Britten | Die Kunst der Intervention | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 157 Seiten

Reihe: Therapie & Beratung

Britten Die Kunst der Intervention

22 Therapeutinnen und Therapeuten im Gespräch
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-8379-7932-9
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

22 Therapeutinnen und Therapeuten im Gespräch

E-Book, Deutsch, 157 Seiten

Reihe: Therapie & Beratung

ISBN: 978-3-8379-7932-9
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Therapeut*innen ist es nicht möglich, nicht zu intervenieren. Die bloße leibliche Anwesenheit in ihrem Bezug auf die Patient*innen und den Hilfeauftrag ist therapeutisch unhintergehbar. Jede körperliche Bewegung, jedes Räuspern, jedes Schweigen stehen im Kontext des therapeutischen Kontakts. Die Kunst der Intervention besteht also darin, jede Regung, Handlung und Verhaltensweise so zu nutzen, dass bewusste Impulse gesetzt werden können, die den Patient*innen weiterhelfen. Gleichwohl können Interventionen ins Leere laufen oder verpuffen, wenn sie zu einer ungünstigen Zeit kommen, verfrüht sind oder aus anderen Gründen als unangemessen oder zumindest zunächst wirkungslos erscheinen. Die 22 erfahrenen Therapeut*innen geben Auskünfte über ihre Arbeit und zeigen: Auch sie entkommen ihrem eigenen Setting nicht.

Das Buch enthält Interviews mit Hartmut Berger, Brigitte Boothe, Silke B. Gahleitner, Mathias Hirsch, Gitta Jacob, Matthias Klosinski, Andreas Knuf, Hans-Ludwig Kröber, Claas-Hinrich Lammers, Georg Milzner, Klaus Obert, Ewald Rahn, Brigitte Schigl, Friederike Schmidt-Hoffmann, Ulrich Schultz-Venrath, Günther Schwarz, Timo Storck, Bernhard Strauß, Tobias Teismann, Roland Voigtel, Stefan Weinmann und Wolfgang Wöller

Britten Die Kunst der Intervention jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Wahrnehmen, verstehen, intervenieren

Interventionen
Brigitte Schigl:
»Ein kreativer, fast ku¨nstlerischer Prozess«

Sprechen, kommunizieren, in Kontakt kommen

Biografisches Erzählen
Brigitte Boothe:
»Im persönlichen Erzählen steckt immer ein Wunschdenken«

Ausdruck von Gefu¨hlen
Andreas Knuf:
»Wer tief in einer Gefu¨hlsregung steckt, der schweigt«

Eingeschränkte Kommunikation
Gu¨nther Schwarz:
»Gute Gespräche sind fu¨r Demenzkranke immer hilfreich«

Therapiefallen
Gitta Jacob:
»Gute Therapiebeziehung und Konfrontationen schließen sich nicht aus«

Psychotische Erfahrungen
Friederike Schmidt-Hoffmann:
»Hilfeangebote schreiben oft negativ erlebte Erfahrungen fort«

Migrationserfahrungen von Kindern und Jugendlichen
Matthias Klosinski:
»Wir mu¨ssen unsere Selbstreflexion mitdenken«

Therapeutisch(e) Räume öffnen

Soziale Kontexte
Silke B. Gahleitner:
»Wir sollten mehr u¨ber soziale Beziehungen sprechen«

Therapeutische Settings
Stefan Weinmann:
»Psychotherapeuten mu¨ssen raus aus ihren Therapiezimmern«

Ortswechsel
Klaus Obert:
»Hausbesuche tragen zum Entstehen von Vertrauen bei«

Su¨chtige Menschen
Roland Voigtel:
»All das sind Momente von Beziehung«

Narzisstische Menschen
Claas-Hinrich Lammers:
»Neugierig auf narzisstische Patientinnen und Patienten«

Mentalisieren des Anderen
Ulrich Schultz-Venrath:
»Affektfokussierte Fragen stellen, statt besserwisserische Antworten zu geben«

Leiblichkeit
Timo Storck:
»Der Köper ist eben nicht allein unser ›Werkzeug‹«

Dissoziationen
Wolfgang Wöller:
»Bei schweren dissoziativen Störungen finden wir sogar ein gespaltenes Persönlichkeitssystem«

Borderline
Ewald Rahn:
»Vieles in der Borderlineerkrankung basiert auf Resignation«

Suizidalität
Tobias Teismann:
»Präventiv sein, ohne hellsehen zu können«

Schuld und Schuldgefu¨hle
Mathias Hirsch:
»Der urspru¨ngliche Täter hat häufig zahlreiche Nachfolger«

Mörder
Hans-Ludwig Kröber:
»Mehr Gewalterfahrungen als die durchschnittlichen Inhaftierten«

