Wallon | Traumfrau ohne Trauschein | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 12, 116 Seiten

Reihe: Romantic-Kiss

Wallon Traumfrau ohne Trauschein

Ein Romantic-Kiss-Roman - Band 12
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-95520-690-1
Verlag: dotbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Ein Romantic-Kiss-Roman - Band 12

E-Book, Deutsch, Band 12, 116 Seiten

Reihe: Romantic-Kiss

ISBN: 978-3-95520-690-1
Verlag: dotbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Bei diesem ungleichen Paar fliegen Funken! Genießen Sie den Romantic-Kiss-Roman 'Traumfrau ohne Trauschein' von Isabelle Wallon im eBook bei dotbooks. Manche Männer muss man küssen - und andere in die Wüste schicken. Zu welcher der beiden Sorten gehört der ebenso attraktive wie unerhört forsche Ingenieur Paul? Diese Frage muss sich die junge Lara stellen, die ihm auf einer Reise nach Afrika begegnet. Dort will sie sich ganz auf ihre Arbeit als Entwicklungshelferin konzentrieren. Für Gefühle hat sie keine Zeit - und schon gar nicht für einen Kerl, dem sie erst einmal Manieren beibringen müsste! Trotzdem beginnt Lara, sich zu Paul hingezogen zu fühlen. Aber ist er wirklich der Richtige für eine ernsthafte Beziehung ... oder doch nur für eine heiße Affäre? Jetzt als eBook kaufen und genießen: der Romantic-Kiss-Roman 'Traumfrau ohne Trauschein' von Isabelle Wallon. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Isabelle Wallon, geboren 1957, schreibt seit über 20 Jahren Romane in den unterschiedlichsten Genres. Bei dotbooks veröffentlichte Isabelle Wallon zahlreiche Hot-Romance- und Liebesromane wie »My Hot Cowboy«, »Liebe ist wie Sommerwind« oder »Ein Abenteurer zum Verlieben« - ihre Einzeltitel sind in verschiedenen Sammelbänden erhältlich.
Wallon Traumfrau ohne Trauschein jetzt bestellen!

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Kapitel 1


Es war zum Verzweifeln! Wie sehr sich Lara auch noch bemühte – sie bekam einfach keine Handyverbindung. Ausgerechnet jetzt, wo der Anschlussflug nach Nakuru bereits in einer halben Stunde startete und sie deswegen ohnehin schon ziemlich unter Zeitdruck stand.

Nervös warf Lara einen kurzen Blick auf die Armbanduhr. Nur noch fünfzehn Minuten bis zum Start, und sie wusste noch nicht einmal genau, von welchem Flugsteig aus die Maschine abflog.

Es war plötzlich alles so schnell gegangen. Landung in Nairobi nach über zehn Stunden Flugzeit, Passkontrolle, Gepäckabfertigung und anschließende erneute Aufgabe. All das war doch ziemlich nervenaufreibend gewesen. Zu nervenaufreibend für eine junge Frau, die vollkommen allein hier war und noch nicht einmal die Landessprache beherrschte.

Plötzlich sah Lara, wie sich die Anzeige auf ihrem Handy wieder veränderte. Jetzt schien das Handy zu funktionieren. Nun konnte sie die Station in Nakuru doch noch anrufen und Bescheid sagen, dass sie gelandet und bereits auf dem Weg war.

Noch bevor sie diesen Gedanken zu Ende gebracht hatte, wurde sie auf einmal unsanft angerempelt. Ein Mann drängelte sich an ihr vorbei, ohne Lara eines einzigen Blickes zu würdigen. Er schien noch nicht einmal bemerkt zu haben, wie flegelhaft er sich benommen hatte.

Laras Augen sprühten Funken. Auch wenn der Rüpel eine sportliche Figur und dichte dunkle Haare besaß, so rechtfertigte das nicht die Tatsache, dass er sich alles andere als wie ein Gentleman benommen hatte.

Die junge Frau musterte den Mann. Wahrscheinlich ein Geschäftsmann, der sich im Stillen darüber beklagte, dass der Tag nur vierundzwanzig Stunden besaß! Wahrscheinlich nutzte er deshalb diesen Moment und holte sein Handy heraus. Im Gegensatz zu Lara schien er aber keine Probleme mit dem Netz zu haben. Er unterhielt sich so angeregt, dass er Laras wütende Blicke gar nicht bemerkte. Vor allem, als sie zu ihrem großen Bedauern erneut feststellen musste, dass es schon wieder keine Verbindung gab. Ihr Netzbetreiber hatte ihr vor einem halben Jahr ein Lockangebot mit einem Super-Billigtarif unterbreitet, und Lara war darauf eingegangen. Jetzt musste sie erkennen, dass ein billiger Tarif nicht immer die beste Lösung war.

