Blake | Mr. Naughty List | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 444 Seiten

Blake Mr. Naughty List


1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-96089-604-3
Verlag: dead soft verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 444 Seiten

ISBN: 978-3-96089-604-3
Verlag: dead soft verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Kann Aaron Danvers ehemaliger Schüler ihm etwas besinnliche Stimmung einbläuen? Darf ein Lehrer einen heißen Urlaubsflirt mit seinem jungen ehemaligen Schüler wollen? Und noch verbotener: Darf er wollen, dass dieser Ex-Schüler ihm den Hintern versohlt? Es ist wieder einmal Weihnachten, und Aaron ist immer noch nicht geoutet und von Natur aus devot. Mit einer jugendlichen Indiskretion, die seine Lehrer-Akte in Sachen Moral belastet, kann er es sich nicht leisten, seinen Gelüsten nachzugeben, egal, wie sehr sich sein Verlangen aufstaut und ihn bedürftig macht. Bis einer seiner ehemaligen Schüler plötzlich wieder auftaucht. Der dominante und charmante RJ weiß, was Aaron braucht - intensive, feurige Begegnungen und eine feste Hand. Als Weihnachten naht, hilft RJ Aaron, sein wahres Ich zu entdecken. Aber da gibt es noch seine Familie und unangenehme Konsequenzen erwarten ihn - denn alles Gute hat einmal ein Ende. Oder kann ihre heiße Weihnachtsaffäre sie zu einem dauerhaften Liebespaar machen? Mr. Naughty List ist eine heiße MM-Romanze, die zur Home for the Holidays-Reihe gehört, aber auch als eigenständige Geschichte gelesen werden kann. Sie beinhaltet leichtes D/s, Spanking, einen älteren Sub mit einem jüngeren Dom, ehemalige Schüler/Lehrer-Dynamik und all die warmen, süßen Weihnachts-/ Wintergefühle mit einem starken Happy End.

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Auch Aaron hatte sich manchmal vor Verabredungen gedrückt. Es kam vor – Zweifel oder ein Schutzinstinkt warnten ihn vor einem bestimmten Rendezvous, also ließ er es bleiben. Aber heute Abend hatte er es gebraucht. Er hatte sich schon seit Wochen danach gesehnt. Kaum hatte der Trucker ihn abserviert, war Aaron schon wieder auf den Apps unterwegs, um nach einem neuen Fang zu suchen.

Und er hatte einen gefunden.

Gnadenloses Gesicht. Baseballkappe. In der Stadt wegen einer Monstertruck-Show.

Aaron konnte dieses Interesse überhaupt nicht nachvollziehen, aber umso besser. Es war so viel unwahrscheinlicher, dass sie viel Zeit mit Reden verbringen mussten. Stattdessen würde er CaptainKY hier im Club testen, sich vergewissern, dass er sich bei ihm sicher fühlte, und dann zu dem Hotel zurückgehen, in dem der Typ wohnte. Wahrscheinlich nicht das Hotel Oliver, denn das war für den stereotypen Monstertruck-Fan ein bisschen zu nobel, aber vielleicht das neue Business-Class-Hotel Marriott, das gleich um die Ecke von seiner Wohnung lag. Aaron würde nicht einmal in Versuchung kommen, dort zu übernachten.

Er nippte an seinem Cocktail und schlenderte näher an die Bühne heran, angezogen vom Schein der falschen Buntglasfenster auf dem Balkon über dem Raum und der optischen Täuschung der schlossähnlichen Halle hinter der Bühne selbst. Der Sound war perfekt, und die Musiker waren weihnachtlich gekleidet – Rentiergeweihe, Armbänder aus Lametta, die Mädchen trugen schimmerndes Haar und Make-up. Unterhaltung im Stil von Knoxville.

Aaron war zwischen neun und halb zehn mit CaptainKY verabredet, aber er war zu aufgeregt und geil, um zu Hause zu warten, also war er ein bisschen früher gekommen. Er dachte, ein Drink im Voraus würde seine Nervosität lindern und ihn insgesamt lockerer machen. Für das, was auch immer im Hotel passierte. Gott, er hoffte, dass der Kerl gut bestückt war. Er brauchte einen Schwanz in seinem Arsch mehr als er Luft zum Atmen brauchte.

