WhiteFeather / Wright / Bennett | Baccara Collection Band 418 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 418, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

WhiteFeather / Wright / Bennett Baccara Collection Band 418


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7337-2663-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 418, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

ISBN: 978-3-7337-2663-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



ICH WILL DICH SCHON SO LANGE von SHERI WHITEFEATHER
Er ist umwerfend sexy, erfolgreich - und ihr bester Freund seit Kindertagen. Obwohl es schon lange heiß zwischen ihnen knistert, hat Sophie dem Charme von Country-Star Tommy Talbot bisher widerstanden. Bis er ihr ein verführerisches Angebot macht ...
BEGEHREN, WILD UND UNVERGESSLICH von ELLE WRIGHT
Nur eine Nacht hat Ian Jackson mit der bezaubernden Bailee verbracht, aber er kann sie nicht vergessen. Als er sie überraschend auf der Hochzeit seiner besten Freundin wiedersieht, weiß er: Er will diese Frau! Doch wieso weist sie ihn so kühl ab?
WENN DER FEIND SO SINNLICH KÜSST von JULES BENNETT
Eigentlich soll Harper dem kalifornischen Luxusresort 'Mirage' ein neues Design verleihen. Sie verbindet Arbeit mit Vergnügen und lässt sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit dem attraktiven Ethan Michaels ein. Die sinnlichen Küsse bleiben nicht ohne Folgen ...



Sheri WhiteFeather hat schon viele Berufe ausprobiert: Sie war Verkaufsleiterin, Visagistin und Kunsthandwerkerin. All das gibt ihr für ihre Romances Anregungen, aber am meisten wird sie von ihrem Ehemann inspiriert. Er stammt von den Muskogee-Creek-Indianern ab und ist Silberschmied. Er ist sehr tierlieb, so dass in ihrem Haushalt eine ganze Menagerie untergebracht ist. Sheri und ihr Mann haben einen Sohn im Teenageralter, der Kalifornien, fast food und sein Skateboard liebt. In ihrer Freizeit besucht Sheri am liebsten indianische Powwows und Kunstgalerien, stöbert gern in Antiquitätengeschäften und geht in kleinen, ursprünglichen Restaurants essen. Die Helden in ihren Romances sind meistens moderne Krieger - wortkarg, aufrichtig, athletisch und sehr leidenschaftlich. Oft suchen sie nach ihren eigenen Ursprüngen, nach den Wurzeln ihrer Herkunft, und so verwundert es nicht, dass Sheri beabsichtigt, auch in der Zukunft über ihr Lieblingsthema, indianische Stammesgeschichte, so viel wie möglich zu schreiben. Sheri hält den Beruf der Romance-Autorin für den schönsten Job der Welt. Am Besten gefällt ihr daran, dass sie arbeiten kann, wann immer es ihr passt. Einzige Voraussetzung ist, dass ihre englische Bulldogge auf ihren Füßen liegt und zufrieden vor sich hin schnarcht.

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1. KAPITEL

Sophie Cardinale konnte das nicht mehr tun.

Sie wollte nicht länger als Tommy Talbots Tourmanagerin arbeiten und ihr Leben auf der Straße verbringen mit nichts als dem Klang seiner Musik in den Ohren. Nein, sie musste endlich Wurzeln schlagen, sich einen Bürojob suchen, denn sie wollte ein Kind. Mit vierunddreißig tickte ihre biologische Uhr nicht nur, sie stand kurz vor der Explosion. Darüber hatte sie im vergangenen Jahr jeden einzelnen Tag nachgedacht, und es ging ihr nicht mehr aus dem Sinn. Aber sie hatte es Tommy noch nicht erzählt. Schließlich war er nicht nur hinreißend, wild und eine Nervensäge von Boss, sondern schon seit Kindertagen auch ihr engster und liebster Freund.

Sophies Vater hatte für Kirby Talbot gearbeitet, Tommys Dad und eine Countrymusik-Legende. Bis zu dem Tag vor etwas über zwei Jahren, an dem er gestorben war, war ihr Dad Kirbys Gitarrentechniker gewesen. Leider hatte Sophie ihre Mutter nie kennengelernt, denn diese hatte einen Monat nach Sophies Geburt postpartale Präeklampsie entwickelt und war daran gestorben. Ihre Mom war für ihren Vater die Liebe seines Lebens gewesen. Immerzu hatte er über sie gesprochen und Sophie erzählt, wie süß und schön sie gewesen war. Ihre Eltern hatten sich Mitte der Siebzigerjahre auf Tour kennengelernt, wo ihre Mom als Kirby Talbots Kostümbildnerin gearbeitet hatte. Sie hatten geheiratet, und zehn Jahre später war Sophie geboren worden.

