E-Book, Deutsch, 215 Seiten
Reihe: Erziehungswissenschaftliche Edition: Persönlichkeitsbildung in Schule
Budde / Weuster Erziehung in Schule
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-658-19006-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Persönlichkeitsbildung als Dispositiv
E-Book, Deutsch, 215 Seiten
Reihe: Erziehungswissenschaftliche Edition: Persönlichkeitsbildung in Schule
ISBN: 978-3-658-19006-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Der Band nimmt aus theoretischer und empirischer Sicht Erziehung als pädagogisches Thema der Schule kritisch in den Blick. Anhand von Persönlichkeitsbildung und sozialem Lernen wird das unbestimmte Feld erstmalig systematisch erschlossen. Im Zentrum stehen die Verhältnisse zwischen Erziehung und Bildung einerseits und Institution und Person andererseits.
Dr. Jürgen Budde ist Professor am Institut für Erziehungswissenschaft der Europa-Universität Flensburg.
Nora Weuster ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Europa-Universität Flensburg.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;1 Das Feld Persönlichkeitsbildung. Eine Systematisierung;8
2.1;1 Einleitung;8
2.2;2 Historisch-begriffliche Rekonstruktion von Persönlichkeitsbildung;10
2.3;3 Persönlichkeitsbildung im schulischen Feld;13
2.4;4 Persönlichkeitsbildung als Dispositiv;19
2.5;5 Zu den Beiträgen in diesem Band;23
3;IWozu ist Schule da? Theoretische Perspektiven;31
4;2Wozu ist Schule da? Schultheoretische Perspektiven auf Persönlichkeitsbildung und schulische Grenzverschiebungen;32
4.1;1 Der schultheoretische Fragehorizont;32
4.2;2 Historische Rückblende auf eine schultheoretische Kontroverse;36
4.3;3 Praxeologische Perspektiven auf Grenzverschiebungen im Ganztag;40
4.4;4 Ausblick: Beschreibungspotenziale einer praxeologisch-schultheoretischen Empirie;46
5;3Wozu ist die Schule da? Eine Antwort aus sozialisationstheoretischer Perspektive;51
5.1;1 Warum gibt es überhaupt Schulen?;52
5.1.1;1.1 Die Schule als Ort des Unterrichts;53
5.1.2;1.2 Die Schule als Erziehungseinrichtung;53
5.1.3;1.3 Die Schule als Bildungsstätte;54
5.1.4;1.4 Die Schule als Lernort;55
5.1.5;1.5 Die Schule als inklusiver Lern- und Erfahrungsraum;55
5.2;2 Die Schule als Bildungseinrichtung;56
5.2.1;2.1 Die Schule als Organisation;56
5.2.2;2.2 Die Schule als lebensweltlich verankerte Institution;57
5.2.3;2.3 Die Schule als pädagogische Lernwelt;58
5.3;3 Die gesellschaftlichen Funktionen der Schule;60
5.3.1;3.1 Analytische Unterscheidungen;61
5.3.2;3.2 Empirische Befunde;62
5.4;4 Normative Anforderungen;65
6;IIPersönlichkeitsbildung im Fachunterricht;70
7;4 Demokratische Erziehung im Kontext pädagogischer Antinomien. Zum Verhältnis von Erziehung und Bildung im Unterricht;71
7.1;1 Einleitung;71
7.2;2 Schule als Sozialisationsinstanz;72
7.3;3 Die Schule als Bildungsinstitution;74
7.4;4 Die widersprüchliche Handlungsstruktur zwischen pädagogischen Normen und gesellschaftlichen Funktionen;77
7.5;5 Lernen am Widerspruch;78
7.6;6 Fazit;85
8;5 Disziplinierungspraktiken in der Grundschule: Formalisierung sozialer Bezugnahme und Egalisierung von Differenz. Anmerkungen zur ‚Persönlichkeitsbildung‘;89
8.1;1 Persönlichkeitsbildung: Anforderung pädagogischer Praxis? – Zum Anliegen des Beitrags;90
8.1.1;1.1 ‚Regelarbeit‘ und ‚Ordnunghalten‘ als Disziplinierungspraktiken?;93
8.1.2;1.2 Bemerkungen zum Disziplinverständnis;93
