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E-Book, Deutsch, 224 Seiten

Brand / Wissen Imperiale Lebensweise

Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-96006-190-8
Verlag: oekom
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus

E-Book, Deutsch, 224 Seiten

ISBN: 978-3-96006-190-8
Verlag: oekom
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Haben wir die Zeiten des Imperialismus nicht längst hinter uns gelassen? Wenn man erwägt, in welchem Maße sich der Globale Norden nach wie vor an den ökologischen und sozialen Ressourcen des Globalen Südens bedient, rücken die Begriffe »Globaler Kapitalismus« und »Imperialismus« wieder näher zusammen. Unsere Muster von Produktion und Konsum erfordern einen überproportionalen Zugriff auf Ressourcen, Arbeitskraft und biologische Senken der restlichen Welt. Mit anderen Worten: Die Ausbeutung von Mensch und Natur hält nach wie vor an - und nimmt weiter an Fahrt auf. Ulrich Brand und Markus Wissen legen in ihrem Buch eine umfassende Krisenbeschreibung vor, die zeigt, wie inadäquat die aktuellen, oft marktförmigen und technischen Strategien der Problemlösung im Kapitalismus sind. Das Buch erinnert eindringlich daran, wie notwendig eine umfassende »sozial-ökologische Transformation« hin zu einer solidarischen Lebensweise ist und wie man sie auf den Weg bringen kann.

Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik in Wien und beschäftigt sich in seiner Forschung mit dem Zusammenhang von Globalisierung und Krisen, Umwelt-, Klima- und Ressourcenpolitik sowie verschiedenen Aspekten gesellschaftlicher Transformationen.
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Weitere Infos & Material


1;Imperiale Lebensweise;1
2;Inhalt;5
3;Danksagung;7
4;Kapitel 1: An den Grenzen einer Lebensweise;9
4.1;Zum Anlass des Buches;9
4.2;Zur Intention des Buches;13
4.3;Zum Aufbau des Buches;17
5;Kapitel 2: Multiple Krise und sozial-ökologische Transformation;21
5.1;Von der Doppelkrise zur multiplen Krise;22
5.2;Große Transformation?;28
5.3;Grenzen sozial-ökologischer Transformation: Eine neue kritische Orthodoxie?;31
5.4;Logiken der Transformation, Interessen und Konflikte;37
5.5;Überwindung der imperialen Lebensweise als Voraussetzung für sozial-ökologische Transformation;41
6;Kapitel 3: Der Begriff der imperialen Lebensweise;43
6.1;Begriffsdefinition;43
6.2;Begriffsebenen: Alltagshandeln und gesellschaftliche Struktur;48
6.3;Begriffsdimensionen;51
6.3.1;Inwertsetzung, Akkumulation und Reproduktion;52
6.3.2;Hegemonie und Subjektivierung;56
6.3.3;Hierarchisierung;61
6.3.4;Externalisierung;62
6.4;Zum Gebrauchswert des Begriffs;65
7;Kapitel 4: Die historische Entstehung der imperialen Lebensweise;69
7.1;Kolonialismus und Frühkapitalismus;74
7.2;Liberaler Kapitalismus, Neokolonialismus und Imperialismus im 19. Jahrhundert;80
7.3;Fordismus: Verallgemeinerung der imperialen Lebensweise in den Zentren;85
8;Kapitel 5: Die globale Verallgemeinerung und Vertiefung der imperialen Lebensweise;95
8.1;Verpasste Chancen: Die Krise des Fordismus;95
8.2;Die Vertiefung der imperialen Lebensweise im globalen Norden;99
8.3;Die Verallgemeinerung der imperialen Lebensweise;106
8.4;Industrialismus und die Bildung einer Mittelklasse in China;110
8.5;Neoextraktivismus in Lateinamerika;115
8.6;Ökoimperiale Spannungen;121
9;Kapitel 6: Imperiale Automobilität;125
9.1;SUV-Fahren als Krisenstrategie;125
9.2;Die automobile Subjektivität;129
9.3;Mobilität, Klasse und Geschlecht;137
9.4;Die ökologische Modernisierung der Automobilität;141
10;Kapitel 7: Falsche Alternativen. Von der grünen Ökonomie zum grünen Kapitalismus?;147
10.1;Zur Kritik der "grünen Ökonomie";148
10.2;Inwertsetzung, Externalisierung und passive Revolution: Ein grüner Kapitalismus?;155
10.3;Externalisierung und Widerstand;162
11;Kapitel 8: Konturen einer solidarischen Lebensweise;165
11.1;Die Notwendigkeit einer echten Alternative;165
11.2;Kritische Analysen und strategische Orientierungen;168
11.3;Verbreitetes Unbehagen und vielfältige aktuelle Erfahrungen;171
11.4;Das teilweise unspektakuläre Entstehen einer solidarischen Lebensweise;177
11.5;Andere Logiken sozial-ökologischer Reproduktion;178
11.6;Solidarische Lebensweise – global und dauerhaft;181
12;Anmerkungen;187
13;Literaturverzeichnis;202
14;Abkürzungsverzeichnis;222
15;Über die Autoren;224


Brand, Ulrich
Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik in Wien

Wissen, Markus
Markus Wissen lehrt als
Professor für Gesellschaftswissenschaften an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.
Beide beschäftigen sich in ihrer Forschung mit dem Zusammenhang von Globalisierung und Krisen, Umwelt-, Klima- und Ressourcenpolitik sowie verschiedenen Aspekten gesellschaftlicher Transformationen.

Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik in Wien und beschäftigt sich in seiner Forschung mit dem Zusammenhang von Globalisierung und Krisen, Umwelt-, Klima- und Ressourcenpolitik sowie verschiedenen Aspekten gesellschaftlicher Transformationen.

Markus Wissen lehrt als Professor für Gesellschaftswissenschaften an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und beschäftigt sich in seiner Forschung mit dem Zusammenhang von Globalisierung und Krisen, Umwelt-, Klima- und Ressourcenpolitik sowie verschiedenen Aspekten gesellschaftlicher Transformationen.



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