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E-Book

E-Book, Deutsch, 494 Seiten

Reihe: Rheinwerk Computing

Buch Präsentieren können

Das neue Handbuch für authentische Präsentationen
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-8362-9293-1
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Das neue Handbuch für authentische Präsentationen

E-Book, Deutsch, 494 Seiten

Reihe: Rheinwerk Computing

ISBN: 978-3-8362-9293-1
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Sie möchten mit einer ansprechenden Präsentation und klarer Kommunikation überzeugen. Doch worauf kommt es dabei an? Wie können Sie eine positive Wirkung erzielen? Welche technischen und gestalterischen Merkmale gilt es zu beachten? Sara-Isabell Buch gibt Ihnen alles an die Hand: Sie erfahren, wie Sie sich gezielt auf Ihren Vortrag vorbereiten und eine moderne Präsentation erstellen. Sie lernen, wie Sie Ihre Inhalte spannend aufbereiten und authentisch mit Ihren Zuhörerinnen und Zuhörern kommunizieren. Auch für digitale Meetings geeignet!

Aus dem Inhalt:

  • Präsentationsarten
  • Grundprinzipien der Wahrnehmung
  • Gutes Präsentationsdesign
  • Farbe, Typografie und Layout
  • Elemente des Storytellings
  • Eine Präsentation erstellen
  • Vor Publikum sicher sprechen
  • Aufmerksamkeit erzeugen
  • Online-Präsentationen meistern
  • Die richtige Nachbereitung (Diskussion und Resümee)
Buch Präsentieren können jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Wie alles begann ... ... 15  1.  Wofür brauchen wir Präsentationen? ... 21  1.1 ... Woher kommen Präsentationen und warum präsentieren wir? ... 21  1.2 ... Dos and Don'ts einer guten Präsentation ... 25  1.3 ... Die Präsentationsarten ... 32  1.4 ... Die Bedeutung einer guten Präsentation ... 32  2.  Die Grundprinzipien unserer Wahrnehmung ... 35  2.1 ... Wie nehmen wir Informationen wahr? ... 36  2.2 ... Warum brauchen wir Bilder und visuelle Inhalte? ... 41  2.3 ... Prinzipien der visuellen Hierarchie ... 43  3.  Storytelling -- die Würze deiner Präsentation ... 47  3.1 ... Warum nutzen wir Storytelling? ... 47  3.2 ... Das Erfolgsrezept für spannende Geschichten ... 62  3.3 ... Fünf Bausteine für ein Halleluja ... 64  3.4 ... Baustein 1: Jede Geschichte hat einen Grund, erzählt zu werden ... 65  3.5 ... Baustein 2: Jede Geschichte hat einen Helden ... 73  3.6 ... Baustein 3: Jede Geschichte beginnt mit einem Konflikt ... 81  3.7 ... Baustein 4: Jede Geschichte weckt Emotionen ... 86  3.8 ... Baustein 5: Jede Geschichte ist viral ... 88  3.9 ... Story-Workshop: So entwickelst du Geschichten ... 92  4.  Erwecke deine Präsentation zum Leben ... 99  4.1 ... Die Basics kennen -- Designprinzipien ... 100  4.2 ... Inhalt und Erzählung ... 119  4.3 ... Das richtige Programm nutzen ... 132  4.4 ... Die Präsentation erstellen ... 144  5.  Vereinfache komplexe Geschichten mithilfe von Visuals ... 187  5.1 ... Was sind Visuals? ... 187  5.2 ... Der kreative Prozess -- entwickle deine eigenen Visuals ... 200  5.3 ... Grundlagen des visuellen Denkens ... 207  6.  Vor Publikum sprechen -- finde deinen Flow ... 223  6.1 ... Die richtigen Worte finden ... 225  6.2 ... Erzähle deine Geschichte ... 235  7.  Vor der Präsentation ... 249  7.1 ... Die richtige Einstellung macht's ... 249  7.2 ... Ton und Technik prüfen ... 251  7.3 ... Bekomme ein Gefühl für deine Bühne ... 253  7.4 ... Die letzten Minuten vor der Präsentation: Wie du deine Nerven im Zaum hältst ... 254  8.  Kommunikationstechniken für eine kreative Präsentation ... 257  8.1 ... Kommunikationspsychologie und -wissenschaft ... 258  8.2 ... Die Psychologie der Zuhörer -- verstehe die Perspektive der anderen ... 266  8.3 ... Dominanz, Initiative, Stetigkeit und Gewissenhaftigkeit -- lerne das DISG-Modell kennen ... 278  8.4 ... Kenne die Macht deiner Kommunikation ... 284  9.  Aufmerksamkeit erzeugen ... 305  9.1 ... Aufmerksamkeit mittels Sprache ... 306  9.2 ... Aufmerksamkeit mittels Schauspiel ... 310  9.3 ... Aufmerksamkeit mittels Emotionen ... 318  9.4 ... AIDA, KISS und PAS ... 323

