Capote / Roshani | Erhörte Gebete | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 240 Seiten, eBook

Capote / Roshani Erhörte Gebete


1. Auflage, neue Ausgabe 2013
ISBN: 978-3-0369-9255-6
Verlag: Kein & Aber
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

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ISBN: 978-3-0369-9255-6
Verlag: Kein & Aber
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Es sollte sein Opus magnum werden, ein schonungsloses Sittenbild proustscher Dimension doch Capote konnte und wollte es nicht abschließen. Gleichwohl ist Erhörte Gebete sein konsequentestes Werk, eine giftgesättigte Abrechnung mit der feinen Gesellschaft. Hier schildert Capote die Reichen und Mächtigen, die Verrückten und Verruchten, all jene, die ihn jahrelang als ihr Schoßhündchen betrachtet hatten. Als das erste Kapitel des Schlüsselromans Mitte der Siebzigerjahre in Esquire abgedruckt wurde, erkannten Capotes Freunde, dass das Schoßhündchen durchaus auch zubeißen konnte: Plötzlich waren ihre intimsten Geheimnisse - vom Seitensprung bis zum vertuschten Mord - schwarz auf weiß nachzulesen.
"Es ist sehr schwierig, Gentleman und Schriftsteller zu sein", hat W. Somerset Maugham einmal bemerkt. Mit Erhörte Gebete entschied sich Capote eindeutig für Letzteres.

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»Ich mag ein schwarzes Schaf sein, aber meine Hufe sind aus Gold.«

P. B. Jones

im Zustand der Trunkenheit

Im Laufe der Woche schickte mich meine ehrwürdige Arbeitgeberin, Miss Victoria Self, innerhalb von drei Tagen zu sieben »Terminen«, obwohl ich alles Mögliche vorschob, von Bronchitis bis Gonorrhö. Und jetzt will sie mich dazu überreden, in einem Pornofilm mitzuwirken (»P. B., hören Sie zu. Das ist eine erstklassige Produktion. Mit Drehbuch! Ich kann für Sie zweihundert Dollar pro Tag rausschlagen«). Aber davon will ich gar nicht reden, jedenfalls nicht jetzt.

Auf alle Fälle war ich gestern Abend zu kribbelig, zu unruhig, um zu schlafen; es war unmöglich, ich konnte beim besten Willen nicht hier in meiner ach so frommen YMCA-Zelle wach liegen und dem mitternächtlichen Gefurze und Albtraumgestöhne meiner christlichen Brüder lauschen.

Also beschloss ich, zur West 42nd Street zu laufen, die gar nicht weit von hier ist, und mir in einem dieser nach Ammoniak duftenden, die ganze Nacht lang geöffneten Kinopaläste einen Film auszusuchen. Es war nach eins, als ich mich auf den Weg machte, der mich neun Querstraßen weit die Eighth Avenue hinaufführte. Prostituierte, Schwarze, Puertoricaner, ein paar Weiße und sämtliche Schichten der auf den Straßen Handel treibenden Gesellschaft – die protzigen Latino-Zuhälter (einer mit weißem Nerzhut und Brillantarmband), die Heroinabhängigen, die in Hauseingängen abhingen, die Strichjungen, am frechsten davon Zigeuner und Puertoricaner und weiße Bengel aus den Südstaaten, nicht älter als vierzehn oder fünfzehn (»Mister! Zehn Dollar! Nimm mich mit! Fick mich ganze Nacht!«) –, die auf den Bürgersteigen kreisten wie Geier über einem Schlachthof. Hin und wieder ein langsam an allem vorbeifahrender Streifenwagen der Polizei, die Insassen teilnahmslos und blicklos, denn ihre Augen waren von all dem schon seit langem trüb.

