E-Book, Deutsch, Band 12, 154 Seiten
Šuber / Suber Émile Durkheim
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-86496-897-6
Verlag: UVK
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
E-Book, Deutsch, Band 12, 154 Seiten
Reihe: Klassiker der Wissenssoziologie
ISBN: 978-3-86496-897-6
Verlag: UVK
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Émile Durkheim (1858–1917) gilt – neben Max Weber – als einer der beiden Gründerväter der modernen Soziologie. Er hat durch seine materialen Arbeiten nicht nur so zentrale soziologische Teildisziplinen wie die Religions-, Wissens-, Familien- und Rechtssoziologie begründet, sondern insbesondere durch sein theoretisches Werk der Soziologie als eigenständiger Wissenschaft den Weg geebnet. Hierzu trug er nicht zuletzt auch durch die Begründung einer soziologischen Zeitschrift und Formierung einer eigenen Denkschule bei. Trotz seines internationalen Renommees blieb sein Werk in der deutschen Theoriediskussion stets eigentümlich vernachlässigt.
Der erste Einführungsband über das Werk Durkheims in deutscher Sprache beschreibt die zeitgeschichtlichen und biografischen Hintergründe seines Lebens und erläutert die Ausgangsprobleme, die die Soziologie in den Augen ihres Begründers lösen sollte. Die Quintessenz seines soziologischen Werks wird in der Begründung einer rationalen Moral resümiert.
Nach der Ausleuchtung der konkreten Gestalt, die Durkheim dem soziologischen Denken übertrug, widmet sich Daniel Šuber eingängig der wissenssoziologischen Relevanz des Durkheim'schen Werks. Gilt er gemeinhin nicht als deren Begründer, wird hier gezeigt, wie tief sein Denkansatz von der wissenssoziologischen Grundidee der 'Seinsbedingtheit allen Denkens' (Mannheim) von Beginn an geprägt war.
Die rekonstruierten Fallbeispiele werden dem religionssoziologischen Spätwerk, aber auch seinen früheren Arbeiten zur Familien-, Erziehungs- und Moralsoziologie entnommen. Abschließend wird die über ethnologische Autoren (E.E. Evans-Pritchard, C. Lévi-Strauss, M. Douglas) vermittelte Wirkungsgeschichte des Durkheim'schen Werks in der Nachkriegssoziologie skizziert.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Titelseite;5
2;Impressum;6
3;Inhaltsverzeichnis;7
4;Einleitung;9
5;I Émile Durkheim: Stationen einer intellektuellen Biographie;15
5.1;Durkheims Herkunft;15
5.2;Durkheims Studium;19
5.3;Durkheims Lehrer;22
5.4;Durkheim als Gymnasiallehrer;26
5.5;Deutschland-Aufenthalt;29
5.6;Durkheims erste Station: Bordeaux;31
5.7;Durkheims zweite Station: Paris;38
5.8;Der Weltkrieg;42
6;II Durkheim im Kontext der Dritten Republik;45
6.1;Das Erbe der Französischen Revolution: Ansätze zur Neuordnung der französischen Gesellschaft;45
6.2;Zum Reformprogramm der Dritten Republik;49
6.3;Durkheim als »republikanischer Philosoph« [Sup(13)];55
7;III Durkheims (frühe) Soziologie als Soziologie des Wissens;65
7.1;Gegenstand und Methode von Durkheims Soziologie;66
7.2;Arbeitsteilung und Moral in der Moderne;74
7.3;Eine soziologische Erklärung des Selbstmords;84
7.4;Wissenssoziologische Analysen von Ideen;91
8;IV Durkheims (späte) Theorie und Soziologie des Erkennens;97
8.1;Durkheims Theorie der Klassifikation;100
8.2;Durkheims Erkenntnistheorie;105
8.3;Definition von Religion;108
8.4;Religion/Gesellschaft – ein Paradox?;110
8.5;Coda: Religion/Wissen;115
9;V Wirkung;119
10;Literatur;133
11;Zeittafel;145
12;Personenregister;147
13;Sachregister;150
14;Danksagung;152
15;Zum Autor;152
16;Weitere Informationen;153




