Child | Küss mich endlich, Boss | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2079, 144 Seiten

Reihe: Baccara

Child Küss mich endlich, Boss


1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-7337-2490-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2079, 144 Seiten

Reihe: Baccara

ISBN: 978-3-7337-2490-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Seit fünf Jahren ist Sadie heimlich in ihren Boss Ethan Hart verliebt. Aber er scheint in ihr nie mehr als seine tüchtige Assistentin zu sehen. Nüchterne Termine statt heißer Leidenschaft: Es ist nicht auszuhalten! Sadie kündigt. Doch genau an diesem Tag wird Ethan überraschend Vormund eines Babys. Und weil er keine Ahnung von Kindern hat, bittet er Sadie, bei ihm zu bleiben, mit ihm und der kleinen Emma auf seinem Anwesen zu wohnen ... Gibt ihr das Schicksal eine allerletzte Chance für ein Happy End mit dem sexy Boss?



Da Maureen Child Zeit ihres Lebens in Südkalifornien gelebt hat, fällt es ihr schwer zu glauben, dass es tatsächlich Herbst und Winter gibt. Seit dem Erscheinen ihres ersten Buches hat sie 40 weitere Liebesromane veröffentlicht und findet das Schreiben jeder neuen Romance genauso aufregend wie beim ersten Mal. Ihre liebste Beschäftigung neben dem Schreiben ist das Reisen; bevorzugt mit ihrem Mann und ihren Eltern. Eine lange Autofahrt mit drei Personen, die verschiedene Karten lesen und dem armen Fahrer, Maureens gestresstem Ehemann, die unterschiedlichen Richtungen zurufen, ist unvergleichlich! Aber natürlich bietet das Reisen auch gute Recherchemöglichkeiten für weitere Romances. Wenn Maureen zu Hause ist, kümmert sie sich um den Haushalt, in dem es sehr lebhaft zugeht; es gilt, sich um zwei fast erwachsene Kinder, deren Freunde und einen völlig verwirrten Golden Retriever namens Abbey zu kümmern. Abbey hat Angst vor dem Wind; sie weiß, dass es da draußen ist, kann es aber nicht sehen und weigert sich, das Haus zu verlassen, wenn es stürmisch ist. Also bleibt Maureen nicht anderes übrig, als Abbey an windigen Tagen draußen die Pfote zu halten...

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1. KAPITEL

„Wir haben doch schon darüber gesprochen.“ Ethan Hart lehnte sich zurück und starrte seinen jüngeren Bruder über den Schreibtisch hinweg an. Er stützte sich mit den Ellbogen auf die Armlehnen, legte die Fingerspitzen aneinander und kniff verärgert die Augen zusammen. Wie oft mussten sie das denn noch durchgehen? Nicht zum ersten Mal fragte Ethan sich, ob es wirklich eine gute Idee gewesen war, seinen kleinen Bruder in den Vorstand zu holen.

Gabriel Hart erhob sich und rammte die Hände in die Hosentaschen. „Nein, Ethan. Wir haben gar nichts besprochen. Du hast es angeordnet.“

Ethan zog eine Augenbraue hoch. „Da du dich ja anscheinend so gut an unsere letzte Unterhaltung erinnerst, wundert mich, dass du noch einmal alles durchkauen willst.“

„Weil ich trotz deiner Sturheit weiter hoffe, irgendwann zu dir durchzudringen.“

„Ich bin stur?“ Ethan lachte und schüttelte den Kopf. „Und das aus deinem Munde!“

„Verdammt, ich versuche hier, etwas Wichtiges zu erreichen“, blaffte Gabe. „Nicht nur für mich, sondern für die Firma.“

Sein Bruder glaubte wirklich daran. Gabriel war immer derjenige gewesen, der gern Neues ausprobierte und bis an seine Grenzen ging. Ethan hatte nichts dagegen, wenn er das im Privaten tat. Aber für die Firma? Um einer Veränderung willen den Ruf riskieren, der seit Generationen aufgebaut worden war? Nein!

Es war ein andauernder Streit zwischen ihnen, der an dem Tag begonnen hatte, als auch Gabe seinen Platz im Familienunternehmen eingenommen hatte. Ethan bedauerte das, denn er und sein jüngerer Bruder hatten sich immer nahegestanden. Aber letztendlich war es Ethan, der die Verantwortung trug und die endgültigen Entscheidungen über die Ausrichtung des Unternehmens traf. Und Gabriel würde damit leben müssen.

