Unseld / Fahrholz | her:voice | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 168 Seiten

Reihe: her:voice

Unseld / Fahrholz her:voice

Komponistinnenfestival 2025. Band 2
Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-99094-663-3
Verlag: Hollitzer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Komponistinnenfestival 2025. Band 2

E-Book, Deutsch, Band 2, 168 Seiten

Reihe: her:voice

ISBN: 978-3-99094-663-3
Verlag: Hollitzer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Das Festival her:voice am Aalto-Theater Essen fand im Jahr 2025 zum zweiten Mal statt. Im Zentrum des Festivals stand diesmal Alma Mahler-Werfel – als Komponistin, aber auch als Persönlichkeit der Wiener Moderne, an der sich exemplarisch die Mechanismen des Zuschreibens, der Selbst- und Fremdinszenierung ablesen lassen. Daneben galt es, Opern von Komponistinnen (neu) zu entdecken, diesmal die europäische Erstaufführung von The Listeners der US-amerikanischen Komponistin Missy Mazzoli sowie, in Kooperation mit dem Musiktheater im Revier (Gelsenkirchen), die Oper Innocence der finnischen Komponistin Kaija Saariaho. In weiteren Konzerten war u. a. Musik der französischen Komponistin Charlotte Sohy zu hören. Der Band ist eine Dokumentation des Festivals und lädt zugleich ein, Werke, Komponistinnen und relevante Themen neu kennenzulernen. Er versammelt alle Vorträge und Gesprächsrunden des begleitenden Symposiums mit Musikwissenschaftler:innen und Expert:innen aus den Bereichen Musikhochschule, Regie, Intendanz und Verlag.

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Weitere Infos & Material


Vorwort
Merle Fahrholz und Melanie Unseld

Eigenes Format oder außer der Reihe?
Selbst- und Fremdinszenierung von Komponistinnen
Melanie Unseld
IM FOKUS: ALMA MAHLER-WERFEL

Doppelbildnisse. Alma Mahler-Werfel im Spiegel der Wiener Moderne

Alma Mahler-Werfel.
Persönlichkeit. Selbstverständnis. Zuschreibungen
Susanne Rode-Breymann

Alma Mahler-Werfel als Komponistin und das Wiener
Komponist:innen-Soziotop ihrer Zeit
Annkatrin Babbe
IM FOKUS: "CHARLES"/CHARLOTTE SOHY

"Charles" Sohy – Einblicke in Leben und Werk
Louis Delpech, Inga Mai Groote und Vincenzina C. Ottomano

Charlotte Sohy: Erinnerungen an den Salon von
Marguerite de Saint-Marceaux
ZEITGENÖSSISCHES KOMPONIEREN FÜR DAS MUSIKTHEATER

Neue Stoffe
Podiumsdiskussion mit Aleksi Barrière, Lydia Grün, Anna-Sophie Mahler, Kerstin Schüssler-Bach, Moderation: Hannah Schmidt

Der wohltemperierte Klang
Zu Leben und Werk von Kaija Saariaho
Stefan Jena

Missy Mazzoli: Ästhetik, Oper und die Illusion des amerikanischen Traums
Chanda VanderHart

Neue Stimmen, alte Strukturen?
Komponistinnen im zeitgenössischen Musiktheater
Elisabeth van Treeck
ANHANG

her:voice 2025 – Programmübersicht

Kurzbiographien

Personenregister


Melanie Unseld ist Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Nach ihrem Studium in Karlsruhe und Hamburg wurde sie an der Universität Hamburg mit einer Arbeit über das Motivpaar Tod und Weiblichkeit in der Musik der Jahrhundertwende promoviert. Von 2008 bis 2016 hatte sie die Professur für Kulturgeschichte der Musik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg inne, wo sie 2009–2015 auch Direktorin des Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) war. 2013 habilitierte sie sich an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit einer Arbeit über Biographie und Musikgeschichte. 2019 wurde sie zum korrespondierenden Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

Merle Fahrholz ist seit Beginn der Spielzeit 2022/2023 Intendantin für das Aalto-Musiktheater Essen und die Essener Philharmoniker, zuvor war sie als Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin an der Oper Dortmund sowie als Dramaturgin für Musiktheater am Nationaltheater Mannheim, am Theater und Orchester Heidelberg und am Theater Biel Solothurn (Schweiz) tätig. Zudem führte sie zahlreiche Kulturvermittlungsprojekte in der Schweiz, Serbien und Deutschland durch. Lehraufträge brachten sie u. a. an die Universitäten Heidelberg, Zürich und die Hochschule für Musik Hamburg. 2015 promovierte Merle Fahrholz an der Universität Zürich. Ihr Buch zu Heinrich Marschners "Der Templer und die Jüdin" erschien im Bärenreiter-Verlag. 2020 war sie Mitherausgeberin des Buches "Oper 2020 – eine Dokumentation aus der Oper Dortmund", das in Zusammenarbeit mit dem fimt (Forschungsinstitut für Musiktheater) der Universität Bayreuth erschien, 2023 Mitherausgeberin des Bandes "Positionen. Entwicklungen. Erfahrungen – 10 Jahre Junge Opern Rhein Ruhr" ( J. B. Metzler).



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