Buch, Deutsch, 189 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 350 g
Buch, Deutsch, 189 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 350 g
ISBN: 978-3-935193-41-2
Verlag: Peras
Zwischen den Kriegen – wenn nicht mitten in denselben – zu leben, das scheint das Schicksal der Gattung Mensch zu sein. Auch im Jahr 2023 gibt es weltweit mehr als einhundert bewaffnete Konflikte, begleitet von Klimakatastrophen, Artensterben, Wirtschaftskrisen, Migration, pandemischen und manchen weiteren Bedrohungen. Zwischen den Kriegen zu leben aber gibt ein wenig Zeit, die Konditionen dieses Gattungsdebakels denkbar zu machen, nicht zuletzt auch rationalitätsgenealogisch. Noch haben wir aktuell im Jahr 2023 in der Bundesrepublik Deutschland und in Westeuropa solche Zeit und solchen Raum, uns zwischen den Kriegen Gedanken über den Krieg, seine Konditionen und sein Wesen zu machen.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Zur Spaltung der Gesellschaft und zum Krieg
Christoph Weismüller: Die Pandemie und der Krieg. Zu Spaltungen und Wiedervereinigungsversuchen von Selbst, Gesellschaft und Welt oder: Der lange Tisch im Kreml
Dionissios Vajas: Die entgleiste Gesellschaft
Andrea Dennemann: Von Spaltung und Einigkeit in der Gesellschaft. Varianten auf der Klaviatur psychischer Reaktionsmuster
Christoph Weismüller: Die Hegel’sche „Aufhebung“ und die Einigkeit der Gesellschaft in der Spaltung; Die gesellschaftliche Spaltung: immerdar und unabwendbar
Axel Schünemann: „Wozu brauchen wir eine Welt, in der es kein Russland gibt?“ Gedanken zum Krieg
Zwischen den Kriegen im Ernstfall Frieden
Dionissios Vajas: Zwischen Träumerei und Exekutionen. Freuds Flucht vor dem Todestrieb oder Der Begriff des Todestriebs in Freuds Jenseits des Lustprinzips; Maschinennarzissmus. Zu einer Psychopathologie der Medien; Die allmählich Gegenwart werdende Zukunft; Erfahrungen mit ChatGPT. Oder: Die zwei Fragen an die Maschine; Der medizinische und der ‚subjekteigene‘ Anteil im Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus. Das Impfungserlebnis Oder: Dimensionen der Aggression; Moderne Bildübertragungsapparaturen und der visualisierte Prometheus; Waffengewalt und universeller Todestrieb
Ralf Bohn: Einige Bemerkungen zu und Fragen nach der Substanz symbolischer Repräsentation
Axel Schünemann: „Und singe, bis der Mond erglänzt …“ Einführung in die Pathognostik der Musik
Diskussionsforum zu und mit Texten von Ralf Bohn, Axel Schünemann, Dionissios Vajas.