Er stand auf. „Fakt ist, Gabe, dass wir im letzten Jahr einunddreißig Millionen Pfund Schokolade verkauft haben. Der Firma geht es gut. Wir brauchen kein Risiko einzugehen.“

„Verdammt, Ethan, wenn unser Urgroßvater keine Risiken eingegangen wäre, hätte er das Unternehmen gar nicht gründen können.“

„Stimmt. Joshua Hart hat die Firma aufgebaut“, erwiderte Ethan. „Und jede Generation hat ihr Möglichstes getan, um den guten Ruf zu erhalten. Wir gehören zu den fünf wichtigsten Schokoladen-Unternehmen der Welt. Warum, zum Teufel, sollten wir jetzt irgendein Risiko eingehen?“

„Um zur Nummer eins zu werden“, fuhr Gabriel ihn sichtlich frustriert an. „Die Zeiten ändern sich, Ethan. Der Geschmack ändert sich. Wir können weiterhin wie bisher unsere großartige Schokolade herstellen, und wir können neue Sorten in unser Sortiment aufnehmen. Neue Geschmacksrichtungen anbieten, neue Formen. Neue Kunden gewinnen, jüngere Kunden, die uns dann in den kommenden Jahrzehnten treu bleiben.“

Ethan musterte seinen Bruder mit einer Mischung aus Zuneigung und Verärgerung. So lief es immer zwischen ihnen ab. Ethan hatte sich zeit seines Lebens um seinen kleinen Bruder gesorgt. Gabriel war der Wildere von ihnen. Derjenige, der neue Dinge ausprobieren, fremde Orte erkunden wollte. Er ging gern Risiken ein, und Ethan hatte ihn aus so mancher Bredouille retten müssen. Und das war auch okay, fand Ethan, solange es nicht um die Firma ging. Da war er nicht bereit, die Traditionen aufs Spiel zu setzen, die das Familienunternehmen zu einem Weltmarktführer gemacht hatten.

„Wenn du deine eigene Firma aufmachen willst, um Oregano-Schokolade oder was auch immer zu verkaufen, nur zu. Heart Chocolates wird top bleiben, indem wir unseren Kunden genau das bieten, was sie haben möchten und von uns erwarten.“

„Die ganz sichere Nummer“, murmelte Gabriel und schüttelte den Kopf. „Wie langweilig.“

Ethan schnaubte. „Erfolg ist langweilig? Wir machen das, was funktioniert, Gabe. Das haben wir immer getan.“

Gabe schlug beide Hände auf den Schreibtisch und beugte sich vor. „Ich bin Teil dieser Firma, Ethan. Wir sind Brüder. Es ist unser Familienbetrieb. Dad hat ihn uns beiden hinterlassen. Und ich will ein Mitspracherecht.“

„Du hast ein Mitspracherecht!“ Ethan wurde langsam richtig wütend.

„Und du entscheidest.“

„Verdammt richtig. Die Firma wurde uns beiden vererbt, aber ich habe das Sagen.“ Ethan sah seinen Bruder direkt an und versuchte, seinen Zorn zu bezähmen. Er verstand, was Gabriel antrieb. Gabe wollte dem Unternehmen einen eigenen Stempel aufdrücken. Aber das bedeutete noch lange nicht, dass Ethan alles, was sie sich aufgebaut hatten, den riskanten Ideen seines Bruders opfern würde.

Ja, sicher könnten sie neue Geschmacksrichtungen einführen. Neue Schokoladensorten mit merkwürdigen Füllungen, die jeder traditionellen Norm widersprachen. Aber daran waren ihre Kunden nicht interessiert – die wussten genau, was sie wollten, und zählten darauf, dass Heart Chocolate es ihnen bot.

„Das lässt du mich auch nie vergessen, nicht wahr?“ Gabriel richtete sich auf.

„Pass auf, Gabe, ich verstehe ja, worauf du hinauswillst, aber es liegt in meiner Verantwortung, den Ruf zu schützen, den wir uns seit Generationen aufgebaut haben.“

„Denkst du etwa, dass ich den ruinieren will?“ Gabe starrte ihn erstaunt an.

