Castor | Perry Rhodan 2003: Blockadegeschwader | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 2003, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

Castor Perry Rhodan 2003: Blockadegeschwader

Perry Rhodan-Zyklus "Die Solare Residenz"
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8453-2002-1
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Perry Rhodan-Zyklus "Die Solare Residenz"

E-Book, Deutsch, Band 2003, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

ISBN: 978-3-8453-2002-1
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Der Krisenfall Olymp beginnt - der Einsatz der Aagenfelt-Barriere Auf der Erde und den Tausenden von Planeten in der Milchstraße, auf denen Menschen leben, schreibt man das Jahr 1303 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 4890 alter Zeit. Seit dem Ende des Konstituierenden Jahres gehört die Milchstraße zur Koalition Thoregon, jenem Zusammenschluß von sechs Superintelligenzen, der künftig für Frieden und Unabhängigkeit in diesem Bereich des Kosmos stehen soll. Als Sechster Bote von Thoregon ist Perry Rhodan gewissermaßen das Bindeglied zwischen der Menschheit und den Superintelligenzen sowie den anderen Völkern des Galaxienbundes. Als einziger Terraner kann er die mysteriöse Brücke in die Unendlichkeit benutzen. Leider entspricht die Lage innerhalb der Menschheitsgalaxis nicht den Zielen Thoregons. Vor allem das aggressiv auftretende Kristallimperium dehnt seine Macht immer weiter aus. Zuletzt besetzten mehrere zehntausend Kampfraumschiffe das kleine Sternenreich der Topsider, gewissermaßen direkt 'vor der Haustür' der Terraner. Bei diesem Unternehmen der Arkoniden wurden auch Terraner festgesetzt. Unter ihnen ist der Mann, der mit Perry Rhodan vor fast dreitausend Jahren zum Mond geflogen ist und derzeit als einer der wichtigsten terranischen Geheimnisträger gilt: Reginald Bull. Daß Bull gefangen genommen wurde, ist vor allem deshalb besonders heikel: Er ist einer jener Menschen, die über die sogenannten Aagenfelt-Barrieren Bescheid wissen. Mit Hilfe dieser Barrieren sichern die Terraner nun einige System ab - und dazu benötigen sie BLOCKADEGESCHWADER...

RAINER CASTOR Egal, ob es neue Triebwerke, Sonnensysteme oder multidimensionale Verwicklungen zu ersinnen gilt, Rainer Castor ist zur Stelle. Der Autor ist der Techniker im PERRY RHODAN-Team. Er ist es, der mit immer neuen technologischen Wundern die Leser verzaubert. Er ist es, der für die Stimmigkeit des PERRY RHODAN-Kosmos bürgt. Rainer Castor wurde 1961 in Andernach am Rhein geboren. Er ist ausgebildeter Baustoffprüfer, ein Studium des Bauingenieurwesens brach er nach einigen Semestern ab. Vorübergehend war er Zeitsoldat, mittlerweile ist er aber anerkannter Kriegsdienstverweigerer. Schon seit über dreißig Jahren widmet sich Rainer Castor seiner Leidenschaft, der Schriftstellerei. Als Leser schätzt Castor Frank Herbert ('Der Wüstenplanet'), mit Abstrichen Robert A. Heinlein, aus dem PR-Umfeld sind es K. H. Scheer, Peter Terrid und Hans Kneifel. Einen eindeutigen Favoriten hat er jedoch nicht. Mitte der achtziger Jahre schloss Rainer Castor erstmals Bekanntschaft mit Hans Kneifel. Der Routinier Kneifel erkannte die Begabung Castors und machte ihn zu seinem Mitarbeiter. Wer die Vorworte zu den ATLAN-Zeitabenteuern aufmerksam gelesen hat, dem werden die lobenden Worte nicht entgangen sein, die Kneifel der unermüdlichen Datenrecherche und den sorgfältigen Berechnungen Castors gewidmet hat. Durch die Zusammenarbeit mit Hans Kneifel fand Castor auch zu seiner Lieblingsfigur. Der unsterbliche Atlan und die Kultur der Arkoniden mit ihrer Spannung zwischen Hightech und Feudalismus ließen ihn nicht mehr los. 'Science Fiction hat den großen Vorteil, letztlich alles einbeziehen zu können, vom Krimi über die Liebesgeschichte bis hin zu Aspekten, die beispielsweise in ferner Vergangenheit spielen', fasst Rainer Castor sein Faible für dieses Genre zusammen. Mit dem PERRY RHODAN-Taschenbuch 'Für Arkons Ehre' debütierte er 1996. Drei Jahre später folgte mit dem PERRY RHODAN-Doppelband 1973/1974 sein Einstand bei der Heftserie. Er ist Autor der Arkon-Trilogie (ATLAN-Bücher 14 bis 16), wirkte maßgeblich bei der Datenrecherche und als Autor am TRAVERSAN-Minizyklus mit und bearbeitet mit Hingabe die Jugendabenteuer des Arkoniden (die ATLAN-Bücher 17 und folgende). Darüber hinaus liefert er wöchentlich den PERRY RHODAN-Kommentar (in Heft 2558 erschien sein sechshundertster!) - und greift Exposéautor Uwe Anton bei der laufenden PERRY RHODAN-Serie hilfreich unter die Arme ... Das Besondere an der Serie ist für ihn, dass sie zu einem 'eigenen Phänomen' geworden ist: 'Je länger die PERRY RHODAN-Serie lief und läuft, desto mehr stellt das durchaus eine eigene Faszination dar, unabhängig von den jeweiligen Inhalten.' Rainer Castors schriftstellerische Arbeit beschränkt sich übrigens nicht nur auf PERRY RHODAN. 1997 erschien beim Züricher Haffmanns Verlag sein historischer Roman 'Der Blutvogt'. Der NDR urteilte darüber: 'ein Beweis, dass auch in Deutschland ähnlich packend historische Romane wie :Der Medicus9 geschrieben werden können'. Diese Veröffentlichung - als Heyne-Taschenbuch mittlerweile in der vierten Auflage - bescherte Castor auch erste 'literarische Anerkennung': Im August 1998 war er Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung im Nordkolleg Rendsburg beim 'Sommerseminar für hochbegabten schriftstellerischen Nachwuchs'.
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Prolog


