Vogel | Habitusreflexive Beratung im Kontext von Schule | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 374 Seiten

Reihe: Education and Social Work (German Language)

Vogel Habitusreflexive Beratung im Kontext von Schule

Ein Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-658-25435-3
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Ein Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit

E-Book, Deutsch, 374 Seiten

Reihe: Education and Social Work (German Language)

ISBN: 978-3-658-25435-3
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Dagmar Vogel entwickelt in ihrem Buch das Modell einer habitusreflexiven Beratung im Kontext von Schule. Dabei handelt es sich um einen theoriefundierten Gegenentwurf zu einer Beratung, die die subtilen Wirkmechanismen, die für die Benachteiligungen im Bildungswesen ursächlich sind, ausblendet und damit im schlimmsten Fall zugrunde liegende strukturelle Probleme kaschiert. In Abgrenzung dazu kann das Modell einer habitusreflexiven Beratung einen Beitrag zu einer 'rationalen-demokratischen' Pädagogik im Sinne Bourdieus leisten. Es eröffnet die Möglichkeit, Macht- und Ungleichheitsverhältnisse im schulischen Kontext zu hinterfragen, Fragen nach Gerechtigkeit und Solidarität zu stellen und den Sprachlosen eine Stimme zu geben.?

Dr. phil. Dagmar Vogel ist Beratungswissenschaftlerin und arbeitet als Fachleiterin am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an berufsbildenden Schulen Mainz.?