„Nein. Du hast nur nicht alle Aspekte deiner Idee durchdacht.“ Ethans Geduldsfaden war kurz davor zu reißen. Also versuchte er es mit einer anderen Taktik. „Eine neue Sorte einzuführen, in der Hoffnung, neue Kunden zu gewinnen, würde eine riesige Werbekampagne erforderlich machen.“

„Pam meint, dass man das durchaus in unsere übliche Werbekampagne eingliedern kann.“

Ethan hob eine Augenbraue. „Pam? Und wer ist das?“

Gabriel holte tief Luft und sah aus, als bedauerte er bereits, den Namen erwähnt zu haben. „Pam Cassini“, antwortete er. „Sie ist verdammt clever. Zurzeit ist sie dabei, sich eine eigene PR-Firma aufzubauen, und sie hat richtig gute Ideen.“

„Und du schläfst mit ihr“, fügte Ethan hinzu. War das die Erklärung für Gabriels aktuellen Versuch, Dinge zu verändern? Steckte seine neue Freundin dahinter?

„Was hat das mit der Sache zu tun?“

Ehe er antworten konnte, klopfte es kurz an der Tür, und Ethans Assistentin Sadie Matthews steckte ihren Kopf ins Zimmer. Mit ihren großen blauen Augen schaute sie von ihm zu Gabe und wieder zurück, ehe sie fragte: „Kampf beendet?“

„Noch lange nicht“, sagte Gabriel.

Ethan sah ihn grimmig an. „Was gibt es, Sadie?“

„Man hört euer Gebrüll bis hinaus in die Büros.“ Sie trat ein und schloss die Tür hinter sich.

Eine Sekunde lang musterte Ethan sie eingehend.

Seit fünf Jahren war Sadie seine Assistentin. Sie war groß, hatte kurzgelocktes blondes Haar, dunkelblaue Augen, und immer schien ein Lächeln ihren Mund zu umspielen. Sie war effizient, äußerst hübsch, klug, sexy und absolut tabu. Im Laufe der Jahre hatte Ethan sich regelrecht antrainieren müssen, nicht so auf sie zu reagieren, wie er es vermutlich getan hätte, wenn sie nicht für ihn arbeiten würde. Es fiel ihm nicht leicht. Himmel, allein der Blick auf ihre Kurven konnte einen Mann in die Knie zwingen.

Ihr Mund war die reinste Versuchung, und dieses rebellische Funkeln in ihren Augen hatte ihn schon immer fasziniert. Anfangs überlegte er sogar, sie wieder zu entlassen. Dann hätte er herausfinden können, ob sie tatsächlich so fantastisch schmeckte, wie er vermutete. Aber sie machte ihren Job einfach viel zu gut.

Sie kam auf seinen Schreibtisch zu. „Ich habe sogar schon gehört, wie einige Leute Wetten abgeschlossen haben, wer wohl diese Runde gewinnt.“

„Wer war das?“, fragte Ethan sofort.

Die Frage schien sie zu überraschen, doch sie schüttelte den Kopf. „Das kann ich nicht sagen.“

„Was zum Teufel, Sadie …“

Sie ignorierte ihn und sah Gabriel an. „Der neue Großhändler wartet schon in deinem Büro auf dich. Ich kann ihm natürlich auch sagen, dass du in einer hitzigen Diskussion mit deinem Bruder steckst …“

Gabriel biss die Zähne zusammen und nickte. „Na schön. Ich komme.“ Er sah zu seinem Bruder. „Aber das ist noch nicht das letzte Wort, Ethan.“

„Hätte ich auch nicht angenommen.“

Als Gabriel gegangen war, fragte Ethan: „Hast du auf mich gesetzt?“

Sie grinste. „Woher weißt du, dass ich gewettet habe?“

„Du bist zu clever, um nicht auf mich zu setzen.“

„Wow, ein Kompliment für mich und ein Schulterklopfen für dich selbst in einem Atemzug. Beeindruckend.“

„Ist der Großhändler wirklich in seinem Büro, oder hast du dir das nur ausgedacht, um die Kampfhandlungen zu beenden?“

„Der ist wirklich da.“ Sie ging zum Fenster. „Aber ich wollte euren Streit beenden, also hätte ich mir sonst irgendetwas anderes einfallen lassen.“

„Er treibt mich in den Wahnsinn.“ Ethan drehte sich um und stellte sich neben sie. Die Fensterfront bot einen Blick auf den Pazifik. Der Januar konnte selbst in Südkalifornien kalt und grau sein, aber das winterliche Meer hatte seinen eigenen Zauber. Das Wasser war so dunkel wie der Himmel, die Wellen brandeten unermüdlich ans Ufer. Surfer warteten auf ihren Brettern auf die perfekte Welle, und ein paar Boote mit bunten Segeln tanzten über die Wasseroberfläche. Die Szene hätte ihn beruhigen sollen – das tat sie normalerweise auch. Aber dieser Streit mit Gabriel irritierte ihn...



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