Benson | Jessica, das Höllenweib | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 140 Seiten

Reihe: Scharfe Waffen - Scharfe Frauen

Benson Jessica, das Höllenweib

Scharfe Waffen - Scharfe Frauen - Band 2
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-95885-093-4
Verlag: Venusbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz

Scharfe Waffen - Scharfe Frauen - Band 2

E-Book, Deutsch, Band 2, 140 Seiten

Reihe: Scharfe Waffen - Scharfe Frauen

ISBN: 978-3-95885-093-4
Verlag: Venusbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz



Scharfe Waffen - scharfe Frauen! Entdecken Sie prickelnde Abenteuer der besonderen Art: Erotische Western von Jay Benson jetzt als eBooks bei venusbooks. Schön, sexy und durchtrieben: Jessica ist ein richtiges Höllenweib! Sie verwöhnt Männer nach allen Regeln der Kunst, um sie gefügig zu machen - denn die scharfe Lady will nicht die unbändige Lust ihrer Geliebten stillen, sondern ihren Ehemann zum Gouverneur machen ... Um dessen Hauptkonkurrenten auszuschalten, schreckt sie auch nicht davor zurück, einen ganzen Zug zu sprengen. Mit Überlebenden hat Jessica allerdings nicht gerechnet ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Jessica, das Höllenweib' von Jay Benson. Lesen ist sexy: venusbooks - der erotische eBook-Verlag.

Jay Benson ist das Pseudonym einer sehr erfolgreichen Autorin aus Deutschland, die eine große Leidenschaft für erotische Western hegt. Bei venusbooks erschienen Jay Bensons erotische Western 'Jennifer - In heißer Mission', 'Jessica, das Höllenweib', 'Jeder will Theresa', 'Hände weg von Jennifer', 'Kitty lässt die Puppen tanzen' und 'Wenn Lola ihre Waffen zückt'. Weitere Titel sind in Vorbereitung.

