Buch, Deutsch, Band 2686, 332 Seiten, Format (B × H): 109 mm x 179 mm, Gewicht: 205 g
Reihe: edition suhrkamp
Buch, Deutsch, Band 2686, 332 Seiten, Format (B × H): 109 mm x 179 mm, Gewicht: 205 g
Reihe: edition suhrkamp
ISBN: 978-3-518-12686-8
Verlag: Suhrkamp
Die Proteste der letzten Zeit haben die Unzufriedenheit der Bürger offenbart: Politiker scheinen weit weg vom Alltag und mit Großprojekten wie Bahnhöfen oder Flughäfen überfordert. Im Gegensatz dazu sind die Menschen eigensinnig wie nie. Nach Jahren der neoliberalen Predigten sind sie in Eigenverantwortung geübt: Gemeinsam erschaffen sie die Wikipedia, renovieren Klassenzimmer oder gründen gleich selbst Schulen. So werden sie im positiven Sinne zu Kollaborateuren. Anknüpfend an seine Überlegungen aus 'Interkultur' entwirft Mark Terkessidis eine Philosophie der Kollaboration, die beim wütenden und suchenden Individuum ansetzt. Eine Gesellschaft der Vielfalt, so Terkessidis, kann nur funktionieren, wenn viele Stimmen gehört werden und unterschiedliche Menschen zusammenarbeiten.
Autoren/Hrsg.
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Weitere Infos & Material
Einleitung
Sich entfremden
Eine neue Kritik der Bürokratie
Verwaltung, Korruption und Dauerkrise
Das Problem mit der Repräsentation
Empörung, Groll und die Politik der Affekte
Entfremdung und Kollaboration
Suchen
Das suchende Subjekt
Griechische Erfahrungen: Vom Rand ins Zentrum
Unterwegs auf Schiffen
Das unklassifizierbare Individuum
Imaginäre Territorien
Die Zivilität des Odysseus
Optimistische Mutanten
Sich bilden
Bilder von Lernenden und Lehrenden
Was nicht passt … Wer nicht passt …
Autorität angesichts von Vielheit
Kollaboration und Multiperspektivität in der Pädagogik
Bewegung in der Klasse
Die Rolle des Vorwissens
Neue Bildungsziele
Schaffen
Kollaborative Kunst als soziale Praxis
Suzanne Lacy vs. Christoph Schlingensief
Wer macht Kunst und wer Kultur?
Wie Asco die Community geärgert hat
Keine Genies und keine unbeteiligten Dritten
Der Sinn von Kunst
Trost in Ruinen
Betriebsprüfung Kunst
Emanzipation und Atmosphäre
Das Prinzip der Improvisation
Magische Aushandlungen
Kritisieren
Was war Kritik?
Affektive Erkenntnisse
Kritik als Vergemeinschaftung und Reparatur
Kritik als Vorbereitung der kritischen Kunst
Kritik der Folklore
Reparatur des Heimatlieds
Kollaborative Kritik
Schluss
Dank
Bildnachweis