10.  Der große Onlineauftritt -- überzeuge im digitalen Showdown ... 329  10.1 ... Die richtige Vorbereitung ... 331  10.2 ... Showdown: Präsentiere dich deinem Publikum ... 346

11.  Nach der Präsentation ... 361  11.1 ... Diskussions- und Fragerunde ... 363  11.2 ... To-dos im Office ... 375  11.3 ... Ein Resümee ziehen ... 380

12.  Präsentationen von Brand-Projekten ... 383  12.1 ... Kreatives Konzept ... 384  12.2 ... Grafische Umsetzung ... 396  12.3 ... Abschlusspräsentation ... 404

13.  Präsentieren wie die Profis ... 411  13.1 ... Schüler, Lehrer, Studenten und Co. ... 412  13.2 ... Coaches, Trainer und Berater ... 420  13.3 ... Coaching und Gamification ... 430  13.4 ... Manager und andere Zahlenmenschen ... 433

14.  Tipps und Tricks für die Zukunft ... 447  14.1 ... Organisation ist alles -- Arbeiten mit Trello ... 448  14.2 ... PowerPoint-Shortcuts ... 451  14.3 ... Häufige Fehler -- und wie man auf sie reagiert ... 455  14.4 ... Nützliche Gesten während der Präsentation ... 458  14.5 ... Das Gehirn auf Erfolg einstimmen -- Powerposen und Ausstrahlung ... 464  14.6 ... Elevator Pitch ... 470  14.7 ... Das Oreo-Prinzip -- die Präsentation deines Angebots ... 475  Abbildungsnachweis ... 486  Index ... 487


Wie alles begann …


Weltweit werden täglich 30 Millionen Präsentationen gehalten. Das entspricht einer unglaublichen Präsentationsdichte von 1.250.000 Präsentationen alle 10 Minuten. Ein Grund mehr, sich mit diesem Thema genauer zu befassen.

Stell dir einmal folgende Situation vor: Du hast ein neues Werbekonzept ausgearbeitet und musst es nun vor deinem Kunden präsentieren, ihn von deiner Idee überzeugen und zur Umsetzung bewegen. Du bereitest gewissenhaft eine Präsentation vor, und am Tag X bist du voller Zuversicht und guter Dinge, da du dich top vorbereitet fühlst, schließlich bist du gedanklich alles tausendmal durchgegangen. Du überprüfst beim Ankommen kurz die Technik und machst noch einen Abstecher zum Organisator der Veranstaltung. Dieser freut sich bereits auf deinen Vortrag und erzählt dir freudig, wie viele daran teilnehmen werden. Schon schwindet die erste Zuversicht. Ein wenig beklommen begibst du dich zurück an deinen Platz, und die ersten zarten Zweifel beginnen an dir zu nagen.

Als es dann dunkel wird und dein Name aufgerufen wird, betrittst du mit zittrigen Beinen die Bühne und blickst in rund 50 erwartungsvolle Gesichter. In diesem Moment fragst du dich (leider auch nicht zum ersten Mal): Was mache ich überhaupt hier oben?

Du bist dankbar für das kleine, blickdichte Rednerpult, das an der äußeren Ecke der Bühne steht, zumindest etwas, um sich daran festzuklammern und deine zitternden Beine dahinter zu verstecken. Du schluckst und startest deine Präsentation. Deine Kehle fühlt sich fürchterlich trocken an. War das vorhin auch schon so?

