Berr | Architektur- und Planungsethik | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 204 Seiten

Reihe: RaumFragen: Stadt - Region - Landschaft

Berr Architektur- und Planungsethik

Zugänge, Perspektiven, Standpunkte
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-658-14973-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Zugänge, Perspektiven, Standpunkte

E-Book, Deutsch, 204 Seiten

Reihe: RaumFragen: Stadt - Region - Landschaft

ISBN: 978-3-658-14973-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die Autoren dieses Bandes eröffnen Zugänge, Perspektiven und Standpunkte zu einer Architektur- und Planungsethik für Menschen in einer bebauten und bewohnten Welt, die auch in Zukunft bewohnbar bleiben soll. Den Beiträgen ist gemeinsam, dass sie von einer konkreten Praxis ausgehen und zeigen, welche ethisch relevanten Aspekte mit dem Handeln der Akteure verbunden sind oder mit welchen moralischen Herausforderungen dieses Handeln konfrontiert wird. In einem ersten Zugriff werden Zugänge zu moralischen, ethischen und politischen Aspekten der Planung identifiziert und für weitere architektur- und planungsethische Überlegungen erschlossen. Anschließend werden grundlegende begriffliche und theoretische Perspektiven einer Architektur- und Planungsethik aus lebensweltlichen Erfahrungen oder Handlungen der Akteure oder der Eigenlogik architektonischer Entwurfs- und Planungsprozesse entwickelt. Abschließend wird das heikle Verhältnis des Ästhetischen und Moralischen innerhalb architektur- und planungsethischer Überlegungen begrifflich präzisiert und mit neuen Argumenten gewichtet.

Dr. Karsten Berr ist an der Universität Vechta tätig.

