Buch, Deutsch, 370 Seiten, Format (B × H): 219 mm x 138 mm, Gewicht: 522 g
Eine musikalische Zeitreise durch die Popkultur der Nachkriegszeit und rebellische Jugendjahre
Buch, Deutsch, 370 Seiten, Format (B × H): 219 mm x 138 mm, Gewicht: 522 g
ISBN: 978-3-95771-327-8
Verlag: Größenwahn Verlag
„Analoge Kleinstadtträume“ sind Tom Smiths ganz persönliche Reise durch die Geschichte der Popmusik. Anhand ausgewählter Meilensteine des Pop und Rock lässt der Hamburger DJ ein spannendes, buntes Leben Revue passieren. Jeder Song steht stellvertretend für eine Schlüsselepisode: eine bemerkenswerte Bandbreite von Chris Howland und Peggy March über Rod Steward oder David Bowie bis zu Grace Johns und Udo Lindenberg.
Am Anfang steht der jugendliche Wunsch, eines Tages große Kunst zu produzieren, etwas wirklich Kreatives auf die Beine zu stellen, um dem drohenden Kleinstadt-Blues zu entfliehen. Über Dorfleben und Schule, Studium und Referendariat spannt er den Bogen zur gleichzeitigen Popmusik bis zu seinen Anfängen als DJ und dem Umzug nach Hamburg.
Dazwischen liegen aufregende Kapitel zwischen Selbstfindung und -auflösung, vom Rock der 70er über Goa-Partys bis zu den Safer Rooms der Schwulen- und Lesbenbewegung, immer auch als politische Statements.
Seine unwillkürlich scheinenden Erinnerungen, die Smith beim Hören der Songs geradezu überfluten, ziehen den Lesenden genauso in ihren Bann, wie eine Melodie, die man nicht mehr vergisst. Er finden dafür seine ganz eigene Sprache, und auch die verändert sich: Sie wechselt mit dem Alter des Protagonisten von Jugendsprache zum Jargon alternativer Szenen, in denen Smith sich bewegt.
Bei allem Bezug zur Musik ist die Geschichte zugleich ein Entwicklungsroman: Im Zentrum steht ein Vater-Sohn-Konflikt, stellvertretend für den Generationskonflikt der Boomer-Jahrgänge. So verschmelzen in der Person Tom Smith Familien- und Zeitgeschichte, zwischen Nachkriegs-BRD, Deutschland im Herbst, atomarer Bedrohung, politischem Widerstand und alternativen Subkulturen zu einem sprachlich schillernden, phantasievollen Zeitdokument.
Sein persönliches Fazit nimmt Tom Smith schon am Anfang vorweg: „So ist das mit den Liedern: Sie spielen mit dir. Also bildet euch bloß nicht ein, ihr bestimmt die Musik!“
Zielgruppe
Analoge Kleinstadtträume ist eine fesselnde Zeitreise durch die Popkultur der Nachkriegsjahre bis in die 80er – erzählt als musikalische Autobiografie eines Mannes zwischen den Welten.
Empfohlen für Erwachsene, die nostalgische Erinnerungen an die Rebellion der Plattenära schätzen.
Ideal für:
- Musikliebhaber:innen, die Pop als Soundtrack persönlicher und gesellschaftlicher Umbrüche verstehen
- Menschen mit Kleinstadterfahrung, die der Enge entkommen wollten oder mussten
- Leser:innen, die kulturelle Identitätssuche zwischen britischen, spanischen und deutschen Wurzeln nachempfinden können
- Fans der Neuen Deutschen Welle und alternativer Subkulturen
- Nostalgiker:innen, die die prägende Kraft der analogen Musikerfahrung nachfühlen
Wichtig zu wissen:
Das Buch thematisiert sensibel Coming-of-Age-Erfahrungen, kulturelle Spannungen und gesellschaftliche Konflikte – getragen von einem ehrlichen Blick auf die Vergangenheit und der zeitlosen Kraft der Musik, uns zu verbinden.