Abbildung 1     Eine Präsentation zu halten gehört heutzutage zum normalen Arbeitsalltag und sollte beherrscht werden, um dich und deine Ideen überzeugend rüberzubringen.

Schon nach kurzer Zeit bemerkst du, dass höchstens die Zuschauer der ersten beiden Reihen noch aus Höflichkeit zuhören, während auf den hinteren Plätzen bereits die neuesten Katzenvideos auf Instagram kursieren oder Sitznachbarn sich angeregt unterhalten.

Du rast mit Tempo 180 durch deine Präsentation und hastest von einer Folie zur nächsten. Nach gefühlt 2 Stunden hast du es fast geschafft und befindest dich auf der Zielgraden. In Wahrheit sind aber gerade einmal 20 Minuten vergangen, wohlgemerkt die schlimmsten 20 Minuten deines Lebens! Du blickst in die Runde und betest insgeheim darum, niemand möge die Hand heben, um eine Frage zu stellen. Du hoffst, dass deine Zuhörer und Zuhörerinnen Mitleid mit dir haben und man dich endlich aus dieser schrecklichen Situation befreit.

Schier endlose Sekunden schweift dein Blick durch die Menge. Keine Hand hebt sich – Glück gehabt, denkst du. Dann ein kleiner Applaus, und du verlässt schnellstens, aber vor allem erleichtert die Bühne. Jetzt bloß nicht stolpern und zügig zurück an deinen sicheren Platz. Das Drama ist überstanden. Schon beginnt sich dein Gedankenkarussell zu drehen, und du fragst dich, ob es wirklich so schlimm war, wie es sich angefühlt hat, aber die Antwort lässt natürlich noch auf sich warten …

Heute


Soll ich dir mal etwas verraten? Genauso erging es mir bei meiner allerersten Präsentation vor rund 50 Personen. Ich war unglaublich nervös und wurde von meinem damaligen Chef sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen. In meiner jungen Karriere als Grafikerin hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei Erfahrung in Sachen Präsentation gesammelt und wohl jeden Fehler gemacht, den du dir nur vorstellen kannst. Zwar wurde mein Marketingkonzept am Ende genommen und umgesetzt (so schlecht kann die Präsentation also nicht gewesen sein), aber die Art, wie ich es präsentiert hatte und vor allem wie ich mich präsentiert hatte, waren alles andere als zufriedenstellend und – wenn ich ehrlich bin – auch ein wenig beschämend.

Seitdem sind rund neun Jahre vergangen, und in dieser Zeit habe ich intensiv an meinen Präsentationsskills gearbeitet, sie verfeinert und meinen eigenen Workflow für die Vorbereitung entwickelt. Damals habe ich mir geschworen, nie wieder in eine für mich so peinliche Situation zu kommen und Gefahr zu laufen, dass ich meine Idee bzw. meine Kernbotschaft nicht rüberbringen kann.

Mit den Mitteln der Kommunikation habe ich gelernt, meine Präsentationen informativ, aber vor allem authentisch aufzubauen, um meine Zuhörerinnen und Zuhörer zu überzeugen. Dabei nutze ich mittlerweile die volle Bandbreite der mir zur Verfügung stehenden Methoden und Werkzeuge. Vom Elevator Pitch bis hin zu Kommunikationsmodellen (DISG-Modell) und Kundentypologien reichere ich meine Präsentationen und die Art und Weise, wie ich sie präsentieren will, mit all jenen Dingen an, die ich dir in den folgenden Kapiteln vorstellen möchte, damit du deine Präsentationen auf soliden Beinen aufbauen kannst.

Was dich erwartet


In Kapitel 1, »Wofür brauchen wir Präsentationen?«, beleuchte ich zunächst einmal den historischen Kontext, und du lernst die Bedeutung von Präsentationen kennen.

Um Ideen und Projekte besser präsentieren zu können und um deine Botschaft klar zu kommunizieren, ist es ebenfalls wichtig zu verstehen, wie unser Verstand Informationen aufnimmt und verarbeitet. Nur wenn du die Grundzüge der Wahrnehmung verstehst, kannst du Lösungen entwickeln, um komplexe Informationen oder Botschaften auf einfache Art und Weise zu decodieren und zu präsentieren. Kapitel 2, »Die Grundprinzipien unserer Wahrnehmung«, liefert dir kurz und knapp alle nötigen Informationen dazu.

