E-Book, Deutsch, Band 1, 296 Seiten
Reihe: Der wagemutige Abenteurer
Danner Der wagemutige Abenteurer
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-6951-3799-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
und das Schwert der Legenden
E-Book, Deutsch, Band 1, 296 Seiten
Reihe: Der wagemutige Abenteurer
ISBN: 978-3-6951-3799-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Mark Danner wurde 1995 in Salzburg geboren und ist dort aufgewachsen. Sein Talent Geschichten zu erzählen und zu schreiben, kam ihm schon in seinen jungen Jahren, womit er seine Lehrerinnen und seine Mitschülerinnen und Mitschüler unterhalten konnte. Als Schüler war Mark allerdings nur durchschnittlich, wodurch er eine Lehre im Handwerk anstrebte. Allerdings war die Arbeit für ihn nicht sonderlich erfüllend und so wechselte er oft seinen Beruf. Er hatte auch Probleme damit sesshaft zu werden und zog sehr oft von einem Ende der Stadt zur anderen. Für ihn veränderte sich fast jährlich etwas, aber eines blieb ihm immer. Seine Fantasie und der drang etwas zu schreiben. So veröffentlicht er endlich sein erstes Buch. Dieses Buch. Viel Spaß beim Lesen.
Autoren/Hrsg.
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Die Münze von Washington
Auf einem Feldweg im Westen der Vereinigten Staaten, ungefähr zwei Meilen südlich von der nächstgelegenen großen Stadt San Francisco entfernt, machen zwei befreundete junge Männer mit ihren Fahrrädern eine kleine Tour und genießen das sonnige Wetter. Nicht eine Wolke ist am Himmel zu sehen und es weht eine leichte Sommerbrise. Für die beiden sind das die perfekten Bedingungen, um aus der lebhaften hügeligen Stadt, in der sie leben, hinauszukommen, frische Luft zu schnappen und sich von ihrer, wie die beiden es nennen, harten und anstrengenden Arbeit zu erholen. Normalerweise verbringen die beiden ihre Zeit damit alten historischen Schätzen nachzujagen, um diese anschließend zu verkaufen. Wenn man die beiden fragen würde, warum sie das machen, dann wäre die Antwort darauf simpel: Sie sind gut darin wertvolle Gegenstände zu finden und verdienen damit ihr Geld. Dabei riskieren sie es auch immer wieder in Lebensgefahr zu geraten, aber am Ende ist ihnen das dieses Risiko wert. Meistens zumindest. Doch heute haben sich die beiden zur Abwechslung dazu entschieden, den Tag zu genießen und einfach mit ihren Fahrrädern ziellos herumzufahren. Einer von den beiden Abenteurern fährt mit einem schwarz-grünen Mountainbike, trägt dunkelbraune Wanderstiefel, ein weinrotes Freizeithemd und dunkelblaue Jeans mit einem braunen Gürtel, an dem ein komplett schwarzes Kampfmesser hängt. Das Messer wird unter einer dunkelbraunen Kunstlederjacke verborgen, damit es nicht jeder sieht. Der Name des Abenteurers ist William Brewster, aber seine Freunde nennen ihn Will. Er hat kastanienbraune Haare, blaugrüne Augen und ein markantes Gesicht. Der andere auf dem hohen, dunkelblauen und noblen Herrenfahrrad ist sein bester und treuester Freund. Anders als Will trägt er lieber gemütliche schwarze Freizeitschuhe, eine graue Stretch Hose und ein grünes Hemd. Sein Name ist Andy Macaulay. Er hat dunkelbraune Haare, braune Augen, ein schmales Gesicht und ist durch seine schottischen Gene sehr rücksichtsvoll aber auch stur und vorlaut. Will ist hingegen abenteuerlustig, entschlossen und ehrgeizig. Trotz ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten und ihrer Tendenz, dem jeweils anderen zu widersprechen, sind sie ein gutes Team und halten stets zusammen. Seitdem sie sich als Teenager kennengelernt haben, erlebten sie viel zusammen und wissen, dass sie zusammen viel mehr schaffen, als sie es alleine je könnten. Das Equipment, das sie für ihre Abenteuer immer dabeihaben, ist in einem dunkelgrauen Rucksack, den Andy fast immer bei sich trägt. Da der Rucksack Andy gehört, weiß er immer was sich alles darin befindet und Will darf nur etwas hineingeben, wenn Andy es ihm erlaubt, aber er hat nur in den seltensten Fällen etwas dagegen.
