Striet / Goertz Nach dem Gesetz Gottes
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-451-80596-7
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Autonomie als christliches Prinzip
E-Book, Deutsch, Band 2, 200 Seiten
Reihe: Katholizismus im Umbruch
ISBN: 978-3-451-80596-7
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Magnus Striet, geb. 1964, Dr. theol., Professor für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Stephan Goertz, 1964 geboren, Professor für Moraltheologie an der Universität Mainz. Jüngste Herausgeberschaft: 'Who Am I to Judge?' Homosexuality and the Catholic Church, Berlin 2022. Karl-Wilhelm Merks, Prof. Dr. theol., geb. 1939 in Willich, Studium der klassischen Sprachen, Philosophie und Theologie in Bonn, Freiburg i.Ue. und Toulouse, 1981-2004 Professor für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät Tilburg in den Niederlanden. Georg Essen wurde 1961 geboren. Er ist seit 2020 Professor für Systematische Theologie am Zentralinstitut für Katholische Theologie der Humboldt-Universität zu Berlin und hat eine Zweitmitgliedschaft in der dortigen Juristischen Fakultät inne. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen klassische Themen der Dogmatik, Philosophie in der Moderne sowie Politische Theologie und Religionsrecht.
Weitere Infos & Material
1;Nach dem Gesetz Gottes;1
2;Inhalt;5
3;Vorwort;7
4;Göttliches Recht, menschliches Recht, Menschenrechte. Die Menschlichkeit des ius divinum – Karl-Wilhelm Merks;9
4.1;1. „Göttliches Recht“ – „menschliches Recht“: Was ist mit ius divinum gemeint?;13
4.1.1;1.1 Einige terminologische Bemerkungen;13
4.1.2;1.2 Kirchenrecht und Moral;17
4.2;2. Das göttliche Recht und sein menschlicher Ursprung;22
4.2.1;2.1 Die zwei Quellen des göttlichen Rechts;22
4.2.2;2.2 Ius divinum im Kirchenrecht;23
4.2.3;2.3 Ius divinum (lex divina) in der Moraltheologie;33
4.3;3. Die Menschlichkeit (Humanität) – Prüfstein des ius divinum;40
4.4;4. Zum Schluss: Gottes Recht in Menschenrecht: die Dignität der Menschenrechte;44
5;Ius divinum und iustitia Dei. Ein Postskriptum (nicht nur) aus aktuellem Anlass – Karl-Wilhelm Merks;47
5.1;1. Tradition und/oder Situation? Zur Bedeutung des kulturellen Wandels für Identität und Kontinuität des christlichen Glaubens;51
5.1.1;1.1 Geschichtlichkeit, Fortschritt und Identität;54
5.1.2;1.2 Kirche und Geschichtlichkeit;57
5.1.3;1.3 Theologie im Wandel;60
5.1.4;1.4 Eine Hermeneutik auch für die Moral?;65
5.2;2. Dem Buchstaben oder dem Geiste nach? Zum normativen Status der Menschenrechte und ihrem Verständnis als ius divinum;66
5.2.1;2.1 Moral ist keine Dogmatik;67
5.2.2;2.2 Unbeliebigkeit – autonom und säkular;68
5.2.3;2.3 Fundamental: Zum normativen Status der Menschenrechte;72
5.2.4;2.4 Fundamentalistisch: Gewissen und Gehorsam;74
5.2.5;2.5 Geometrie oder Steuerkunst? Christliche Moral im kulturellen Wandel;77
5.3;3. Ius divinum oder iustitia Dei? Vorletzte Worte und das letzte Wort;80
6;Ius divinum – Freiheitsrechte. Nominalistische Dekonstruktionen in konstruktivistischer Absicht – Magnus Striet;91
6.1;1. Nachvollziehbar gewollt, aber nur vermeintlich gewiss: das ius divinum;91
6.2;2. Lehramtliches Insistieren;95
6.3;3. Personenwürde ‚statt‘ ius divinum;98
6.4;4. Gott und ius divinum – evolutiv gedacht;101
6.5;5. Freiheit und Gewissensautonomie – begründet aus dem Glauben;104
6.6;6. Gott, ein praktisches Vernunftbedürfnis;106
6.7;7. In der Falle der Urstandsfiktion;109
6.8;8. Christentum – ein ‚Konstrukt‘;112
6.9;9. Theologie und historisch-soziologische Selbstaufklärung;114
6.10;10. Individuumsrechte als ius divinum;116
7;Die Autonomiewelten der Moderne als religionspolitische Herausforderung für den christlichen Glauben – Georg Essen;129
7.1;1. Der Anspruch der Autonomie – Zu einer Sollbruchstelle im katholisch-theologischen Diskurs der Moderne;129
7.2;2. Hartnäckige Missverständnisse. Über das schwierige Verhältnis der Kirche zur Moderne;135
7.3;3. Was heißt Autonomie? Die unbedingte Freiheit vor dem Anspruch der Moralität;138
7.4;4. Religionen vor dem Anspruch der modernen Rechtskultur. Notizen für die religionspolitische Agenda;143
8;Autonomie kontrovers. Die katholische Kirche und das Moralprinzip der freien Selbstbestimmung – Stephan Goertz;151
8.1;1. Religiöse Erfahrung und Freiheitsbewusstsein;152
8.2;2. Geschichtliche Erfahrung und Autonomieanspruch;155
8.3;3. Autonomie und der Wille Gottes;159
8.4;4. Der dreifache Sinn von Autonomie;162
8.5;5. Katholische Autonomiekritik;168
8.6;6. Konfliktfelder spezieller Moraltheologie;176
8.6.1;6.1 Selbstbestimmte Sexualität;176
8.6.2;6.2 Autonomieanspruch und Geschlechterverhältnis;180
8.6.3;6.3 Autonomie und Schutz des Lebens;185
8.7;7. Moralischer Antimodernismus?;189
8.8;8. Bewusstes Leben, erwachsener Glaube – ein Ausblick;194
9;Verzeichnis der Autoren;199