Ich kam am The Loading Zone vorbei, einer S&M-Bar Ecke 40th und Eighth, wo sich eine Horde lachender, johlender Schakale in Lederjacken und Lederhelmen um einen jungen Mann geschart hatte, der, genauso angezogen wie sie, bewusstlos auf dem Bürgersteig lag, während alle seine Freunde, Kollegen oder Peiniger, wie immer man sie nennen mochte, auf ihn urinierten und ihn von Kopf bis Fuß durchnässten. Niemand nahm davon Notiz; die Passanten bemerkten es zwar, aber nur genug, um ihre Schritte ein wenig zu verlangsamen; sie gingen weiter – alle bis auf eine Schar empörter Prostituierter, schwarze sowie weiße und mindestens die Hälfte davon Transvestiten, die gegen die Pisser loslegten (»Hört auf damit! Lasst das! Ihr Schwuchteln! Ihr elenden Schwuchteln!«) und mit ihren Handtäschchen auf sie einschlugen – bis die Lederjacken nur umso lauter lachten und anfingen, sie vollzuspritzen, und die »Mädchen« in ihren Stretchhosen und surrealistischen Perücken (Blaubeere, Erdbeere, Vanille, Afro-Gold) in Hintern schwenkender Flucht die Straße hinunterrannten und kreischten, allerdings hörbar zum eigenen Vergnügen: »Schwule. Schwuchteln. Stinkende Arschficker.«

An der Straßenecke blieben sie stehen, um einem Redner in die Parade zu fahren, einem selbsternannten Prediger, der wie ein mit Dämonen ringender Exorzist auf alle um ihn herum eindonnerte, auf vorübertreibende, teilnahmslose Matrosen und Nutten, Drogendealer und Bettler und junge weiße Landarbeiter, die gerade auf dem Port-Authority-Busbahnhof angekommen waren. »Ja! Ja«, schrie der Prediger, und die flackernden Lämpchen einer Hotdog-Bude tauchten sein junges, straffes, hungriges, hysterisches Gesicht in grünes Licht. »Der Teufel suhlt sich in eurem Leib«, schrie er mit einer Oklahoma-Stimme, so dornig wie Stacheldraht. »Da hockt der fette Teufel und nährt sich vom Bösen in euch. Lasst das Licht des Herrn in euch ein, damit es ihn aushungert. Lasst das Licht des Herrn in euch ein, damit es euch in den Himmel hebt …«

»Ach, ja?«, kreischte eine der Huren. »Der Herr wird keinen hochheben, der so schwer ist wie du. Weil du zu voll steckst mit Scheiße.«

Der Mund des Predigers zuckte vor rasendem Groll. »Abschaum! Geschmeiß!«

Eine Stimme antwortete ihm: »Sei still. Hör auf, sie zu beschimpfen.«

»Was?«, schrie der Prediger auf.

»Ich bin nicht besser als die da. Und du bist nicht besser als ich. Wir sind alle ein und derselbe Mensch.« Und plötzlich merkte ich, dass die Stimme mir gehörte, und ich dachte, ach du Schreck, verflixt, Kleiner, du verlierst den Verstand, das Hirn läuft dir zu den Ohren raus.

Also eilte ich ins erstbeste Kino, ohne mich darum zu kümmern, welche Filme dort gezeigt wurden. In der Kassenhalle kaufte ich einen Schokoriegel und eine Tüte Butterpopcorn – ich hatte seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. Dann suchte ich mir einen Platz auf dem Rang, was ein Fehler war, denn auf den Rängen dieser Rund-um-die-Uhr-Flimmerkisten schlängeln sich stets unermüdliche Sexsucher durch die Reihen – abgewrackte Huren, Frauen über sechzig oder siebzig, die einem für einen Dollar (»Fünfzig Cent?«) einen blasen wollen, Männer, die dieselbe Dienstleistung umsonst anbieten, sowie Männer, manchmal ziemlich konservative Geschäftsleute, die sich darauf zu spezialisieren scheinen, die zahlreichen schlummernden Schnapsleichen anzusprechen.

