Tomforde | Rewind It Back | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 5, 576 Seiten

Reihe: Windy City-Reihe

Tomforde Rewind It Back

Roman - TikTok made me buy it: Sports Romance trifft auf Girl Next Door und First Love – endlich auf Deutsch!
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-641-33491-8
Verlag: Blanvalet
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Roman - TikTok made me buy it: Sports Romance trifft auf Girl Next Door und First Love – endlich auf Deutsch!

E-Book, Deutsch, Band 5, 576 Seiten

Reihe: Windy City-Reihe

ISBN: 978-3-641-33491-8
Verlag: Blanvalet
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Hallie hat ihren Traumjob ergattert, und ihr erster Kunde ist gleich ein gefeierter Eishockey-Star! Das Problem: Er ist auch ihr Ex-Freund. Und die Vergangenheit lässt sich nicht einfach auslöschen ...

Eigentlich dachte Hallie, sie hätte mit Rio DeLuca abgeschlossen. Er war ihr erster Crush, ihre erste Liebe – bis alles in tausend Scherben zerbrach. Jetzt, sechs Jahre später, beginnt sie ein Praktikum als Innenarchitektin – und zwar ausgerechnet in Chicago, der Stadt, in der Rio als gefeierter Eishockeyspieler lebt. Hallies Hoffnung, ihm nicht zu begegnen, wird jäh zerstört: Denn nicht nur, dass Rio ihr neuer Nachbar ist, nein, er wird auch noch ihr erster Kunde! Während sie sein Haus umgestaltet, werden alte Gefühle wach … Aber kann eine Flamme nach all der Zeit wirklich neu entfacht werden?

Sports Romance trifft auf Girl Next Door und First Love – in Band 5 der unwiderstehlichen SPIEGEL-Bestsellerreihe »Windy City!«

Liz Tomforde ist es wichtig, in ihren Romanen gesunde Beziehungen zu zeigen und Männer zu erschaffen, in die man sich einfach verlieben muss. Sie war Flugbegleiterin für ein NHL-Team und konnte so ihre beiden Leidenschaften verbinden, das Reisen und Eishockey. Während der Pandemie nutzte sie die Inspiration aus ihrem Job und schrieb ihren ersten Roman. Schon bald entstand die ganze »Windy City«-Reihe, die einen regelrechten TikTok-Hype auslöste. Alle Bände landeten auf Anhieb auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, »Play Along« sogar auf Platz 1. Liz Tomforde lebt und schreibt in Kalifornien.

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KAPITEL 2


Hallie


»Und du weißt noch, wo die Waschküche ist?«

»Wren.« Ich kichere. »Es ist erst ein paar Monate her, dass ich an deinem Haus gearbeitet habe. Natürlich weiß ich noch, wo die Waschküche ist.«

»Du hast recht. Ich weiß selbst nicht, weshalb ich mich so komisch benehme. Ich habe nur irgendwie echt lange mit niemandem mehr zusammengewohnt und möchte ganz sicher sein, dass du dich wohlfühlst.«

Wenn sie meine alte Wohnung sehen würde, würde sie sich keinen Kopf darum machen. Schon bevor es renoviert wurde, wäre dieses Haus ein Riesenfortschritt gegenüber meiner vorherigen Bleibe gewesen, und jetzt nach der Renovierung … Tja, für so eine schöne Bleibe berechnet mir Wrens Bruder viel zu wenig Miete.

»Fühlst dich denn wohl mit der Sache?«, frage ich und lege meinen Seesack auf mein neues Bett. »Ich weiß ja, dass du keinen Mitbewohner brauchst und wahrscheinlich auch eigentlich gar keinen willst. Also wenn es dich stört …«

»Ich freue mich, dass du hier bist. Ganz ehrlich. Es wird bestimmt super.«

Dankbar lächle ich sie an und mache mich daran, meine Sachen auszupacken. »Das glaube ich auch. Und falls wir uns doch am Ende hassen sollten, ist es wenigstens nur vorübergehend. Ab Mai kannst du vergessen, dass es mich je gab.«

Sie lacht. »Ich glaube nicht, dass das passieren wird. Und außerdem will ich unbedingt Tyler Braden kennenlernen, also werde ich im schlimmsten Fall einfach so tun, als würde ich dich weiterhin mögen.«

»Das passt. Ich habe das Gefühl, du wirst die allerbeste Fake-Freundin und Mitbewohnerin sein, die ich je hatte.«

In Wirklichkeit ist absolut nichts an Wren fake, sie ist durch und durch liebenswürdig und fürsorglich. Den Handwerkern, die den Sommer über am Haus gearbeitet haben, hat sie stets Kaffee und selbst gemachte Desserts hingestellt. Und wenn mein Auto mal wieder nicht wollte, hat sie mir immer angeboten, mich zu fahren – was mir anfangs peinlich war, weil ich zwar für eine Luxus-Innenausstattungsmarke arbeite, aber mein schrottiger Wagen ganz sicher nicht nach Extravaganz und Stil aussieht. Und als sie von meinem Zweitjob erfahren hat, den ich brauche, um über die Runden zu kommen, hat sie mir ein Zimmer zur Miete angeboten, viel günstiger als meine Bude in der Innenstadt.