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4
Als Cassius wieder zu sich kam, fühlte er sich, als hätte man ihm sämtliche Gliedmaßen abgerissen. Ein schmerzvolles Hämmern ging durch seinen Schädel, und für einige Augenblicke wusste er nicht, wo er war. Vorsichtig bewegte er sich und stellte fest, dass ihm nichts fehlte. Allerdings jagten mörderische Schmerzen durch seine Arme und Beine. Nachdem der erste Versuch, wieder auf die Beine zu kommen, kläglich scheiterte, legte sich Cassius zurück und starrte gen Himmel. Der Boden drückte hart gegen seinen Rücken. Je mehr Zeit verging, desto deutlicher spürte der Mann jede einzelne Grassode und jeden Stein, der sich zwischen seine Rippen bohrte. Was war geschehen? Während er in den roten Himmel starrte, versuchte er, sich zu erinnern. Wenigstens sein Gehirn funktionierte noch einigermaßen, auch wenn ein schmerzvolles Stechen durch seine Schläfen zog. Schließlich setzte seine Erinnerung bei dem Zeitpunkt wieder ein, als sie sich auf den Weg gemacht hatten, um den Zug zu überfallen, den Nachtexpress nach Wichita. Sie waren neben dem Zug hergeritten und hatten sich auf die Waggons geschwungen. Cassius hatte das kleine Mädchen gesehen und darüber fast verpasst, auf den Wagen zu gehen. Und um ein Haar hätte er es auch versäumt, sich mit seinen Kumpanen zu treffen. Hank Morrigan hatte verdammt ungehalten ausgesehen, als er schließlich aufgekreuzt war, doch für eine lange Standpauke hatte er keine Zeit gehabt. Er hatte ihnen lediglich bedeutet, mitzukommen, und Cassius war der Letzte gewesen, der den Waggon betreten hatte. Sie hatten sich durch den ersten Waggon gekämpft und einem Mann nach dem anderen die Geldbörsen abgeknöpft. Dann hatten sie in den zweiten Waggon gehen wollen. Doch bevor Cassius seinen Kumpanen folgen konnte, war ein höllischer Knall ertönt, der ihm schlagartig das Gehör geraubt hatte. Doch darum, ob er etwas hörte oder nicht, hatte er sich schon Sekundenbruchteile später keine Gedanken mehr zu machen brauchen. Eine unvorstellbare Kraft hatte ihn erfasst und ihn im hohen Bogen in die Luft geschleudert. Hart war er auf den Boden aufgeprallt. Das war auch schon das Letzte, was er mitbekommen hatte. Wie lange er jetzt wie tot dagelegen hatte, wusste er nicht. Der Himmel über ihm war rot, doch war es Morgen oder bereits wieder Abend? Vielleicht war inzwischen ein ganzer Tag vergangen? Und was zum Teufel war mit dem Zug und seinen Freunden passiert? Eine Antwort darauf würde er nur erhalten, wenn er sich aufrichtete und nachschaute. Seine Gliedmaßen schmerzten noch immer, aber inzwischen spürte er, wie die Kraft in sie zurückkehrte. Er atmete ein paar Mal tief durch, ignorierte das Stechen in Brust und Rücken und versuchte sich aufzurichten. Seine Arme zitterten unter der Anstrengung, doch schließlich gelang es Cassius, sich aufzusetzen. Zunächst waren es nur die Berge, die er zu Gesicht bekam. Es dauerte ein paar Sekunden, bis er merkte, dass er falsch herum saß. Die Zug und die Gleise waren nicht plötzlich verschwunden, die Wucht, die ihn erfasst hatte, hatte ihn nur so herumgewirbelt, dass er nun mit dem Rücken zu dem Geschehen saß. Das hieß also, dass er sich auch umdrehen musste. Oder am besten auf die Füße stellen. Vorsichtig erhob er sich und verdrängte die Schmerzen, die dabei durch seine Beine schossen. Doch als er sich schließlich umwandte und einen Blick auf das warf, was von dem Zug und den Gleisen übrig geblieben war, knickten ihm die Beine unter dem Leib wieder weg. Cassius fiel auf die Knie und konnte nicht glauben, was er da sah. Der Schienenstrang war zerfetzt und ragte wie eine überdimensionale verbogen Haarklammer in die Höhe. Doch das war nicht das Schrecklichste an diesem Bild. Die Lokomotive, die normalerweise den Anschein machte, dass sie nichts umwerfen konnte, war in die Luft gehoben worden und steckte nun mit der Nase voran im Boden. Die Waggons hatte es ebenfalls von den Schienen abgehoben und umgeworfen. Die letzten beiden hatten sich aus der Kupplung gerissen und waren zur Seite gerollt, während der erste ebenso wie die Lokomotive mit Ruß überzogen war, als hätten sie gebrannt. Es dauerte eine Weile, bis Cassius diesen Anblick verdaut hatte. Ob es noch weitere Überlebende gab außer ihm, wusste er nicht. Er hatte anscheinend Glück gehabt, dass er sich zum Zeitpunkt des Unglücks auf der Plattform befunden hatte. So war er durch die Luft geschleudert worden und auf dem Boden gelandet, ein gutes Stück entfernt von dem Zug. Doch konnte man wirklich von einem Unglück reden? Aus heiterem Himmel war die Lok sicher nicht explodiert! Und was war mit den Schienen?! Cassius hatte keine Ahnung von Sprengstoff, das Einzige, was er davon mal gesehen hatte, waren Dynamitstangen in einer Kiste gewesen. Doch die hatten seine Aufmerksamkeit nicht lange fesseln können. Hatte man solche Stangen benutzt, um den Zug in die Luft zu jagen? Wenn ja, warum hatte man das getan? Und wer war dafür verantwortlich? Während diese Gedanken durch seinen Kopf