Collins | Die Santangelos: Eiskalte Rache | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 4, 613 Seiten

Reihe: Die Santangelos

Collins Die Santangelos: Eiskalte Rache

Die große Saga 4 | Hot Romance: Das Glamour-Epos der internationalen Bestsellerautorin
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-98690-263-6
Verlag: dotbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Die große Saga 4 | Hot Romance: Das Glamour-Epos der internationalen Bestsellerautorin

E-Book, Deutsch, Band 4, 613 Seiten

Reihe: Die Santangelos

ISBN: 978-3-98690-263-6
Verlag: dotbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Die gefährlichste Waffe ist die Wut einer Frau: Die große Familiensaga »Die Santangelos: Eiskalte Rache« von Jackie Collins als eBook bei dotbooks. Das dunkle Glitzern des Verrats ... Ihr Leben lang hat Lucky Santangelo ihre Ziele mit einem kühnen Lächeln und harten Bandagen verfolgt - doch nun wird sie von einer Gegnerin angegriffen, die nicht ruhen wird, bis die Santangelos vernichtet sind: Donna Landsman, die Witwe eines Verbrecherfürsten, bringt mit heimtückischer Zielstrebigkeit Luckys Filmstudio unter ihre Kontrolle. Steckt sie auch hinter dem Verschwinden von Lennie Golden, dem einzigen Mann, den Lucky je geliebt hat? Plötzlich steht die Königin von Hollywood mit dem Rücken zur Wand. Aber das macht einer Frau wie Lucky keine Angst, ganz im Gegenteil - es zwingt sie nur, noch härter für das Glück ihrer Familie zu kämpfen, als je zuvor! Der vierte Band der rasanten Saga über Machtspiele, Gewalt und verbotene Küsse: »Wenn man einen Lucky-Roman zum Sonnen mit an den Strand nimmt, kann es passieren, dass man bei Mondaufgang immer noch dort liegt und liest.« Cosmopolitan Jetzt als eBook kaufen und genießen: »Eiskalte Rache« aus der großen Familiensaga »Die Santangelos« von New-York-Times-Bestsellerautorin Jackie Collins - ein Lesevergnügen für alle Fans von Louise Bay und der TV-Serie »Dynasty«. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag.

Jackie Collins (1937-2015) wurde in London als Tochter eines bekannten Theateragenten geboren; ihre Schwester ist die Schauspielerin Joan Collins. Jackie flog als Teenager von der Schule, gerüchteweise, weil sie eine kurze Affäre mit dem doppelt so alten - und weltberühmten - Marlon Brando hatte. Nach einem kurzen Ausflug in die Filmindustrie, bei dem sie in England und Amerika für Kinofilme und Fernsehserien vor der Kamera stand, fand sie ihre wahre Passion - und begann zu schreiben. Jackie Collins' Debüt wurde 1968 sowohl ein internationaler Bestseller als auch ein Skandal, weil sie ohne falsche Scham über starke Frauen und deren Liebesleben schrieb. Zahlreiche ihrer mehr als 30 Romane, die sich weltweit über 500 Millionen Mal verkauften, wurden verfilmt. Jackie Collins war zweimal verheiratet und die Mutter von drei Töchtern. Mehr Informationen über die Autorin auf ihrer Website: www.jackiecollins.com Bei dotbooks erschien Jackie Collins große Familiensaga rund um die ebenso leidenschaftliche wie skrupellose Lucky Santangelo: »Die Santangelos: Der Weg nach oben«, »Die Santangelos: Freundinnen und Feinde«, »Die Santangelos: Der Traum von Hollywood«, »Die Santangelos: Eiskalte Rache« und »Die Santangelos: Träume und Intrigen«.
Collins Die Santangelos: Eiskalte Rache jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Kapitel 1


Lucky Santangelo Golden steuerte ihren roten Ferrari durch das prunkvoll geschmiedete Tor der Panther Studios, winkte dem Wächter freundlich grüßend zu und fuhr dann über das Gelände direkt zu ihrem Privatparkplatz, der vor ihren luxuriös ausgestatteten Büroräumen lag. Lucky war eine Frau von wilder Schönheit, Ende dreißig, und hatte jettschwarzes dichtes Haar, das ihr in Locken herabfiel, eine dunkelolivfarbene Haut, einen sinnlichen Mund, mandelförmige schwarze Augen und einen schlanken, durchtrainierten Körper.

1985 hatte sie das Filmstudio gekauft, und seitdem leitete sie es. Nach zwei hektischen Jahren war diese Aufgabe noch immer aufregend, denn sie genoss nichts mehr als Herausforderungen, und die Leitung eines Hollywood-Filmstudios war die größte Herausforderung. Es war sogar noch spannender, als ein Casino-Hotel in Las Vegas zu errichten, was sie zweimal getan hatte, oder das Reederei-Imperium ihres verstorbenen Mannes zu managen, eine Aufgabe, die sie jetzt an Treuhänder delegiert hatte.