Bevor es an die Feinheiten der Gestaltung geht, fängt es erst einmal mit einer Geschichte an. Kapitel 3, »Storytelling – die Würze deiner Präsentation«, stellt dir alle notwendigen Kenntnisse vor, um nicht nur spannende Geschichten zu erzählen, sondern auch solche, die emotional berühren und überzeugen. Ich zeige dir in diesem Kapitel, wie du spannende Geschichten findest, wie du einen Spannungsbogen aufbaust und welche Bausteine nötig sind, um deine Geschichte zu erzählen.

Wir alle wurden bereits Opfer schlecht gemachter und fertig vordefinierter Präsentationen, die auf einem Irrtum in der Auffassung von Design beruhen. Dabei ist Design ein wichtiger Botschafter, der deine Aussage visuell unterstützen und nicht überfordern sollte. Natürlich darf der grafische Aspekt nicht fehlen. Die Optik der Präsentation ist wichtiger denn je. Denn mit einer gut gemachten Präsentation transportierst du nicht nur die Idee, sondern auch dich selbst. Sie vertritt dein Image und das Bild, das du von dir selbst hast, nach außen. Authentizität lautet hier das Stichwort. Ich zeige dir in Kapitel 4, »Erwecke deine Präsentation zum Leben«, wie du deine Präsentation klar und einfach aufbaust und eine Mastervorlage erstellst, auf die du immer wieder zurückgreifen kannst. Ziel ist es, das volle Potenzial eines Präsentationsdesigns für dich zu nutzen. Ich erkläre dir hierzu grundlegenden Basics. Dazu gehören unter anderem Farbe, Stil, Komposition und Typografie. Das Kapitel liefert die Grundlagen dafür, um schöne, authentische, aber vor allem effektive Präsentationen von Grund auf zu gestalten. Die darin erklärten Designprinzipien sind auch relevant für Themen wie Brand Design oder der Präsentation von Visual Brands.

Auch die Darstellung wichtiger Daten, Fakten und Zahlen will gelernt sein. Deswegen widmen wir uns in Kapitel 5, »Vereinfache komplexe Geschichten mithilfe von Visuals«, auch den Design- und Hierarchieprinzipien, um die gängigsten Diagrammarten zu erstellen.

In Kapitel 6, »Vor Publikum sprechen – finde deinen Flow«, geht es dann an die große Aufgabe, deine Idee, dein Projekt oder dein Produkt in bestmöglichem Licht darzustellen und zu präsentieren. Dieses Kapitel geht der Frage nach, was es braucht, um ein guter Redner oder eine gute Rednerin zu sein und um das Publikum zu begeistern – authentisch und professionell. Mithilfe von Storytelling wird die Präsentation vorgetragen. Es sind Geschichten, die bei den Zuhörern hängen bleiben, nicht nur reine Fakten. Die Zeiten, in denen die Präsentationsfolien voll mit Text und Diagrammen waren, sind längst vorbei. Es kommt auf die perfekte Mischung an.

Kurz vor der Präsentation muss alles perfekt sein. In Kapitel 7, »Vor der Präsentation«, werden die Weichen für eine technisch einwandfreie Präsentation gestellt, die mit Bild und Ton überzeugt. Du betrittst mit diesem Kapitel die Bühne der Präsentation.

Spannend wird es in Kapitel 8, »Kommunikationstechniken für eine kreative Präsentation«, denn hier erhältst du geballtes Wissen zum Thema Kommunikation und Psychologie. Oder anders ausgedrückt: Beherrsche Körper- und Lautsprache, um die Zuhörerinnen und Zuhörer mit deiner nächsten Idee zu fesseln. Grundlagenwissen über Kommunikationswissenschaften sowie psychologische Grundkenntnisse helfen dir dabei, Ideen und Emotionen erfolgreich zu kommunizieren und dein Gegenüber emotional zu erreichen und zu leiten. Kommunikation ist gewollt und verfolgt eine klare Botschaft, die du mit deiner Präsentation...



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