Aaron ertränkte diesen verzweifelten Gedanken mit einem weiteren Schluck Whiskey. Als er seine Aufmerksamkeit auf die Band richtete, stellte er fest, dass sie aus zwei Mädchen und zwei Jungs bestand: eine glitzernde, wahrscheinlich koreanische Frau am Schlagzeug, eine feenhafte Dame mit blauen Haaren, die an einem geschmückten Keyboard saß, und zwei feine, drahtige Stücke Männerfleisch am Bass und an der Gitarre. Die beiden Jungs waren sich auch nicht zu schade, das Weihnachtsthema aufzugreifen. Der eine trug Glöckchen an einem Rentiergeweih, der andere hatte Lametta-Armbänder und -Halsketten, die bei jeder Bewegung schimmerten.

Aarons Blick blieb an dem Leadsänger/ Gitarristen hängen. Unter dem Rentiergeweih trug der Mann sein hellbraunes Haar kurz geschoren, und er besaß eine ungezwungene Sexualität, die Aarons Brustwarzen kribbeln und seinen übereifrigen Schwanz heiß werden ließ.

Aaron rollte über seine eigene Geilheit mit den Augen und ärgerte sich darüber, wie ein empfindlicher Nerv zu sein, der bei jedem halbwegs erregenden Reiz zucken musste. Wie dieser große, gut aussehende Sänger mit seinem schönen, kantigen Körper. Verdammt! Der Typ erregte ihn nicht halbwegs – sondern komplett!

Als er endlich eine leere Ecke gefunden hatte, in der er auf die Ankunft von CaptainKY warten konnte, starrte Aaron auf die Bühne, kaute auf seiner Unterlippe und sabberte fast über die muskulösen Arme und attraktiven Hände des Sängers. Es war wie ein Gedicht, wie sich die Sehnen seiner Unterarme bei jedem Akkordwechsel bewegten. Aarons Haut fühlte sich lebendig an, wenn er nur zusah.

Während die Minuten vergingen und Aaron langsam an seinem Whiskey nippte, um seine angespannten Nerven zu entspannen, bewunderte er die kräftige Kieferpartie des Sängers und die drahtigen Sehnen seines Halses, während er sowohl fremde als auch bekannte Weihnachtslieder sang. Seine Stimme war ein kratziger Bariton, der Aaron einen Schauer über den Rücken jagte.

Aaron leckte sich erneut über die Lippen und malte sich aus, wie er diesen Mann irgendwo auf ein Bett schob, seine langen Beine spreizte und das hübsche Paket auspackte, das sich in der eng anliegenden Jeans abzeichnete.

Aaron errötete vor Verlangen und fächelte sich Luft zu. Er hätte kein Sakko tragen sollen. Oh Gott. In Anbetracht der Tatsache, dass er schon vor seiner Ankunft in der Kneipe verdammt geil gewesen war, war es nicht verwunderlich, dass er oder besser seine Fantasie eine so schmutzige Wendung genommen hatte, als er einen Mann vor sich hatte, der mit seinem rauen Aussehen genau seinem Typ entsprach. Dies war die Art von Mann, die eindeutig wusste, was sie mit ihren Händen tun musste – jedenfalls nach der Arbeit, die diese Finger auf dem Griffbrett verrichteten.

Aaron stand da, hart wie Holz unter seinem Mantel, und war nicht auf die Wirkung vorbereitet, die eine bestimmte Kinnbewegung des Sängers haben würde. Diese schnelle Bewegung, gefolgt von seinem durchdringenden Blick, der über die Menge schweifte, löste in Aaron eine Erinnerung aus.

In diesem Moment erkannte er ihn.

RJ Blitz, ein ehemaliger Highschool-Schüler, hatte in Aarons allererster Englischstunde als Lehrer in der letzten Reihe gesessen. Er hatte Aaron angestarrt, als wolle er ihn umdrehen, verprügeln oder etwas anderes tun, das Aaron das ganze Schuljahr über in ständiger Angst gehalten hatte.

Verdammt.

Selbst jetzt kämpfte Aaron mit der Angst, dass ein Schüler seine Sexualität erraten und sie nutzen würde, um ihm zu schaden – entweder beruflich oder körperlich. Er brauchte nur noch einen weiteren Schlag und er wäre draußen. Schon vor fünf Jahren, vor dem Fehler und der darauf folgenden Demütigung, war RJ Blitz ein Schüler gewesen, mit dem Aaron den Umgang vermieden hatte.

RJ war genauso groß und schlaksig gewesen wie jetzt, aber er hatte auch eine Intensität ausgestrahlt, die Aaron bis ins Mark erschüttert hatte. Gewalt. Anziehungskraft. Aaron wusste es nicht, aber er hatte es nicht riskiert, die Hand danach auszustrecken, selbst als RJs Noten trotz seiner offensichtlichen Intelligenz unterdurchschnittlich waren.

