Werneburg | Das Kupferbergwerk | Buch | 978-3-905923-08-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 245 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 300 g

Werneburg

Das Kupferbergwerk

Fragmente von 1977 bis 1989
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-905923-08-7
Verlag: Scidinge Hall Verlag

Fragmente von 1977 bis 1989

Buch, Deutsch, 245 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 300 g

ISBN: 978-3-905923-08-7
Verlag: Scidinge Hall Verlag


Ein stillgelegtes Kupferbergwerk - nebenan wohnte Joachim Werneburg (*1953), ein Student in Ilmenau. Jahre später dichtete er seine „Einfahrt“ in die Zeche, den Verszyklus „Kupferberg“. Die Erdrinde mit versteinerten Tieren und Pflanzen zeigte sich ihm geschichtet - wie die menschliche Psyche. In seinen Gedichten schuf Werneburg bald eine Mythologie Thüringens, die neben der Natur auch dessen Geschichte einschließt („Thüringer Meer“, 1991). Die Stationen dieser Arbeit zeichnete er auf, berichtete auch über seine Zeit als Autor unter den Bedingungen der Diktatur des Proletariats.

Der Band „Das Kupferbergwerk“ präsentiert nun diese Aphorismen, Fragmente und kleinen Abhandlungen aus den Jahren 1977 bis 1989, die dem Arbeitsjournal Joachim Werneburgs entnommen sind. Sie geben Einblick in das Laboratorium der Worte, das Spiel der Gedanken, die Geometrie der Sätze. Schriftstellerische Praxis und Erkenntnisdrang gehen dabei ein Bündnis ein. Auch zur Biologie, Physik, bis hin zur Elektronik werden Verbindungslinien sichtbar. Der Autor hat eine Universalpoesie im Sinn, die Naturwissenschaft, Philosophie und Dichtung im Zusammenhang sieht. Auffällig ist sein produktives Verhältnis zur Bildenden Kunst. Walter Werneburg (1922 bis 1999), der Vater des Autors, schuf Graphikzyklen zu den Gedichten. Einer davon - „Kupferberg“ - ist dem Band in vierzehn Reproduktionen beigegeben.

Eine Reihe von Fragmenten beschäftigt sich mit der Literatur des Alten China. Werneburg dichtete Ende der achtziger Jahre einen Teil des Werks von Pe- lo-thien (Bai Juyi, 772 bis 846) nach. In diesem widerspruchsvollen Menschen, einem kaiserlichen Beamten, dessen Naturlyrik auch die Armut einfacher Menschen beklagt, erkannte er einen Wahlverwandten. Und so wenden sich die Texte des Bandes „Das Kupferbergwerk“ ebenso gegen die Willkür despotischer Herrschaft - wie gegen die Kommerzialisierung der Öffentlichkeit, die vor keiner Grenze halt macht.

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