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Danksagung;5
2;Inhalt;6
3;Abbildungsverzeichnis;11
4;Einleitung;12
5;1 Die Bildungssoziologie Pierre Bourdieus;16
5.1;1.1 Einleitung;16
5.2;1.2 Ungleiche Zugangschancen zur Bildung;20
5.2.1;1.2.1 Objektive Bildungschancen;20
5.2.2;1.2.2 Subjektive Bildungschancen;25
5.2.3;1.2.3 Entscheidung für Studienfach und Bildungseinrichtung;27
5.2.4;1.2.4 Studiendauer und Studienfinanzierung;35
5.2.5;1.2.5 Familiale Bildung;38
5.2.6;1.2.6 Anlage-Sinn als Form der Distinktion;43
5.2.7;1.2.7 Schulische Beurteilungen;48
5.2.8;1.2.8 Kulturelles und soziales Kapital versus Humankapital;50
5.3;1.3 Reproduktion und Reproduktionsstrategien;52
5.4;1.4 Schulische Beurteilungen als soziale Auslese;57
5.5;1.5 Eliminierung und Selbsteliminierung;61
5.6;1.6 Bildungstitel und soziale Position;64
5.7;1.7 Rationale-demokratische Pädagogik;71
5.8;1.8 Die Rekrutierung und Funktion der Lehrer;74
5.9;1.9 Fazit;81
6;2 Aktuelle Konzepte vom Lernen;87
6.1;2.1 Einleitung;87
6.2;2.2 Lernen als Praxis sozialer Subjekte und systemtheoretische/(radikal)konstruktivistische Konzepte;88
6.3;2.3 Lebenslanges Lernen aus gouvernementalitätstheoretischer Sicht;91
6.3.1;2.3.1 Die Implementierung „Lebenslangen Lernens“ in Deutschland;91
6.3.2;2.3.2 Der gouvernementalitätstheoretische Ansatz Michel Foucaults und „Lebenslanges Lernen“;95
6.4;2.4 Lernen aus neurowissenschaftlicher Sicht;100
6.5;2.5 Fazit;104
7;3 Habitusgenese – ein bindungs- und rollentheoretisch fundierter Verstehenszugang;107
7.1;3.1 Einleitung;107
7.2;3.2 Bindungstheoretisch fundierter Verstehenszugang;112
7.2.1;3.2.1 Reifungsprozesse und fördernde Umwelt – Donald Woods Winnicott;112
7.2.2;3.2.2 Lernen durch Erfahrung – Wilfred Bion;117
7.2.3;3.2.3 Affektregulierung, Mentalisierung und die Entwicklung des Selbst – Peter Fonagy;120
7.2.4;3.2.4 Der Kampf um Anerkennung – Axel Honneth;125
7.3;3.3 Rollentheoretisch fundierter Verstehenszugang;136
7.3.1;3.3.1 Rollengebundene und institutionalisierte Abwehr – Stavros Mentzos;136
7.3.2;3.3.2 Das Ich und die Anpassungsmechanismen – Paul Parin;147
7.4;3.4 Bedeutung der bindungs- und rollentheoretischen Ansätze für die Habitusgenese;154
8;4 Systematik pädagogischen Handelns unter Berücksichtigung bindungs- und rollentheoretischer Ansätze;165
8.1;4.1 Einleitung;165
8.2;4.2 Die Bedeutung bindungstheoretischer Ansätze für das pädagogische Handeln im Kontext von Schule;167
8.2.1;4.2.1 Winnicott: Halten – Schaffen eines potenziellen Raumes – Spiegeln –Verlässlichkeit garantieren;167
8.2.2;4.2.2 Bion: einfühlen und sich berühren lassen – Transformation negativer Affekte – alternatives Fühlen und Denken ermöglichen;171
8.2.3;4.2.3 Fonagy: Mentalisieren als interaktiver Prozess – Lernen durch Bindungssicherheit – mentalisierende Klassengemeinschaft;174
8.2.4;4.2.4 Honneth: professionelle Form emotionaler Anerkennung – gleiches Recht auf Bildung als Menschenrecht – institutionelle Anerkennung durch Nichtgleichbehandlung von Schülern;177
8.3;4.3 Die Bedeutung rollentheoretischer Ansätze für das pädagogische Handeln im Kontext von Schule;189
8.3.1;4.3.1 Mentzos: „Entpersönlichung“ des Lehrers und ritualisierter Unterricht zur Herstellung institutionskonformen Verhaltens;189
8.3.2;4.3.2 Parin: Umsetzung der Sozialisations- und Allokationsfunktion von Schule mittels Sanktions- und Selektionsmechanismen – Reüssieren durch Beherrschen des „heimlichen Lehrplans“;193
8.4;4.4 Fazit;197
9;5 Milieuspezifische und berufssozialisatorische Habitus von Lehrern;200
9.1;5.1 Einleitung;200
9.2;5.2 Milieuspezifische Habitus von Lehrern;201
9.2.1;5.2.1 Die Forschungslage;201
9.2.2;5.2.2 Theoretische und methodologische Grundlagen;202
9.2.3;5.2.3 Milieuspezifische Bildungspraktiken und -auffassungen;207
9.2.4;5.2.4 Milieuspezifische Habitusmuster von Lehrern;211
9.2.5;5.2.5 Disparitäten zwischen Lehrerhabitus und den aus den bindungstheoretischen Ansätzen gewonnenen Dimensionen pädagogischen Handelns von Lehrern;215