Folter- und Isolationserfahrung
Hartmut Berger:
»Was immer noch bleibt, ist Containment«

Glauben an Gott
Georg Milzner:
»Ein Gefu¨hl dafu¨r, dass es noch etwas Anderes in der Welt gibt«

Zum Schluss

Methodenvielfalt
Bernhard Strauß:
»Das Mehrperspektivische wird sich durchsetzen«

Veröffentlichungshinweise


Hirsch, Mathias
Mathias Hirsch ist Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker, affiliiertes Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung und Gruppenanalytiker. Er übt Supervisions- und Seminartätigkeiten in Berlin und Moskau aus. Seine Forschungsschwerpunkte sind sexueller Missbrauch in der Familie, psychoanalytische Traumatologie, Psychoanalyse des Körpers, Psychoanalyse und Kultur sowie Psychoanalyse und Film.

(Stand: Jan. 2020)

Wöller, Wolfgang
Wolfgang Wöller, Priv.-Doz. Dr. med., ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und für Neurologie und Psychiatrie sowie Psychoanalytiker, Lehranalytiker und EMDR-Supervisor. Er war von 2004 bis 2017 Leitender Abteilungsarzt und ab 2011 auch Ärztlicher Direktor der Rhein-Klinik in Bad Honnef. Seit 2017 ist er im Bereich Forschung und Weiterbildung tätig.

Stand: Jan. 2020

Schultz-Venrath, Ulrich
Ulrich Schultz-Venrath, Arzt für Psychotherapeutische Medizin und Nervenheilkunde, Psychotherapie/Psychoanalyse (DPV/IPA) und Gruppenanalyse/Organisationsanalyse (GRAS/DAGG). Er ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach, Fakultätsmitglied und Fachvertreter für Psychotherapeutische Medizin an der Universität Witten/Herdecke. Veröffentlichungen zur Psychosomatik und Psychotherapie neurologischer Erkrankungen.

Strauß, Bernhard
Bernhard Strauß ist Psychologischer Psychotherapeut und Psychoanalytiker. Er ist Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie am Universitätsklinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Stand: März 2024

Storck, Timo
Timo Storck ist Psychoanalytiker und Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin.

Stand: Oktober 2025

Gahleitner, Silke Birgitta
Silke B. Gahleitner studierte Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Wien und promovierte in Klinischer Psychologie an der Freien Universität Berlin. Sie ist Professorin für Klinische Psychologie und Sozialarbeit an der Alice Salomon Hochschule in Berlin.

Voigtel, Roland
Roland Voigtel, geb. 1951, ist Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker (DGPT, DPG) und Supervisor in eigener Praxis in Berlin. Er war zwölf Jahre lang (1988-1999) Wissenschaftlicher Leiter eines Modellprojekts des Berliner Senats zur Suchtpävention an Schulen. Voigtel arbeitet seit vielen Jahren mit Suchtmittel-abhängigen Patient*innen in ambulanter psychodynamischer Einzeltherapie. Zugleich ist er sowohl für Kolleg*innen mit eigener Praxis als auch für psychiatrische Klinikabteilungen und Teams aus Einrichtungen der Suchthilfe als Supervisor tätig. Er hatte Lehraufträge zu den Themen Psychoanalyse und Sucht an verschiedenen Fachbereichen der Berliner Universitäten, hat zur Psychoanalyse der Sucht, zu Jugendproblematiken und zu Fragen der psychodynamischen Behandlungsführung publiziert und Vorträge gehalten. Roland Voigtel arbeitete und arbeite noch in der psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Ausbildung und ist derzeit Mitglied des Leitungsgremiums Tiefenpsychologie an der Berliner Akademie für Psychotherapie.

Stand: August 2021

Britten, Uwe
Uwe Britten studierte Philosophie und Germanistik und arbeitet seit vielen Jahren als Lektor, Herausgeber und Publizist in den Bereichen Psychotherapie, Psychiatrie und Jugendhilfe.

Stand: November 2022

Boothe, Brigitte
Brigitte Boothe ist Psychoanalytikerin (DGPT, DPG) und Psychotherapeutin (FSP). Sie war Inhaberin des Lehrstuhls für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse an der Universität Zürich. Wichtige Veröffentlichungen zur Psychoanalyse der frühen weiblichen Entwicklung und zu Modellen des Glücks in Märchentexten.

Boothe ist Mitglied in diversen psychoanalytischen, psychotherapeutischen und internationalen wissenschaftlichen Vereinigungen: Society for Psychotherapy Research (SPR), Schweizerische Gesellschaft für Psychologie (SGP), Deutsche psychoanalytische Gesellschaft (DPG), Föderation Schweizerischer PsychologInnen (FSP), Europäische Föderation Psychoanalytischer Psychotherapie (EFPP).



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.