Wallace / Marinelli / Chase | Romana Extra Band 15 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 15, 448 Seiten

Reihe: Romana Extra

Wallace / Marinelli / Chase Romana Extra Band 15


1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-7337-4032-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 15, 448 Seiten

Reihe: Romana Extra

ISBN: 978-3-7337-4032-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



IN DEN ARMEN DES GRIECHISCHEN PLAYBOYS von CHASE, SARAH LEIGH
Der reiche Geschäftsmann Timon Vangelis weckt ungeahnte Gefühle in Kylie. Nie zuvor war sie so glücklich wie in den leidenschaftlichen Nächten mit ihm. Doch schon bald sehnt sie sich nach mehr. Vergeblich? Schließlich war Timons Bedingung für ihre Urlaubsaffäre: Keine Liebe!
TANZ DIESEN TANGO NUR MIT MIR von MORTIMER, CAROLE
Als Grace mit dem attraktiven argentinischen Milliardär Cesar Navarro einen Tango tanzt, knistert es sinnlich zwischen ihnen. Aber Cesar ist ihr Boss, sie nur seine Köchin. Wenn Grace nicht mit gebrochenem Herzen enden will, sollte sie ihm besser widerstehen ...
SOBALD ES NACHT WIRD IN NEW YORK von WALLACE, BARBARA
Ist die schöne Kellnerin Roxy eine geldgierige Betrügerin - oder tatsächlich eine Millionenerbin? Solange der New Yorker Staranwalt Mike Templeton nicht mehr über seine neue Klientin weiß, muss er ihren Sexappeal ignorieren! Doch das ist nicht leicht in der Hitze der Nacht ...
WEM GEHÖRT DEIN HERZ? von MARINELLI, CAROL
Flitterwochen in Rom! Als die frisch verheiratete Felicity mit ihrem Mann Luca Santanno in seine italienische Heimat fliegt, empfindet sie statt Glück bald brennende Eifersucht: Ist Luca ihr wirklich treu? Oder begehrt er noch immer Anna, die Frau seines besten Freundes?



Babara Wallace entdeckte ihre Liebe zum Schreiben, als eines Tages ihre beste Freundin Kim ihr einen Roman lieh, der von Katzen handelte. Einmal gelesen und sie war gefesselt. Sie ging nach Hause und schrieb ihre eigene Geschichte. Sinnlos zu erwähnen, dass es der Roman 'Ginger the Cat' (ihre eigene Katze) wurde. Dieser Roman kam leider nicht in die Bestsellerlisten, ebenso ihr zweiter Versuch nicht. Aber das hielt sie nicht vom Schreiben ab. Eine Autorin war geboren. Während andere Kinder in der High School Pac-Man spielten oder über neueste Sportergebnisse wetteiferten, blieb sie in ihrem Zimmer und schrieb mit ihrer manuellen Schreibmaschine Geschichten. Zurückblickend spielte 'Romantik' vom Beginn an eine zentrale Rolle in ihren Büchern. Egal für welches Genre sie schrieb (sie hatte alle versucht), immer hatten ihre Geschichten ein Happy End. Heute liegt ihr Fokus darauf, dass ihre Heldinnen und Helden ihre große Liebe finden. Ihr erster Harlequin Roman hatte sein Debut 2010. Ihr ganzes Leben lang lebt sie schon in Massachusetts mit ihrer großen Liebe und ihrem Sohn im Teenageralter. Sie können Babara Wallace auf Facebook folgen oder ihre Webseite im Internet besuchen.

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PROLOG

Kylie Richardson seufzte und sah sich in ihrem Buchladen um. Mit fünfundzwanzig Jahren war sie am Ziel ihrer Träume angelangt. Aber wo blieb die große Freude? Warum klopfte ihr Herz nicht wie verrückt vor Glück? Kylie fühlte nur eine drückende Leere.

Seit Jahren hatte sie Opfer gebracht, um eines Tages ihre eigene Chefin zu sein. Neben und nach ihrem Literaturstudium hatte sie in einer großen Buchhandlung gearbeitet und Doppelschichten eingelegt, sooft es ging. Jeden Cent hatte sie zur Seite gelegt, anstatt ihr Geld für Reisen, Schmuck oder hübsche Kleidung auszugeben.

Zum Glück fielen Kylies goldblonde Locken auch ohne teure Frisur weich um das herzförmige Gesicht, und an ihrer zierlichen Figur wirkten selbst Jeans und T-Shirt so schick wie teure Designerkleidung.

Vor drei Monaten war es endlich so weit gewesen: Zusammen mit ihrem Verlobten Matthew hatte Kylie den Kaufvertrag für ihren gemeinsamen Buchladen im aufstrebenden Londoner Stadtteil Hackney unterschreiben können. Und in den darauffolgenden Wochen hatten sie mit harter Arbeit aus einem heruntergekommenen ehemaligen Pub ein kleines Paradies gezaubert.