Die Zeit verging unaufhaltsam, und sie konnte nichts dagegen tun!

Der Dunkelhaarige führte ein längeres Gespräch. Er notierte sich einiges und gestikulierte heftig mit der freien Hand, während Lara die Zeit davonlief. Nur noch eine knappe Viertelstunde bis zum Start, und der Flugsteig lag gut zweihundert Yards entfernt!

Endlich beendete der Mann sein Telefonat. Er griff nach seiner Aktentasche und wollte schon weitergehen, als sich Lara ihm plötzlich in den Weg stellte. Ohne ihm zu sagen, was sie von seinen Manieren hielt, wollte sie ihn nicht gehen lassen.

»Sie haben mich fast über den Haufen gerannt, Mister!« Sie strich sich eine Strähne des widerspenstigen dunklen Haares aus der Stirn und geriet immer mehr in Zorn. Dass andere Reisende die Szene beobachteten, war ihr egal. »Benehmen Sie sich eigentlich immer so, wenn Sie mit einer Dame zusammenkommen?«

Über das markante Gesicht des Mannes huschte ein Grinsen.

»Nur wenn ich es besonders eilig habe«, entgegnete er mit einer Stimme, die ganz plötzlich eine unbekannte Saite in Lara anklingen ließ. »Im Moment habe ich nämlich wirklich keine Zeit, Lady. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber meine Maschine geht in wenigen Minuten. Sie sind ja noch heil und unversehrt – also beklagen Sie sich nicht …«

Er ließ Lara gar nicht mehr zu Wort kommen, sondern ging einfach weiter. Das war doch wirklich die Höhe! So einen arroganten und überheblichen Kerl hatte Lara noch nie getroffen. Wie gerne hätte sie ihm ihre Meinung gesagt, wenn sie nur Zeit dazu gehabt hätte. Aber notgedrungen musste sie ihren Ärger hinunterschlucken.

Ich darf mich nicht unnötig aufregen, dachte Lara. Ich verderbe mir sonst noch selbst meine gute Laune. Solche unhöflichen Rüpel gab es eben auf der ganzen Welt. Am besten konzentrierte sie sich auf das, was vor ihr lag. Und das war der Abflug in nunmehr zehn Minuten.

***

Eine farbige Stewardess in tadellos sitzender Uniform lächelte Lara zu, während sie sich einen Weg durch das Flugzeug bahnte, hinüber zu dem Fensterplatz, den man für sie reserviert hatte.

Lara verstaute ihr Handgepäck in dem Fach über ihrem Sitz und nahm dann Platz. Während die übrigen Passagiere – meist Einheimische – an ihr vorbeigingen, erinnerte sich Lara an den Tag, wo alles begonnen hatte.

Unter hundert verschiedenen Bewerbern hatte man sie ausgewählt, als Entwicklungshelferin nach Kenia zu gehen und dort ihre bisher nur theoretischen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. Es war keine leichte Aufgabe, die auf sie wartete, aber Lara war fest entschlossen, ihren Mann – oder ihre Frau – zu stehen. Für die nächsten beiden Jahre war die kleine Stadt Nakuru in der Nähe des Victoria-Sees ihr neues Zuhause.

Und nun saß sie in der Boeing 737 auf dem Weg nach Nakuru! Lara freute sich auf die neue Stelle. Mit ihren fünfundzwanzig Jahren war sie noch ungebunden und unabhängig. Weshalb sollte sie diese Chance also nicht nützen, um sich auf diese Weise einmal einen Teil der Welt anzusehen?

Etwas stieß sie schmerzhaft in die Seite und riss Lara abrupt aus ihren Gedanken. Sie blickte nach links und sah fassungslos einen Aktenkoffer, der schon halb auf ihrem Schoß lag.