gingen, überkam Cassius plötzlich der Impuls, nachzuschauen, was mit seinen Kameraden und den Passagieren passiert war. Das Gesicht des kleinen Mädchens, das er gesehen hatte, bevor er auf den Zug gesprungen war, fiel ihm wieder ein. Vielleicht waren sie und auch alle anderen noch am Leben? Einen Moment noch blieb er auf den Knien, dann mühte er sich langsam hoch, und schließlich stand er wieder auf den Füßen. Ein wenig schwindelig war ihm noch, doch das legte sich, als er sich in Bewegung setzte. Langsam näherte sich Cassius dem zerstörten Zug. Er hatte zwar die Hoffnung, noch ein paar Überlebende zu finden, dennoch stellte er sich darauf ein, nur noch Leichen zu sehen. Vielleicht waren ja einige der Überlebenden weiter in Richtung Stadt gezogen. Doch diese Hoffnung zerstreute sich, als er direkt vor dem Zug stand. Ein beißender Geruch nach Ruß und Schwarzpulver stieg ihm in die Nase und bekräftigte seinen Eindruck, dass hier jemand mit Dynamit am Werk gewesen sein musste. Zunächst ging er zur Lokomotive, die wie ein groteskes Denkmal in die Luft ragte, doch Menschen konnte er darin nicht ausmachen. Der erste Waggon war zur Hälfte ausgebrannt, doch etwas musste das Feuer gelöscht haben. Für die Passagiere hatte es dennoch keine Rettung gegeben, wie er sehen konnte, als er die Plattform erklomm. Diejenigen, die nicht Opfer der Flammen geworden waren, waren von dem Rauch oder schon von der Wucht der Explosion getötet worden. Leichengeruch und der Gestank von verbranntem Fleisch stiegen ihm entgegen und verursachte ihm Übelkeit, sodass ihm nichts anderes übrig blieb, als den Wagen schleunigst zu verlassen, Nachdem er einen Moment lang schwer atmend zwischen dem ersten und zweiten Waggon gestanden hatte, nahm er seinen Mut zusammen und kletterte auf die Plattform des zweiten Waggons. Er öffnete die Tür und schaute sich um. Hier bot sich ihm auf den ersten Blick dasselbe Bild, nur dass die Leute nicht durch Feuer oder Rauch umgekommen waren. Gleich vornan sah er seine Freunde liegen, und dieser Anblick bohrte sich ihm wie eine Faust in den Magen. Hank lag ganz vorn und war von einem Gepäckträger aufgespießt worden, Pete und Tom lagen wie zerbrochene Puppen in der Ecke. Ihre Köpfe standen im grotesken Winkel zu ihren Körpern, genauso wie die der anderen Passagiere, die neben ihnen lagen. Verdammt, warum waren sie nur auf diese unselige Idee gekommen, einen Zug zu überfallen? Und warum ausgerechnet in dieser Nacht? Cassius wusste, dass es auch anders hätte kommen können. Sie hätten den Raub durchziehen und mit dem Geld verschwinden können, ohne dass etwas passiert wäre. Aber anscheinend hatte eine höhere Macht das nicht gewollt. Vielleicht war das hier sogar Gottes Strafe gewesen. Aber was war dann mit den anderen Menschen, die umgekommen waren? Was hatten sie getan, um den Tod zu verdienen? Und warum war er noch am Leben? Immerhin hatte er doch bei dem Raub mitgemacht! Plötzlich hörte er ein leises Wimmern, und das riss ihn aus seinen Gedanken fort. Zunächst glaubte er, dass es eine Frauenstimme sei und schaute sich um. Doch die Frauen, die sich in seiner Nähe befanden, waren alle tot. Das Geräusch musste von weiter hinten kommen. Cassius fasste sich ein Herz und ging an den Toten vorbei, immer tiefer in den Waggon hinein. Er bekam dabei noch mehr Tote zu Gesicht. Einige von ihnen lagen mit verdrehten Gliedmaßen da, andere waren von Gepäckträgern und großen Holzsplittern aufgespießt worden. Ein paar von ihnen schauten ihn mit ihren toten Augen fast schon anklagend an, obwohl er für das Unglück nichts konnte. Plötzlich überkam ihn die Panik, wie eine bleischwere Hand legte sie sich auf seine Brust. Er wollte schon umkehren und aus dem Waggon stürmen, doch plötzlich hörte er wieder das Wimmern. Jetzt klang es nicht mehr wie das Wimmern einer Frau, sondern wie das eines kleinen Mädchens. Da fiel ihm wieder ein, dass er das Kind vor dem Überfall genau in diesem Waggon gesehen hatte! Dieser Gedanke trieb ihn voran, und schließlich brachte er es über sich, nach dem Kind zu rufen. »Hallo? Wo bist du?« Das Wimmern verstummte, und nach einer Weile erklang ein leises: »Ich bin hier!« Das war zwar keine besonders gute Richtungsbeschreibung, doch sie kam ganz aus seiner Nähe. Und die Worte mussten von dem Kind gesprochen worden sein. Fieberhaft schaute sich Cassius um. In der Sorge um die Kleine vergaß er sogar seine Übelkeit und seine Schmerzen. Er gelangte an ein Abteil, vor dessen Eingang ein paar schwer bewaffnete Männer lagen, die wie Mitglieder einer Leibwache aussahen....


Benson, Jay
Jay Benson ist das Pseudonym einer sehr erfolgreichen Autorin aus Deutschland, die eine große Leidenschaft für erotische Western hegt.

Bei venusbooks erschienen Jay Bensons erotische Western „Jennifer – In heißer Mission“, „Jessica, das Höllenweib“, „Jeder will Theresa“, „Hände weg von Jennifer“, „Kitty lässt die Puppen tanzen“ und „Wenn Lola ihre Waffen zückt“. Weitere Titel sind in Vorbereitung.



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