Kylie betrachtete die riesigen blitzsauberen Fenster, vor denen sie bequeme alte Ledersofas und niedrige Holztischchen platziert hatte. An den Wänden standen prall gefüllte Bücherregale, und der alte Holzboden glänzte frisch poliert. Alles war bereit für die Eröffnung.

Doch zuerst kam die Hochzeit.

Bei dem Gedanken wurde Kylies Herz noch schwerer. In fünf Tagen würde sie mit Matthew vor den Altar treten. Das weiße Kleid und der Schleier hingen in ihrem Schrank, die Einladungen waren verschickt, die Blumen bestellt. Seit ihrer gemeinsamen Zeit auf der Universität war er der Mann ihres Lebens. Mit ihm teilte Kylie die Liebe zu Büchern, außerdem war er genauso fleißig, ehrgeizig und sparsam wie sie. Und das Wichtigste war: Er liebte sie.

Warum also hätte sie sich am liebsten auf einem der Sofas zusammengerollt und geweint, anstatt vor Glück zu jubeln?

Ich weiß es nicht, dachte sie unglücklich und biss sich auf die volle Unterlippe.

Irgendetwas fühlte sich nicht richtig an. Seit Tagen, vielleicht schon seit Wochen, lauerte unter der Oberfläche diese seltsame Traurigkeit.

Wann haben Matthew und ich das letzte Mal zusammen gelacht? überlegte Kylie. Wann hatten sie das letzte Mal über etwas anderes als Wandfarbe oder die Auswahl der Bücher geredet?

Lag es nur an der vielen Arbeit, oder hatte Matthew sich in den letzten Wochen wirklich von ihr zurückgezogen? Ihr fiel auf, dass sie nicht einmal wusste, wo er gerade steckte. Vor zwei Stunden hatte er sich mit einer gemurmelten Bemerkung von ihr verabschiedet, die sie nicht verstanden hatte. Aber sie war viel zu beschäftigt gewesen mit dem Aufhängen der cremefarbenen Leinenvorhänge, um nachzufragen.

Kylie seufzte tief. In ihrem Kopf drehte sich alles. Was sollte sie tun? Mit ihm reden? Oder waren diese Zweifel vor der Hochzeit ganz normal? Vielleicht musste sie sie einfach nur hartnäckig genug ignorieren, und dann würden sie von selbst wieder verschwinden.

Für einen Moment sehnte sie sich heftig nach ihrer Zwillingsschwester, aber Megan lebte seit Jahren als Tauchlehrerin auf der kleinen griechischen Insel Leros.

Plötzlich vermisste Kylie den warmen Sonnenschein auf ihrer Haut und das Rauschen des Meeres. Für einen Moment glaubte sie fast, den so unverwechselbaren Duft wilder Kräuter zu riechen.

Kylie zog ihr Telefon aus der Tasche und wählte Megans Nummer, doch es meldete sich nur der Anrufbeantworter. In zwei Tagen würde ihre Schwester zur Hochzeit kommen, aber so lange konnte Kylie nicht warten. Sie musste jetzt mit jemandem reden, sonst würde sie platzen.

Nervös zerrte Kylie an ihrem Rollkragen. Ihr war, als würde sie ersticken. Rasch kämpfte sie das Gefühl nieder.

Sie war genau dort, wo sie sein wollte. Dafür habe ich sehr hart gekämpft, sagte sie sich ärgerlich. Woher kam jetzt plötzlich das Bedürfnis, sich einfach umzudrehen und wegzulaufen?

Heftig schüttelte sie den Kopf und versuchte, über ihre dummen Zweifel zu lachen. Alles war in bester Ordnung. Diese Zeit war einfach sehr anstrengend und stellte einen Wendepunkt in ihrem Leben dar. Wahrscheinlich bildete sie sich nur ein, dass Matthew in der letzten Zeit so angespannt und distanziert war.

Sie stand auf, ging zur Tür hinaus und schloss sorgfältig hinter sich ab. Dann winkte sie ein Taxi heran, um nach Hause zu fahren, doch aus einem Impuls heraus nannte sie dem Fahrer die Adresse ihrer besten Freundin Bella.

Als sie schließlich vor Bellas Haus ausstieg, verspürte sie einen Anflug von schlechtem Gewissen. Die Freundin hatte ihr gesagt, dass sie heute Abend Klassenarbeiten ihrer Schüler korrigieren musste.

Aber sie muss auch essen, dachte Kylie, und sie wusste genau, wie sehr ihre Freundin das Essen aus dem benachbarten chinesischen Take-away liebte.

Als Bella eine Viertelstunde später die Haustür öffnete, war Kylie nicht überrascht, dass die Freundin sie nicht gerade erfreut anschaute.

„Kylie …“, murmelte Bella gedehnt.

Sie war barfuß. Ein weich fallendes Strickkleid reichte bis zur Hälfte der wohlgeformten Oberschenkel und betonte ihre üppigen Kurven. Die kurzen schwarzen Locken waren zerzaust, als käme sie gerade aus dem Bett.