Unnatürliche Stille durchzog die abgedunkelte Zentrale der TIGA RANTON. Sie war das Flaggschiff des 8000 Einheiten umfassenden Teilverbandes, der dem arkonidischen Kommandeur Zeirron da Ghelthran unterstand.

Die Arme vor der Brust verschränkt, lehnte Has'athor Hergon da Monotos am Geländer des Zentralpodestes; sein Blick pendelte zwischen Keon'athor Zeirron und den Kartentankdarstellungen hin und her. Hergon war der Kommandant des 1500 Meter großen arkonidischen Superschlachtschiffes und zugleich Stellvertretender Verbandskommandeur.

Die 17. Imperiale Flotte des Großen Imperiums war fast ins Herz der Liga Freier Terraner vorgestoßen, befand sich nunmehr nur 815 Lichtjahre von Terra entfernt – bei maximaler Metagrav-Beschleunigung eine Flugzeit von nicht einmal einer zehntel Tonta. Seit wenigen Tagen waren insgesamt 38.000 schwerstbewaffnete Einheiten unter dem Oberbefehl von Mascant Kraschyn im Heimatsystem der Topsider stationiert, dem Zentrum einer völlig unabhängigen, formal dem Forum Raglund angegliederten Enklave von rund 600 Lichtjahren Durchmesser, zu der 24 von den Echsennachkommen bewohnte Planeten in 13 Sonnensystemen gehörten.

Orion-Delta, von den Terranern auch Mintaka genannt, war eine Doppelsonne mit insgesamt 27 Planeten. In einem Holo waren die Bahnen eingeblendet: Sechs Welten umliefen beide Sterne, fünfzehn den weißen Hauptstern und sechs dessen violetten Begleiter. Topsid war der dritte der sechs Planeten, die beide Sonnen auf weitgeschwungenen Ellipsen umkreisten.

Zum Zweiten Schlachtkreuzerverband der 17. Imperialen Flotte gehörten in erster Linie kampfkräftige Einheiten von bis zu 500 Metern Durchmesser, die mit geringer Fahrt am Rand des Sonnensystems patrouillierten. Es handelte sich um Tender-Raumer, ausgestattet mit je vier angedockten 150-Meter-Kreuzern entlang dem Äquator und je einem 100-Meter-Kreuzer an den Poldockingbuchten.