Lucky liebte es, Filme zu machen – über Amerika hinaus Bilder mittels der Leinwand in die Welt zu schicken, die Menschen auf die vielfältigste Weise global beeinflussen konnten.

Doch das war nicht einfach. Der Widerstand, den man einer Frau entgegengebracht hatte, die die Leitung eines der bedeutendsten Filmstudios übernahm, war enorm gewesen. Vor allem einer Frau, die wie Lucky aussah. Vor allem einer Frau, die alles im Leben zu haben schien, auch drei Kinder und einen Ehemann, der Filmstar war. Jedermann weiß, dass Hollywood nichts als ein Club für große Jungen ist, in dem weibliche Wesen als Mitglieder nicht gerade willkommen sind.

Der legendäre Filmmogul Abe Panther hatte ihr das Studio erst verkauft, nachdem sie bewiesen hatte, dass sie es leiten konnte. Er hatte sie herausgefordert und ihr vorgeschlagen, ohne preiszugeben, wer sie war, als Sekretärin für Mickey Stolli zu arbeiten, den hinterhältigen Mann seiner Enkelin, der damals die Panther Studios leitete. Sein Hintergedanke dabei war, dass Lucky herausfinden sollte, ob Mickey in irgendwelche Machenschaften verwickelt war. Deckte sie die auf, würde er ihr die Studios verkaufen.

Und Lucky hatte mehr als genug herausgefunden, um die Bedingungen zu erfüllen. Mickey hatte auf jede nur erdenkliche Weise bedeutende Summen unterschlagen; sein Produktionsstab schnupfte Koks und machte teure Callgirls und VIPs zu Filmstars; der Vertriebsleiter schmuggelte mit den regulären Produktionen Pornokurzfilme ins Ausland, die unter dem Ladentisch verkauft wurden; die Panther-Filme waren nichts als heruntergekommene Softpornos, voller schmierigem Sex und empörender Gewalt; die Produzenten bereicherten sich an Nebeneinnahmen, während die Frauen, die für das Studio arbeiteten, wie Menschen zweiter Klasse behandelt wurden, ganz gleich, ob es sich dabei um Stars oder Sekretärinnen handelte – überall hatte sich männlicher Chauvinismus breit gemacht.

Lucky bot Abe eine Menge Geld an und die Rettung seines Studios, das langsam ruiniert wurde.

Abe Panther gefiel Luckys Spiel.

Er verkaufte.

Lucky übernahm das Ganze.

Abe hatte sie gewarnt, dass es schwierig sein würde, Panther in früherem Glanz wiedererstrahlen zu lassen.

Wie Recht er gehabt hatte.

Als Erstes hatte sie sich geweigert, weiterhin diesen billigen Mist zu drehen, den Panther am laufenden Band produziert hatte. Dann hatte sie die meisten Angestellten von Mickey in leitenden Positionen gefeuert und sie durch ein erstklassiges Team ersetzt. Und sie musste neue Projekte entwickeln – ein langsamer Prozess, der Zeit und Geduld erforderte.

Das Studio hatte jahrelang Verluste eingebracht, astronomische Summen, die sie als Kredite bei Banken aufnehmen musste. Lucky und ihr Finanzberater Morton Sharkey waren gezwungen gewesen, wieder einen großen Kredit aufzunehmen, nur um die laufenden Unkosten decken zu können. Dann, nach dem ersten Jahresabschluss, einem enttäuschenden Verlust von fast siebzig Millionen Dollar, hatte Lucky Bilanz gezogen und entschieden, dass es an der Zeit sei, einige ihrer ursprünglichen Investitionen umzugruppieren und zu diversifizieren. Morton hatte vorgeschlagen, Aktienpakete an verschiedene Gesellschaften und ein paar private Investoren zu verkaufen. Das schien eine ausgezeichnete Idee zu sein.

Morton hatte sich um alles gekümmert – die richtigen Investoren aufgetrieben, die sich nicht in ihre Geschäftsführung einmischten, einen Vorstand mit Leuten besetzt, die sich ebenfalls nicht einmischten, und schließlich dafür gesorgt, dass ihr noch immer vierzig Prozent der Anteile blieben.

Die gute Nachricht war, dass Panther zwei Filme herausgebracht hatte, die beide nicht schlecht liefen: Finder, eine bombastische Inszenierung für den umstrittenen Superstar Venus Maria, die außerdem eine von Luckys besten Freundinnen war, und River Storm, einen scharfen Thriller mit Charlie Dollar – dem Helden mittleren Alters im total weggetretenen Amerika – in der Hauptrolle. Lucky freute sich besonders, da beide Filme unter ihrer Leitung des Studios entstanden waren. Sie hoffte, dass dies der Anfang des Umschwungs war, auf den sie hingearbeitet hatte. Präsentiere dem Publikum gute, interessante Filme, dann geht es auch ins Kino – das war ihr Motto.