Sophie, ihr Vater und ihr Großvater, der sie mit aufgezogen hatte, hatten in einem der Gästehäuser auf Kirbys Anwesen gelebt, nachdem ihre Mom gestorben war. Darum hatte sie Tommy so gut kennengelernt. Laut seiner Mutter hatten sie schon als Babys eine innige Beziehung entwickelt, als sie Sophie zu Tommy in seinen Laufstall gesetzt hatte. Wahrscheinlich hatte Tommys Mutter nur Mitleid mit ihr gehabt, weil sie keine eigene Mutter hatte.

In ihrer Jugend waren Sophie und Tommy unzertrennlich gewesen, waren auf Bäume geklettert, hatten junge Pferde eingeritten und waren gemeinsam auf seinem BMX-Rad umhergerast. In jenen Tagen war Sophie ein Wildfang mit einer strubbeligen Kurzhaarfrisur und Rehaugen gewesen. Sie hatte sich in Tommy verknallt und tat fast alles, was er von ihr verlangte. Aber seitdem war sie ruhiger geworden. Und Tommy? Der doch nicht. Er war immer noch ein Draufgänger, besonders auf der Bühne. Tommy trainierte mit einigen der besten Stuntmen der Branche. Sein jüngster Clou war das Reiten eines mechanischen Bullen auf der Bühne. Die natürlich – gekonnt von den Pyrotechnikern in Szene gesetzt – lichterloh in Flammen stand.

Anfangs war es aufregend gewesen, für ihn zu arbeiten, ein Nervenkitzel. Jetzt, nach ein paar Jahren, wollte sie nur etwas Ruhe und Frieden.

Aber vor allem sehnte sie sich danach, Mutter zu werden. Sie hatte sich bereits über Samenbanken informiert und würde bald einen Spender auswählen. Sophie hatte keine allzu guten Erfahrungen mit Männern gemacht und es aufgegeben, den richtigen zu finden, denn sie brauchte emotionale Sicherheit in ihrem Leben. Alleinerziehende Mutter zu sein war für sie das Richtige, auch wenn es bedeutete, ihren Job zu kündigen und einen neuen zu suchen. Nun fuhr sie also zu Tommys Ranch, um ihm das alles zu sagen.

Sophie lebte außerhalb von Nashville, ganz in Tommys Nähe, auf einer Miniranch mit zwei Pferden und zwei Hunden, die sie immer bei Tommy unterbrachte, wenn sie mit ihm unterwegs war. Seine Ranch war riesig, und seine zahlreichen Angestellten kümmerten sich um alles. Tommy war mittlerweile so reich und berühmt wie sein legendärer Vater. Vielleicht sogar noch berühmter – und reicher. Und er hatte ihm den Rang als „Bad Boy des Country“ mehr als streitig gemacht, weil er auf der Bühne extrem Gas gab. Und weil er ein Frauenheld war, was Sophie überhaupt nicht gefiel.

Als sie die Privatstraße zu Tommys Anwesen hinauffuhr, seufzte sie erleichtert. Zum Glück waren keine Fans am Tor, um ihn an diesem Septembernachmittag zu belagern. Sie kündigte sich beim Sicherheitspersonal an und fuhr in die Einfahrt. Vorhin hatte sie Tommy eine Nachricht geschrieben und ihn über ihren Besuch informiert. Allerdings hatte sie nicht erwähnt, worüber sie mit ihm sprechen wollte. Es würde nicht einfach werden – da war sie sich sicher. Tommy würde nicht wollen, dass sie ihren Job kündigte. Und ihre Gründe würde er erst recht nicht verstehen. Babys versetzten ihn in Panik, seit eine Frau namens Kara Smith, mit der er einen One-Night-Stand gehabt hatte, Anfang des Jahres behauptet hatte, er sei der Vater ihres ungeborenen Kindes. Allerdings stimmte das nicht, wie sich später herausstellte. Tommy war äußerst vorsichtig und praktizierte nur Safer Sex. Aber die Möglichkeit, dass ein Kondom versagen könnte, erschreckte ihn immer noch und hatte seinen unbeschwerten Lebensstil schwer erschüttert.

Nachdem Sophie geparkt hatte, stieg sie aus dem Wagen und strich ihr Top über ihrem flachen Bauch glatt. Hoffentlich würde sie in ein paar Monaten eine süße kleine Babykugel haben.

Sie klingelte. Dottie, Tommys Haushälterin, öffnete die Tür. Sie war unglaublich lieb, ein Großmuttertyp, der sich um Tommy kümmerte, als wäre er ihr eigener Enkel.

„Hi, Dot.“ Sophie betrat das bunt geflieste Foyer. „Sagst du Tommy Bescheid, dass ich hier bin?“

„Er wartet schon am Pool auf dich.“ Als Dottie lächelte, funkelten ihre blauen Augen hinter ihrer Brille. Ihr graues Haar war kurz geschnitten und akkurat frisiert.