Als RJ seinen Abschluss gemacht hatte, war Aaron nicht nur froh gewesen, sondern er hatte auch nicht damit gerechnet, ihn jemals wiederzusehen. Nun, vielleicht in den Lokalnachrichten, verhaftet wegen Gott weiß was. Wahrscheinlich wegen Drogen. Aber um fair zu sein, war das eine größtenteils unterbewusste Meinung, die er sich über RJs mögliche Zukunft gebildet hatte, basierend auf der Angst, die RJ ihm immer eingeflößt hatte, der mangelnden Anstrengung, die er in seine Arbeit gesteckt hatte, und schichtbedingten Vorurteilen, für die Aaron sich sogar jetzt noch schämte, sie zuzugeben.

Er blinzelte RJ auf der Bühne an, der voller Sexualität und schimmernder, weihnachtlich angehauchter Lust war. Wie konnte sein ehemaliger Schüler der heiße Feger sein, nach dem er sich sehnte, während er die kleine Bühne in der Scruffy City Hall beherrschte? Ein Schüler. Sein Schüler. Und Aaron hatte ihn fast dreißig Minuten lang angeglotzt. Sogar hart für ihn.

Mist.

Dem freundlichen Lächeln nach zu urteilen, das er dem ausgelassenen Publikum schenkte, und den liebevollen, glücklichen Blicken, die er seinen Bandkollegen zuwarf, war RJ nicht mehr der wütende junge Mann, der er einmal gewesen war. Aber da war immer noch etwas in ihm, das Aaron einen Schauer über den Rücken jagte, ihn aufwühlte und, zumindest heute Abend, seine Lust weckte.

Vielleicht lag es daran, dass sich auf der Bühne RJs gesamte ehemals aufgestaute, feindselige Energie in puren Sex verwandelte. Egal, welchen Song er spielte – eine Rockversion eines alten Weihnachtsliedes oder eine kitschige Version von ‚Frosty the Snowman‘ – Sex umgab ihn wie eine glühende Aura der Leidenschaft.

Ja, sein ehemaliger Schüler war wahrscheinlich das Köstlichste, was Aaron seit Ewigkeiten zu Gesicht bekommen hatte. Zumindest seit dem letzten Cocky Boys-Pornoclip, auf den er sich vor einigen Tagen einen runtergeholt hatte.

RJ wippte wieder mit dem Kopf, und Aaron stöhnte auf. Definitiv noch leckerer als Pornos.

Aaron blieb in seiner Ecke sitzen und nippte an seinem Drink. Er beobachtete. In der dunklen Abgeschiedenheit seiner Gedanken erlaubte er sich, sich alle möglichen schmutzigen Dinge vorzustellen: RJ, der ihn gegen die Wand der Gasse hinter der Scruffy City Hall drückte, RJs Hand in seinem Nacken, während er Aaron einen runterholte und ihm kleine Brummgeräusche ins Ohr hauchte, wie die, die er gerade während einer künstlerischen Darbietung von ‚Rudolph the Red-Nosed Reindeer‘ losgelassen hatte. RJ, wie er ihn durchnahm, während Aaron vor Freude weinte.

Er drückte sich gegen die Wand und atmete langsam ein. Er wünschte sich, CaptainKY würde endlich kommen, damit er Sex haben konnte. Und er hoffte auf der anderen Seite, dass CaptainKY sich Zeit ließ, sodass er RJs ganze Show sehen konnte. Er wollte keine einzige, sexy Minute verpassen.

Heilige Weihnachten. Was war nur los mit ihm? Er musste heute Abend unbedingt gefickt werden. Das war die einzige Erklärung dafür, dass es so verlockend falsch war, sich von einem ehemaligen Schüler – der Lametta an den Handgelenken, ein glitzerndes Rentiergeweih auf dem Kopf und ein sexy Grinsen auf dem Gesicht trug – durchficken zu lassen. So verkorkst es auch war, es gab nicht viel, was Aaron nicht tun würde, um eine Chance bei RJ Blitz zu bekommen. Sieh ihn dir nur an, verdammt noch mal

Aber Aaron war nie so gut oder so böse gewesen. Der Weihnachtsmann verteilte keine solchen Geschenke. Zumindest nicht nach seiner Erfahrung.

CaptainKY...



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