Während die beiden Freunde dem Feldweg entlangfahren, schwelgen sie in Erinnerungen und erzählen sich Geschichten, die sie zusammen erlebt haben aus ihrer jeweils eigenen Perspektive und was sie sich in diesen Momenten gedacht haben. Will sieht Andy grinsend an und fragt: „Kannst du dich noch erinnern, Als wir mit dem Flugzeug aus dem Gewittersturm rausgekommen sind und uns der Treibstoff ausgegangen ist?“ Andy erinnert sich sofort daran und schüttelt grinsend den Kopf. „Wie könnte ich das vergessen. Ich dachte, dass wir sterben, weil du am Steuer warst und keine Ahnung hattest, wie man landet. Ich dachte hauptsächlich darüber nach wie wir überhaupt in diese Lage gekommen sind.“, antwortet er. Lächelnd und entspannt erwidert Will darauf: „Am Ende ist doch alles gut ausgegangen.“ Andy schaut amüsiert zu Will hinüber und sagt: „Aus deiner Sichtweise vielleicht, aber der Besitzer des Hauses, in das du bei der Landung gekracht bist, sah das ein wenig anders und der Besitzer des Flugzeugs auch.“ Will stimmt Andy lachend zu und meint, dass er das schon fast vergessen hat. Allerdings kennt Andy Will schon gut genug und glaubt nicht, dass er so etwas vergisst. Als die beiden zu einer Abzweigung kommen, biegen sie, von ihren Gefühlen geleitet, rechts auf einen abgelegenen Kiesweg ab, der in ein Waldstück führt. Nicht lange in das Waldstück hineingefahren, kommen die beiden an einer alten Hütte vorbei, wo zwei schwarze SUVs parken, von dem einer der beiden eine Delle in der Beifahrertür hat. In Gegensatz zu Andy schenkt Will den beiden Fahrzeugen große Aufmerksamkeit. Sofort schlägt er vor eine Pause zu machen, worauf Andy scherzhaft kommentiert, dass Will jetzt schon schlapp machen würde. Normalerweise würde Will auf Andys Scherz kontern, aber stattdessen starrt er weiterhin auf die Hütte und die beiden SUVs. Andy fragt ihn verwundert: „Alles in Ordnung mit dir? Hast du noch nie eine Hütte gesehen, vor der Autos parken?“ Als Will immer noch nicht reagiert, gibt Andy ihm einen leichten Faustschlag auf die Schulter. Aus seinen Gedanken gerissen dreht Will sich zu Andy und meint: „Es ist alles in Ordnung bei mir. Ich genieße nur die herrliche Luft hier.“ Andy sagt darauf ungläubig: „Wenn du meinst.“ Als sie von ihren Fahrrädern absteigen, fällt Will ein leises Geräusch auf, welches aus der Hütte kommt. Wieder schaut er zu der alten Hütte hinüber, die von außen so wirkt, als hätte diese schon seit Jahren nicht mehr irgendeine Art von Pflege erhalten. Altes modriges Holz ziert die Außenwand und die Veranda vor der Hütte ist bedeckt mit altem Laub vom Herbst des letzten Jahres. Das Geländer ist bereits zum Teil zusammengefallen und bei der Treppe, die an der Veranda direkt vor dem Eingang angebracht ist, fehlt die mittlere Stufe. Die Hütte wirkt zweifellos so, als sei sie schon seit Jahren verlassen. Will hat das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, weil ihm die beiden SUVs vor der Hütte bekannt vorkommen. Er weiß, dass er das eine Auto mit der Delle in der Tür schon einmal irgendwo gesehen hat. Behutsam geht er zu der alten Holzhütte, um durch ein Fenster einen Blick hineinzuwagen. Andy fragt Will was er vor- hat und geht ihm anschließend hinterher. Allerdings ist es in der Hütte sehr dunkel. „Nicht das geringste zu sehen.