Tergit | Tulpenwut und Rosenliebe | Buch | 978-3-69097-023-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 336 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag, Format (B × H): 125 mm x 205 mm

Tergit

Tulpenwut und Rosenliebe

Kleine Kulturgeschichte der Blumen
Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-69097-023-5
Verlag: Schoeffling + Co.

Kleine Kulturgeschichte der Blumen

Buch, Deutsch, 336 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag, Format (B × H): 125 mm x 205 mm

ISBN: 978-3-69097-023-5
Verlag: Schoeffling + Co.


Ihre Leidenschaft für alles Blühende entdeckte Gabriele Tergit erst im Londoner Exil. Zum ersten Mal hatte die Berliner Gerichtsreporterin und erfolgreiche Schriftstellerin der Weimarer Republik im Stadtteil Putney ein Haus mit eigenem Garten. Hier hackte, pflanzte, säte sie hingebungsvoll und fand nach den langen Jahren des Krieges Trost in der Gartenarbeit: »Ob Kriege die Städte zerstört und Mensch gegen Mensch gehetzt«, schreibt sie, »der Überlebende findet immer im Frühling den aufbrechenden Samen, Körnchen und Fäden und manchmal sogar eine Zwiebel.«

Tergit griff nicht nur selbst zur Gießkanne, sie las auch alles, was ihr über Blumen und Gartenkunst in die Hände fiel. So entstand die 1958 erstmals veröffentlichte Kleine Kulturgeschichte der Blumen . Kundig und höchst unterhaltsam erzählt die promovierte Historikerin darin aus der Geschichte der Blumen: von einem Blumenkranz, der einen ägyptischen Pharao um seinen Thron brachte, über die Tulpenmanie, die erste Spekulationsblase der Weltwirtschaft im Holland des 17. Jahrhunderts, von den abenteuerlustigen Orchideenjägern, die ihren Entdeckerdrang nicht selten mit dem Leben bezahlten.

Tulpenwut und Rosenliebe ist ein bunter Strauß an vergnüglichen Geschichten aus allen Zeiten, die sich um diese »schönen und duftenden Gebilde« ranken – und mit denen sich Gabriele Tergit von einer ganz neuen Seite zeigt.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Tergit, Gabriele
Gabriele Tergit (1894–1982), Journalistin und Schriftstellerin, schrieb drei Romane, zahlreiche Feuilletons und Reportagen sowie posthum veröffentlichte Erinnerungen. 1933 emigrierte sie nach Palästina, 1938 zog sie nach London. Ihr literarisches Werk wurde erst spa¨t in Deutschland wiederentdeckt. Heute gilt sie, vor allem aufgrund ihres Erfolgsromans Effingers, als bedeutende Autorin der Zwischen- und Nachkriegszeit.



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