„Ich weiß, du musst arbeiten“, sagte Kylie entschuldigend. Sie hob die Tüte mit den chinesischen Gerichten, aus der es verführerisch duftete. „Aber ich habe Essen mitgebracht, und ich werde dich nicht lange stören. Wenn wir gegessen haben, verschwinde ich wieder, fest versprochen. Aber ich muss einfach mit jemandem reden, sonst drehe ich noch durch.“

„Also gut, Kylie“, sagte Bella laut. „Komm rein.“ Sie wirkte immer noch nicht begeistert, aber schließlich trat sie zögernd zur Seite.

Kylie ging an ihrer Freundin vorbei in die Wohnung. Bella folgte ihr langsam.

„Was ist los?“ Sie legte Kylie einen Arm um die Schulter.

Sofort fühlte Kylie sich ein wenig getröstet. Wie oft haben wir uns schon gegenseitig diese Frage gestellt? überlegte sie und ein leises Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht. Seitdem Megan auf Leros lebte, war Bella zum wichtigsten Menschen in ihrem Leben geworden.

Abgesehen von Matthew natürlich, korrigierte sie sich rasch.

Bella hatte die beiden einander vorgestellt. Kylie erinnerte sich noch daran, wie sie anfangs geglaubt hatte, die Freundin wäre in den gut aussehenden Jungen verliebt, aber Bella hatte ihre Frage mit einem Lachen abgetan. „Ach was! Wir sind nur gute Freunde. Außerdem ist es doch ganz offensichtlich, dass er sich auf den ersten Blick in dich verknallt hat.“

„Wenn ich bloß wüsste, was los ist“, jammerte Kylie jetzt. Sie ließ sich auf Bellas weiches Samtsofa fallen. „Ich sollte überglücklich sein. Stattdessen würde ich mich am liebsten im Bett verkriechen, die Decke über den Kopf ziehen und in Tränen ausbrechen.“

„Du bist bestimmt nur nervös wegen der Hochzeit. Außerdem steht eure Eröffnung bevor. Du hast seit Wochen kaum geschlafen und nur gearbeitet. Kein Wunder, dass du mit den Nerven am Ende bist.“ Bella verteilte die Pappschachteln mit dem chinesischen Essen auf dem Tisch, legte die Holzstäbchen dazu. Dann setzte sie sich in einen Sessel und zog die Füße auf das Polster. „Aber bald gehen all deine Träume in Erfüllung, und du wirst die glücklichste Frau der Welt sein.“

Für einen Moment glaubte Kylie, einen seltsamen Unterton in Bellas Stimme zu hören, fast etwas wie Feindseligkeit, aber als sie Bella anschaute, sah die Freundin sie lächelnd an.

Kylie schüttelte den Kopf. Langsam verlor sie offenbar den Verstand. „Das sage ich mir selbst schon die ganze Zeit, aber ich weiß nicht …“, erwiderte sie leise. „Ich fühle mich kein bisschen glücklich. Nur traurig und ängstlich und unsicher. Und Matthew …“

Bella räusperte sich. „Was ist mit ihm? Habt ihr euch gestritten?“

„Nein … nein, natürlich nicht. Wir streiten uns nie. Du weißt doch, wie er ist.“

„Ja.“ Bella rutschte in ihrem Sessel hin und her, als sei sie nervös. „Aber irgendetwas beunruhigt dich doch.“

„Nein. Das heißt … manchmal frage ich mich …“ Kylie lachte nervös auf. „Ich weiß nicht, wie viele Bücher ich gelesen habe, in denen von der großen, alles verschlingenden Liebe erzählt wird. Mit Matthew … ich meine, wir teilen unsere Interessen miteinander, er ist alles, was ich mir je von einem Mann gewünscht habe. Er ist einfach perfekt. Aber rasende Leidenschaft …“ Sie seufzte. „Ich meine … vielleicht kommt das ja noch nach der Hochzeit. Du weißt ja, dass wir mit dem Sex bis zur Hochzeitsnacht warten wollten. Aber ich weiß nicht … vielleicht war das ein Fehler?“ Kylie schüttelte den Kopf. „Manchmal frage ich mich sogar, ob wir überhaupt hätten warten können, wenn wir uns richtig begehren würden. In Büchern und Filmen gibt es immer Herzrasen und weiche Knie, der Verstand setzt aus, nur noch wilde Lust existiert … Ich weiß natürlich, dass das alles nur Geschichten sind, nicht die Wirklichkeit. Aber trotzdem …“

Sie machte eine kurze Pause und holte tief Luft, bevor sie weitersprach: „Ich kann mich nicht einmal erinnern, wann wir uns zum letzten Mal richtig geküsst haben.“ Sie lachte nervös. „Wahrscheinlich ist diese ganze Sache von glühender Leidenschaft und Verlangen nur eine Erfindung der Liebesromanautorinnen, damit sich ihre Bücher gut verkaufen, aber …“

„Du hast...



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