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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 416 Seiten

Reihe: Backstage - Liebe vs. Musik

Summers Backstage

Auf Leben und Tod
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7407-2415-3
Verlag: TWENTYSIX LOVE
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Auf Leben und Tod

E-Book, Deutsch, Band 2, 416 Seiten

Reihe: Backstage - Liebe vs. Musik

ISBN: 978-3-7407-2415-3
Verlag: TWENTYSIX LOVE
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Die lang ersehnte Fortsetzung der Backstage Reihe ist da: Nach dem Au-Pair-Jahr fliegt Megan zurück nach Deutschland. Viele tausend Kilometer trennen JC und Megan. Trotz der Entfernung und der Zeitverschiebung schaffen es beide den Kontakt zu halten. Doch dem neuen Manager Steve Miller ist das ein Dorn im Auge und er greift entscheidend in die Beziehung der beiden ein, was schwerwiegende Folgen hat. Während JC durch den Druck dem er ausgesetzt ist, mit Drogen experimentiert und sein Leben plötzlich am seidenen Faden hängt, muss er eine Entscheidung treffen. Diese bringt ihn nach Deutschland und ihre Wege kreuzen sich wieder. Aber was heißt das für die beiden? Gibt es ein Comeback? Und werden beide stark genug sein, um allen Bedrohungen und Neidern zu trotzen?

Jenna Summers ist eine Autorin, die seit Teenagertagen Kurzgeschichten und Romane schreibt. Sie liebt und lebt ihre Bücher, die ihr zum ersten Male in ihren Träumen begegnen. Nach dem Studium und Elternzeit- verwirklicht sie jetzt ihren Traum- jedem die Möglichkeit zu geben, für die Zeit ihrer Romane der Wirklichkeit zu entfliehen. Ihre Bücher bestechen durch Witz, Spannung und Herz. Und wer das Kribbeln durch einen Hauch Erotik sucht, ist bei ihr genau richtig.

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Autoren/Hrsg.