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1;Inhalt;6
2;1Einleitung;8
3;IZugänge zu moralischen, ethischen und politischen Aspekten der Planung;20
3.1;2 Hybridisierungstendenzen, Raumpastiches und URFSURBs in Südkalifornien als Herausforderung für die Planung;21
3.1.1;1 Einleitung;21
3.1.2;2 Hybridisierung als Herausforderung für modernistisches Denken;22
3.1.3;2 Die Entwicklung von Stadtlandhybriden – am Beispiel Südkaliforniens;24
3.1.3.1;2.1 Moderne Wurzeln der Differenzierung von Städtischem und Ländlichem – die Suburbanisierung;24
3.1.3.2;2.2 Aktuelle Siedlungsentwicklungen – Raumpastiches;26
3.1.3.3;2.3 Die Emergenz der URFSURBs;28
3.1.4;3 Die Herausforderung von Stadtlandhybriden für die Planung;32
3.1.5;4 Fazit;34
3.2;3 Raumplanung im Spannungsfeld von Verrechtlichung und Bürgerprotest. Das Beispiel Windenergie in der Planungsregion Oberes Elbtal/Osterzgebirge;39
3.2.1;1 Privilegierung und ‚Tabuzonen‘;39
3.2.2;2 Veränderung diskursiver Rahmungen durch Beteiligung?;41
3.2.3;3 Regionalplanung in der Region Oberes Elbtal/Osterzgebirge und der Arbeitskreis Windenergie;42
3.2.4;4 Windenergie fördern, verhindern oder steuern?;44
3.2.5;5 Regionalplaner(innen) zwischen allen Stühlen?;47
3.3;4 Wertkonfl ikte in Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung. Felder, Akteure, Positionen;52
3.3.1;1 Herrschendes Gestaltungsparadigma vs. „Laiengeschmack“;55
3.3.2;2 Gültige Gestaltungsparadigmen vs. Alltagstauglichkeit und Nutzungsvielfalt;59
3.3.3;3 Gewinnmaximierung vs. Integrationsfähigkeit öffentlicher Räume;64
3.3.4;4 Bürgerschaftliches Engagement und Partizipation vs. Top-down-Verfahren;66
3.3.5;5 Naturschutz vs. landschaftsarchitektonische Gestaltung;68
3.3.6;6 Fazit;70
3.3.7;Literatur;72
3.4;5 Ökosponsoring als Kommunikationsinstrument an der Schnittstelle ethischer und politischer Problemstellungen;75
3.4.1;1 Einleitung;75
3.4.2;2 Ökosponsoring – eine Annäherung;76
3.4.3;3 Die Kommune als Werbepartner im Ökosponsoring;82
3.4.4;4 Fazit;85
3.4.5;Literatur;86
4;IIPerspektiven zu einerArchitektur- und Planungsethik;88
4.1;6 Empirische Architekturtheorie? Refl exionen über den Anfang;89
4.1.1;1 Die Rolle der (aristotelischen) Epagoge;91
4.1.2;2 Beispielverstehen;95
4.1.3;3 Den Anfang bewältigen;98
4.1.4;4 Rückblick auf Vitruv;104
4.1.5;5 Logos und Ethos;108
4.1.6;Literatur;110
4.2;7 Zur Moral des Bauens, Wohnens und Gebauten;112
4.2.1;1 Die Suche nach moralischen Maßstäben;113
4.2.2;2 Der Rückgang auf die Praxis;115
4.2.3;3 Zur operativen Basis von Architektur und Landschaftsarchitektur;116
4.2.4;4 Zur Moral des Bauens und Gestaltens;118
4.2.4.1;4.1 Die Orts-Tauglichkeit des Bauens und Gestaltens;120
4.2.4.2;4.2 Die Sozial-Tauglichkeit des Bauens und Gestaltens;122
4.2.4.3;4.3 Die Gebrauchs-Tauglichkeit des Bauens und Gestaltens;123
4.2.4.4;4.4 Die Form-Tauglichkeit des Bauens und Gestaltens;124
4.2.5;5 Zur Moral des Wohnens;125
4.2.5.1;5.1 Der Wirklichkeits-Aspekt des Wohnens;126
4.2.5.2;5.2 Der Sozial-Aspekt des Wohnens;127
4.2.5.3;5.3 Der Freiheits-Aspekt des Wohnens;128
4.2.5.4;5.4 Der Form-Aspekt des Wohnens;129
4.2.6;6 Zwischenanmerkung;130
4.2.7;7 Moral des Gebauten;131
4.2.8;Literatur;135
4.3;8 Entwerfen von Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit als Wert der verantwortungsvollen Planung und Entwicklung;140
4.3.1;1 Nachhaltigkeit im Bereich der gebauten Umwelt;141
4.3.2;2 Modelle der Nachhaltigkeit;144
4.3.2.1;2.1 Das Drei-Säulen-Modell;145
4.3.2.2;2.2 Starke Nachhaltigkeit;146
4.3.2.3;2.3 Bereichsübergreifende Grundregeln;148
4.3.3;3 Werthaltigkeit der Technik;149
4.3.4;4 Integration von ethischen Werten: Wertsensibles Entwerfenund Konstruieren (value-sensitive design);153
4.3.5;5 Ein vorläufiges Fazit: Nachhaltigkeit entwerfen;156
4.3.6;Literatur;156
5;IIIStandpunkte zum Verhältnis des Moralischen und Ästhetischen in einer Architektur- und Planungsethik;158
5.1;9 Ethischer, ästhetischer und architektonischer Wert. Zur Vert?eidigung des moderat?en Moralismus;159
5.1.1;1 Moderater Moralismus;161
5.1.2;2 Einfluss des ethischen Werts auf den architektonischen Wert;163
5.1.3;3 Einfluss des ethischen Werts auf den ästhetischen Wert;166
5.1.4;4 Einfluss des ästhetischen Werts auf den ethischen Wert;171
5.1.5;5 Schluss;173
5.1.6;Literatur;173
5.2;10 Zur moralischen Relevanz des Schönen in der Architektur;175
5.2.1;1 Begriffe;176
5.2.2;2 Schön oder gut? Historische Schlaglichter auf das Verhältnis von Ästhetik und Moral10;178
5.2.3;3 Zum Verhältnis von „schön“ und „gut“;183
5.2.4;4 Schönheit als Mittel: Schön oder nachhaltig? Zur Rolle von Schönheit in der Diskussion um Nachhaltigkeit in der Architektur;184
5.2.5;5 Schönheit als Zweck. Schönheit in der Architektur als Bedingung der Möglichkeit eines guten Lebens;186
5.2.6;6 Schön oder gut? – Ein Beispiel aus der Praxis;188
5.2.7;7 Fazit;190
5.2.8;Literatur;192
5.3;11 Naturästhetik in der Planungsethik;194
5.3.1;1 Natur;195
5.3.2;2 Naturästhetik;195
5.3.3;3 Naturästhetik in der Planungsethik;197
5.3.3.1;3.1 Wie überzeugend ist das ästhetische Naturschutzargument?;197
5.3.3.2;3.2 Naturästhetische Naturschutzplanung?;199
5.3.4;4 Ergebnisse;202
5.3.5;Dank;202
5.3.6;Literatur;202
6;Autorenverzeichnis;203



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