9.3;5.3 Berufssozialisatorische Habitus von Lehrern;218
9.3.1;5.3.1 Die formale Struktur des Vorbereitungsdienstes;218
9.3.2;5.3.2 Die inhaltliche Struktur des Vorbereitungsdienstes;221
9.3.3;5.3.3 Die Forschungslage;222
9.3.4;5.3.4 Abgeschlossene Forschungsarbeit;227
9.3.4.1;5.3.4.1 Forschungsfrage – Leitfadeninterviews als Datengrundlage mit methodologischem Vorgehen – Auswertung des Datenmaterials;227
9.3.4.2;5.3.4.2 Forschungsergebnisse;230
9.4;5.4 Fazit;239
10;6 Habitusreflexive Beratung im Kontext von Schule als Beitrag zu einer rationalen-demokratischen Pädagogik;242
10.1;6.1 Einleitung;242
10.2;6.2 Beratung von Schülern und Eltern – die Entwicklungslinien der Schulberatung seit 1970;246
10.2.1;6.2.1 Die Schulberatung im Strukturplan für das Bildungswesen des Deutschen Bildungsrates 1970;246
10.2.1.1;6.2.1.1 Die Einsetzung des Deutschen Bildungsrates;246
10.2.1.2;6.2.1.2 Die Schulberatung im Strukturplan für das Bildungswesen;249
10.2.1.3;6.2.1.3 Bewertung des Beratungsverständnisses im Strukturplan für das Bildungswesen aus beratungswissenschaftlicher Sicht;251
10.2.2;6.2.2 Die Schulberatung bei Kurt Aurin;258
10.2.2.1;6.2.2.1 Kurt Aurin – zur Person und Forschungstätigkeit;258
10.2.2.2;6.2.2.2 Darstellung der Schulberatung bei Kurt Aurin;259
10.2.2.3;6.2.2.3 Bewertung des Beratungsverständnisses Aurins aus beratungswissenschaftlicher Sicht;266
10.2.3;6.2.3 Die Schulberatung bei Walter Hornstein;270
10.2.3.1;6.2.3.1 Walter Hornstein – zur Person und Forschungstätigkeit;270
10.2.3.2;6.2.3.2 Darstellung der Schulberatung bei Walter Hornstein;272
10.2.3.3;6.2.3.3 Bewertung des Beratungsverständnisses Hornsteins aus beratungswissenschaftlicher Sicht;278
10.2.4;6.2.4 Die Schulberatung bei Thea Sprey;282
10.2.4.1;6.2.4.1 Thea Sprey – zur Person und Forschungstätigkeit;282
10.2.4.2;6.2.4.2 Darstellung der Schulberatung bei Thea Sprey;284
10.2.4.3;6.2.4.3 Bewertung des Beratungsverständnisses Spreys aus beratungswissenschaftlicher Sicht;289
10.2.5;6.2.5 Die Weiterentwicklung der Schulberatung von 1990 bis heute;294
10.2.5.1;6.2.5.1 Zielsetzung;294
10.2.5.2;6.2.5.2 Die klientenzentrierte/personzentrierte Beratung;294
10.2.5.2.1;6.2.5.2.1 Darstellung des Beratungsansatzes;294
10.2.5.2.2;6.2.5.2.2 Verankerung der klientenzentrierten/personzentrierten Beratung im schulischen Kontext;296
10.2.5.2.3;6.2.5.2.3 Bewertung der klientenzentrierten/personzentrierten Beratung aus beratungswissenschaftlicher Sicht;298
10.2.5.3;6.2.5.3 Die systemische Beratung;300
10.2.5.3.1;6.2.5.3.1 Darstellung des Beratungsansatzes;300
10.2.5.3.2;6.2.5.3.2 Verankerung der systemischen Beratung im schulischen Kontext;301
10.2.5.3.3;6.2.5.3.3 Bewertung der systemischen Beratung aus beratungswissenschaftlicher Sicht;303
10.2.5.4;6.2.5.4 Die lösungsorientierte Beratung;306
10.2.5.4.1;6.2.5.4.1 Darstellung des Beratungsansatzes;306
10.2.5.4.2;6.2.5.4.2 Verankerung der lösungsorientierten Beratung im schulischen Kontext;308
10.2.5.4.3;6.2.5.4.3 Bewertung der lösungsorientierten Beratung aus beratungswissenschaftlicher Sicht;309
10.2.6;6.2.6 Zwischenfazit;311
10.3;6.3 Die Beratung von Lehrerinnen und Lehrern – Lehrersupervision;317
10.3.1;6.3.1 Begründung einer habitusreflexiven Beratung von Lehrerinnen und Lehrern;317
10.3.2;6.3.2 Habitusreflexive Beratung von Lehrerinnen und Lehrern als Bestandteil der Lehrerbildung;319
10.3.3;6.3.3 Die Forschungslage zur Wirksamkeit von Supervision in der Lehrerbildung;321
10.3.4;6.3.4 Zwischenfazit;327
10.4;6.4 Die Beratung von Schule als Organisation;328
10.4.1;6.4.1 Der Beratungsdiskurs nach PISA 2000;328
10.4.2;6.4.2 Korporatismus im Schulwesen;332
10.4.3;6.4.3 Zwischenfazit;335
11;7 Zusammenführung der Erkenntnisse und Empfehlungen;337
12;Literaturverzeichnis;346
13;Verzeichnis der Internetquellen;373



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