Vor dem Zentralpodest schimmerten in einer ganzen Reihe von Holoprojektionen die Sternsimulationen, alle in verschiedenen Vergrößerungsstufen. Sie betrafen den Spiralarmabschnitt der Milchstraße, der als Einflussbereich Terras galt. 5000 Lichtjahre Durchmesser besaß die Raumkugel, die den Kern der Liga Freier Terraner ausmachte, mit dem Solsystem als Zentrum. 2482 Sonnensysteme hatten sich voll und ganz der LFT angeschlossen, hinzu kamen weitere 1211 assoziierte Welten und Systeme.

Zahlreiche selbständige Sternenreiche in diesem Raum standen unter dem wirtschaftlichen und politischen Einfluss der Erde, darunter das kleine Reich der Topsider: komplett von terranischen Systemen umgeben, aber unabhängig.

Dem gegenüber steht unser Kristallimperium mit etwa 12.000 direkt eingebundenen Planeten und rund 20.000 wirtschaftlich oder militärisch »kontrollierten« Sonnensystemen, dachte Has'athor Hergon da Monotos. Er war besorgt und hegte verstärkte Zweifel an dem, was sein Vorgesetzter seit einem Prago in die Wege leitete und wie er sich gab. Erkundungsflüge im System von Boscyks Stern!

Vor einer zehntel Tonta war einer der ausgesandten Erkundungskreuzer von Olymp zurückgekommen und hatte seine Daten überspielt. Einheiten der sogenannten Heimatflotte sowie solche der LFT, die direkt dem Terranischen Residenten unterstanden, flogen Manöver, die auf den ersten Blick keinen Sinn zu ergeben schienen.

Hergon kannte Keon'athor Zeirron seit mehr als zwei Jahrzehnten arkonidischer Zeitrechnung, und trotz der aufrechterhaltenen Distanz dem ranghöheren Hochadligen gegenüber hatte sich ein beidseitiges Vertrauensverhältnis eingestellt. Seit gestern hatte sich Zeirron allerdings abgekapselt und war verschlossen wie nie zuvor. Es war ein intuitiver Eindruck, den Hergon jedoch kaum an konkreten Einzelhandlungen festmachen konnte. Vielmehr stimmte etwas am Gesamtbild nicht.

Dieses trancehafte Insichversinken passt nicht zu ihm, dachte er grimmig. Fast so, als ringe er mit sich selbst, kämpfe gegen etwas an …

Unter seiner Brustplatte wurde das feine Kribbeln intensiver, dieses nagende Gefühl des Unbehagens, das bislang nur auf Kleinigkeiten beruhte. Fast war es die Ahnung einer sich nähernden Gefahr, das Erfassen von etwas, das sich als unsichtbare Wolke in der TIGA RANTON breitmachte, sich festsetzte, als ätzender Nebel durch die Stahlwände und -decks diffundierte.

Ständig kommen und gehen Kuriere, behauptete Hergons Logiksektor kühl. Er wird seine Befehle haben! Befehle, die zweifellos mit weitreichenden Konsequenzen verbunden sind!

Der Admiral wurde von dieser Aussage nicht beruhigt, im Gegenteil. Sachliche Logik war eines, emotional bedingte Eindrücke etwas anders. Alle an Bord waren Patrioten, standen hinter dem eingeschlagenen Kurs Seiner Erhabenheit; die Zeiten von Demütigung und Niedergang waren unwiderruflich vorbei. Arkon macht sich unbeirrbar daran, den ihm zustehenden Stellenwert in der Galaxis für sich zu beanspruchen, mit allen Mitteln und ohne beschämende Kompromisse doppelzüngiger Diplomatie.

Das war nicht nur Hergons feste Überzeugung: Ihnen gebührte die führende Position, genau wie in jenen Jahrtausenden, da das Große Imperium mit mehr als 50.000 bewohnten Siedlungsplaneten die uneingeschränkte Großmacht gewesen war, Herrscher über gut ein Viertel der Sterneninseln. Nichts und niemand sollte sich den Bestrebungen des Kristallimperiums entgegenstellen, dieses Ziel wieder zu erreichen. Ruhm, Glanz und Glorie: Das waren Weg und Ziel in einem.

Keon'athor Zeirron stützte das Kinn auf die Faust; seine Augen starrten glanzlos auf die Holos. Der Admiral Dritter Klasse, ein Hochedler aus dem Großen Adelshaus derer von Ghelthran, hatte um Ruhe gebeten; er wollte nachdenken. Wenn jemand wie er »bat«, kam das einem Befehl gleich.