Dann sah ich auf der Leinwand Montgomery Clift und Elizabeth Taylor. Eine amerikanische Tragödie, ein Film, den ich mindestens schon zweimal gesehen hatte, nicht, weil er so großartig war, aber er war immer noch sehr gut, besonders die Schlussszene, die gerade lief: Clift und Taylor stehen zusammen, getrennt durch die Gitterstäbe einer Gefängniszelle, einer Todeszelle, denn Clift bleiben nur noch Stunden bis zu seiner Hinrichtung. Clift, schon ein romantisches Gespenst in seiner grauen Todeskleidung, und Taylor, neunzehn und hinreißend, bezaubernd frisch wie Flieder nach Regen. Traurig. Sehr traurig. Genug, um einen Caligula zu Tränen zu rühren. Ich verschluckte mich am Popcorn.

Der Film war zu Ende und wurde sofort durch Red River ersetzt, eine Cowboyliebesgeschichte mit John Wayne und wiederum Montgomery Clift. Es war Clifts erste wichtige Filmrolle, die Rolle, die ihn zum Star machte – wie mir aus guten Gründen wieder einfiel.

* * *

Erinnern Sie sich noch an Turner Boatwright, den verblichenen, nicht allzu tränenreich beweinten Zeitschriftenredakteur, meinen alten Mentor (und meine Nemesis), den lieben Kerl, der von einem heroinsüchtigen Latino so lange geschlagen wurde, bis sein Herz stehenblieb und seine Augen aus den Höhlen sprangen?

Eines Morgens, als ich noch in seiner Gunst stand, rief er an und lud mich zum Abendessen ein: »Nur ein kleiner Kreis. Sechs insgesamt. Ich gebe es für Monty Clift. Hast du seinen neuen Film Red River gesehen?«, fragte er und erklärte, dass er Clift schon seit langem kenne, seit dessen Zeit als ganz junger Schauspieler und Protégé der Lunts. »Also«, sagte Boaty, »habe ich ihn gefragt, ob es jemanden gibt, den ich für ihn einladen soll, und er hat gesagt, ja, Dorothy Parker – er habe Dorothy Parker schon immer kennenlernen wollen. Und ich dachte, oh, mein Gott – denn Dottie ist inzwischen solch eine Trinkerin, dass du nie weißt, wann sie mit dem Gesicht in der Suppe landet. Aber ich habe Dottie angerufen, und sie hat gesagt, ach, sie käme wahnsinnig gern. Sie fände Monty den schönsten jungen Mann, den sie je gesehen hätte. ›Aber ich kann nicht‹, hat sie gesagt, ›denn ich habe schon Tallulah versprochen, an dem Abend bei ihr zu essen. Und du weißt ja, wie sie ist, sie würde mich pfählen, wenn ich mich drücke.‹ Also habe ich gesagt, Dottie, lass mich das machen: Ich rufe Tallulah an und lade sie auch ein. Und so war’s. Tallulah hat gesagt, sie käme sehr gerne, Sch-Sch-Schatz, doch leider – sie habe bereits Estelle Winwood eingeladen, könne sie Estelle mitbringen?«

Was für eine aufregende Vorstellung, der Gedanke an diese einschüchternden Damen, alle drei in einem Zimmer: Bankhead, Dorothy Parker und Estelle Winwood. Boaty hatte zu halb acht eingeladen, mit einem Spielraum von einer Stunde für Cocktails vor dem Essen, das er selbst zubereitet hatte – senegalesische Suppe, einen Schmorbraten, Salat, allerlei Käsesorten und ein Zitronensoufflé. Ich traf etwas zu früh ein, um zu sehen, ob ich behilflich sein konnte, aber Boaty, in olivgrüner Samtjacke, war ganz ruhig, alles war in Ordnung, es gab nichts mehr zu tun, außer die Kerzen anzuzünden.