Im Laufe der Monate haben wir übereinander erfahren, dass wir beide Brüder haben – sie drei, ich einen. Wir haben uns darüber ausgetauscht, dass wir beide Zugezogene sind – sie stammt von der Westküste, ich von der Ostküste beziehungsweise aus einem anderen Teil des Mittleren Westens, je nach Perspektive. Und wir haben schnell gelernt, dass wir beide so beschäftigt sind – sie mit der Uni, ich mit der Arbeit – , dass wir wahrscheinlich nicht viel voneinander mitbekommen werden.

Also nein, an unserer Freundschaft ist nichts fake. Und außerdem stärkt es mein Selbstvertrauen, dass ich mit 25 in einer neuen Stadt eine neue Freundin gefunden habe. Früher ging das immer schnell, aber als Erwachsene, so musste ich feststellen, ist es nicht mehr ganz so einfach.

Allerdings möchte Wren nach ihrem Abschluss zurück in ihre Heimatstadt ziehen, während ich vorhabe, langfristig in Chicago zu bleiben, und ich hoffe, dass sie einfach nur die erste in einer langen Reihe neuer Freundschaften ist, die ich hier schließen werde.

»Sag mal, hat sich mein Nachbar eigentlich schon an die Firma gewandt, um dich für einen Auftrag anzufragen?«, fragt sie.

»Hat er! Vielen Dank für die Empfehlung. Ich brauche nämlich noch ein großes Projekt, ehe mein Praktikum zu Ende ist, deshalb kommt es genau zum richtigen Zeitpunkt. Vor allem jetzt, da ich so nahe wohne.«

»Freut mich zu hören! Seine Junggesellenbude braucht echt dringend ein Upgrade. Wann legst du denn los?«

»Bald, hoffe ich. Am Montag ist Personalversammlung, und da gibt es einen Projektüberblick.«

Sie deutet auf die Tasche auf meinem Bett. »Kann ich dir bei irgendetwas helfen?«

»Ich komme schon klar. Ich muss nur noch die letzten Kisten aus meiner Wohnung holen, wenn ich heute Abend in der Stadt bin.«

»Oh, arbeitest du heute in der Bar?«

»Nein, leider nicht. Ich habe versucht, eine Schicht zu bekommen, aber mein Vorgesetzter hat abgelehnt. Er hat gesagt, das wären dann zu viele Überstunden. Aber ich treffe mich mit jemandem im Büro und nutze die Gelegenheit, um danach die letzten Sachen aus der Wohnung zu holen.«

Wren wird hellhörig und lehnt sich an die Türschwelle. »Ein Date? Hallie Hart, das war nicht unauffällig genug.«

»Ach, ist auch nichts Wildes.«

»Wer ist er denn?«

»Ein neuer Kunde von Tyler. Er hat kürzlich eine Eigentumswohnung gekauft, die Tyler jetzt für ihn gestaltet. Wir sind uns vor ein paar Wochen im Büro über den Weg gelaufen.«

»Du klingst nicht besonders begeistert darüber, dass dich ein reicher Mann mit gutem Geschmack zu einem Date ausführt.«

Ich kichere. »Na ja, ich weiß nicht. Ich fühle mich schon geschmeichelt, nur bin ich schon eine ganze Weile aus dem Dating-Game raus, und ehrlich gesagt würde ich lieber Schlaf nachholen. Aber Tyler hat mich darum gebeten, ihm zuzusagen, und ich gebe mein Bestes, um Tyler in den Arsch zu kriechen, damit ich nächstes Frühjahr nach Ende meines Praktikums eine Festanstellung bekomme.«

»Klingt nach guten Argumenten. Im schlimmsten Fall lernst du jemanden kennen und bekommst ein Gratis-Abendessen. Wo wollt ihr hin?«

»Ich weiß nicht, wo er reserviert hat, aber er hat gesagt, ich solle mir was Warmes anziehen.«

»Seltsam.« Sie stößt sich wieder von der Tür ab und wendet sich zum Gehen. »Sag Bescheid, falls deine Schrottkarre mal wieder eine Panne haben sollte. Ich hole dich gern ab.«

»Hey, rede nicht so über mein Auto. Es ist alles in bester Ordnung damit, vielen Dank, und ich möchte nicht, dass es hört, wie du so über es sprichst.«

»Hallie, ich kann das Ölleck praktisch von hier aus riechen. Versprich mir bitte eins: Wenn du die Festanstellung bekommst, kaufst du dir als Erstes ein neues Auto.«

Ich parkte meine Schrottkarre auf dem hintersten Platz im Mitarbeiterparkhaus und hoffte, dass niemand sie dort bemerkt. Wren hat nicht ganz unrecht: Mein Auto ist wirklich ganz schön abgewrackt und hat in der Tat ein Ölleck.