8.1.3;1.3 Disziplinierungspraktiken;95
8.2;2 Die Praxis des ‚Klammerns‘ als Disziplinierungspraktik;96
8.2.1;2.1 ‚Klammern‘ als Praktiken der Parzellierung;99
8.2.2;2.2 Dezentrierte Parzellierung;100
8.2.3;2.3 Formalisierende Bezugnahme als Disziplinierung;101
8.2.4;2.4 Disziplinierung: Unterwerfung unter ein Prinzip;104
8.3;3 Abschließende Bemerkungen: Disziplinierungspraktiken und Persönlichkeitsbildung in kapitalistischen Verhältnissen;105
9;6 Soziale Kompetenzen als Gegenstand der Berufsvorbereitung. Die Förderung von ausbildungsrelevantem Verhalten im Unterricht an beruflichen Schulen;111
9.1;1 Einführung;111
9.2;2 Das Verhalten als Gegenstand und Ziel berufsvorbereitenden Unterrichts;112
9.3;3 Die unterrichtliche Förderung sozialer Kompetenzen in praxistheoretischer und machtanalytischer Perspektive;114
9.4;4 Ethnografie zur unterrichtlichen Förderung ‚ausbildungsreifen‘ Verhaltens in der schulischen Berufsvorbereitung;117
9.4.1;4.1 Mangelnde ‚Ausbildungsreife‘ als pädagogische Begründung für die Adressierung des jugendlichen Verhaltens im Unterricht;118
9.4.2;4.2 Praktiken der Adressierung des jugendlichen Verhaltens in der Berufsvorbereitung;121
9.5;5 Vorläufige Umrisse einer pädagogischen Ordnung der unterrichtlichen Förderung ausbildungsrelevanten Verhaltens in der Berufsvorbereitung;123
9.6;6 Fazit und Ausblick;125
10;IIIPersönlichkeitsbildung in außerfachunterrichtlichen Bereichen;132
11;7 Subjektivierungen im Persönlichkeitsbildungsdispositiv. Das Beispiel Klassenrat;133
11.1;1 Persönlichkeitsbildung im schulischen Feld;133
11.2;2 Methodologische und methodische Ansätze der PeBS-Studie;136
11.3;3 Empirische Befunde zum Klassenrat;139
11.4;4 Empirische Rekonstruktionen;141
11.4.1;4.1 Traditionelles, humanistisches Gymnasium: formal-bürokratische Scheinpartizipation;141
11.4.2;4.2 Großstadt-Gemeinschaftsschule: material-bürokratische Totalöffentlichkeit;145
11.4.3;4.3 Gesamtschule mit reformpädagogischer Tradition: öffentliche Beschämung;147
11.5;5 Fazit;151
12;8Klassenrat als Ort der Persönlichkeitsbildung?;157
12.1;1 Der Klassenrat im Spannungsfeld reformorientierter Schulpädagogik und ethnografischer Forschung;157
12.2;2 Das inszenierte „Selbst“ im Klassenrat;158
12.3;3 Persönlichkeitsbildung und transformatorische Bildung;161
12.4;4 Methodisches Vorgehen;162
12.5;5 „Ich hatte Lust Fußball zu spielen“;163
12.6;6 Persönlichkeitsbildung im Klassenrat?;167
13;9 „Zur einer ganzen Person gemacht werden“. Persönlichkeitsbildung im Morgenkreis aus praxistheoretischer Perspektive;173
13.1;1 Einleitung;173
13.2;2 Kreisgespräche und die ‚ganze Person‘;174
13.3;3 Empirische Befunde;176
13.3.1;3.1 Szene 1: „Serina ist auch reifer geworden“;177
13.3.2;3.2 Szene 2: „Die mit dem Ding im Ohr“;184
13.3.3;3.3 Zusammenführung und Diskussion der Befunde;187
13.4;4 Fazit;188
14;10,Soziales Lernen‘ als sozialpädagogisches Spektakel in der Schule;194
14.1;1 Sozialpädagogische Gruppenarbeit in der Schule;195
14.2;2 Aneignung als soziales Lernen;197
14.3;3 Ein sozialpädagogisches Spektakel in der Schule;199
14.3.1;3.1 Aufbau der Studie und Blick ins Feld;200
14.3.2;3.2 „Was passiert jetzt?“;201
14.3.3;3.3 Aneignung als Bespielen von pädagogischen Situationen und Zwischenräumen;204
14.3.4;3.4 Aneignung als Aufführung eigensinniger Themen aus der Lebenswelt;207
14.4;4 Fazit: Die Themen der Kinder zum Thema machen;210
15;Autor*innenangaben;214