Der Gastgeber goss jedem von uns einen seiner Spezial-Martinis ein – eiskalter Gin mit einem Spritzer Pernod. »Kein Wermut. Nur eine Spur Pernod. Ein alter Trick, den ich von Virgil Thompson gelernt habe.«

Aus halb acht wurde acht; als wir uns den zweiten Drink genehmigten, hatten sich die übrigen Gäste um mehr als eine Stunde verspätet, und Boatys glatt gestrickte Gelassenheit begann sich aufzuräufeln; er knabberte an seinen Fingernägeln, eine höchst uncharakteristische Unart. Um neun explodierte er: »Mein Gott, ist dir klar, was ich getan habe? Bei Estelle weiß ich nicht, aber die anderen drei sind alle Trinker. Ich habe drei Alkoholiker zum Essen eingeladen! Einer ist schlimm genug. Aber drei! Sie werden nie erscheinen.«

Es klingelte an der Tür.

»Sch-Sch-Schatz …« Es war Miss Bankhead, in einem Nerzmantel von der Farbe ihrer langen, leicht gewellten Haare kreiselnd. »Es tut mir schrecklich leid. Aber der Taxifahrer war schuld. Er hat uns zur falschen Adresse gefahren. Ein elendes Mietshaus auf der West Side.«

Miss Parker sagte: »Benjamin Katz....


Zerning, Heidi
Truman Capote wurde 1924 in New Orleans geboren; er wuchs in den Südstaaten auf, bis ihn seine Mutter als Achtjährigen zu sich nach New York holte. Mit neunzehn Jahren erhielt er für seine Kurzgeschichte Miriam den »O.-Henry-Preis«. 1948 erschien sein Roman »Andere Stimmen, andere Räume«, der als das sensationelle Debüt eines literarischen Wunderkindes gefeiert wurde. 1949 folgte die Kurzgeschichtensammlung »Baum der Nacht«, 1950 die Reisebeschreibung »Lokalkolorit«, 1951 der Roman »Die Grasharfe«. Das 1958 veröffentlichte »Frühstück bei Tiffany« erlangte auch dank der Verfilmung mit Audrey Hepburn große Berühmtheit. 1965 erschien der mehrmals verfilmte Tatsachenroman »Kaltblütig«, 1973 »Die Hunde bellen« (Storys und Porträts), 1980 »Musik für Chamäleons« (Erzählungen und Reportagen). Postum wurden 1987 - unvollendet - der Roman »Erhörte Gebete« und 2005 das neu entdeckte Debüt »Sommerdiebe« veröffentlicht. Truman Capote starb 1984 in Los Angeles.

Die Herausgeberin Anuschka Roshani studierte Verhaltensbiologie und Germanistik in Berlin und besuchte anschliessend die Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Danach war sie sieben Jahre lang Redakteurin und Reporterin im Kultur- und Gesellschaftsressort des »Spiegel«. Seit 2002 lebt sie in Zürich, wo sie als Redakteurin für »Das Magazin« des »Tages-Anzeigers« arbeitet.

Roshani, Anuschka
Truman Capote wurde 1924 in New Orleans geboren; er wuchs in den Südstaaten auf, bis ihn seine Mutter als Achtjährigen zu sich nach New York holte. Mit neunzehn Jahren erhielt er für seine Kurzgeschichte Miriam den »O.-Henry-Preis«. 1948 erschien sein Roman »Andere Stimmen, andere Räume«, der als das sensationelle Debüt eines literarischen Wunderkindes gefeiert wurde. 1949 folgte die Kurzgeschichtensammlung »Baum der Nacht«, 1950 die Reisebeschreibung »Lokalkolorit«, 1951 der Roman »Die Grasharfe«. Das 1958 veröffentlichte »Frühstück bei Tiffany« erlangte auch dank der Verfilmung mit Audrey Hepburn große Berühmtheit. 1965 erschien der mehrmals verfilmte Tatsachenroman »Kaltblütig«, 1973 »Die Hunde bellen« (Storys und Porträts), 1980 »Musik für Chamäleons« (Erzählungen und Reportagen). Postum wurden 1987 - unvollendet - der Roman »Erhörte Gebete« und 2005 das neu entdeckte Debüt »Sommerdiebe« veröffentlicht. Truman Capote starb 1984 in Los Angeles.

