5.8;8. Der springende Punkt;31
5.9;9. Der Ausweg aus dem Dilemma;32
5.10;10. Mein eigener metaethischer Standpunkt;36
6;Höchster Moralismus und tiefste Skepsis gegenüber der normativen Ethik – Zu Wittgensteins Metaethik;45
6.1;1. Einleitung;45
6.2;2. Ausweitung und Einschränkung der Ethik;45
6.3;3. Ontologische Grundannahmen;48
6.4;4. Erkenntnistheoretische Grundannahmen;49
6.5;5. Sprachphilosophisch-semantische Grundannahmen;50
6.6;6. Wittgensteins Skepsis gegenüber der normativen Ethik im Tractatus;50
6.7;7. Der Sinn des Tractatus als ein ethischer;51
6.8;8. Wittgensteins normativ-ethische Skepsis im Vortrag über Ethik;53
6.9;9. Wittgensteins spätere Auffassung über Ethik;54
6.10;10. Systematische Auseinandersetzung mit Wittgensteins Metaethik;56
6.11;11. Skizze eines individualistisch-objekti visti schen Kohärentismus;58
7;Die Ethische Gemeinde in Wien – Politik und Ethik während der Ersten Republik;61
7.1;1. Die Ethische Gesellschaft – später Ethische Gemeinde – in Wien;61
7.2;2. 1920er Jahre in Wien – Spannungsfeld zwischenTheorie und Praxis;68
7.3;3. Die Beratungsstelle für Lebensmüde als Beispiel angewandter Arbeit der Ethischen Gemeinde Wien;71
7.4;4. Exkurs: Ethische Gemeinde und Antisemitismus-Reden Börners zwischen 1922 und 193651;75
7.5;5. Vorläufiges Ende der Ethischen Gemeinde 1938;77
8;Wertphilosophische Abschweifungen eines Logischen Empiristen: Der Fall Carnap1;81
8.1;1. Einleitung;81
8.2;2. Carnaps weites werttheoretisches Spektrum;88
8.3;3. Carnaps werttheoretische Auseinandersetzungen mit dem amerikanischen Pragmatismus;93
8.4;4. Zusammenfassung;100
9;„BLUBO-Metaphysik“: Die Verwerfung der Werttheorie des Südwestdeutschen Neukantianismus durch Carnap und Neurath;103
9.1;1. Einleitung;103
9.2;2. Carnap und Rickert;105
9.2.1;2.1 Die Verwerfung der werttheoretischen Dimension des Aufbaus;106
9.2.2;2.2 Der Aufbau und der Anfang des Physikalismus;109
9.2.3;2.3 Zu Rechtfertigung, Erklärung und Datierung von Carnaps nonkognitivistischer Wende;111
9.2.4;2.4 Internalistische und externalistische Begründungen bei Carnap;115
9.3;3. Neurath und Rickert;117
9.3.1;3.1 Neuraths Verwerfung der Rickertschen Philosophie;118
9.3.2;3.2 Rickerts Werttheorie;121
9.3.3;3.3 Die völkische Dimension der Rickertschen Werttheorie;126
9.4;4. Schluss;129
10;Schlicks Fragen der Ethik und die vorherrschende Sicht logisch-empiristischer Ethik;130
10.1;1. Einleitung;130
10.2;2. Ethik als Moralpsychologie;133
10.3;3. Ethik als Sprachanalyse;135
10.3.1;3.1 Analyse des Begriffs „moralisch gut“;135
10.3.2;3.2 Analyse des Begriffs „gut“;137
10.4;4. Ethik als normative Ethik;140
10.4.1;4.1 Eudämonismus als Lebensorientierung;140
10.4.2;4.2 Verhältnis von Sittlichkeit und eudämonistischer Lebensorientierung;141
10.4.3;4.3 Eudämonistische Lebensorientierung als Moral;143
10.5;5. Logisch-empiristischer Kognitivismus;147
10.6;6. Schlussbemerkungen;153
11;Abduktive Argumentationsformen in Krafts Moraltheorie;155
11.1;1. Vorbemerkungen;155
11.2;2. Krafts Arbeiten zur Wertlehre und Moraltheorie;156
11.2.1;2.1 Werte und Wertbegriffe;156
11.2.2;2.2 Werturteile;158
11.2.3;2.3 Rationale Moralbegründung und Werthaltung;159
11.3;3. Die abduktive Struktur in Krafts Argumentation;160
11.3.1;3.1 Abduktive Argumente und praktisches Räsonieren;161
11.3.2;3.2 Abduktive Argumente und die „rationale Moralbegründung“;164
11.3.3;3.3 Abduktive Argumente und Krafts Erkenntnistheorie;170
11.4;4. Fazit;172
12;Feigls naturalistische Moralkonzeption;175
12.1;1. Einleitende Vorbemerkungen;175
12.2;2. Feigls wissenschaftlicher Humanismus im Kontext;176
12.3;3. Feigls Moralphilosophie und die Frage nach der Begründung der Moral;179
12.4;4. Feigls Theorie in kritischer Diskussion – und ihre grundlegenden Schwierigkeiten;184
12.5;5. Abschließende Reflexion: Ließen sich Feigls moralphilosophische Ziele des wissenschaftlichen Humanismus auf anderem Wege realisieren?;190
13;Mengers Logik für Ethik und Moral: Nichts vonSollen, nichts von Güte, nichts von Sinnlosigkeit;194
13.1;1. Einleitung;194
13.2;2. Mengers Auffassung von Ethik und Grundzüge seiner Logik der Sitten (Moral);196
13.2.1;2.1 Ablehnung herkömmlicher ethischer Problemstellungen;196
13.2.2;2.2 Von Menger anerkannte ethische Problemstellungen und seine metaethische Position;199
13.2.3;2.3 Grundzüge von Mengers Logik der Sitten und seine Kritik am Kategorischen Imperativ;202
13.3;3. Eine moderne formale Rekonstruktion der Mengerschen Logik der Sitten und einige Extrapolationen;205
13.4;4. Zusammenfassung und Bewertung;212
14;Wissenschaftsphilosophie als kulturelle Aufgabe.Überlegungen zu Philipp Frank und Ernst Cassirer1;216
14.1;1. Einleitung;216
14.2;2. Philipp Frank zum Begriff der Objektivität in der Physik;219
14.3;3. Ernst Cassirer über Objektivierung;224
14.4;4. Kreuzungspunkte zwischen Cassirer und Frank;229
14.5;5. Wissenschaftsphilosophie gegen die Gefahren wissenschaftlichen Spezialistentums;233
14.6;6. Ein wissenschaftsphilosophisches Projekt mit politischen und moralischen Implikationen;237
15;Namenregister;245
16;Die Autorinnen und Autoren;247



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