“, denkt sich Will, als er vorsichtig durch das verdreckte Fenster schaut. Als Andy ebenfalls durch das Fenster schauen will, hört er auch das Geräusch. Es hört sich so an, als würde jemand mit einer Schaufel graben. Will schleicht vorsichtig hinter die Hütte und entdeckt ein kleines vergittertes Kellerfenster, wo ein helles Licht heraus scheint. Widerwillig schleicht Andy ihm nach und flüstert, dass es ihm lieber wäre, wenn sie ihre Radtour fortsetzen würden. Plötzlich fängt das Smartphone von Andy an zu klingeln. Panisch holt er es aus seiner Hosentasche und stellt das laute Klingeln ab. Will dreht sich genervt zu Andy um und flüstert: „Schalt das Ding aus, oder zumindest auf stumm. Das ist nicht das erste Mal, dass uns dieses Ding mit seinem albernen Geklingel in Schwierigkeiten gebracht hat.“ Vorwurfsvoll erwidert Andy darauf leise: „Das sagt der, der immer nach Schwierigkeiten sucht.“ Dann dreht er sich um, und geht einige Schritte von Will weg, um in Ruhe zu schauen wer ihn angerufen hat. Will geht zu dem kleinen vergitterten Kellerfenster hin und schaut vorsichtig durch. Andy stellt fest, dass seine feste Freundin Abby ihn angerufen hat. Sofort fällt Andy ein, dass er sich heute noch mit ihr treffen wollte. „Ich ruf sie später zurück“, denkt er sich und schaltet sein Smartphone auf „stumm“. Leise schleicht er zu Will und dem kleinen vergitterten Kellerfenster. Gleichzeitig beobachtet Will durch dieses Kellerfenster sieben Männer, die nach etwas zu suchen scheinen. Einer gräbt mit einer Schaufel ein Loch, fünf schauen ihm dabei zu und einer liest inzwischen eine alte Karte. Andy beugt sich zu Will und flüstert ihm zu, dass er wieder nach Hause muss. Will bittet ihn, noch fünf Minuten zu warten, weil er wissen will nach was die Männer graben und wer sie sind. Als Andy ebenfalls durch das Kellerfenster schaut, flüstert er uninteressiert: „Sieben Männer von denen sechs nur herumstehen und einer arbeitet. So ein Szenario findest du auf jeder Baustelle.“ Will ignoriert Andys Aussage und wartet geduldig ab, bis sich einer der Männer umdreht oder etwas passiert.
Nach knapp fünf Minuten hört der Mann in dem Loch auf zu graben, bückt sich tiefer hinein und ruft voller Aufregung: „Ich glaube, ich habe etwas gefunden!“ Er zieht ein kleines, altes, vermodertes Holzkästchen aus der kalten feuchten Erde hervor. Der Mann mit der alten Karte, hört auf zu lesen, legt die alte Karte neben sich auf einen Tisch und geht zu dem Loch hin. Schnell wird Will klar, dass das der Anführer sein muss. Der Mann im Loch gibt diesem Anführer das Holzkästchen der damit sofort zu dem Tisch zurück geht und neben die Karte stellt, um sie zu öffnen. Will versucht das Gesicht des Anführers zu sehen, aber er schafft es nicht, da das Licht im Keller zu gedämpft ist. Nur das gegrabene Loch wird gut beleuchtet. Der Anführer schaltet eine Schreibtischlampe, die auf dem Tisch steht, an und beleuchtet damit das Holzkästchen. Behutsam macht er es auf, während sich die Männer gespannt um den Tisch versammeln. Vorsichtig nimmt der Anführer eine alte, leicht verblasste...