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KAPITEL 1
JARED Megan ist nach ihrem Au-pair-Jahr zurück nach Deutschland geflogen. Zurück in ihre Heimat. Sie fehlt mir. Denn mit ihr habe ich die schönsten acht Monate meines Lebens verbracht. Nie habe ich mich jemandem so verbunden gefühlt. Selbst über die tausend Kilometer, die uns jetzt trennen, spüre ich das unsichtbare Band zwischen uns. Dass ich einen Menschen derart vermisse, ist mir unbegreiflich. Ich habe gedacht, dass ich danach weitermache, wie zuvor. Aber so leicht ist es dann doch nicht. Sie hat mein Herz im Sturm erobert und jetzt ist sie meilenweit entfernt. Bisher war eine Beziehung nie ein Thema für mich. Geschweige eine Fernbeziehung und jetzt stecke ich mittendrin. Und ich genieße es. Ich stürze mich in die Arbeit, um auf andere Gedanken zu kommen und den Tag schnell rumzubringen. Bis ich am Abend Megan anrufe. Mir ist es gleich, dass ich stundenlang mit ihr telefoniere. Hauptsache ich sehe sie. Ich lasse sie an meinem Tag teilhaben und umgekehrt. Und die Zeit gehört nur uns, da lasse ich mich von niemandem unterbrechen. So vergeht Tag um Tag. Doch bald lässt mein stressiger Alltag es nicht mehr zu, sie täglich anzurufen. Zu allem Übel, verlässt unsere Managerin Roxana die Plattenfirma. Sie nennt uns keinen Grund. Und an Stelle eines qualifizierten Managers bekommen wir diesen aufgeblasenen Wichser Steve Miller. Dennoch schaffen Megan und ich es irgendwie, uns wenigstens ein Foto am Tag zu schicken. »Scheiße, wir sind dem Untergang geweiht mit Miller«, knurre ich und setze mich im Tourbus zu Jacob, der zweiten Stimme der Band. Aber dieser lacht nur: »Ach, sieh doch nicht alles so pessimistisch. Es wird sich nichts ändern.« »Dieser Typ hat nichts Menschliches in sich. Für den zählen nur Zahlen. Du wirst noch an meine Worte denken!«, verdrehe ich die Augen und sehe aus dem Fenster. Die Palmen der Westküste verschwinden, je mehr wir ins Landesinnere vordringen. »Hast du eine Ahnung, wo wir heute hinfahren?«, fragt mich Jacob und blättert in den Tour-Unterlagen. »Da kannst du lange suchen. Da steht nichts drin. Mit Millers Worten: Das hat uns nicht zu interessieren. Der Tourplan obliegt dem Management«, sehe ich ihn entnervt an und heben die Hände. Damit signalisiere ich ihm, dass dies der Anfang ist. Ich lehne mich zurück, ziehe mein Handy hervor und schreibe Megan: »Hey meine Süße. Ich sitze im Tourbus, wo es hingeht weiß ich nicht. Seit neuestem erhalten wir keinerlei Infos mehr. Am liebsten würde ich alles hinschmeißen und zu dir ziehen.« Die Antwort lässt nicht lange warten: »DARÜBER WÜRDE ICH MICH RIESIG FREUEN. WAS IST DENN LOS BEI DIR? DAS KLINGT SO GAR NICHT NACH DIR.« Seufzend schreibe ich: »HACH DIESER NEUE MANAGER IST ZUM KOTZEN. WIR ERHALTEN NULL INFOS MEHR. DU WEISST JA, WIE ICH DARÜBER DENKE.« Ein paar lachende Smileys kommen, gefolgt von: »MEIN KLEINER KONTROLLFREAK. VERSUCHE ES DOCH EINMAL DAMIT, DICH ZURÜCK ZU LEHNEN, DIR UM NICHTS GEDANKEN ZU MACHEN UND DEINE FANS GLÜCKLICH ZU MACHEN.« »WENN DAS SO EINFACH WÄRE.« Antworte ich ihr, als hinter mir eine Baritonstimme ertönt. »Handy weglegen! Wir sind da«, knurrt Miller und versucht, auf meinem Display zu erkennen, wem ich schreibe. Instinktiv drehe ich mein Telefon weg und schalte die Tastensperre ein. So dass der Bildschirm gleich schwarz ist. »Erhalten wir jetzt endlich mal den Tourplan?«, frage ich ihn knurrend, denn mir liegt es nicht, unwissend meine Arbeit zu verrichten. Millers Nasenflügel wackeln, er ringt um Fassung. »Ihr gebt ein Interview, dann fahren wir weiter. Mehr braucht ihr nicht zu wissen.« Mit diesen Worten verlässt er den Bus, der vor einem hohen Gebäude aus Glas parkt. »Es wird sich nichts verändern?«, frage ich Jacob genervt und stehe auf. Mein Telefon verstaue ich in der Hosentasche, nehme die Schachtel Zigaretten vom Tisch und steige ebenfalls aus. Die Sonne scheint und blendet mich. Ich setze meine Sonnenbrille auf, dabei weh mir ein kalter Wind ins Gesicht. Ich zünde mir erst einmal in aller Ruhe eine Zigarette an. Sekunden später steht Joe mit seinem Team in unmittelbarer Nähe. Sie sind in Zivil gekleidet, um nicht aufzufallen. Der Weg zum Eingang ist für die Öffentlichkeit abgesperrt. Hinter den Metallzäunen stehen kreischende Fans, die ihre Hände nach uns ausstrecken. Wer wünscht sich nicht, uns einmal zu berühren. Sie schreien unsere Namen und schießen Fotos mit ihren Handys. Wir gehen zu ihnen und schreiben Autogramme. Mit einigen knipsen wir Selfies, bis Miller hinter uns wütend knurrt. »Dafür ist keine Zeit. Los jetzt!