Seit Seine Erhabenheit Imperator Bostich I. das Kristallimperium Schritt um Schritt zur alten Größe führte, galt in der Flotte wieder die frühere arkonstählerne Disziplin. Die Kommandierenden Admiräle waren, wenn es sein musste, Herr über Leben und Tod. Nur so hatte man in der glorreichen Vergangenheit das Tai Ark'Tussan auf seine Größe ausdehnen und in den jahrtausendelangen Kämpfen gegen die Methans bestehen können.

An diese Zeit knüpft der Höchstedle an, dachte Hergon. Erfolgreich, wie jeder erkennen kann.

Dennoch bedeuteten diese Disziplin und Befehlsgewalt keinen Kadavergehorsam. Hochqualifizierte Raumfahrer wie jene, die an Bord der Arkonraumer Dienst taten, wussten selbstverständlich ihren Verstand zu gebrauchen. Zeirrons Stellvertreter machte keine Ausnahme, und beim Anblick des nachdenklich im Kommandeurssessel sitzenden Keon'athors durchzogen Gedanken seinen Kopf, die laut auszusprechen er nie gewagt hätte. Aber sie bohrten und ließen sich nicht einfach beiseite schieben.

Wird der nächste Schlag vorbereitet?, fragte sich Hergon, doch nicht einmal der Extrasinn wusste darauf eine Antwort, sondern wies nur auf die obligatorischen Geheimhaltungsprinzipien hin:

Es ist üblich, dass vor den Einsätzen nur die eigentlichen Kommandeure informiert werden! Es liegt in ihrem Ermessen, wann genau sie ihre Untergebenen informieren.

Eine Großprojektion zeigte im Hintergrund die Konstellationen des Weltraums, der diesem Milchstraßensektor die terranische Bezeichnung beschert hatte: Bezogen auf das von Terra aus sichtbare Sternbild Orion, wurde im LFT-Bereich allgemein vom Orionspiralarm gesprochen.

Rund dreißig Lichtjahre Durchmesser erreichte der große Orionnebel – ein riesiger Komplex aus interstellarem Gas und Staub, durchsetzt von jungen und jüngsten Sternen. Vor allem Wasserstoff wurde von deren Emissionen ionisiert; bei der Rekombination der ionisierten Atome entstand Strahlung im Bereich des sichtbaren Lichts. Hinzu kam jener Strahlungsanteil, der an den Staubpartikeln des Nebels reflektiert wurde: Vielfältig durchzogen bläuliche, rötliche, blauweiße und rosafarbene Streifen und Filamente den Weltraum. Die Gesamtmasse würde ausreichen, um etwa 10.000 Sterne zu bilden.

Etwas dichter an Topsid und weniger weit unterhalb der Milchstraßenhauptebene platziert waren weitere Wolken interstellarer Materie, die zum Teil das Licht entfernterer Sterne absorbierten. Ein Bereich eines schwach leuchtenden Nebels, zartrosa und bläulich, war auf einer Seite scharf begrenzt von der vorgelagerten Dunkelwolke, aus der eine markante Formation aufragte und sich über rund ein Lichtjahr erstreckte. »Pferdekopf« nannten die Terraner dieses kuriose Bild.

Näher zum Solsystem hin leuchtete der rote Überriese von Beteigeuze; oberhalb der galaktischen Hauptebene waren mehrere offene Sternhaufen auszumachen. Im Holo hervorgehoben war Praesepe, dort befand sich die Heimatwelt der Oxtorner, gefürchtet wegen ihrer robusten Kompaktkonstitution.

Terra selbst befand sich nahe dem Zentrum einer etwa 300 Lichtjahre großen Blase, in der es fast keinen interstellaren Staub gab, begrenzt von diffusen Wasserstoffwolken. Hyaden, Plejaden, weitere Blasenformationen, dunkle Materiewolken, helle Nebel, Haufen mit jungen Sternen – Markierungen und Beschriftungen kennzeichneten im Flirren der Holoprojektionen die wichtigsten Objekte.

Auffallend hervorgehoben war allerdings die Position von Boscyks Stern, die sich fast auf direkter Linie zwischen Sol und dem Galaktischen Zentrum Richtung Eastside befand und schon zum nächstinneren Sagittarius-Spiralarm gehörte; 7008 Lichtjahre von Topsid und 6309 Lichtjahre von Terra entfernt. Die Kursberechnungen lagen vor, gestern wurden erstmals Leichte Kreuzer entsandt, um im System des Planeten Olymp Erkundung zu fliegen. Zweifel und Verunsicherung plagten den...



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