»Sie?«, rief sie erstaunt und musterte zornig den Mann, der sie schon im Terminal angerempelt hatte. »Können Sie sich denn keinen anderen Platz aussuchen?«

»Leider nein«, erwiderte er und setzte sich einfach zu Lara. »Dieser Platz ist fest gebucht, und ich muss hier sitzen bleiben. Die nächsten zwei Stunden müssen Sie also mit mir verbringen. Allerdings scheint es, dass meine Gegenwart Ihnen tatsächlich einige blaue Flecken einbringt, Lady. Ist aber wirklich nicht böse gemeint, glauben Sie mir …«

Lara stöhnte innerlich auf. Manchmal ging wirklich alles schief. Nie im Leben hätte sie gedacht, diesen Rüpel noch einmal zu sehen.

»Hätte ich das geahnt, dann wäre ich mit dem Bus nach Nakuru gefahren«, sagte sie mit wütendem Unterton. »Nehmen Sie doch um Gottes willen diesen Koffer weg! Ihnen dürfte doch wohl nicht entgangen sein, dass sich über den Sitzen Ablagefächer befinden, oder?«

Mit einer so kratzbürstigen Antwort schien der Unbekannte nicht gerechnet zu haben. Erst nach einigen Sekunden wagte er es, den Aktenkoffer an sich zu nehmen und zu verstauen. Und das Schlimme an der ganzen Sache war, dass der Mann auch noch gut aussah! Eigentlich genau Laras Typ. Wenn er nur nicht so rüpelhaft und unverschämt wäre …

»Ich möchte mich vorstellen«, sagte der Fremde zu ihr. »Ich heiße Paul Turner. Haben Sie geschäftlich in Nakuru zu tun? Eine so schöne Frau sieht man in dieser Wildnis nicht alle Tage.«

Bei den letzten Worten ließ er seine Blicke über Laras Körper gleiten. Sie errötete unwillkürlich. Das wurde ja immer schöner! Zuerst rempelte dieser Typ sie zweimal an, und nun flirtete er auch noch mit ihr. Und sie war dazu verurteilt, neben ihm zu sitzen.

So, ich gefalle ihm also, dachte Lara. Er gefällt mir eigentlich auch, aber auf diese plumpe Art lasse ich mich nicht von ihm anmachen. Selbst wenn er sich für George Clooney hält!

»Sind Sie fertig mit Ihrer Musterung?«, fragte sie spitz. »Ich würde mich jetzt nämlich gern anschnallen …«

Über das Gesicht Paul Turners huschte ein leichter Schatten. Aber wenigstens hielt er jetzt den Mund.

Lara sah aus dem Fenster und beobachtete, wie die Maschine startklar gemacht wurde. Augenblicke später rollte die Boeing an, hinaus zur Startbahn. Nairobi und der Flughafen blieben zurück, als die Maschine abhob und rasch höher stieg.

Noch immer fühlte Lara sich seltsam gereizt. Und das war natürlich die Schuld des Mannes neben ihr, der in aller Ruhe eine Zeitung las.

***

»Die Stewardess hat Sie gefragt, was Sie trinken möchten!«, vernahm sie Turners Stimme neben sich. Lara fuhr erschrocken zusammen. Sie hatte sich so sehr auf ihre zukünftigen Aufgaben in Nakuru konzentriert, dass sie gar nicht mitbekommen hatte, wie an Bord Drinks serviert wurden.

»Entschuldigen Sie«, murmelte Lara, während sie sich schon wieder darüber ärgerte, dass dieser Mann sie zu maßregeln versuchte. Wenn das so weiterging, dann kochte sie bald über. »Ich nehme einen Gin Tonic«, sagte sie dann zu der Stewardess.

Als Lara das Glas dankend entgegennahm, geriet die...


Wallon, Isabelle
Isabelle Wallon, geboren 1957, schreibt seit 20 Jahren Romane in den unterschiedlichsten Genres. Sie lebt und arbeitet in Hessen. Bei dotbooks erscheinen ihre folgenden Romantic-Kiss-Romane: „Urlaub – Liebe inbegriffen“ / „Der Geliebte aus Texas“ / „Zu viel Liebe – gibt es das?“ / „Immer wenn ich von dir träume“ / „Verführung in Caracas“ / „Liebe, so stürmisch wie das Meer“ / „Ein total verrücktes Wochenende“ / „Halt mich fest in deinen Armen“ / „Bleib heute Nacht bei mir“ / „Mit dir in meiner Hängematte“ / „Traumfrau ohne Trauschein“ / „Paris-New York mit Turbulenzen“



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