Sophie hatte langes braunes Haar und widerspenstige Locken. Sie überlegte, sie abschneiden zu lassen. Nicht jetzt, aber vielleicht wenn das Baby auf der Welt war. Das Baby, das ich noch nicht mal empfangen habe, erinnerte sie sich.

„Soll ich dir was Kaltes zu trinken bringen?“, fragte Dottie. „Oder vielleicht ein Mittagessen? Der Koch hat Hühnersalat mit Preiselbeeren und Walnüssen vorbereitet.“

„Danke, aber ich brauche nichts. Ich muss nur mit Tommy reden und gehe jetzt einfach zu ihm.“

Sie machte sich auf den Weg zum Garten mit dem gigantischen Pool im Lagunenstil. Hinter einem Wasserfall in der Mitte befand sich eine wasserdichte Höhle mit Felswänden, Steinböden und einer glamourösen Sitzecke mit einem spektakulären Soundsystem, einem Großbildfernseher und einer Tiki-Bar. Tommy hatte diesen Raum für seine Gäste vorgesehen. Für sich selbst hatte er eine private Wohnung bauen lassen, die von einem weiteren Wasserfall aus zugänglich war, in der er ganz allein unter seinem Pool entspannen konnte. Niemand außer ihm war jemals darin gewesen. Noch nicht einmal seine Liebhaberinnen.

Tommy lag in der Sonne und hörte mit geschlossenen Augen Musik über seine Kopfhörer. Offenbar war er gerade erst aus dem Pool gekommen, denn sein hellbraunes Haar war noch feucht. Immerhin trug er eine Badehose, was nicht selbstverständlich war, weil Tommy gern nackt badete. Obwohl er kein Problem mit Nacktheit hatte, hatte Sophie immer sichergestellt, dass er sie nie nackt sah. Selbst als sie Kinder gewesen waren und im Bach auf dem Grundstück seines Vaters planschten, hatte sie ihren Badeanzug nie vor ihm ausgezogen – egal, wie oft er sie dazu aufgefordert hatte.

Manchmal versuchte er es immer noch, und das nicht nur zum Schwimmen. Tommy hatte seit der Highschool immer wieder Annäherungsversuche gemacht, aber er war schon im Teenageralter von zu vielen Mädchen umschwärmt worden. Nach ihrem Abschluss war Sophie aufs College gegangen, während er sich auf seine Musik konzentriert hatte und berühmt geworden war. Sie machte ihren Abschluss in Betriebswirtschaft und fing danach an, für ihn zu arbeiten, wobei es ihr nie etwas ausmachte, dass er ihr Boss war. Insgeheim genoss sie seine spielerischen Flirtversuche. Aber da sie seine Stimme der Vernunft sein musste, stellte sie sicher, dass er ihre Grenzen kannte und respektierte. Dennoch träumte sie davon, einmal eine heiße Affäre mit ihm einzugehen. Was nicht bedeutete, dass sie diesem Wunsch jemals nachgeben würde.

Denn Tommy war unfähig, sich zu binden. Meistens schleppte er irgendwelche Groupies ab, gelegentlich hatte er auch mal eine Freundin. Aber er war nie irgendwelche Verpflichtungen gegenüber einer von ihnen eingegangen, für ihn waren sie nur Spielzeuge.

Sie aber nicht. Sie würde nicht in sein Bett hüpfen, egal, wie aufregend das auch wäre.

Plötzlich öffnete er die Augen und starrte sie direkt an. Komisch, dass er ihre Gegenwart genau in dem Moment spürte, in dem sie an Sex mit ihm dachte.

Sophie zwinkerte ihm zu, woraufhin er lächelte. Er hatte ein unvergleichliches freches Grinsen, das zeigte, wie wild und ungezügelt er war. Doch das war er nur in Bezug auf Frauen. Obwohl er gern extravagante Partys veranstaltete, trank Tommy nie Alkohol. Er hatte auch noch nie Drogen genommen. Sein Vater war trockener Alkoholiker, und Tommy hatte sich geschworen, nie so zu werden wie er, zumindest in dieser Hinsicht nicht. Daher erblickte sie neben seinem Stuhl auch eine Flasche Mineralwasser mit Beerengeschmack. Wenn er auf Tour war, sorgte sie immer dafür, dass seine Hotels, Garderoben, Reisebusse und Privatjets mit diesem Wasser ausgestattet waren.

Er nahm die Ohrstöpsel heraus. „Hi, Sophie“, begrüßte er sie.

Sie setzte sich auf die Liege neben ihm und begrüßte ihn mit einem einfachen „Hallo“.

Unwillkürlich warf sie einen Blick auf seinen Bauch und den Haaransatz, der in seinem Hosenbund verschwand. Wenn er nackt gewesen wäre, hätte sie es nie gewagt, ihn derart unverhohlen zu mustern. Doch so konnte sie sich an ihm sattsehen. Was verrückt...



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