« Gemeinsam mit Jacob folgen wir Steve Miller ins Gebäude. Hier werden wir am Empfang von der Geschäftsleitung erwartet und zum Interview in einen nahegelegenen Raum geführt. Dieser leuchtet in einem warmen Licht. Um einen kleinen Tisch herum stehen dunkle Ledersofas. Ich sehe mich um und entdecke ein Logo an der Wand. Welches, wenn ich mich recht erinnere, zu dem Musikmagazin »Riff« gehört. Sie bitten uns, Platz zu nehmen. Ein grauhaariger Mann und eine junge Frau mit dunklen langen Haaren setzen sich zu uns. Die junge Frau stellt sich als Rose vor und legt ein Diktiergerät auf den Tisch. Ihre dunklen Augen mustern mich und erinnern mich an Megan. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen stellt sie ihre erste Frage. »Wie lange spielt ihr schon gemeinsam?« Jacob und ich, sehen einander kurz an, dann antworte ich: »Jake, David und ich, wir haben schon vor acht Jahren zusammen in einer anderen Band gespielt. Aber jetzt in dieser Konstellation und Shark of Lawn, sind es vier Jahre.« Rose schreibt zusätzlich Notizen auf einen Block und der ältere Herr schießt Fotos. »Wer ist bei euch für das Schreiben der Songs zuständig?«, fragt sie weiter. Jetzt ist es Jacob, der ihr antwortet. »In der Regel schreiben JC und ich gemeinsam an den Songs. Aber oft macht der Kerl hier neben mir gerne mal Alleingänge und schreibt mega Songs wie Remember me oder Killing you. Es ist immer erfrischend mit ihm zusammen zu arbeiten.« Wir sprechen über einzelne Songs, über das Cover und über weitere Pläne. Dann beendet Miller das Interview: »Die Zeit ist um. Wir haben noch weitere Termine, die wir erfüllen müssen.« »Danke, dass Sie sich die Zeit für uns genommen haben. Wir wünschen viel Erfolg mit Ihrem neuen Album Hurricane«, verabschiedet sich Rose bei uns und reicht uns die Hand. »Danke, es hat uns gefreut«, erwidere ich und folge seufzend Miller hinaus vor die Tür. »Kommt jetzt! Ab in den Bus! In zwanzig Minuten müssen wir beim Radiosender sein«, knurrt Miller uns an und drängt auf Eile. Obwohl sich mein Körper mit jeder Faser dagegen sträubt, gehorche ich. Ich versuche, Megan ihrem Rat zu folgen und den Kopf auszuschalten, doch ich scheitere kläglich. Kurz vor dem nächsten Termin schreibe ich ihr: »DAS MIT DEM KOPF ABSCHALTEN FUNKTIONIERT NICHT, WENN DU NICHT AN MEINER SEITE BIST.« »MEIN ARMER SÜSSER SCHATZ. ICH KANN DIR GAR NICHT SAGEN, WIE GERN ICH BEI DIR WÄRE. HALTE DURCH, ES IST NICHT MEHR LANGE«, schreibt mir Megan und ich denke daran, dass wir bald wieder zusammen sind. Gleich darauf halten wir vor einem Radiosender. Nach dem Interview, wo wir dieselben Fragen erneut beantworten, sitzen wir wieder im Bus bei David und Cody. Unsere Tour führt uns von Oregon nach Washington. Dann nach Montana, Norddakota und Minnesota. Es ist unser drittes Album und ich bin wahnsinnig stolz darauf. Es verkauft sich wie warme Semmeln und hat nach so kurzer Zeit bereits Platin-Status erlangt. Ich liebe es, mit meinen besten Freunden auf der Bühne zu stehen. Die Bude zu rocken und zwei Stunden lang durchzudrehen. Mit ihnen »on tour« zu sein, ist ein Segen für mich. Wir sind wie Brüder, die die große Welt bereisen. Nachdem wir den gesamten Norden durchquert haben, sind wir auf dem Weg zurück zur Westküste. Am Abend erreichen wir Rino. Da das Konzert erst morgen ist, sehen wir uns die Stadt an. Dabei entdecken wir eine kleine Bar, in die wir einkehren. In einer Ecke setzen wir vier uns an einen Tisch. Joe und sein Team schirmen uns ab. Während wir auf unseren Drink warten, schreibe ich Megan eine Nachricht. »HEY BABE, HEUTE SIND WIR IN RENO. ALSO ZURÜCK AN DER WESTKÜSTE. JETZT GÖNNEN WIR UNS EINEN KLEINEN DRINK IN EINER BAR UND DANN GEHE ICH VON DIR TRÄUMEN.« »SO LASSE ICH MICH GERNE WECKEN. NATÜRLICH WÄRE ES MIR LIEBER DICH LIVE HIER ZU HABEN«, kommt rasch die Antwort. »Wie spät ist es bei dir?«, schreibe ich schnell, wobei mich meine Bandkollegen allesamt grinsend beobachten. »SIEBEN UHR MORGENS. ICH HABE VON DIR GETRÄUMT«, schreibt Megan zurück und mein Herz macht einen Sprung vor Freude. Ein Lächeln legt sich auf meine Lippen und David, mein Bassist, fragt mich,...



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