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E-Book, Deutsch, 160 Seiten

Albus Alles ist Übergang

Leben auf einer Palliativstation
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7666-4300-1
Verlag: Butzon & Bercker
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Leben auf einer Palliativstation

E-Book, Deutsch, 160 Seiten

ISBN: 978-3-7666-4300-1
Verlag: Butzon & Bercker
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Was ist ein guter Tod? Die Fortschritte in der Medizin und die Hospizbewegung haben neue Aufmerksamkeit für diese Frage geweckt. Michael Albus hat über einen längeren Zeitraum das Leben auf der Palliativstation der Universitätsklinik in Mainz beobachtet.
Er hat intensive Gespräche mit Sterbenden, Ärzten, Pflegern, mit der Psychologin und der Seelsorgerin geführt und einfühlsam auszuloten versucht, wie der allerletzte Abschnitt des Lebens gestaltet werden kann.

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1;Inhalt;5
2;Einleitung;7
3;Gespräche mit Sterbenden;13
3.1;,,Wenn alles weg ist, brauche ich keine Angst mehr zu haben.“;13
3.2;,,Aber dann kommt man in die Weite.“;36
3.3;,,Schnitt! Fallbeil! Und alles aus!“;55
4;Gespräche mit den Ärztinnen;87
4.1;,,Sie wollen einfach, dass ihnen geholfen wird.“;87
4.2;,,Das, was wir hier machen, ist das, wie es sein soll.“;95
5;Gespräche mit den Pflegekräften;105
5.1;,,Ich könnte nicht mit der Schuld leben, dass ich Patienten gezielt zu Tode gebracht habe. Ich könnte das nicht!“;105
5.2;,,Ja, man müsste ,draußen‘ mehr wissen von dem, was ,drinnen‘ wirklich geschieht.“;114
6;Gespräche mit der Psychologin und mit der Seelsorgerin;123
6.1;,,Ich nehme alle diese Geschichten ganz tief in mich auf.“;123
6.2;,,Ja, das Verstummen gibt es auch. Ich kann dann nur noch sagen: Es schreit zum Himmel.“;133
7;Gespräch mit dem Leiter der Palliativstation;143
7.1;,,Für mich ist die Zuversicht gewachsen, dass es möglich ist, den letzten Weg gut zu gehen.“;143


Der letzte Abschied ist endgültig. Und er ist mit Schmerzen verbunden. Eine Konsequenz, die sich aus der Würde des Menschen ergibt, ist, dass er würdig sterben kann. So schmerzfrei wie möglich. Dafür gibt es in unserem Land seit einigen Jahren Palliativstationen. (...) Sie sind Häuser des Lebens, in denen dem letzten Weg, den ein Mensch gehen muss, besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Palliativstationen schweben nicht im luftleeren Raum. Sie sind eingebettet in eine Gesellschaft, in der in den letzten Jahrzehnten vermehrt und oft heftig, privat und öffentlich über das Thema „Sterbehilfe“ diskutiert, ja gestritten wird. Das hat auch damit zu tun, dass frühere Selbstverständlichkeiten im Umgang mit Sterben und Tod nicht mehr selbstverständlich sind. Das hat auch mit der Lage der Religion in den modernen Gesellschaften zu tun. Ihr Einfluss ist zurückgegangen. (...) Nicht selten tragen die entstandenen Unsicherheiten das Gesicht der Angst. (...) Inmitten von Diskussion und Streit, die oft von Ideologie bestimmt sind, über das, was am Ende unseres Lebens ist oder sein soll, wie weit der Freiheitsraum reicht, um Entscheidungen zu treffen, bei denen es ums Letzte geht, ist dieses Buch ein „Argument“ für ein Sterben in Würde.


Albus, Michael
geb. 1942; Dr. theol., war lange Jahre Leiter der Hauptredaktion Kinder, Jugend und Familie beim ZDF. Zahlreiche Veröffentlichungen zu gesellschaftlichen, kulturellen und geistlichen Themen.



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