Sie eilte in ihr Büro, wo Kyoko, ihr ergebener japanischer Assistent, sie mit einer längeren getippten Telefonliste und einem verdrießlichen Kopfschütteln begrüßte. Er war ein zierlicher Mann um die Dreißig und trug ein Joseph-Aboud-Jackett und graue Hosen mit scharfen Bügelfalten. Er hatte glänzendes schwarzes Haar, das er zu einem straffen Pferdeschwanz gebunden hatte, und einen undurchdringlichen Gesichtsausdruck. Kyoko kannte jedes Detail des Filmgeschäfts, da er bereits als persönlicher Assistent für mehrere Filmbosse nach dem Abschluss seines Studiums gearbeitet hatte.

»Was gibt’s, Ky?«, fragte Lucky, zog ihre Armani-Jacke aus und setzte sich in ihren bequemen Ledersessel hinter ihrem übergroßen Art-déco-Schreibtisch.

Kyoko rasselte die Termine runter. »Sie müssen fünfzehn Anrufe beantworten, haben um halb elf eine Verabredung mit den japanischen Bankern und danach eine Produktionskonferenz für Gangsters, dann eine Besprechung mit Alex Woods und Freddie Leon, Lunch mit Venus Maria, wieder eine Produktionskonferenz um drei, das Interview mit einem Reporter von Newstime, um sechs ein Treffen mit Morton Sharkey, und ...«

»Dinner zu Hause, hoffe ich doch«, unterbrach sie ihn und wünschte, der Tag hätte mehr Stunden.

Kyoko schüttelte den Kopf. »Ihr Flugzeug nach Europa startet um zwanzig Uhr. Der Chauffeur holt sie um neunzehn Uhr zu Hause ab. Keine Minute später.«

Lucky lächelte gequält. »Hm, zwanzig Minuten fürs Dinner! Sie haben sich wohl vertan.«

»Jeden anderen würde ein solcher Terminkalender umbringen«, sagte Kyoko.

Lucky zuckte mit den Schultern. »Wenn wir tot sind, haben wir Zeit genug, Kyoko. Jetzt kann ich sie nicht verschwenden.«

Kyoko überraschte Luckys Entgegnung nicht. Seit sie das Studio übernommen hatte, arbeitete er als persönlicher Assistent für sie. Sie war eine eingeschworene Workaholic, deren Energie unerschöpflich war. Und sie war die intelligenteste und bestaussehende Frau, die er je kennen gelernt hatte. Smart und schön – eine verheerende Kombination. Überwältigend. Kyoko arbeitete gern für Lucky. Sie war das Gegenteil seines letzten Chefs, eines nervösen Mannes mit einem ständigen Kokainproblem und einem kleinen Schwanz.

»Probieren Sie mal, ob Sie Lennie über sein Handy erreichen können«, sagte Lucky. »Er hat mich heute früh über mein Autotelefon angerufen, aber die Verbindung war gestört. Ich konnte kein Wort verstehen.«

Lennie Golden, die Liebe ihres Lebens. Sie waren jetzt vier Jahre verheiratet, und jeden Tag schien ihre Ehe besser zu gehen.

Lennie war ihr dritter Mann. Im Moment war er bei Außenaufnahmen auf Korsika und drehte dort einen Abenteuerfilm. Drei Wochen ohne ihn waren tödlich, und sie konnte es kaum erwarten, ihn übers Wochenende zu sehen. Sie würden nur faulenzen und nichts anderes tun, als sich ausgiebig zu lieben.

Kyoko hatte das Produktionsbüro auf Korsika am Apparat. »Lennie dreht draußen am Strand«, informierte er sie und bedeckte die Muschel mit der Hand. »Soll ich eine Nachricht hinterlassen?«

»Sagen Sie denen, er soll sofort seine Frau anrufen. Mrs. Golden darf überall gestört werden.« Lucky grinste, als sie Mrs. Golden sagte – am meisten Spaß machte es ihr, Lennies Frau zu sein.

Bedauerlicherweise war Lennies Film keine Panther-Produktion. Sie hielten es beide für nicht opportun, dass er für seine Frau arbeitete. Er war aus eigener Kraft zum Star geworden, und wenn er nun für Panther drehte, hätte man das als Nepotismus auslegen können.

»Verbinden Sie mich mit Abe Panther«, bat sie Kyoko.

Gelegentlich rief sie Abe an und fragte um Rat. Er war jetzt neunzig und zählte zu Hollywoods Legenden. Der alte Mann hatte alles gesehen, das meiste getan und war noch immer so schlau und besaß einen so scharfen und schnellen Verstand wie jemand, der nur halb so alt war wie er. Er ermutigte sie immer und gab ihr gute Ratschläge, und da die Banken ihr im Nacken saßen, brauchte sie seine Versicherung, dass sich deren Einstellung wegen der beiden erfolgreichen Filme bald ändern würde.

Von Zeit zu Zeit fuhr sie zu Abes großer alter Villa, die über der Stadt thronte. Dann saßen sie auf der Terrasse und betrachteten den Sonnenuntergang, während Abe sie mit haarsträubenden Geschichten aus Hollywoods goldenen Zeiten ergötzte. Abe hatte sie alle gekannt, von Charlie...



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