Die Herausgeberin Anuschka Roshani studierte Verhaltensbiologie und Germanistik in Berlin und besuchte anschliessend die Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Danach war sie sieben Jahre lang Redakteurin und Reporterin im Kultur- und Gesellschaftsressort des »Spiegel«. Seit 2002 lebt sie in Zürich, wo sie als Redakteurin für »Das Magazin« des »Tages-Anzeigers« arbeitet.

Capote, Truman
Truman Capote wurde 1924 in New Orleans geboren; er wuchs in den Südstaaten auf, bis ihn seine Mutter als Achtjährigen zu sich nach New York holte. Mit neunzehn Jahren erhielt er für seine Kurzgeschichte Miriam den »O.-Henry-Preis«. 1948 erschien sein Roman »Andere Stimmen, andere Räume«, der als das sensationelle Debüt eines literarischen Wunderkindes gefeiert wurde. 1949 folgte die Kurzgeschichtensammlung »Baum der Nacht«, 1950 die Reisebeschreibung »Lokalkolorit«, 1951 der Roman »Die Grasharfe«. Das 1958 veröffentlichte »Frühstück bei Tiffany« erlangte auch dank der Verfilmung mit Audrey Hepburn große Berühmtheit. 1965 erschien der mehrmals verfilmte Tatsachenroman »Kaltblütig«, 1973 »Die Hunde bellen« (Storys und Porträts), 1980 »Musik für Chamäleons« (Erzählungen und Reportagen). Postum wurden 1987 - unvollendet - der Roman »Erhörte Gebete« und 2005 das neu entdeckte Debüt »Sommerdiebe« veröffentlicht. Truman Capote starb 1984 in Los Angeles.

Die Herausgeberin Anuschka Roshani studierte Verhaltensbiologie und Germanistik in Berlin und besuchte anschliessend die Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Danach war sie sieben Jahre lang Redakteurin und Reporterin im Kultur- und Gesellschaftsressort des »Spiegel«. Seit 2002 lebt sie in Zürich, wo sie als Redakteurin für »Das Magazin« des »Tages-Anzeigers« arbeitet.

Truman Capote wurde 1924 in New Orleans geboren. 1948 erschien sein erster Roman Andere Stimmen, andere Räume , der als das sensationelle Debüt eines literarischen Wunderkindes gefeiert wurde. Das 1958 veröffentlichte Frühstück bei Tiffany erlangte auch dank der Verfilmung mit Audrey Hepburn große Berühmtheit. 1966 erschien der mehrmals verfilmte »Tatsachenroman« Kaltblütig , 1973 Die Hunde bellen (Storys und Porträts), 1980 Musik für Chamäleons (Erzählungen und Reportagen). Posthum wurden 1987 der unvollendete Roman Erhörte Gebete und 2005 das neu entdeckte, eigentliche Debüt Sommerdiebe veröffentlicht. Truman Capote starb 1984 in Los Angeles. Das gesamte Werk von Truman Capote erscheint auf Deutsch in der Zürcher Ausgabe, herausgegeben von Anuschka Roshani, bei Kein & Aber.

Heidi Zerning, geboren in Berlin, studierte Anglistik, Amerikanistik, Geschichte und Philosophie und ist seit 1990 hauptberuflich als Übersetzerin tätig. Neben Steve Tesich hat sie u.a. Werke von Virginia Woolf und Truman Capote übersetzt.

Anuschka Roshani studierte Verhaltensbiologie und besuchte die Henri-Nannen-Journalistenschule, bevor sie viele Jahre Redakteurin und Reporterin beim und dem war. Seit 2002 lebt die gebürtige Berlinerin mit ihrer Familie in Zürich. Bei Kein & Aber hat sie Truman Capotes Gesamtwerk herausgegeben, darunter das bis dahin unbekannte Frühwerk  The Early Stories , das sie 2014 entdeckt hat. 2018 erschien ihr Debüt . 2022 folgte . Sie schreibt ihre Dissertation über Truman Capote.



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