Und um ehrlich zu sein, ist der Öltank nicht das Einzige, was an diesem Wagen undicht ist.

Ich habe Brian vorgeschlagen, dass wir uns direkt im Restaurant treffen, aber er hat darauf bestanden, gemeinsam hinzufahren. Er hat mir angeboten, mich zu Hause abzuholen, aber das hier ist unser erstes Date, ich kenne den Mann nicht, also gebe ich ihm auf keinen Fall meine Adresse.

Das Designbüro ist ein guter Kompromiss.

Er wirkt ziemlich normal. Ein hübscher Kerl, ein bisschen schüchtern und nervös, aber er wirkt ganz in Ordnung.

Ehrlich gesagt, kann ich selbst nicht sagen, was für Männer mein Typ sind. Ob ich überhaupt einen Typ habe. Es ist so lange her, dass ein Mann bei mir echtes Interesse hervorgerufen hat, dass es mir fast so vorkommt, als würde ich bei null anfangen und müsste erst mal rausfinden, was mir eigentlich gefällt. In den letzten Jahren war ich viel zu beschäftigt, um über so etwas auch nur nachzudenken.

Ehrlich gesagt erschreckt mich die Aussicht auf ein Date sogar ein bisschen. Vielleicht arbeite ich ja auch deshalb in den letzten Jahren so viel – um eine Ausrede zu haben.

Brians schüchterne, leicht nervöse Art verleiht mir ein bisschen Sicherheit.

»Ziehst du denn jetzt nach Chicago?«, breche ich auf der Fahrt das Schweigen, während er fährt. »Tyler sagte, du hättest hier eine Eigentumswohnung gekauft.«

»Ich werde nicht das ganze Jahr über hier sein, nein. Ich habe noch eine Wohnung in Südflorida und ein Haus in Arizona. Aber alle paar Monate werde ich hier sein, so der Plan.«

»Das sind ganz schön viele Immobilien, um die du dich da kümmern musst.«

Er lacht leise, und seine Nervosität scheint ein wenig zu schwinden. »Ich habe jemanden, der sich darum kümmert, wenn ich unterwegs bin.«

Ich stocke kurz. »Und wer ist dieser Jemand?«

Er antwortet nicht, und mein Blick zuckt unwillkürlich zu seiner linken Hand. Ich sehe weder eine Einkerbung noch einen Streifen blasser Haut an seinem Ringfinger, aber meine weibliche Intuition ist in höchster Alarmbereitschaft.

Genau das hasse ich an Dates so sehr: Man versucht, so viel wie möglich über den anderen zu erfahren, indem man nicht nur zuhört, sondern auch zwischen den Zeilen liest. Es ist viel einfacher, wenn man mit jemandem aufgewachsen ist und seinen Charakter in- und auswendig kennt.

Brian biegt in einen anderen Block ab. Genau diesen Weg nehme ich immer, wenn ich vom Designbüro aus zu der Bar will, in der ich jobbe.

»Wo essen wir denn zu Abend?«, frage ich.

»Das ist eine Überraschung.« Rasch wirft er mir einen Blick zu, auf den Lippen ein verschmitztes Grinsen. Er lehnt sich zurück und lenkt sein zu teures Auto nur noch mit einer Hand. »Du siehst übrigens gut aus heute Abend.«

Seine schüchterne Fassade schmilzt schnell in sich zusammen, und darunter liegt verspielter Charme.

Ich richte meine Aufmerksamkeit wieder aufs Beifahrerfenster. »Danke schön. Du auch.«

»Magst du Sport?«

»Selbst Sport treiben oder zusehen?«

»In diesem Fall: zusehen.«

»Manchmal.« Misstrauisch mustere ich ihn. »Warum fragst du?«

Sein...


Hallmann, Maike
Maike Hallmann wurde 1979 in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik und begann nach ihrem Abschluss als freie Autorin in ihrer Geburtsstadt Hamburg zu arbeiten. Sie hat u. a. einen Jugendkrimi, diverse Kurzgeschichten und mehrere Shadowrun-Romane veröffentlicht, bevor sie mit »Die Feen« ihr erstes großes Fantasy-Epos schrieb. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem gemeinsamen Kind in Hamburg.

Tomforde, Liz
Liz Tomforde ist es wichtig, in ihren Romanen gesunde Beziehungen zu zeigen und Männer zu erschaffen, in die man sich einfach verlieben muss. Sie war Flugbegleiterin für ein NHL-Team und konnte so ihre beiden Leidenschaften verbinden, das Reisen und Eishockey. Während der Pandemie nutzte sie die Inspiration aus ihrem Job und schrieb ihren ersten Roman. Schon bald entstand die ganze »Windy City«-Reihe, die einen regelrechten TikTok-Hype auslöste. Alle Bände landeten auf Anhieb auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, »Play Along« sogar auf Platz 1. Liz Tomforde lebt und schreibt in Kalifornien.



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